{"id":2007,"date":"2013-03-01T23:42:08","date_gmt":"2013-03-01T22:42:08","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=2007"},"modified":"2013-03-02T23:00:22","modified_gmt":"2013-03-02T22:00:22","slug":"42-eisbaren-konnen-nur-die-ersten-zehn-minuten-uberzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/03\/01\/42-eisbaren-konnen-nur-die-ersten-zehn-minuten-uberzeugen\/","title":{"rendered":"4:2 &#8211; Eisb\u00e4ren k\u00f6nnen nur die ersten zehn Minuten \u00fcberzeugen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-276\" title=\"logo_WBN_1213\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Ausgabe #29:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-14\" title=\"125px-Scorpionslogo_neu\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Scorpionslogo_neu.gif\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"90\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Heimspiel am Freitagabend gewonnen. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2 World setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 4:2 (3:1, 1:1, 0:0) gegen die Hannover Scorpions durch und verteidigten somit ihren dritten Platz, welcher Heimrecht im Viertelfinale bedeuten w\u00fcrde. \u00dcberzeugend war die Leistung der Mannschaft aber nur in den ersten zehn Minuten gewesen. Danach kehrte der Schlendrian zur\u00fcck ins Spiel der Eisb\u00e4ren und die Fehler h\u00e4uften sich. Bis zum Play-Off-Start hat Trainer Don Jackson mit seinen Spielern noch jede Menge zu tun, um sie bestens auf die Play-Offs vorzubereiten.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Den Berlinern fehlten heute Dominik Bielke, Tyson Mulock und Laurin Braun. Im Tor stand erneut Rob Zepp, dem man aber so langsam anmerkt, dass er \u00fcberspielt ist. Keine Frage, Rob Zepp hat in dieser Saison bislang viele starke Spiele gezeigt und der Mannschaft auch schon so einige Spiele gewonnen. Aber heute war er an beiden Gegentoren nicht ganz unschuldig, lie\u00df zudem zu viele Sch\u00fcsse prallen und es kommt die Frage auf, ob es nicht besser w\u00e4re, ihm mal eine Pause von einem oder gar zwei Spielen zu g\u00f6nnen, damit er vor dem Play-Off-Auftakt noch einmal durchatmen kann.<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Eisb\u00e4ren legten gegen die Niedersachsen los wie die Feuerwehr. Angriff um Angriff rollte auf Scorpions-Goalie Dimitri P\u00e4tzold zu. Hannover wurde in den ersten zehn Minuten regelrecht schwindelig gespielt von den Eisb\u00e4ren.<br \/>\nNach nur 120 Sekunden er\u00f6ffnete Florian Busch den Torreigen. Er verwertete ein Zuspiel von Darin Olver musterg\u00fcltig zur fr\u00fchen 1:0-F\u00fchrung (2.).<br \/>\nNur dreieinhalb Minuten sp\u00e4ter hatten die Berliner Fans erneut Grund zum Jubeln. Die Hausherren mit einem Powerplay und Constantin Braun zog einfach mal von der blauen Linie ab. Mit Erfolg, der Puck schlug hinter P\u00e4tzold ein und prompt stand es 2:0 f\u00fcr Berlin (6.).<br \/>\nUnd Hannover war immer noch nicht erl\u00f6st. Die Eisb\u00e4ren spielten sich regelrecht in Ekstase und konnten in der zehnten Minute sogar das 3:0 nachlegen. Erneut waren die Berliner ein Mann mehr auf dem Eis und diesmal schloss Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel eine tolle Kombination \u00fcber Matt Foy und T.J. Mulock ab (10.).<br \/>\nAngesichts einer 3:0-F\u00fchrung dachten sich die Hausherren nun aber, man k\u00f6nne beruhigt einen Gang runter schalten, hier passiert doch eh nichts mehr gegen diese Hannoveraner Mannschaft. In der Tat war die Leistung der Niedersachsen in den ersten zehn Minuten unterirdisch gewesen, aber das lag eben daran, dass die Eisb\u00e4ren den G\u00e4sten kaum Luft zum Atmen gaben und sie geh\u00f6rig unter Druck setzten.<br \/>\nDoch nach dem 3:0 war nicht mehr viel zu sehen vom druckvollem Eishockey der Eisb\u00e4ren. Man hatte irgendwie das Gef\u00fchl, als ob da nun eine andere Mannschaft auf dem Eis stand. Pl\u00f6tzlich machten die Jungs wieder jede Menge Fehler im Spielaufbau und sorgten so daf\u00fcr, dass Hannover nach und nach besser in dieses Spiel kam.<br \/>\nUnd das sollte sich relativ schnell r\u00e4chen. In der 13. Minute sorgte Sascha Goc f\u00fcr den 3:1-Anschlusstreffer. Er wurde bei seinem Schuss \u00fcberhaupt nicht angegriffen, da stimmte die Zuordnung in der Eisb\u00e4ren-Defensive \u00fcberhaupt nicht. Und dann muss man da auch \u00fcber Torh\u00fcter Rob Zepp sprechen, der freie Sicht hatte. Den h\u00e4tte er an besseren Tagen auch halten k\u00f6nnen.<br \/>\nHannover war nach dem Treffer am Dr\u00fccker, doch mehr sollte den Niedersachsen zun\u00e4chst nicht gelingen. Beim Stand von 3:1 ging es in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2017\" title=\"Matchwinner Constantin Braun\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/14-1024x877.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"530\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/14-1024x877.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/14-300x257.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: black corner 2007<\/em><\/p>\n<p>Im zweiten Drittel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenh\u00f6he. Aber auf keiner hochklassigen sondern eher auf einer sehr m\u00e4\u00dfigen Augenh\u00f6he. Wirklich sch\u00f6n anzusehen war das Spiel nicht. Hannover versuchte weiterhin Druck auszu\u00fcben und das gelang sehr gut.<br \/>\n23 Minuten waren gespielt, als Alexander Janzen auf 3:2 verk\u00fcrzen konnte. Auch bei diesem Gegentreffer sah Zepp nicht gut aus. Janzen fuhr von hinter dem Tor vor das Tor und spitzelte den Puck irgendwie an Zepp vorbei, der dabei eine mehr als ungl\u00fcckliche Figur machte.<br \/>\nHannover witterte nun Morgenluft und hatte in der 25. Minute ein Powerplay gehabt. Doch dieses nutzten nicht die G\u00e4ste aus sondern die Hausherren. Constantin Braun konnte in Unterzahl auf 4:2 erh\u00f6hen. Ein ganz wichtiger Treffer, der genau zum richtigen Zeitpunkt fiel.<br \/>\nDanach verflachte die Partie immer mehr und wirkliche H\u00f6hepunkte gab es nicht mehr. Beide Mannschaften gingen beim Stand von 4:2 zum zweiten Mal an diesem Abend in die Drittelpause.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2018\" title=\"Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel im Zweikampf vor dem Eisb\u00e4ren-Tor\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/23-1024x979.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"592\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/23-1024x979.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/23-300x286.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: black corner 2007<\/em><\/p>\n<p>Das Schlussdrittel ist relativ schnell erz\u00e4hlt. Die Eisb\u00e4ren handelten sich viele Strafzeiten ein, doch Hannover konnte die \u00dcberzahlspiele nicht nutzen. Die Eisb\u00e4ren kamen nur noch sporadisch vor das Tor der Niedersachsen, hatten dabei einmal Pech, als ein Schuss nur an den Pfosten ging.<br \/>\nTore fielen in den letzten 20 Minuten keine mehr und somit feierten die Eisb\u00e4ren einen 4:2-Heimsieg gegen Hannover und holten damit drei ganz wichtige Punkte im Kampf um Platz Drei.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2019\" title=\"Gefahr vorm Eisb\u00e4ren-Tor\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/32-1024x736.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"445\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/32-1024x736.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/32-300x215.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: black corner 2007<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Spiel gewonnen, drei Punkte eingefahren, aber nicht \u00fcberzeugt. Die Eisb\u00e4ren treten weiter auf der Stelle. Gegen Krefeld spielte man 20 Minuten sehr starkes Eishockey, verlor dann aber ab dem zweiten Drittel den Faden und am Ende auch das Spiel. Gegen Hannover waren es heute sogar nur zehn Minuten super Eishockey, aber am Ende konnte man das Spiel wenigstens gewinnen. Mit Ruhm bekleckert haben sich die Spieler aber dabei nicht.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren die Herren Aicher und Piechachzek. Beide zeigten eine durchschnittliche Leistung. Sie zogen ihre Linie nicht immer konsequent durch. <em><strong>Note 3-.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die war okay gewesen. An die Stimmung vom Krefeld-Spiel kam sie definitiv nicht heran. Aber das Spiel gab auch nicht wirklich Anlass f\u00fcr eine gute Stimmung. Immerhin wurde ein neuer Song gesungen, der gleich zum Ohrwurm wurde: &#8222;<em><strong>Es gibt nur eine Stadt &#8211; Es gibt nur ein Verein &#8211; Eisb\u00e4ren Berlin &#8211; Du sollst es sein!&#8220;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Besten drei Spieler des Spiels:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>1. Constantin Braun (Eisb\u00e4ren Berlin\/Verteidiger)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Andr\u00e9 Rankel (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Barry Tallackson (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Bereits am kommenden Sonntag gastiert mit den Grizzly Adams Wolfsburg die n\u00e4chste Mannschaft aus Niedersachsen in der Arena am Ostbahnof. Auch die Wolfsburger k\u00e4mpfen noch um wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Play-Off-Pl\u00e4tze. Die Eisb\u00e4ren erwartet also auch am Sonntag wieder eine sehr schwere Partie. Die Hauptst\u00e4dter d\u00fcrfen Wolfsburg auf keinen Fall untersch\u00e4tzen. Wolfsburg spielte in den letzten Wochen sehr starkes Eishockey und hat auch das Zeug dazu, in der O2 World zu gewinnen. <em><strong>Mein Tipp: 4:3 n.P.<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #29: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Heimspiel am Freitagabend gewonnen. 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