{"id":13805,"date":"2026-05-20T07:13:17","date_gmt":"2026-05-20T05:13:17","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=13805"},"modified":"2026-05-20T07:13:17","modified_gmt":"2026-05-20T05:13:17","slug":"serge-aubin-hat-die-eisbaeren-berlin-in-eine-neue-dynastie-gefuehrt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2026\/05\/20\/serge-aubin-hat-die-eisbaeren-berlin-in-eine-neue-dynastie-gefuehrt\/","title":{"rendered":"Serge Aubin hat die Eisb\u00e4ren Berlin in eine neue Dynastie gef\u00fchrt"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-11370\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-271x300.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"89\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-271x300.png 271w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-926x1024.png 926w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-768x849.png 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-317x350.png 317w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-136x150.png 136w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020.png 1326w\" sizes=\"auto, (max-width: 80px) 100vw, 80px\" \/><span style=\"color: #000000;\">Am 03.05.2019 stellten die Eisb\u00e4ren Berlin Serge Aubin als neuen Trainer des Hauptstadtclubs vor. Der damals 44-j\u00e4hrige Kanadier kam von den ZSC Lions aus der Schweiz nach Berlin. Mit dem ehemaligen Spieler der Hamburg Freezers wollten die Eisb\u00e4ren Berlin wieder an die guten alten Zeiten ankn\u00fcpfen. Denn nach dem Weggang von DEL-Rekordtrainer Don Jackson 2013 starteten die Eisb\u00e4ren in den Folgejahren vergeblich den Angriff auf den achten deutschen Meistertitel. In den ersten beiden Jahren nach der Jackson-\u00c4ra war jeweils in den Pre-Playoffs Feierabend (2014 mit 1:2 gegen Ingolstadt\/2015 mit 1:2 gegen N\u00fcrnberg). 2016 scheiterte man bereits im Viertelfinale mit 3:4 an den K\u00f6lner Haien. 2017 schaffte man es bis ins Halbfinale (1:4 vs. M\u00fcnchen) und 2018 sogar bis ins Finale (3:4 vs. M\u00fcnchen). 2019 scheiterte man im Viertelfinale bereits zum dritten Mal in Folge an M\u00fcnchen (2:4).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der damalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Eisb\u00e4ren, Peter-John Lee, sagte damals, dass man sich bewusst viel Zeit f\u00fcr den Prozess der Trainerfindung gelassen und sich nach reiflicher \u00dcberlegung f\u00fcr Serge Aubin entschieden hat. Sportdirektor St\u00e9phane Richer sagte damals zur Verpflichtung von Aubin:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Starke F\u00fchrungsqualit\u00e4ten, eine gute Kommunikation und offensives, erfolgreiches Eishockey standen f\u00fcr uns ganz oben bei den Kriterien f\u00fcr die Trainersuche. Hinzu kommt, dass Serge Erfahrung in der DEL besitzt, gut in der Arbeit mit jungen Spielern ist und auch w\u00e4hrend des Spiels auf der Bank genau wei\u00df, was er tut.<\/em><\/strong><\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend die Verantwortlichen damals also der Meinung waren, sie h\u00e4tten mit Serge Aubin den perfekten Trainer gefunden, sah das die Fanszene der Eisb\u00e4ren Berlin komplett anders. Der Kanadier hatte keinen leichten Start und wurde wie sein Kumpel Richer bei der Vorstellung vor den Heimspielen gellend ausgepfiffen. Der heutige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Bothstede sagte dazu, dass man damals bewusst die Musik lauter gedreht hatte, um die Pfiffe zu \u00fcbert\u00f6nen. Aubin selbst kann sich an die Anfangszeit und die Pfiffe noch sehr gut erinnern:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wenn ich an die Anfangszeit zur\u00fcckdenke, wurde gef\u00fchlt schon vor Spielbeginn f\u00fcr mich abgepfiffen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Pfiffe kamen damals deswegen, weil die Fans Richer Vetternwirtschaft vorgeworfen hatten, da er Aubin noch aus gemeinsamen Zeiten bei den Hamburg Freezers kannte und man nun die Angst hatte, es w\u00fcrde in Berlin genauso laufen wie in der Hansestadt. Doch Aubin lie\u00df sich von den Pfiffen nicht aus der Ruhe bringen und versuche seine Visionen in Berlin zu verwirklichen. Aubin sagte damals bei der Vorstellungspressekonferenz:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich habe eine klare Vision, wie Eishockey gespielt werden soll. Ich will, dass die Mannschaft leidenschaftlich spielt, mitrei\u00dfend spielt, schnell spielt und die Arena mitnimmt. Die Mannschaft soll jeden Tag hart arbeiten und wie eine Familie zusammenhalten. Die Spieler sollen an jedem Tag ihr Bestes geben &#8211; im Training und im Spiel. Es ist eine gro\u00dfe Herausforderung, aber ich werde alles daf\u00fcr tun, dass das Team bereit ist. Wir wollen immer das letzte Spiel der Saison gewinnen, denn nur dann ist es eine gute Saison gewesen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sieben Jahre sp\u00e4ter wei\u00df man, dass man mit Serge Aubin genau den richtigen Trainer damals verpflichtet hatte und er seinen Worten auch Taten folgen lie\u00df. Gekommen als ungeliebter neuer Trainer, gegangen als Eisb\u00e4ren-Legende. In sieben Jahren feierte der Kanadier f\u00fcnf Meisterschaften mit dem Hauptstadtclub, gewann alle seine 15 Playoff-Serien und hat damit eine neue Dynastie in Berlin gestartet. Daher blickt Aubin auch sehr gerne zur\u00fcck auf seine Zeit in Berlin:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Ich werde die Zeit in Berlin nie vergessen. Es gibt keinen einzigen Tag, den ich bereue in Berlin gewesen zu sein. Es war eine einmalige Gelegenheit hier f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin gearbeitet zu haben. Es waren herausragende sieben Jahre, die ich hier hatte. F\u00fcnf Meisterschaften sind sehr speziell. Jede Meisterschaft war dann doch irgendwie anders. Aber wir wurden immer f\u00fcr unsere Leistungen ausgezeichnet.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_13807\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13807\" class=\"size-large wp-image-13807\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-1024x643.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"578\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-1024x643.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-300x188.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-768x482.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-1536x964.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-2048x1286.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-557x350.jpg 557w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d4-EBB-KRE19-032k-150x94.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-13807\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Eine neue \u00c4ra beginnt in Berlin. Serge Aubin trainiert steht ab sofort hinter der Bande der Eisb\u00e4ren Berlin: (Foto von Jan-Philipp Burmann\/City-Press GmbH)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bereits in seiner ersten Saison 2019\/2020 sah man, dass Aubin sein Eishockey erfolgreich sein kann. Die Eisb\u00e4ren \u00fcberzeugten endlich wieder mit offensivem Eishockey und rissen die eigenen Fans mit. Am Ende der Hauptrunde stand man auf Platz vier und sah dem Playoff-Viertelfinale optimistisch entgegen. Doch dann kam die Corona-Pandemie und die Saison wurde vorzeitig beendet.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_13808\" style=\"width: 693px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13808\" class=\"size-large wp-image-13808\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-683x1024.jpg 683w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-768x1152.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F3-EBB-WOB21-731-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><p id=\"caption-attachment-13808\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Trainer Serge Aubin feiert die erste von insgesamt f\u00fcnf Meisterschaften mit den Eisb\u00e4ren Berlin. (Foto von Marco Leipold\/City-Press GmbH)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Saison 2020\/2021 war sehr speziell, weil sie als Corona-Saison in die Geschichte eingehen sollte. Die Teams wurden auf Gruppen aufgeteilt und mussten ohne Zuschauer spielen. Ich selbst hatte damals das &#8222;Gl\u00fcck&#8220;, bei allen Spielen dabei zu sein, da ich von den Spielen berichtet habe. Aber ich kann euch sagen, dass ich so etwas nie wieder erleben will. Eishockey lebt von seinen Emotionen &#8211; auf und neben dem Eis. Aber diese fehlten in jener Saison komplett. Man h\u00f6rte das kratzen der Kufen, die Rufe der Spieler und Trainer. W\u00e4hrend einer Drittelpause konnte ich mich mit MagentaSport-Experte Rick Goldmann unterhalten, der diese Zeit damals selbst schrecklich fand und am liebsten gar nicht hier sein wollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren spielten in der Gruppe Nord und gewannen diese damals. In den Playoffs standen die Berliner dann in jeder Runde mit dem R\u00fccken zur Wand. Die Playoffs wurden damals nur im Best-of-three-Modus ausgetragen und die Eisb\u00e4ren verloren sowohl im Viertelfinale gegen Iserlohn, als auch im Halbfinale gegen Ingolstadt und im Finale gegen Wolfsburg Spiel eins. Bei einer weiteren Niederlage w\u00e4re man ausgeschieden, aber die Eisb\u00e4ren gewannen die Serien jeweils mit 2:1 und feierten am Ende ihre achte deutsche Meisterschaft. Serge Aubin hatte es also tats\u00e4chlich geschafft und den Titel zur\u00fcck in die Hauptstadt gef\u00fchrt. Dass ihm das gelingen w\u00fcrde, davon war er von Beginn an \u00fcberzeugt, wie er vor kurzem im Interview erz\u00e4hlte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Ich hatte immer das Gef\u00fchl und war \u00fcberzeugt davon, dass ich das hinbekommen werde. Aber alles w\u00e4re nicht m\u00e4glich gewesen ohne die Unterst\u00fctzung von St\u00e9phane Richer und Thomas Bothstede. Aber vor allem auch Respekt an die Spieler, die das am Ende des Tages immer umgesetzt haben.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Saison 2021\/2022 \u00fcberzeugten die Berliner erneut in der Hauptrunde und schlossen diese auf Platz eins ab. Im Viertelfinale machte man mit K\u00f6ln kurzen Prozess und gewann die Serie mit 3:0. Im Halbfinale gegen Mannheim lag man auch schon mit 2:0 vorne, ehe die Adler die Serie mit zwei Siegen auf 2:2 stellten. Wieder standen die Eisb\u00e4ren unter Aubin vor einem Entscheidungsspiel und erneut gewannen sie dieses und zogen ins Finale ein. Dort setzte man sich im Finale gegen M\u00fcnchen mit 3:1 durch und feierte die neunte deutsche Meisterschaft.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_13809\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13809\" class=\"size-large wp-image-13809\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"613\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-768x512.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-525x350.jpg 525w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-VF5-EBB-STR25-239-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-13809\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Thomas Bothstede (rechts) verl\u00e4ngerte in der Katastrophensaison entgegen aller Erwartungen den Vertrag mit Trainer Serge Aubin. (links\/Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es folgte die Saison 2022\/2023 und diese h\u00e4tte das Ende der Zusammenarbeit mit Serge Aubin bedeuten k\u00f6nnen. Wenn es nach vielen Fans und Experten ging, h\u00e4tte sie sogar beendet werden m\u00fcssen. Denn die Berliner k\u00e4mpften in dieser Saison lange Zeit gegen den Abstieg aus der PENNY DEL, weshalb Trainer Serge Aubin immer mehr in den Mittelpunkt der Kritik geriet. Der Kanadier bot damals selbst seinen R\u00fccktritt an, doch Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Bothstede machte etwas, was wohl einmalig im Sport ist: Er hielt an Aubin fest und verl\u00e4ngerte dessen Vertrag sogar. Weil man in Berlin etwas hat, was vielen anderen Standorten in der PENNY DEL fehlt: Geduld. Die Eisb\u00e4ren verloren ob der miserablen Saison nie die Ruhe und vertrauten den F\u00e4higkeiten ihres zweifachen Meistertrainers. Die Eisb\u00e4ren beendeten am Ende schlie\u00dflich die Hauptrunde auf Platz elf und verpassten die Pre-Playoffs nur um drei Punkte. Aubin blickte auch auf diese Saison nochmal zur\u00fcck:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Aus dem nicht so erfolgreichen Jahr 2023 haben wir alle sehr viel gelernt. Ich pers\u00f6nlich konnte daraus viel mitnehmen. Ich bin sehr gl\u00fccklich, dass wir danach deutlich st\u00e4rker zur\u00fcckgekommen sind und drei Meisterschaften in Folge gewonnen haben.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Denn bereits im Jahr danach, in der Saison 2023\/2024, waren die Eisb\u00e4ren wieder zur\u00fcck und beendeten die Hauptrunde auf dem zweiten Platz. Alle Playoff-Serien gewann man souver\u00e4n mit 4:1 und wurde am Ende zum zehnten Mal deutscher Meister. Mannheim wurde im Viertelfinale ausgeschaltet, Straubing im Halbfinale und Bremerhaven im Finale.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch die Hauptrunde der Saison 2024\/2025 schlossen die Berliner auf dem zweiten Platz ab. Erneut traf man in den Playoffs auf Straubing und schaltete die Niederbayern im Viertelfinale mit 4:1-Siegen aus. Im Halbfinale traf man auf den Erzrivalen aus Mannheim und dem\u00fctigte diesen mit einem 4:0-Sweep. Im Finale musste dann K\u00f6ln dran glauben. Diese glichen die Serie in der eigenen Arena im zweiten Spiel zum 1:1 aus, erlebten aber danach die schlimmste Final-Dem\u00fctigung der DEL-Geschichte. Die Eisb\u00e4ren gewannen anschlie\u00dfend n\u00e4mlich dreimal in Serie mit 7:0. So stand am Ende die elfte deutsche Meisterschaft, welche einerseits als die leichteste in die Vereinsgeschichte eingehen sollte, aber auch als die schmerzhafteste. Denn im Verlaufe der Saison mussten die Eisb\u00e4ren den Verlust von St\u00fcrmer Tobias Eder verkraften. Und keiner h\u00e4tte es der Mannschat \u00fcbel genommen, wenn sie die Saison danach gegen die Wand gefahren h\u00e4tten. Aber man zog Kraft aus diesem tragischen Verlust und gewann am Ende die Meisterschaft auch f\u00fcr Tobias Eder. Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Bothstede gab damals das Motto &#8222;Mit Tobi&#8220; aus.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In die abgelaufene Saison gingen die Eisb\u00e4ren mit sehr gro\u00dfen Ambitionen. Einerseits wollte man den zweiten Tittel-Hattrick der Vereinsgeschichte perfekt machen, andererseits wollte man auch den CHL-Titel in Angriff nehmen. Doch am Ende erlebten die Berliner eine komplette Seuchensaison und hatten mit gro\u00dfen Verletzungsproblemen zu k\u00e4mpfen. Teilweise bis zu acht Spieler fielen aus, weshalb Aubin oft nur mit drei Reihen spielen konnte. Immer, wenn ein Spieler zur\u00fcckkam, fiel der n\u00e4chste Spieler verletzungsbedingt aus. Auch die beiden Neuzug\u00e4nge, welche im Saisonverlauf verpflichtet wurden, fielen zwischenzeitlich aus und konnten wie Patrick Khodorenko erst gar nicht mehr weiterspielen. So mussten die Berliner lange Zeit um die direkte Viertelfinal-Teilnahme bangen und machten diese erst dank f\u00fcnf Siegen in den letzten f\u00fcnf Hauptrundenspielen perfekt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Playoffs begannen mit einer derben 1:5-Klatsche bei den Straubing Tigers, doch daraus zogen die Eisb\u00e4ren die richtigen Schl\u00fcsse und setzten sich noch mit 4:2 in der Viertelfinalserie durch. Im Halbfinale traf man auf den Hauptrundensieger K\u00f6ln und schaltete auch diesen mit 4:2-Siegen aus. Im Finale traf man auf den Erzrivalen aus Mannheim und setzte sich am Ende durch einen 4:1-Seriensieg zum zw\u00f6lften Mal die Krone in der PENNY DEL auf. Allen Widrigkeiten hatte man getrotzt und der PENNY DEL einmal mehr gezeigt, dass die Eisb\u00e4ren derzeit das Ma\u00df aller Dinge in der Liga sind. Dabei waren die Chancen f\u00fcr die Konkurrenz nie so gro\u00df, die Eisb\u00e4ren zu st\u00fcrzen, wie in dieser Saison. Aber auch das zeichnete Trainer Serge Aubin aus, dass er auch in so einer schwierigen Saison Wege findet, um am Ende erneut die deutsche Meisterschaft zu feiern. Was aber nat\u00fcrlich auch nur geht, wenn er Spieler hat, die seinen Gameplan dann auch so perfekt umsetzen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach f\u00fcnf Meisterschaften in sieben Jahren endet nun die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Serge Aubin und den Eisb\u00e4ren Berlin. Und auch wenn zun\u00e4chst einmal Trauer herrscht \u00fcber den Abgang vom Kanadier, so nachvollziehbar ist dieser. National hat er mit dem Hauptstadtclub alles erreicht, was er erreichen konnte. Die CHL wird er mit Berlin eher nicht gewinnen k\u00f6nnen und so war es Zeit f\u00fcr eine neue Herausforderung:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Es ist f\u00fcr mich einfach an der Zeit, eine neue Herausforderung anzunehmen. Ich wei\u00df, dass es in Bern sehr, sehr schwer wird. Das ist eine gro\u00dfe Aufgabe, die da auf mich wartet. Aber ich freue mich darauf, diese anzunehmen und mich selbst herauszufordern. Das Ziel ist es, die Eisb\u00e4ren-Identit\u00e4t auch nach Bern zu bringen und sie dort zu implementieren.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Abgang kommt dennoch sehr \u00fcberraschend, weil keiner damit gerechnet hatte und Serge Aubin ja auch noch einen Vertrag in Berlin besa\u00df. Doch die Gespr\u00e4che mit Bern starteten bereits Ende letzten Jahres. Aber weder seine Spieler noch seine Kinder wussten davon Bescheid, wie Aubin zugab:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Die erste Kontaktaufnahme kam Ende letzten Jahres und w\u00e4hrend der Olympiapause gab es die ersten wirklichen Kontakte. Ein gro\u00dfer Dank geht auch an Thomas Bothstede und St\u00e9phane Richer, dass sie es mir erlaubt haben, mit Bern zu sprechen, da ich ja noch einen laufenden Vertrag hatte. Bis zum Ende habe ich f\u00fcr mich selbst das Versprechen gehabt, dass der volle Fokus bis zum letzten Tag den Eisb\u00e4ren gilt. Weder meine Spieler noch meine Kinder wussten dar\u00fcber Bescheid.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Sportdirektor Richer freut sich derweil f\u00fcr seinen Kumpel Aubin:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Serge und ich hatten immer eine ehrliche Beziehung und haben immer mit offenen Karten gespielt. Wir haben immer \u00fcber alles gesprochen. Es ist selten im Sport, dass ein Trainer so lange so viel Erfolg hat. Er hat f\u00fcr uns so viel getan und jetzt freuen wir uns f\u00fcr ihn, dass er eine neue Herausforderung annehmen kann.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_13810\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13810\" class=\"size-large wp-image-13810\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-1024x638.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"573\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-1024x638.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-300x187.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-768x479.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-1536x958.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-2048x1277.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-561x350.jpg 561w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d3-EBB-GasagPK23-042k-150x94.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-13810\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Serge Aubin und St\u00e9phane Richer haben die Eisb\u00e4ren Berlin wieder zur\u00fcck auf den DEL-Thron gef\u00fchrt. (Foto von Jan-Philipp Burmann \/ City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vor allem die 15 erfolgreichen Playoff-Serien haben gro\u00dfen Eindruck in Berlin hinterlassen. Doch Aubin selbst sieht sich dabei nur als sehr kleiner Faktor am gro\u00dfen Erfolg der Eisb\u00e4ren Berlin. Der Hauptgrund waren die jeweiligen Spieler, die f\u00fcr ihn gespielt haben:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Einer der Hauptfaktoren war wirklich, dass die Mannschaft die F\u00e4higkeit hatte, sich einfach immer anzupassen, wenn ich das System ge\u00e4ndert oder die Reihen durchgetauscht habe, was ich wirklich oft gemacht habe. Die Jungs haben es immer wieder geschafft, sich daran anzupassen. Weil jedes Spiel und jede Playoff-Serie eine andere Herausforderung ist, weil jede Mannschaft anders spielt. 15 Playoff-Serien in Folge zu gewinnen, ist nat\u00fcrlich herausragend und eine tolle Leistung. Ich versuche aber grunds\u00e4tzlich in den Playoffs in die Spiele genauso reinzugehen, wie in der Hauptrunde.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die gro\u00dfe Frage in der Hauptstadt ist nun nat\u00fcrlich die, wer der neue Trainer und somit Nachfolger von Serge Aubin wird. Eins ist bereits jetzt schon klar: es werden sehr gro\u00dfe Fu\u00dfstapfen, in die der Nachfolger treten wird. Sportdirektor St\u00e9phane Richer \u00e4u\u00dferte sich zur Trainersuche wie folgt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wer mich kennt wei\u00df, dass ich immer bei der Arbeit bin. Ich habe mir immer den Markt angeschaut. Aber wir wollten w\u00e4hrend der Saison von diesem Thema ablenken und haben bewusst daf\u00fcr gesorgt, dass es nicht herauskommt. Ich habe mir seitdem den Markt in Ruhe angeschaut. Seitdem es raus ist, habe ich nat\u00fcrlich intensiver geschaut. Es gibt sicherlich schon ein paar Kandidaten. Ich hoffe, dass wir in den n\u00e4chsten drei bis vier Wochen <\/span><\/strong><span style=\"color: #000000;\">(Anmerkung: die Aussage wurde einen Tag vor der Meisterfeier get\u00e4tigt)<\/span><strong><span style=\"color: #ff0000;\"> unseren neuen Trainer vorstellen k\u00f6nnen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<div id=\"attachment_13811\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-13811\" class=\"size-large wp-image-13811\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"614\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-768x512.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-525x350.jpg 525w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-EBB-Meisterfeier26-071k-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-13811\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Auf der Meisterfeier verabschiedete sich Serge Aubin von den Eisb\u00e4ren-Fans. (Foto von Mathias Renner \/ City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr die Konkurrenz in der PENNY DEL kann das eine Chance sein, die Dynastie der Eisb\u00e4ren Berlin endlich zu beenden. Denn der Erfolg war fest mit Erfolgstrainer Serge Aubin verbunden. Andererseits kann es die Spieler nun aber auch motivieren, dass sie der Konkurrenz zeigen, dass sie es auch ohne Serge Aubin auf den DEL-Thron schaffen. Der nun Ex-Trainer traut es seinem Ex-Verein jedenfalls zu:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass die Mannschaft auch weiterhin erfolgreich sein wird. Es ist wirklich eine ph\u00e4nomenale Gruppe. Wir haben hier in den letzten Jahren wirklich etwas Spezielles aufgebaut mit der Mannschaft. Ich war nur ein kleiner Teil davon, es ist nicht nur meine Arbeit gewesen. Ich werde die Eisb\u00e4ren weiter verfolgen. Ich hoffe und bin \u00fcberzeugt davon, dass sie weiter erfolgreich sein werden.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 03.05.2019 stellten die Eisb\u00e4ren Berlin Serge Aubin als neuen Trainer des Hauptstadtclubs vor. Der damals 44-j\u00e4hrige Kanadier kam von den ZSC Lions aus der Schweiz nach Berlin. Mit dem ehemaligen Spieler der Hamburg Freezers wollten die Eisb\u00e4ren Berlin wieder an die guten alten Zeiten ankn\u00fcpfen. Denn nach dem Weggang&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2026\/05\/20\/serge-aubin-hat-die-eisbaeren-berlin-in-eine-neue-dynastie-gefuehrt\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,503,4,8,352,137,211,387,5],"tags":[],"class_list":["post-13805","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-city-press","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-impressionen","category-serge-aubin","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13805","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13805"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13805\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13814,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13805\/revisions\/13814"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13805"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13805"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13805"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}