{"id":2460,"date":"2013-04-14T19:02:35","date_gmt":"2013-04-14T17:02:35","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=2460"},"modified":"2013-04-14T19:06:14","modified_gmt":"2013-04-14T17:06:14","slug":"42-eisbaren-uberraschen-koln-und-holen-sich-den-heimvorteil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/04\/14\/42-eisbaren-uberraschen-koln-und-holen-sich-den-heimvorteil\/","title":{"rendered":"4:2 &#8211; Eisb\u00e4ren \u00fcberraschen K\u00f6ln und holen sich den Heimvorteil"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2118\" alt=\"delpo\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/delpo-150x150.jpg\" width=\"90\" height=\"90\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-16\" alt=\"130px-Koelner-haie-logo_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" width=\"104\" height=\"93\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" alt=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" width=\"80\" height=\"91\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben die K\u00f6lner Haie zum Auftakt der DEL-Finalserie gleich einmal geschockt. Der DEL-Rekordmeister setzte sich am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Lanxess-Arena mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) durch und liegt in der Finalserie nun mit 1:0 in F\u00fchrung. Mit dem Auftaktsieg holten sich die Hauptst\u00e4dter zudem den Heimvorteil von K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Beide Mannschaften betonten unter der Woche immer, wie hei\u00df sie auf das Finale sind und dass sie alles geben werden, um den Titel zu holen. In den ersten 20 Minuten merkte man das aber nur den Berlinern an. Die Eisb\u00e4ren kamen wie die Feuerwehr aus der Kabine und bestimmten \u00fcber die kompletten 20 Minuten das erste Drittel. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf K\u00f6lns Torh\u00fcter Danny Aus den Birken zu. Der KEC-Goalie hatte jede Menge zu tun und musste mehrfach sein K\u00f6nnen beweisen.<br \/>\nBis zur zehnten Minute konnten die Hausherren das 0:0 halten. Dann vert\u00e4ndelte KEC-Verteidiger Moritz M\u00fcller den Puck, T.J. Mulock passte vor das Tor, wo Julian Talbot per R\u00fcckhand zum 1:0 traf. Die hochverdiente F\u00fchrung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. In der Lanxess-Arena war es nun richtig still, man h\u00f6rte nur noch die Eisb\u00e4ren-Fans.<br \/>\nDie Mannschaft der Haie und auch deren Fans waren angesichts der Dominanz der Eisb\u00e4ren geschockt. Man hatte zwar erwartet, dass die Eisb\u00e4ren stark spielen w\u00fcrden, aber so stark hatte man sie dann wohl doch nicht erwartet. 21 zu 5 wies die Torschussstatistik nach dem ersten Drittel f\u00fcr Berlin aus. Wenn man der Mannschaft von Trainer Don Jackson einen Vorwurf machen musste, dann war es der, dass man nur 1:0 nach dem ersten Drittel f\u00fchrte.<br \/>\nWas aber auch daran lag, dass Danny Aus den Birken seine Top-Form mehrfach bewies. Zudem trafen die Eisb\u00e4ren noch je einmal die Latte und den Pfosten. K\u00f6ln konnte sich also gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, dass es nur 0:1 stand.<\/p>\n<p>In der Kabine der K\u00f6lner Haie wurde deren Trainer Uwe Krupp sicherlich ganz laut, was auch gleich Wirkung zeigte. Denn die Hausherren kamen wie verwandelt aus der Kabine zur\u00fcck und waren fortan die bessere Mannschaft. Und die Domst\u00e4dter sollten sich f\u00fcr die bessere Leistung auch gleich belohnen. In der 23. Minute fing Andreas Falk einen Querpass von Laurin Braun ab und vollendete im Anschluss zum 1:1.<br \/>\nDie K\u00f6lner dominierten mehr und mehr die Partie und erspielten sich jede Menge gute Torchancen, doch genau wie die Eisb\u00e4ren im ersten Drittel konnten die K\u00f6lner kein Kapital aus den vielen guten Chancen schlagen. Und im Sport r\u00e4cht sich so etwas nun einmal.<br \/>\nKEC-Verteidiger Bj\u00f6rn Krupp kam hinter dem eigenen Tor zu Fall, Julian Talbot schaltete am Schnellsten, passte vor das Tor zu T.J Mulock, der keine Probleme hatte, den Puck ins Tor zu schie\u00dfen &#8211; 2:1 (39.).<br \/>\nDie zu diesem Zeitpunkt gl\u00fcckliche Berliner F\u00fchrung war zugleich auch der Pausenstand nach 40 Minuten. Die Torschussstatistik in diesem Drittel: 16 zu 8 f\u00fcr K\u00f6ln.<\/p>\n<p>Im dritten Drittel war es dann das erwartete Duell auf Augenh\u00f6he. K\u00f6ln versuchte, erneut den Ausgleich zu erzielen. Die Eisb\u00e4ren hingegen verteidigten das ganz geschickt und machten es den Haien nicht einfach.<br \/>\nStatt dem K\u00f6lner Ausgleich fiel in der 47. Minute die 3:1-F\u00fchrung der Eisb\u00e4ren. Und dieser Treffer war \u00e4u\u00dferst kurios. Darin Olver stand hinter dem Tor und brachte den Puck vor das Tor. Dort ging der Puck an das Knie von Marco Sturm und von dort letztendlich ins Tor. Dass der Puck drin war, bekam zun\u00e4chst kaum einer mit. Erst so nach und nach jubelten die Eisb\u00e4ren-Spieler. Die beiden Hauptschiedsrichter Willi Schimm und Daniel Piechaczek fuhren zur Sicherheit noch einmal zum Videobeweis und gaben danach den Treffer.<br \/>\nK\u00f6ln versuchte weiterhin alles, doch die Defensive der Eisb\u00e4ren stand sehr sicher. Nur selten kamen die Domst\u00e4dter mal durch.<br \/>\nK\u00f6lns Trainer Uwe Krupp riskierte alles und nahm knapp zwei Minuten vor dem Ende des Spiels Torh\u00fcter Danny Aus den Birken vom Eis. Und das Risiko zahlte sich aus, denn Andreas Falk gelang mit seinem zweiten Treffer der 2:3-Anschlusstreffer. 58 Sekunden waren da noch auf der Uhr und in K\u00f6ln kehrte die Hoffnung zur\u00fcck.<br \/>\nDoch diese war nur von kurzer Dauer, denn 23 Sekunden nach dem Anschlusstreffer konnte Andr\u00e9 Rankel bereits auf 4:2 erh\u00f6hen. Er lief alleine auf das leere Tor der Haie zu, traf aber nur den Pfosten. Da aber K\u00f6lns Verteidiger Daniel Tj\u00e4rnqvist ihn per Stockschlag beim Abschluss behinderte, entschieden die beiden Hauptschiedsrichter folgerichtig auf &#8222;technisches Tor&#8220;. Diese Entscheidung passte den K\u00f6lner Fans \u00fcberhaupt nicht, diese waren au\u00dfer sich vor Wut und warfen s\u00e4mtliche Gegenst\u00e4nde auf das Eis. Da erwiesen sich die K\u00f6lner Fans leider als schlechte Verlierer. Dabei war die Entscheidung von Schimm und Piechaczek vollkommen richtig &#8211; und das h\u00e4tte ich auch gesagt, wenn der Treffer f\u00fcr K\u00f6ln gefallen w\u00e4re.<br \/>\nMehr passierte danach nicht mehr und somit feierten die Berliner einen 4:2-Sieg in K\u00f6ln zum Auftakt der DEL-Finalserie. Spiel Zwei steigt bereits am Dienstag in der Berliner O2 World. Los geht es dann erst um 20:30 Uhr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben die K\u00f6lner Haie zum Auftakt der DEL-Finalserie gleich einmal geschockt. Der DEL-Rekordmeister setzte sich am Sonntagnachmittag in der ausverkauften Lanxess-Arena mit 4:2 (1:0, 1:1, 2:1) durch und liegt in der Finalserie nun mit 1:0 in F\u00fchrung. 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