{"id":1967,"date":"2013-02-20T20:44:48","date_gmt":"2013-02-20T19:44:48","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=1967"},"modified":"2013-02-20T20:44:48","modified_gmt":"2013-02-20T19:44:48","slug":"62-eisbaren-konnen-endlich-mal-wieder-uberzeugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2013\/02\/20\/62-eisbaren-konnen-endlich-mal-wieder-uberzeugen\/","title":{"rendered":"6:2 &#8211; Eisb\u00e4ren k\u00f6nnen endlich mal wieder \u00fcberzeugen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-276\" title=\"logo_WBN_1213\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Ausgabe #27:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-13\" title=\"125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Nuernberg_Ice_Tigers_Logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"88\" height=\"94\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Dieser Sieg tat so gut: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Dienstagabend vor 13.700 Zuschauern in der Berliner O2 World ihr Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 6:2 (3:1, 1:1, 2:0) gewonnen und damit drei ganz wichtige Punkte im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation eingefahren. Was jedoch viel wichtiger war als der Sieg und die damit verbundenen drei Punkte war die Tatsache, dass die Berliner auf dem Eis endlich mal wieder \u00fcberzeugen konnten. Das sah wieder nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung aus, die zusammen gek\u00e4mpft hat und sich somit die drei Punkte erm\u00f6glicht hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eisb\u00e4ren-Coach Don Jackson musste in diesem Spiel auf Dominik Bielke, Laurin Braun und Darin Olver verzichten. Dagegen gab T.J. Mulock nach langer Verletzungspause sein lang ersehntes Comeback. Im Tor stand erneut Rob Zepp.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im ersten Drittel sahen die Zuschauer in der O2 World Offensiv-Eishockey, wie schon lange nicht mehr. Beide Mannschaften schenkten sich das Abtasten und gaben gleich Vollgas. Sofort wurde der Weg Richtung Tor gesucht, das Mitteldrittel wurde von beiden Mannschaften sehr schnell \u00fcberbr\u00fcckt. So war es also kaum verwunderlich, dass beide Teams nach 20 Minuten je 16 Sch\u00fcsse auf das Tor des Gegner abgaben. Und vier dieser insgesamt 32 Sch\u00fcsse sollten auch den Weg ins Tor finden, aber der Reihe nach.<br \/>\nNach neun Minuten waren es die Hausherren, die erstmals an dem Abend jubeln konnten. Die Berliner waren in \u00dcberzahl und Frank H\u00f6rdler hatte von der blauen Linie abgezogen. Der Puck ging an Tyler Weiman vorbei und somit stand es 1:0 f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<br \/>\nDoch die Freude \u00fcber die F\u00fchrung hielt nur 56 Sekunden. Denn dann konnte auch N\u00fcrnberg ein Powerplay nutzen. Yasin Ehliz tat dies und glich zum 1:1 aus (10.).<!--more--><br \/>\nDer Gegentreffer verunsicherte die Eisb\u00e4ren zun\u00e4chst wieder. Wie in der letzten Zeit so oft. N\u00fcrnberg war fortan am Dr\u00fccker und setzte die Hausherren geh\u00f6rig unter Druck. Doch Rob Zepp lie\u00df vorerst keinen weiteren Treffer zu.<br \/>\nIn der Drangphase der Franken fiel pl\u00f6tzlich der erneute F\u00fchrungstreffer der Eisb\u00e4ren. Die Berliner waren ein Mann weniger auf dem Eis und Jamie Arniel netzte nach toller Vorarbeit von Florian Busch ein &#8211; 2:1 in Unterzahl (15.). Busch hatte Arniel klasse im Slot angespielt.<br \/>\nAls die Berliner Fans den Treffer von Arniel noch feierten, legten die Eisb\u00e4ren nach. Mads Christensen lief alleine auf Tyler Weiman zu und konnte auf 3:1 erh\u00f6hen (16.).<br \/>\nAuf den R\u00e4ngen in der Arena am Ostbahnhof war nun die H\u00f6lle los. Zwei Tore innerhalb von 19 Sekunden waren schon mal eine Ansage an die Franken, die bis dahin n\u00e4her am F\u00fchrungstreffer waren. So ein klein wenig unverdient war diese F\u00fchrung zu diesem Zeitpunkt schon gewesen. Aber bis zum Ende des ersten Drittels verdienten sich die Gastgeber die F\u00fchrung immer mehr, denn nach dem Doppelschlag erh\u00f6hten die Eisb\u00e4ren das Tempo noch einmal.<br \/>\nBeim Stand von 3:1 ging es aber erst einmal in die Kabinen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-1968\" title=\"1(2)\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/12-1024x718.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"434\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/12-1024x718.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/12-300x210.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: black corner 2007<\/em><\/p>\n<p>Im Mitteldrittel waren die N\u00fcrnberger zu Beginn die aktivere Mannschaft. Man sp\u00fcrte den Franken sofort an, dass sie sich was vorgenommen hatten f\u00fcr die zweiten 20 Minuten. Und Kapit\u00e4n Patrick Reimer setzte dieses Vorhaben auch gleich um, als er nach 22 Minuten auf 3:2 verk\u00fcrzte.<br \/>\nFortan wackelte die Defensive der Eisb\u00e4ren ein ums andere Mal, aber Rob Zepp verhinderte schlimmeres. In der 29. Minute war aber auch der Eisb\u00e4ren-Torh\u00fcter schon geschlagen gewesen. Patrick Reimer hatte Rob Zepp umkurvt, den Puck aber anschlie\u00dfend nur an die Latte geschossen. Da hatten die Berliner m\u00e4chtig Gl\u00fcck gehabt. Und der Ausgleich w\u00e4re zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen.<br \/>\nIn den letzten zehn Minuten des Mitteldrittels konnten sich die Eisb\u00e4ren zunehmend vom Druck der G\u00e4ste befreien und fuhren selber gef\u00e4hrliche Angriffe. Einen davon nutzte Matt Foy (<em>s. Foto unten<\/em>) zum 4:2 aus (35.). Dieser Treffer gab den Eisb\u00e4ren neues Selbstvertrauen und fortan konnten die Gastgeber das Spiel dominieren, w\u00e4hrend N\u00fcrnberg nach diesem Gegentreffer l\u00e4ngst nicht mehr so gef\u00e4hrlich agierte wie noch davor.<br \/>\nMit einer 4:2-F\u00fchrung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren ging es schlie\u00dflich in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1969\" title=\"Matt Foy\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/22-978x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"649\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/22-978x1024.jpg 978w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/22-286x300.jpg 286w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: black corner 2007<\/em><\/p>\n<p>Im Schlussdrittel kontrollierten die Hausherren das Spiel. Von N\u00fcrnberg kam nun nicht mehr viel und wenn doch, dann stand ja hinten noch Rob Zepp im Tor. Im letzten Drittel passierte dann auch nicht mehr so viel, wie noch in den beiden Dritteln zuvor. Da merkte man dann schon, dass bei beiden Mannschaften die Kr\u00e4fte nachlie\u00dfen. Aber trotzdem sahen die 13.700 Zuschauer in der O2 World noch zwei Tore im Schlussabschnitt.<br \/>\nZun\u00e4chst war es Tyson Mulock gewesen, der in der 42. Minute auf 5:2 erh\u00f6hen konnte. Nach diesem Treffer war dann auch irgendwie die Luft raus. Denn die Eisb\u00e4ren mussten nicht mehr viel tun und N\u00fcrnberg konnte nicht mehr viel tun.<br \/>\nF\u00fcr den Schlusspunkt unter diese sehr gut anzuschauenden Partie sorgte T.J. Mulock, der also gleich in seinem ersten Spiel nach Verletzungspause treffen konnte. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende des Spiels hatte T.J. Mulock den Puck im mittlerweile leeren N\u00fcrnberger Tor versenkt.<br \/>\nBeim 6:2 blieb es dann auch bis zum Schluss und so konnten sich die Eisb\u00e4ren und deren Fans \u00fcber drei ganz wichtige Punkte freuen, w\u00e4hrend die Franken mit gesenkten K\u00f6pfen das Eis der O2 World verlie\u00dfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-1971\" title=\"\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/4-1024x715.jpg\" alt=\"\" width=\"620\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/4-1024x715.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/4-300x209.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px\" \/><\/p>\n<p><em>Quelle: black corner 2007<\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Das war ein ganz wichtiger Sieg. Und er war vor allem verdient. In den ersten 30 Minuten sah die Defensive der Eisb\u00e4ren zwar noch nicht wirklich gut aus und wackelte ein ums andere Mal, aber in den zweiten 30 Minuten sah das schon wesentlich besser aus. In der Offensive konnten die Berliner \u00fcberzeugen und auch das \u00dcber-\/Unterzahlspiel sah deutlich verbessert aus. Darauf l\u00e4sst sich aufbauen und wir Fans k\u00f6nnen wieder darauf hoffen, dass es mit der direkten Play-Off-Qualifikation doch klappt.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren die Herren Willi Schimm und Alfred Hascher. Ich muss sagen, beide pfiffen durchaus gut. Wie so oft gab es auch diesmal wieder Kleinigkeiten, die man h\u00e4tte anders entscheiden k\u00f6nnen, aber insgesamt gesehen kann man mit der Leistung zufrieden sein. Was man bei den beiden Herren ja eher selten gesagt hat in der Vergangenheit&#8230; <em><strong>Note 2.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Also die Fanstimmung war jetzt nicht \u00fcberragend gewesen, aber f\u00fcr ein Dienstagsspiel war sie ordentlich. Die Fans standen wie der &#8222;siebte Mann&#8220; hinter den Eisb\u00e4ren und haben der Mannschaft somit auch geholfen, dass die drei Punkte in der Hauptstadt geblieben sind. Sowohl auf der Leistung der Mannschaft als auch auf der Leistung der Fans l\u00e4sst sich f\u00fcr die n\u00e4chsten Spiele aufbauen.<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Besten drei Spieler des Spiels:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><\/strong><\/em><em><strong><span style=\"color: #000080;\">1. Frank H\u00f6rdler (Eisb\u00e4ren Berlin\/Verteidiger)<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p><em><strong><\/strong><\/em><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Patrick Reimer (Thomas Sabo Ice Tigers\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Tyson Mulock (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Bereits am kommenden Sonntag gastieren die Krefeld Pinguine in der Berliner O2 World. Dort erwartet uns ein echtes Spitzenspiel, denn nach derzeitigem Stand w\u00fcrde dort der Tabellenvierte auf den Tabellendritten treffen. Es geht in der Partie als um einen Platz unter den ersten Vier, welcher Heimrecht im Viertelfinale bedeuten w\u00fcrde. Wenn die Eisb\u00e4ren erneut so auftreten wie gegen N\u00fcrnberg und dazu die Fehler in der Defensive abstellen, dann d\u00fcrften sie dieses Spiel knapp gewinnen. <em><strong>Mein Tipp: 4:3 n.P.<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #27: Dieser Sieg tat so gut: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Dienstagabend vor 13.700 Zuschauern in der Berliner O2 World ihr Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 6:2 (3:1, 1:1, 2:0) gewonnen und damit drei ganz wichtige Punkte im Kampf um die direkte Play-Off-Qualifikation eingefahren. 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