{"id":1651,"date":"2012-12-14T19:06:45","date_gmt":"2012-12-14T18:06:45","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=1651"},"modified":"2012-12-14T19:06:45","modified_gmt":"2012-12-14T18:06:45","slug":"23-n-v-zehn-starke-minuten-reichen-nicht-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/12\/14\/23-n-v-zehn-starke-minuten-reichen-nicht-aus\/","title":{"rendered":"2:3 n.V. &#8211; Zehn starke Minuten reichen nicht aus"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Donnerstagabend den Einzug ins Halbfinale des Red Bulls Salute verpasst. Der DEL-Rekordmeister unterlag beim Tabellenf\u00fchrer der EBEL, den Vienna Capitals, mit 2:3 n.V. (0:0, 0:1, 2:1\/0:1). Eine am Ende verdiente Niederlage, weil die Eisb\u00e4ren erst in den letzten zehn Minuten zu ihrem Spiel fanden und die Wiener regelrecht unter Druck setzten. W\u00e4hrend die Berliner nach der Niederlage bereits ausgeschieden sind, trifft Wien morgen Nachmittag um 17:00 Uhr auf Lulea Hockey.<\/p>\n<p>Die Hausherren erwischten den besseren Start in die Partie und setzten die Eisb\u00e4ren sofort unter Druck. Doch etwas Z\u00e4hlbares sprang f\u00fcr die Capitals dabei nicht heraus. Die Eisb\u00e4ren brauchten eine Weile, um sich vom Druck der Wiener zu befreien und selbst erste Angriffe zu fahren. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenh\u00f6he, jedoch mit leichten Vorteilen f\u00fcr die Gastgeber. Gegen Ende des ersten Drittels war das Spiel dann sehr zerfahren, weil die Schiedsrichter sehr kleinlich pfiffen. Was man den Schiedsrichtern aber zu Gute halten muss ist der Punkt, dass sie diese Linie konsequent das ganze Spiel \u00fcber durch hielten, was wir ja von den DEL-Schiedsrichtern nicht wirklich gewohnt sind. Torlos ging es dann in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p>Im Mitteldrittel gab es nun mehr Torraumszenen auf beiden Seiten zu sehen. Doch die beiden Torh\u00fcter &#8211; Matt Zaba (Vienna Capitals) und Rob Zepp (Berlin) &#8211; hielten ihre Tore zun\u00e4chst sauber. Das Spiel wurde mit zunehmender Spieldauer immer intensiver. Und gegen Ende des zweiten Drittels fiel dann auch endlich der erste Treffer.<br \/>\nJosh Soares hatte den Puck im Tor von Rob Zepp versenkt. Der Puck sprang von seinem Schlittschuh ins Tor der Berliner. Die Schiedsrichter fuhren zum Videobeweis, um eine m\u00f6gliche Kick-Bewegung zu erkennen, doch diese erkannten sie nicht und gaben den Treffer somit &#8211; 1:0 (39.). Nun stand die Halle in Wien Kopf und die Fans der Vienna Capitals feierten den F\u00fchrungstreffer ihrer Mannschaft lautstark.<br \/>\nBeim Stand von 1:0 ging es dann in die zweite Drittelpause.<\/p>\n<p>Wer im Schlussdrittel nun eine st\u00fcrmische Berliner Mannschaft erwartet hatte, der sah sich zun\u00e4chst get\u00e4uscht. Denn die Eisb\u00e4ren fanden kein Mittel gegen die gute Defensive der Vienna Capitals und vor allem nicht gegen Matt Zaba. Und so kam dann das, was kommen musste. Wien mit einem Konter und Daniel Woger dr\u00fcckte den Puck \u00fcber die Linie &#8211; 2:0 (47.). Die Vienna Capitals schnupperten an der Sensation.<br \/>\nDoch dieser Treffer war wie ein Weckruf f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die fortan ihr so gef\u00fcrchtetes Offensiv-Eishockey zeigten und Wien damit ein ums andere Mal stark unter Druck setzten. Nur eine Minute nach dem 0:2 gelang Mads Christensen der wichtige 1:2-Anschlusstreffer f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<br \/>\nDanach geriet Wien immer mehr unter Druck, doch zun\u00e4chst stand immer wieder Matt Zaba im Weg. Der Wiener Torh\u00fcter zeigte eine b\u00e4renstarke Leistung und lie\u00df die Spieler der Eisb\u00e4ren reihenweise verzweifeln.<br \/>\nEisb\u00e4ren-Coach Don Jackson setzte zum Ende der regul\u00e4ren Spielzeit alles auf eine Karte und nahm Torh\u00fcter Rob Zepp vom Eis. Und mit einem Mann mehr auf dem Eis gelang den Eisb\u00e4ren 47 Sekunden vor dem Ende des dritten Drittels tats\u00e4chlich noch der viel umjubelte 2:2-Ausgleich. Darin Olver hatte den Puck im Tor versenkt und sorgte damit daf\u00fcr, dass es in die Verl\u00e4ngerung ging.<\/p>\n<p>In dieser waren die G\u00e4ste aus Berlin zun\u00e4chst die aktivere Mannschaft. Doch pl\u00f6tzlich erk\u00e4mpfte Wiens Marcus Olsson den Puck und lief Richtung Rob Zepp, als Constantin Braun ihn nur unfair stoppen konnte und so zwei Minuten wegen Hakens kassierte. Das folgende Powerplay nutzten die Vienna Capitals dann zur Entscheidung. Der ehemalige K\u00f6lner Andr\u00e9 Lakos versenkte den Puck mit seinem Schuss von der blauen Linie im Tor und sorgte daf\u00fcr, dass es kein Halten mehr in der Albert-Schultz-Eishalle gab. Wien feierte die Sensation, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren mit h\u00e4ngenden K\u00f6pfen vom Eis fuhren.<\/p>\n<p>Wiens Trainer Tommy Samuelsson sagte nach dem Spiel folgendes:<\/p>\n<blockquote><p>Wir hatten lange Kontrolle \u00fcber das Spiel. Zum Schluss gerieten wir unter gro\u00dfen Druck, behielten aber den Kopf oben und sind cool geblieben. Das ist ein wirklich gro\u00dfer Sieg f\u00fcr uns.<\/p><\/blockquote>\n<p>Eisb\u00e4ren-Coach Don Jackson \u00e4u\u00dferte sich so zum Spiel:<\/p>\n<blockquote><p>Die Caps haben eine sehr gute Mannschaft mit einem sehr guten Trainer. Wien hat die Kleinigkeiten besser gemacht.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Donnerstagabend den Einzug ins Halbfinale des Red Bulls Salute verpasst. Der DEL-Rekordmeister unterlag beim Tabellenf\u00fchrer der EBEL, den Vienna Capitals, mit 2:3 n.V. (0:0, 0:1, 2:1\/0:1). 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