{"id":1689,"date":"2012-12-23T19:53:00","date_gmt":"2012-12-23T18:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=1689"},"modified":"2012-12-23T21:28:58","modified_gmt":"2012-12-23T20:28:58","slug":"80-eisbaren-demutigen-straubing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/12\/23\/80-eisbaren-demutigen-straubing\/","title":{"rendered":"8:0 &#8211; Eisb\u00e4ren dem\u00fctigen Straubing"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-276\" title=\"logo_WBN_1213\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Ausgabe #18:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-15\" title=\"125px-Straubing_tigers_logo\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Straubing_tigers_logo.jpg\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"100\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagnachmittag die Straubing Tigers gedem\u00fctigt. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2 World gewannen die Hauptst\u00e4dter mit 8:0 (2:0, 2:0, 4:0) gegen die Niederbayern und feierten somit den ersten Saison gegen die Tigers nach zuvor zwei Niederlagen. Zugleich machten die Eisb\u00e4ren ihr &#8222;Sechs-Punkte-Wochenende&#8220; (12:1-Tor) perfekt. Die Eisb\u00e4ren hatten in dieser Partie keine Probleme mit den v\u00f6llig \u00fcberforderten Niederbayern gehabt. Es w\u00e4re sogar durchaus noch ein h\u00f6heres Ergebnis m\u00f6glich gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">EHC-Coach Don Jackson fehlten auch heute wieder die beiden St\u00fcrmer Matt Foy und Claude Giroux. Im Tor setzte er erneut auf Stammkeeper Rob Zepp.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hinein ins Spiel. Die Eisb\u00e4ren machten sofort klar, dass sie dieses Spiel gewinnen wollen. Die Hausherren nahmen von der ersten Sekunde an Kurs auf das G\u00e4ste-Tor. Angriff um Angriff rollte auf Jason Bacashihua zu. Der Tigers-Goalie bekam die Pucks heute nur so um die Ohren geschossen.<\/p>\n<p>Nach 72 Sekunden er\u00f6ffneten die Eisb\u00e4ren dann den Torreigen. Jimmy Sharrow hatte das 1:0 erzielt. Ein besonderer Treffer, denn es war der 100. Saisontreffer der Eisb\u00e4ren.<br \/>\nDie Berliner spr\u00fchten nur so vor Spielfreude, w\u00e4hrend Straubing \u00fcberhaupt nicht ins Spiel fand. Die Niederbayern waren v\u00f6llig \u00fcberfordert und brachten im ersten Drittel nur ganze vier Sch\u00fcsse auf das Tor von Rob Zepp. Davon war nicht ein Schuss gef\u00e4hrlich gewesen. Die Eisb\u00e4ren hingegen pr\u00fcften Bacashihua gleich 22-mal in den ersten 20 Minuten.<br \/>\nNoch keine zehn Minuten waren gespielt, da konnten die Eisb\u00e4ren bereits erh\u00f6hen. Mads Christensen schloss einen Klasse-Angriff \u00fcber Laurin Braun und T.J. Mulock musterg\u00fcltig ab und erh\u00f6hte auf 2:0.<br \/>\nDanach hatten die Eisb\u00e4ren weitere gute Gelegenheiten, doch es sollte ihnen vorerst kein weiterer Treffer mehr gelingen. So ging es beim Stand von 2:0 in die Kabinen. F\u00fcr Straubing ein schmeichelhafter Zwischenstand.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel legten die Eisb\u00e4ren sofort nach. 54 Sekunden waren gespielt, da hatte Constantin Braun Ma\u00df genommen und den Puck ins Tor geh\u00e4mmert &#8211; 3:0.<br \/>\nAuch in den zweiten 20 Minuten spielten die Berliner starkes offensives Eishockey und suchten immer wieder den Weg zum Tor der G\u00e4ste. Der einzige Unterschied im Vergleich zum ersten Drittel war der gewesen, dass nun auch die Niederbayern etwas am Spiel teilnahmen und selbst mal Sch\u00fcsse abgaben. Doch Erfolg hatten die Tigers damit nicht.<br \/>\nAnders die Eisb\u00e4ren, die dreieinhalb Minuten vor der zweiten Drittelpause auf 4:0 erh\u00f6hen konnten. Diesmal war Florian Busch der Torsch\u00fctze gewesen.<br \/>\nBei diesem Spielstand blieb es dann bis zur zweiten Drittelpause. Straubing konnte sich bei seinem Torh\u00fcter Jason Bacashihua bedanken, dass es nur 0:4 nach 40 Minuten stand.<\/p>\n<p>Wer nun dachte, die Eisb\u00e4ren w\u00fcrden es im Schlussdrittel ruhiger angehen, der sah sich get\u00e4uscht. Die Eisb\u00e4ren hatten heute richtigen Torhunger und fuhren weiterhin Angriff um Angriff. Die Niederbayern wurden teilweise schwindelig gespielt, waren nun wieder vollkommen \u00fcberfordert.<br \/>\n47 Minuten waren gespielt, als Tyson Mulock auf 5:0 erh\u00f6hen konnte. Er fuhr ums Tor herum und schob den Puck ins Tor. Die beiden Hauptschiedsrichter Brill und Fischer fuhren aber zum Videobeweis, gaben danach aber den Treffer.<br \/>\nIn den letzten zehn Minuten dieser Partie ergaben sich die Straubing Tigers endg\u00fcltig. Nach vorne kam nun absolut gar nichts mehr von den G\u00e4sten, die nur noch damit besch\u00e4ftigt waren, die Eisb\u00e4ren vom eigenen Tor fernzuhalten. Doch das klappte nicht wirklich. Bei den Tigers-Spielern wurde der Frust nun immer gr\u00f6\u00dfer und bei Verteidiger Andy Canzanello war er so gro\u00df, dass er Laurin Braun derart hart in die Bande checkte, dass er daf\u00fcr eine Matchstrafe wegen Checks gegen den Kopf- und Nacken erhielt. Canzanello hatte kurz zuvor seinen Schl\u00e4ger verloren und hatte dann nur noch Laurin Braun im Blick, den er \u00fcbertrieben hart in die Bande checkte. Laurin Braun blieb danach kurz benommen auf dem Eis liegen und wurde danach zur Spielerbank gebracht.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren bestraften Straubing f\u00fcr dieses r\u00fcde Foul mit drei weiteren Treffern. In der f\u00fcnfmin\u00fctigen \u00dcberzahl war es zun\u00e4chst Barry Tallackson gewesen, der das 6:0 erzielte (53.). Constantin Braun legte keine zwei MInuten sp\u00e4ter mit einem satten Schlagschuss das 7:0 nach (54.).<br \/>\nZwei Minuten vor dem Ende des Spiels schloss dann noch Jamie Arniel einen blitzsauberen Angriff der Eisb\u00e4ren mit dem Treffer zum 8:0 ab. Danach waren die Straubing Tigers erl\u00f6st, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren Berlin von den eigenen Fans mit stehenden Ovationen f\u00fcr die gezeigte Leistung belohnt wurden.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren konnten heute an die Leistung vom Freitag ankn\u00fcpfen. Hinten lie\u00dfen sie kaum etwas zu, wobei man aber auch sagen muss, dass von Straubing eh wenige Gefahr ausging. Und vorne zeigten sich die Eisb\u00e4ren heute in Torlaune und nutzten jeden Fehler der G\u00e4ste gnadenlos aus. Die Eisb\u00e4ren gaben an diesem Wochenende mit zwei Siegen und 12:1-Toren ein Lebenszeichen ab und zeigten damit der Konkurrenz, dass mit den Eisb\u00e4ren nach wie vor zu rechnen ist. MIt den gezeigten Leistungen vom Wochenende sind die Eisb\u00e4ren nur schwer zu schlagen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren Marcus Brill und Sven Fischer. Beide zeigten eine durchschnittliche Leistung. Die Straubinger Spielweise war heute sehr hart an der Grenze, was nur bedingt von den beiden Hauptschiedsrichtern bestraft wurde. Vieles lie\u00dfen sie einfach durchgehen. Immerhin gaben sie Andy Canzanello f\u00fcr seinen \u00fcberharten Check folgerichtig eine Matchstrafe. <em><strong>Note 3-.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Die war heute wieder sehr gut. Klar, auch wir Fans haben noch immer Luft nach oben, aber das war heute schon eine tolle Atmosph\u00e4re gewesen. Was mit Sicherheit auch am Spiel der Eisb\u00e4ren lag, bei dem man einfach nur gute Laune bekommen konnte. Hoffentlich ist die Stimmung auch in den beiden abschlie\u00dfenden Heimspielen des Jahres am Mittwoch und Freitag genauso gut.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>1. Constantin Braun (Eisb\u00e4ren Berlin\/Verteidiger)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Andr\u00e9 Rankel (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Barry Tallackson (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Bereits am kommenden Mittwoch bestreiten die Eisb\u00e4ren Berlin ihr n\u00e4chstes Heimspiel. Am zweiten Weihnachtsfeiertag gastieren dann die Grizzly Adams Wolfsburg in der Berliner O2 World. Die Niedersachsen z\u00e4hlen zu den Lieblingsgegnern der Eisb\u00e4ren. Acht der letzten zehn Hauptrundenspiele gewannen die Eisb\u00e4ren gegen Wolfsburg. In dieser Saison setzten sich die Berliner bereits zweimal deutlich in Wolfsburg durch &#8211; 6:2 und 8:3. Am Mittwoch droht den Wolfsburgern ein erneutes Debakel, denn so wie die Eisb\u00e4ren derzeit drauf sind, ist ihnen alles zu zutrauen. <span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Mein Tipp: 6:1<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #18: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagnachmittag die Straubing Tigers gedem\u00fctigt. Vor 14.200 Zuschauern in der ausverkauften O2 World gewannen die Hauptst\u00e4dter mit 8:0 (2:0, 2:0, 4:0) gegen die Niederbayern und feierten somit den ersten Saison gegen die Tigers nach zuvor zwei Niederlagen. 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