{"id":1601,"date":"2012-12-05T18:20:01","date_gmt":"2012-12-05T17:20:01","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=1601"},"modified":"2012-12-05T19:32:41","modified_gmt":"2012-12-05T18:32:41","slug":"31-eisbaren-wachen-spat-auf-und-entscheiden-das-spiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/12\/05\/31-eisbaren-wachen-spat-auf-und-entscheiden-das-spiel\/","title":{"rendered":"3:1 &#8211; Eisb\u00e4ren wachen sp\u00e4t auf und entscheiden das Spiel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-276\" title=\"logo_WBN_1213\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Ausgabe #17:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-9\" title=\"125px-Adler-Mannheim-logo_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"98\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihre Mini-Krise beendet und am Dienstagabend die Adler Mannheim mit 3:1 (1:0, 0:0, 2:1) geschlagen. F\u00fcr die Berliner war es der zweite Sieg gegen die Kurpf\u00e4lzer innerhalb von nur sechs Tagen gewesen. 13.900 Zuschauer (zu mindestens offiziell, das sah wesentlich leerer aus&#8230;) sahen keine hochklassige, daf\u00fcr aber eine durchaus hitzige und ruppige Partie der beiden DEL-Erzrivalen. Die Eisb\u00e4ren f\u00fchren damit in dieser Saison mit 2:1-Siegen gegen Mannheim.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei den Eisb\u00e4ren fehlte weiterhin Verteidiger Jens Baxmann. Im Tor stand Stammkeeper Rob Zepp. Mannheims Coach Harold Kreis hingegen stellte Back-up Felix Br\u00fcckmann ins Adler-Geh\u00e4use.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hinein ins Spiel der beiden DEL-Giganten. Beide Mannschaften gingen es l\u00e4ngst nicht so offensiv an wie noch am vergangenen Mittwoch. Beide waren eher auf die Defensive bedacht als auf das offensive Spiel. W\u00e4hrend Mannheim bei Kontern stets gef\u00e4hrlich war, hatten die Eisb\u00e4ren Probleme im Spielaufbau. Die Hausherren taten sich lange schwer gegen die starke Defensive der G\u00e4ste.<br \/>\nSo musste ein Powerplay her, um die F\u00fchrung zu erzielen. 13 Minuten waren gespielt, als Kapit\u00e4n Andr\u00e9 Rankel die O2 World erstmals zum jubeln brachte. Frank Mauer sa\u00df auf der Strafbank, NHL-Star Danny Bri\u00e9re brachte die Scheibe vors Tor, wo Rankel zum 1:0 abstauben konnte.<br \/>\nDoch die F\u00fchrung gab den Berlinern nicht das n\u00f6tige Selbstvertrauen, was nach den beiden Ausw\u00e4rtsniederlagen vom Wochenende so wichtig gewesen w\u00e4re. Mannheim pr\u00fcfte Rob Zepp immer wieder, doch der Eisb\u00e4ren-Goalie hielt seinen Kasten zun\u00e4chst sauber.<br \/>\nMit einer 1:0-F\u00fchrung ging es dann in die erste Drittelpause.<!--more--><\/p>\n<p>Im Mitteldrittel wurden die G\u00e4ste aus Mannheim st\u00e4rker und dr\u00e4ngten auf den Ausgleich. Doch immer wieder stand Rob Zepp den Kurpf\u00e4lzern im Weg. Er entnervte die Adler-Spieler reihenweise. Auch die Eisb\u00e4ren fanden in diesem Drittel deutlich \u00f6fters den Weg vor das Tor der G\u00e4ste, doch da scheiterten sie an Felix Br\u00fcckmann, der ebenso ogut hielt wie Rob Zepp.<br \/>\nAb Mitte des zweiten Drittels wurde das Spiel dann zunehmend hitziger und ruppiger. Es trafen eben zwei Erzrivalen aufeinander, aber dass merkte man so richtig erst jetzt.<br \/>\nTore sollten im Mitteldrittel keine fallen und somit hatte die 1:0-F\u00fchrung der Eisb\u00e4ren auch nach 40 Minuten noch Bestand.<\/p>\n<p>Es folgte das Schlussdrittel. Jenes Drittel, in welchem die Eisb\u00e4ren die letzten beiden Spiele nach einer 2:1-F\u00fchrung (2:4 in Ingolstadt\/2:3 in Augsburg) noch verloren hatten. Doch dieses Mal sollte diese negative Serie der Eisb\u00e4ren ein Ende finden. Aber der Reihe nach.<br \/>\nMannheim kam hoch motiviert aus der Kabine und setzte die Eisb\u00e4ren fr\u00fch unter Druck. Die Adler machten sofort deutlich, dass sie hier noch etwas Z\u00e4hlbares mitnehmen wollten.<br \/>\nAls Dominik Bielke in der 43. Minute auf die Strafbank musste, hatten die Mannheimer die Chance, in \u00dcberzahl auszugleichen. Und sie nutzen ihr Powerplay nach nur sieben Sekunden eiskalt aus. Steven Wagner h\u00e4mmerte den Puck ins Tor von Rob Zepp &#8211; 1:1 (43.). Der absolut verdiente Ausgleich der Kurpf\u00e4lzer.<br \/>\nDie G\u00e4ste hatten nun neues Selbstvertrauen und waren fortan die spielbestimmende Mannschaft gewesen.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren konnten sich in dieser Zeit mehrfach bei Rob Zepp bedanken, der seine Eisb\u00e4ren mit seinen Paraden im Spiel hielt. Die Eisb\u00e4ren wachten gegen Mitte des letzten Drittels dann aber auch wieder auf und merkten, dass sie etwas tun m\u00fcssten, um dieses Spiel nicht zu verlieren.<br \/>\nAls Mannheim den Puck in der Mittelzone verlor, bekam Darin Olver die Scheibe direkt in den Lauf. Olver lief auf Felix Br\u00fcckmann zu und lie\u00df dem Adler-Keeper keine Chance &#8211; 2:1 (50.). Ein Tor aus dem Nichts heraus. Und man muss auch ehrlich sagen, dass die F\u00fchrung zu diesem Zeitpunkt unverdient war. Denn die Mannheimer hatten deutlich mehr vom Spiel.<br \/>\nDer erneute F\u00fchrungstreffer gab nun den Hausherren noch einmal neues Selbstvertrauen und sie konnten sogar nachlegen. Darin Olver mit einem klasse Quer-Pass auf Barry Tallackson und der hatte keine Probleme, den Puck im halbleeren Tor zu versenken. F\u00fcr Tallackson endete damit eine zehn Spiele andauernde Torflaute. Dementsprechend fiel auch sein Jubel aus.<br \/>\nMannheim probierte in der Folgezeit noch einmal alles, doch es half nichts mehr. Die Mannheimer hatten diese Partie am Ende ungl\u00fccklich verloren.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Der Sieg der Eisb\u00e4ren war nicht wirklich verdient gewesen. Die G\u00e4ste aus Mannheim waren die wesentlich aktivere Mannschaft. Ein Puckverlust im letzten Drittel brachte die Kurpf\u00e4lzer letztendlich auf die Verliererstra\u00dfe. Die Eisb\u00e4ren zeigten sich in den letzten 20 Minuten eiskalt vor dem Tor, machten aus f\u00fcnf Chancen zwei Tore. \u00dcber den Sieg kann man froh sein, jedoch nicht \u00fcber die Art und Weise, wie dieser zu Stande gekommen ist.<\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #000080;\">Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>Hauptschiedsrichter waren die Herren Piechaczek und Levonen. Beide lie\u00dfen eine klare Linie vermissen und hatten das Spiel nicht wirklich im Griff. Sie pfiffen je nach Lust und Laune und waren zudem daran Schuld, dass die Partie ab Mitte des zweiten Drittels wesentlich hitziger und ruppiger wurde. Beide lieferten eine mehr als schlechte Leistung ab. <em><strong>Note 6.<\/strong><\/em><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr einen Dienstagabend war sie ganz in Ordnung gewesen. Doch es zeigte sich eben auch wieder, dass Spiele unter der Woche die Zuschauer nicht anziehen. Die Halle ist leer und darunter leidet auch die Stimmung. Selbst in der Fankurve gab es gr\u00f6\u00dfere L\u00fccken, was bei Spielen gegen Mannheim eigentlich undenkbar ist. Aber an einem Wochentag ist eben vieles anders.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>1. Rob Zepp (Eisb\u00e4ren Berlin\/Torh\u00fcter)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Darin Olver (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Dennis Seidenberg (Adler Mannheim\/Verteidiger)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Am 23.12.2012 empfangen die Eisb\u00e4ren Berlin die Straubing Tigers. Gegen die Niederbayern haben die Berliner bisher beide Saisonspiele verloren. Die Eisb\u00e4ren wollen also Revanche nehmen an den Tigers, doch so einfach wird das nicht. Denn Straubing spielt auch in dieser Saison wieder sehr starkes Eishockey. Aber ich denke, dass die Eisb\u00e4ren erfolgreich Revanche nehmen werden. <em><strong>Mein Tipp: 5:2<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #17: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihre Mini-Krise beendet und am Dienstagabend die Adler Mannheim mit 3:1 (1:0, 0:0, 2:1) geschlagen. 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