{"id":2547,"date":"2013-04-23T19:28:51","date_gmt":"2013-04-23T17:28:51","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=2547"},"modified":"2013-04-23T19:32:31","modified_gmt":"2013-04-23T17:32:31","slug":"julian-talbot-der-heimliche-play-off-mvp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/04\/23\/julian-talbot-der-heimliche-play-off-mvp\/","title":{"rendered":"Julian Talbot: Der heimliche Play-Off-MVP"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_2548\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-2548\" class=\"size-medium wp-image-2548\" alt=\"Julian Talbot  (blaues Trikot) hier in einer Szene aus dem vierten Finalspiel gegen die K\u00f6lner Haie. (Foto: black corner 2007)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/talbot-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/talbot-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/talbot-1024x682.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-2548\" class=\"wp-caption-text\">Julian Talbot (blaues Trikot) hier in einer Szene aus dem vierten Finalspiel gegen die K\u00f6lner Haie. (Foto: black corner 2007)<\/p><\/div>\n<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin sind seit zwei Tagen neuer und alter Deutscher Meister der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Seit dem sind die Spieler der Hauptst\u00e4dter am Feiern. Sie feiern den nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen Meistertitel nach einer Saison mit mehr Tiefen als H\u00f6hen. Einzelne Spieler haben dieser Saison ihren Stempel aufgedr\u00fcckt, wie zum Beispiel St\u00fcrmer Julian Talbot. Der 28-j\u00e4hrige Kanadier hat eine absolut \u00fcberragende Saison gespielt, was vielen vielleicht gar nicht aufgefallen ist. In der Hauptrunde kam Talbot in 49 Spielen auf starke 30 Scorerpunkte. 13 Tore erzielte er selbst, 17 weitere Treffer bereitete er vor.<\/p>\n<p>In den Play-Offs wurde Talbot dann sogar noch einmal st\u00e4rker. In 13 Spielen kam er am Ende auf starke 19 Scorerpunkte. Acht Tore und 11 Vorlagen gelangen Talbot in den Play-Offs. Eine echt sensationelle Play-Off-Bilanz. Der Kanadier hatte somit also einen gro\u00dfen Anteil am erneuten Titelgewinn der Eisb\u00e4ren Berlin. Talbot erzielte in den Play-Offs wichtige Tore f\u00fcr seine Mannschaft. Im vierten Finalspiel steuerte Talbot mal eben zwei Tore bei. Das zeigt, dass der St\u00fcrmer mit Druck umgehen kann und genau zum richtigen Zeitpunkt seine Leistung abrufen kann. Im letzten Jahr traf der Kanadier ebenfalls im entscheidenden letzten Finalspiel gegen die Adler Mannheim. Damals verwandelte er im letzten Drittel einen Penalty zum 3:1.<\/p>\n<p>Mit Julian Talbot haben die Eisb\u00e4ren einen sehr guten St\u00fcrmer im Kader, an dem die Berliner hoffentlich noch sehr lange ihre Freude haben werden. Mit dem Transfer ist Manager Peter John Lee im Jahr 2011 ein echt guter Griff gelungen, denn Talbot passt perfekt in das Team der Hauptst\u00e4dter und hat in dieser Saison zudem bewiesen, dass er auch als Verteidiger gro\u00dfartige Leistungen zeigen kann. So einen Spieler findet man sehr selten, der sowohl als Verteidiger als auch als St\u00fcrmer seine besten Leistungen abrufen kann.<\/p>\n<p>Die Kr\u00f6nung dieser perfekten Saison w\u00e4re am Ende noch der Titel des wertvollsten Spielers in den Play-Offs gewesen (MVP). Doch da hatte sich die DEL f\u00fcr seinen Verteidiger-Kollegen Constantin Braun entschieden. Der selbst war dar\u00fcber <a title=\"Constantin Braun: Der Play-Off-MVP\" href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/04\/23\/2544\/\">\u00fcberrascht<\/a> und h\u00e4tte statt dessen zum Beispiel eher Julian Talbot als Play-Off-MVP gesehen. So gesehen ist Julian Talbot also der heimliche Play-Off-MVP&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin sind seit zwei Tagen neuer und alter Deutscher Meister der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Seit dem sind die Spieler der Hauptst\u00e4dter am Feiern. Sie feiern den nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehaltenen Meistertitel nach einer Saison mit mehr Tiefen als H\u00f6hen. 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