{"id":12077,"date":"2024-05-05T13:21:37","date_gmt":"2024-05-05T11:21:37","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=12077"},"modified":"2024-05-06T07:02:40","modified_gmt":"2024-05-06T05:02:40","slug":"die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2023-2024-vom-abstiegskampf-zur-zehnten-deutschen-meisterschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2024\/05\/05\/die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2023-2024-vom-abstiegskampf-zur-zehnten-deutschen-meisterschaft\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin in der Saison 2023\/2024: Vom Abstiegskampf zur zehnten deutschen Meisterschaft"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-11370\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-271x300.png\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"126\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-271x300.png 271w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-926x1024.png 926w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-768x849.png 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-317x350.png 317w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020-136x150.png 136w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20231008_135020.png 1326w\" sizes=\"auto, (max-width: 113px) 100vw, 113px\" \/>Die Saison 2023\/2024 ist seit etwas mehr als einer Woche beendet und die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihre zehnte deutsche Meisterschaft gefeiert. In der Finalserie setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 4:1-Siegen gegen das \u00dcberraschungsteam der Saison, die Fischtown Pinguins Bremerhaven, durch und bauten somit ihren Vorsprung als DEL-Rekordmeister aus. Wir blicken heute noch einmal zur\u00fcck auf diese Meistersaison der Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wer hatte vor dieser Saison ernsthaft mit dem Ausgang der Saison 2023\/2024 gerechnet? Die Eisb\u00e4ren hatten in der Vorsaison als zweifacher deutscher Meister in Folge erstmals seit 22 Jahren wieder die Playoffs verpasst. Am Ende der Hauptrunde reichte es nur zu Platz elf mit drei Punkten R\u00fcckstand auf Platz zehn, den damals die L\u00f6wen Frankfurt belegten und somit sich das letzte Ticket f\u00fcr die erste Playoff-Runde sicherten. Lange Zeit steckten die Berliner in der Saison im Abstiegskampf, es drohte der Absturz in die DEL2. W\u00e4hrend bei anderen Vereinen in der DEL Panik ausgebrochen w\u00e4re und man sich mit sofortiger Wirkung vom Trainerteam getrennt h\u00e4tte, behielt die Chefetage der Eisb\u00e4ren Berlin absolute Ruhe, analysierte die Situation bereits w\u00e4hrend der katastrophalen Saison und kam zum Entschluss, dass man mit Trainer Serge Aubin und Co-Trainer Craig Streu weiter arbeiten m\u00f6chte. F\u00fcr diese Entscheidung hagelte es seinerseits ordentlich Kritik, doch mit ein wenig Abstand werden auch die Kritiker heute einsehen, dass das genau die richtige Entscheidung von Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Bothstede und Sportdirektor St\u00e9phane Richer war. Denn Serge Aubin zahlte genau dieses Vertrauen jetzt mit dem Gewinn der zehnten deutschen Meisterschaft zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12078\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12078\" class=\"size-large wp-image-12078\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"613\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-768x512.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-525x350.jpg 525w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d1-EBB-SWW23-291k-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-12078\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Entt\u00e4uschte Gesichter nach dem Verpassen der Playoffs 2023: (Foto von Marco Leipold\/City-Press GmbH)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Verantwortlichen des Hauptstadtclubs setzten sich nach dem Verpassen der Playoffs zusammen, analysierten alles ganz genau und sorgten im Sommer f\u00fcr einen radikalen Umbruch im Kader. Satte 15 Spieler mussten die Eisb\u00e4ren damals verlassen. Beide Torh\u00fcter (Tobias Ancicka\/Juho Markkanen), zwei Verteidiger (darunter auch die Club-Legende Frank H\u00f6rdler, welchen es nach Selb in die DEL2 zog) und elf St\u00fcrmer (u.a. Matt White, Giovanni Fiore, Peter Regin) erhielten keinen neuen Vertrag bei den Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dem gegen\u00fcber standen zw\u00f6lf Neuzug\u00e4nge vor und zwei Neuzug\u00e4nge w\u00e4hrend der Saison 2023\/2024. Und im Gegensatz zur Vorsaison, wo fast kein Transfer zum Volltreffer wurde, schlugen nahezu alle Neuzug\u00e4nge in der abgelaufenen Saison ein. Sportdirektor St\u00e9phane Richer hatte diesmal mehr als nur einmal ein goldenes H\u00e4ndchen und bastelte im vergangenen Sommer ein Team, welches definitiv das Zeug hatte, am Ende die Meisterschaft wieder nach Berlin zu holen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12066\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12066\" class=\"size-large wp-image-12066\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"613\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-300x200.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-768x512.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-1536x1023.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-525x350.jpg 525w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-795k-150x100.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-12066\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Das Bild der Saison &#8211; Deutscher Meister 2024: Eisb\u00e4ren Berlin (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Fangen wir aber an bei der so wichtigen Torh\u00fcter-Position, wo sich die Eisb\u00e4ren mit Jonas Stettmer (Ingolstadt) und Jake Hildebrand (Frankfurt) verst\u00e4rkten. Ich glaube, uns allen liegen noch die kritischen Aussagen einiger Fans im Ohr, die damals die Verpflichtung von Jake Hildebrand kritisierten, dass man mit ihm keine Meisterschaft gewinnen kann. Ich glaube, Jake hat alle Kritiker L\u00fcgen gestraft und deutlich bewiesen, dass er zu den absoluten Top-Goalies in der PENNY DEL z\u00e4hlt. In der Hauptrunde \u00fcberzeugte Hildebrand bereits mit einer Fangquote von 91,72 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,38 pro Spiel sowie drei Shutouts. In den Playoffs steigerte sich Hildebrand nochmal und wuchs f\u00f6rmlich \u00fcber sich hinaus. In den Playoffs kam er auf eine Fangquote von 93,60 Prozent und einen Gegentorschnitt von 1,91 pro Spiel. In den letzten drei Finalspielen kassierte er nur noch zwei Gegentore und feierte im entscheidenden f\u00fcnften Spiel sogar einen Shutout. Jake Hildebrand war mit einer der wichtigsten Faktoren, warum die Berliner am Ende die zehnte deutsche Meisterschaft feiern konnten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Jonas Stettmer kam in der Hauptrunde in 13 Spielen zum Einsatz, wo er stets zu \u00fcberzeugen wusste. Auch seine Werte nach der Hauptrunde konnten sich mehr als sehen lassen. Eine Fangquote von 91,33 Prozent sowie einen Gegentorschnitt von 2,28 pro Spiel zeigten, dass die Eisb\u00e4ren \u00fcber ein sehr starkes Torh\u00fcter-Duo verf\u00fcgten. Stettmer feierte zudem auch noch einen Shutout.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12079\" style=\"width: 692px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12079\" class=\"size-large wp-image-12079\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-682x1024.jpg 682w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-768x1153.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-647k-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><p id=\"caption-attachment-12079\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Vor der Saison kritisiert, am Ende dann aber der gefeierte Held: Goalie Jake &#8222;The Wall&#8220; Hildebrand&#8220;: (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Defensive sorgte Richer mit der R\u00fcckkehr von Kapit\u00e4n Kai Wissmann f\u00fcr den K\u00f6nigstransfer vor der Saison. Dazu kamen Ben Finkelstein (Wien), der jedoch w\u00e4hrend der Saison seine Karriere beenden musste, und Rio Kaiser (Salzburg). W\u00e4hrend der Saison stie\u00df dann auch noch Thomas Schemitsch dazu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wissmann \u00fcbernahm sofort wieder Verantwortung in der Berliner Defensive und wurde wieder zu einem unverzichtbaren Leistungstr\u00e4ger. Mit 30 Scorerpunkten (5T\/25A) war Wissmann am Ende der Hauptrunde sogar sechstbester Scorer in der internen Scorer-Wertung der Eisb\u00e4ren. Und das in nur 44 Spielen, denn der Verteidiger fehlte zwischenzeitlich verletzt. Wissmann verlieh der in der Vorsaison doch arg anf\u00e4lligen Berliner Defensive deutlich mehr Stabilit\u00e4t und das machte zugleich auch seine Mitspieler besser. In den Playoffs scorte Wissmann auch nochmal stark und kam am Ende auf zehn Scorerpunkte (2T\/8A), was ihm Platz f\u00fcnf in der internen Scorer-Wertung einbrachte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Finkelstein kam mit vielen Vorschusslorbeeren in die Hauptstadt, leider musste er aber im Laufe der Hauptrunde seine Karriere vorzeitig beenden. Am Ende standen f\u00fcr ihn 15 Vorlagen zu Buche. Es w\u00e4re spannend gewesen, wie sich Finkelstein in Berlin weiter entwickelt h\u00e4tte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Rio Kaiser kam insgesamt nur auf drei Spiele in der letzten Saison, was eine Bewertung extrem schwierig macht. Aber seine Zeit wird noch kommen und vielleicht kommt er in der neuen Saison auf mehr DEL-Eins\u00e4tze.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kommen wir zu Thomas Schemitsch, welchen die Eisb\u00e4ren kurz vor Ende der Hauptrunde verpflichteten. In f\u00fcnf Hauptrundenspielen kam er auf starke vier Scorerpunkte (1T\/3A). Man merkte ihm seine lange Pause \u00fcberhaupt nicht an, er f\u00fcgte sich nahtlos ins Team der Eisb\u00e4ren ein und harmonierte direkt mit seinem alten Kumpel Julian Melchiori, welchem er direkt zu den ersten Saisontoren verhalf. In den Playoffs kamen nochmal vier Assists hinzu. Die Verpflichtung von Schemitsch war zun\u00e4chst mit einem Risiko versehen, entpuppte sich am Ende aber als Volltreffer. Bleibt zu hoffen, dass wir ihn n\u00e4chste Saison wieder in Berlin auf dem Eis sehen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12080\" style=\"width: 692px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12080\" class=\"size-large wp-image-12080\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-682x1024.jpg 682w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-768x1153.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-842k-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><p id=\"caption-attachment-12080\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Zwei enorm wichtige Leistungstr\u00e4ger in der Defensive der Eisb\u00e4ren Berlin: Jonas M\u00fcller (links) und Kapit\u00e4n Kai Wissmann (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Offensive gab es den gr\u00f6\u00dften Umbruch und dort gelang es Sportdirektor Richer, echte Kracher nach Berlin zu holen. Ty Ronning (Ingolstadt), R\u00fcckkehrer Blaine Byron (Oskarshamn), Patrice Cormier (Yekaterinburg), Michael Bartuli (Bad Nauheim), Lean Bergmann (Mannheim), Tobias Eder (D\u00fcsseldorf) und Frederik Tiffels (M\u00fcnchen). Zudem kam Jeadon Descheneau w\u00e4hrend der Hauptrunde. Gerade die Transfers auf dem deutschen Spielersektor sorgten f\u00fcr Aufsehen bei der Konkurrenz, denn da waren schon einige Top-Spieler dabei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ronning machte in der vergangenen Saison in Ingolstadt auf sich aufmerksam und diese Leistung konnte er in Berlin best\u00e4tigen. In der Hauptrunde kam der kleine Flitzer nur auf 27 Spiele, sammelte dort aber starke 20 Scorerpunkte (13T\/7A). In den Playoffs steigerte sich Ronning nochmal und erzielte acht Tore und bereitete ein weiteres Tor vor. Gerade sein Hattrick im vierten Finalspiel gegen Bremerhaven bleibt in Erinnerung, als er die Schwachstelle von Pinguins-Goalie Kristers Gudlevskis offenbarte. Mit den acht Treffern wurde er zu Berlins Top-Torj\u00e4ger in den Playoffs.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Byron machte nach einem Jahr Pause direkt da weiter, wo er in Berlin vor einem Jahr aufgeh\u00f6rt hatte. Auch er kam verletzungsbedingt nur auf 33 Spiele, in denen er aber auf satte 26 Scorerpunkte (9T\/17A) kam. In den Playoffs kamen nochmal elf Scorerpunkte (5T\/6A) hinzu, wovon er vier Punkte in \u00dcberzahl sammelte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch Cormier wurde zu einem wichtigen Puzzleteil auf dem Weg zur Meisterschaft und entwickelte sich zu seinem Spieler, gegen den man nicht gerne spielte. In 37 Hauptrundenspielen kam er auf 21 Scorerpunkte (12T\/9A). Vier seiner zw\u00f6lf Tore erzielte er dabei in \u00dcberzahl. In den Playoffs kam nur noch ein Assist hinzu, aber da war Cormier auch eher als physischer Spieler gefragt, der dem Gegner unter die Haut gehen sollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bartuli war als U23-Spieler eingeplant und kam in 32 Spielen auf eine Torvorlage. Viel Eiszeit bekam er von Trainer Serge Aubin aber nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Lean Bergmann kam verletzungsbedingt in der Hauptrunde nur auf 15 Spiele, in denen er aber bereits andeutete, wie wichtig er f\u00fcr die Mannschaft von Trainer Aubin werden k\u00f6nnte. Drei Tore und drei Assists standen f\u00fcr ihn am Ende der Hauptrunde zu Buche. In den Playoffs kam dann die Serie gegen Mannheim und sein legend\u00e4rer Torjubel sowie der Fight gegen Leon Gawanke. Sp\u00e4testens seit dem ist Bergmann ein Publikumsliebling in Berlin. Zwei Tore und zwei Assists steuerte die Nummer zehn in den Playoffs noch hinzu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Tobi Eder schlug voll ein und erzielte in der Hauptrunde starke 22 Tore und bereitete zudem noch neun weitere Tore vor. Vier Tore erzielte er dabei in \u00dcberzahl. Drei Tore und drei Vorlagen folgten noch in den Playoffs. Die erste Saison von Tobi Eder als Eisb\u00e4r war ein voller Erfolg!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mit Freddy Tiffels gelang Richer ein weiterer K\u00f6nigstransfer. In 50 Hauptrundenspielen erzielte der deutsche Nationalst\u00fcrmer zw\u00f6lf Tore und bereitete 26 (!) Tore vor. F\u00fcnf Tore erzielte er dabei in \u00dcberzahl. Aber gerade seine Arbeit in Unterzahl zeichnete die Nummer 95 aus, als er die Gegner immer wieder fr\u00fch im Spielaufbau st\u00f6rte &#8211; meistens auch erfolgreich. In den Playoffs sammelte er nochmal starke neun Punkte (2T\/7A) und war somit auch ein Garant f\u00fcr die Meisterschaft. Wie eigentlich nahezu alle Spieler im Kader der Eisb\u00e4ren Berlin!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Descheneau kam in der Hauptrunde 17-mal zum Einsatz, erzielte f\u00fcnf Tore und bereitete zwei weitere Treffer vor.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12081\" style=\"width: 692px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12081\" class=\"size-large wp-image-12081\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-682x1024.jpg 682w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-768x1153.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-844k-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><p id=\"caption-attachment-12081\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Drei Neuzug\u00e4nge, die direkt eingeschlagen haben: Tobi Eder (links), Blaine Byron (mitte) und Freddy Tiffels (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nat\u00fcrlich schauen wir auch auf die Spieler, die nach der verkorksten Saison 2022\/2023 weiterhin das Trikot der Eisb\u00e4ren trugen. In der Defensive waren das Morgan Ellis, Marco Nowak, Eric Mik, Jonas M\u00fcller, Korbinian Geibel und Julian Melchiori. Und da muss man allen voran Eric Mik nennen, der mit sechs Toren in der Hauptrunde der Top-Torj\u00e4ger unter den Verteidigern wurde. Mik hat den n\u00e4chsten Schritt gemacht und bewiesen, was f\u00fcr ein starker und vor allem wichtiger Spieler er f\u00fcr die Eisb\u00e4ren ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ellis kam wie Wissmann auf f\u00fcnf Tore in der Hauptrunde, M\u00fcller und Melchiori auf je vier Treffer. M\u00fcller stach vor allem mit seinen 20 Torvorlagen in der Hauptrunde hervor, welche ihm Platz sechs in der teaminternen Scorer-Wertung einbrachte. Aber auch Ellis (16A) und Melchiori (13A) scorten in Sachen Assists zweistellig.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Besonders hervorheben m\u00f6chte ich aber Korbinian Geibel, denn der Youngster hat sich seinen Stammplatz im Profiteam erspielt und das absolut zurecht. Er absolvierte alle 52 Hauptrundenspiele und bereitete vier Tore vor. Geibel hat definitiv eine gro\u00dfe Zukunft vor sich und es bleibt zu hoffen, dass er den Eisb\u00e4ren noch viele Jahre erhalten bleibt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dann muss man nat\u00fcrlich auch noch Marco Nowak erw\u00e4hnen, der keine einfache Saison hatte und meist als \u00fcberz\u00e4hliger Spieler auf der Trib\u00fcne sa\u00df. Und trotzdem hat er sich stets in den Dienst der Mannschaft gestellt und war zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Was nicht selbstverst\u00e4ndlich in so einer Situation ist, aber einmal mehr beweist, was f\u00fcr ein feiner Mensch Marco Nowak ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In den Playoffs trugen sich M\u00fcller (3), Wissmann (2) und Melchiori (1) nochmal in die Torsch\u00fctzenliste ein und gerade M\u00fcller sein Solo gegen Bremerhaven in Finalspiel zwei bleibt wohl auf ewig in Erinnerung. In Sachen Assists sticht nat\u00fcrlich Kapit\u00e4n Kai Wissmann hervor, der insgesamt acht Tore vorbereitete. Ebenso erw\u00e4hnenswert sind die je drei Assists von Marco Nowak (da er nur dreimal zum Einsatz kam) und Korbinian Geibel, der wie bereits erw\u00e4hnt den n\u00e4chsten Schritt gemacht hat.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Insgesamt hatten die Eisb\u00e4ren eine deutlich gef\u00e4hrlichere Defensiv-Abteilung als noch in der verkorksten Vorsaison.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12082\" style=\"width: 692px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12082\" class=\"size-large wp-image-12082\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-682x1024.jpg 682w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-768x1153.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-598k-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><p id=\"caption-attachment-12082\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Machte in der letzten Saison einen gro\u00dfen Schritt nach vorne: Korbinian Geibel (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir aber nun zum Prunkst\u00fcck der Meistersaison, n\u00e4mlich der Offensive. Ganze sieben St\u00fcrmer blieben noch \u00fcbrig nach der Saison 2022\/2023: Manuel Wiederer, Yannick Veilleux, Eric H\u00f6rdler, Maximilian Heim, Zach Boychuk, Marcel Noebels und Leo Pf\u00f6derl.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Noebels lieferte wie eh und je ab und war am Ende der Hauptrunde der Top-Scorer der Eisb\u00e4ren mit 47 Scorerpunkten (13T\/34A). Pf\u00f6derl folgte direkt dahinter mit 45 Scorerpunkten (15T\/30A). Boychuk wurde mit 23 Toren zum Top-Torj\u00e4ger der Berliner, bereitete zudem auch nur 21 Tore vor. Veilleux traf 14-mal und gab 15 Assists, auch Wiederer traf zweistellig und kam auf elf Tore, dazu kommen noch 14 Assists.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Youngster Maxi Heim (2T\/7A) und Eric H\u00f6rdler (1T\/5A) hatten nat\u00fcrlich auch ihren Anteil. Gerade das erste DEL-Tor von Eric in Wolfsburg bleibt nat\u00fcrlich in positiver Erinnerung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In den Playoffs muss man nat\u00fcrlich wen zuerst nennen? Genau! Leo Pf\u00f6derl, den MVP der Playoffs. Der hat alleine im Finale nochmal ordentlich aufgedreht und war am Ende auch der Top-Scorer der Eisb\u00e4ren. F\u00fcnf Tore und zehn Assists steuerte die Nummer 93 in den Playoffs nochmal dazu. Diesmal gab es die umgekehrte Reihenfolge, denn diesmal folgte Noebels auf Platz zwei mit vier Toren und zehn Assists. Auch ein Boychuk lieferte mit elf Punkten (3T(8A) wieder enorm stark ab. Auch Manuel Wiederer, der auf drei Tore und drei Assists kam, ist wohl der am meisten untersch\u00e4tzte Spieler im Kader der Eisb\u00e4ren. Was sicherlich auch daran liegt, dass er h\u00e4ufig in Reihe vier eingesetzt wurde. Aber was er kann, zeigte er, als er in den vorderen Reihen eingesetzt wurde. Ich sage nur Hattrick in M\u00fcnchen. Und dann muss man nat\u00fcrlich in den Playoffs auch Eric H\u00f6rdler erw\u00e4hnen, dem zwei Assists gelangen. Ja, kein berauschender Wert, aber Eric ist eben ein Youngster und bekam nicht so viel Eiszeit, was das dann eben wieder zu etwas ganz Besonderem machte.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12083\" style=\"width: 693px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12083\" class=\"size-large wp-image-12083\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-683x1024.jpg 683w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-768x1152.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-607k-scaled.jpg 1707w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><p id=\"caption-attachment-12083\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Playoff-MVP Leo Pf\u00f6derl. (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Insgesamt muss man sagen, dass der Mix aus jungen und erfahrenen Spielern in diesem Jahr perfekt harmonierte. Die Eisb\u00e4ren hatten die verkorkste Saison 2022\/2023 komplett aufgearbeitet und die richtigen Schl\u00fcsse gezogen. Waren die Transfers in der Vorsaison fast ausschlie\u00dflich Fehlgriffe bzw. passten nicht ins Team-Gef\u00fcge, so schlugen in dieser Saison alle Neuzug\u00e4nge ein. St\u00e9phane Richer hat mal wieder bewiesen, dass er ein absoluter Top-Sportdirektor ist. Ja, er hat auch das Team der Vorsaison zusammengestellt und war sich der Schuld auch bewusst. Aber wie man darauf reagiert hat, verdient den aller gr\u00f6\u00dften Respekt. Auch der Mut, an Serge Aubin festzuhalten, ist in diesem Gesch\u00e4ft alles andere als \u00fcblich. Aber die Eisb\u00e4ren haben sich trotz Kritik daf\u00fcr entschieden, am Trainer festzuhalten. Und somit kommen wir zum Trainer Serge Aubin.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12068\" style=\"width: 692px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12068\" class=\"size-large wp-image-12068\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-682x1024.jpg 682w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-768x1153.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-503k-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><p id=\"caption-attachment-12068\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Der Vater des Erfolges: Sportdirektor St\u00e9phane Richer (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aubin feierte mit den Eisb\u00e4ren seine dritte Meisterschaft in den vergangenen vier Jahren und hat mit den Berlinern noch keine Playoff-Serie verloren. Auch an ihm nagte die Vorsaison mit dem Verpassen der Playoffs. Aber wie er die neuen Spieler ins Team integrierte und daraus eine Spitzen-Mannschaft formte, verdient ebenso den aller gr\u00f6\u00dften Respekt. Man hatte zu Beginn der Saison damit gerechnet, dass es ein etwas holpriger Start werden k\u00f6nnte angesichts des doch gro\u00dfen Umbruchs im Sommer. Doch es kam anders und man startete mit drei Siegen zu Beginn und sieben Siegen aus den ersten zehn Spielen in die neue Spielzeit. Serge Aubin und seine beiden Co-Trainer Craig Streu und Andr\u00e9 Rankel hatten aus dem vorhandenen Personal schnell eine Spitzen-Mannschaft geformt, welche fr\u00fch ihre Anspr\u00fcche deutlich machte. Vor der Saison war das ausgegebene Saisonziel ein Platz unter den ersten Vier. Relativ schnell wurde aber deutlich, dass diese Mannschaft in der Lage ist, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man kassierte nie mehr als drei Niederlagen in Folge. Und diese kassierte man zum einen nach bzw. inklusive dem chaotischen Heimspiel gegen Wolfsburg (6:9), als man danach auch die Heimspiele gegen D\u00fcsseldorf (1:4) und Iserlohn (0:3) verlor. Auch zu Beginn des neuen Jahres verlor man nochmals drei Spiele in Serie (2:3 gegen Schwenningen\/1:5 in Bremerhaven\/2:6 in Straubing). Aber auch davon lie\u00dfen sich die Berliner nie von ihrem Weg abbringen und gaben stets die Antwort danach auf dem Eis.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12067\" style=\"width: 692px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12067\" class=\"size-large wp-image-12067\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-682x1024.jpg 682w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-768x1153.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-821k-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><p id=\"caption-attachment-12067\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Meistercoach Serge Aubin (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch vom Fehlstart in die Playoffs, als man Spiel eins gegen Mannheim mit 1:7 verlor und in Spiel zwei nach nicht einmal f\u00fcnf Minuten bereits mit 0:2 hinten lag, lie\u00df man sich nicht aus der Ruhe bringen. Die Eisb\u00e4ren fanden immer eine Antwort, wurden immer wieder perfekt vom Trainerteam auf den jeweiligen Gegner eingestellt. Oder wie es Hannes in unserer Meisterfolge im Podcast sagte, dass die Eisb\u00e4ren es immer schafften, das zu zerst\u00f6ren, was den Gegner so stark und so gef\u00e4hrlich machte. Auch das ist ein Verdienst des Trainerteams.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem 1:7 gegen Mannheim folgten inklusive dem Halbfinale gegen Straubing sieben Siege in Serie. Erst in Spiel vier setzte es mal wieder eine Niederlage am Pulverturm. Danach sollten die Berliner nur noch das erste Finalspiel in Bremerhaven verlieren, ehe sie bis zum zehnten Meistertitel durch marschierten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und Niederlagen im Auftaktspiel einer Playoff-Serie sind f\u00fcr Serge Aubin auch nichts Neues. 2020\/2021 in der Corona-Saison, als man nur Best-of-Three spielte, verloren die Berliner stets das erste Spiel. 2021\/2022 verlor man das erste Finalspiel gegen M\u00fcnchen. Und in dieser Saison verlor man das erste Spiel im Viertelfinale gegen Mannheim und das erste Finalspiel in Bremerhaven. Die Eisb\u00e4ren standen also stets mit dem R\u00fccken zur Wand, doch Serge Aubin fand immer einen Weg, die Serie anschlie\u00dfend doch noch zu gewinnen. Inzwischen steht er bei neun gewonnenen Playoff-Serien in Folge.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12084\" style=\"width: 692px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12084\" class=\"size-large wp-image-12084\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-682x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"682\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-682x1024.jpg 682w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-200x300.jpg 200w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-768x1153.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-1023x1536.jpg 1023w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-233x350.jpg 233w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-100x150.jpg 100w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-824k-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px\" \/><p id=\"caption-attachment-12084\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Hatte auch seinen Anteil am Gewinn der deutschen Meisterschaft: Co-Trainer Craig Streu (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben also die richtigen Schl\u00fcsse aus der vergangenen Saison gezogen und entgegen der Gesetze im Sport bewiesen, dass man nicht immer den Trainer austauschen muss, wenn es mal nicht l\u00e4uft. So ein Seuchenjahr kannst du immer mal wieder haben, das ist im Sport nichts Ungew\u00f6hnliches. Wichtig ist nur, wie du darauf reagierst und welche Schl\u00fcsse du daraus ziehst. Die Eisb\u00e4ren sind ein Paradebeispiel daf\u00fcr, dass man nach einer Saison, welche im Fast-Abstieg endete, gest\u00e4rkt zur\u00fcckkommen kann. Dass man dann sofort die Meisterschaft wieder gewinnt, macht diese fast schon m\u00e4rchenhafte Geschichte perfekt. Serge Aubin und die Eisb\u00e4ren Berlin, das passt einfach wie die Faust aufs Auge!<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_12085\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-12085\" class=\"size-large wp-image-12085\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-1024x616.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"553\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-1024x616.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-300x181.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-768x462.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-1536x924.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-2048x1232.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-582x350.jpg 582w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cp-d2-F5-BHV-EBB24-616k-150x90.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-12085\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Auch er hat einen gro\u00dfen Anteil am Gewinn der deutschen Meisterschaft: Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Thomas Bothstede (Foto von City-Press GmbH Bildagentur)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Saison 2023\/2024 ist seit etwas mehr als einer Woche beendet und die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihre zehnte deutsche Meisterschaft gefeiert. In der Finalserie setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 4:1-Siegen gegen das \u00dcberraschungsteam der Saison, die Fischtown Pinguins Bremerhaven, durch und bauten somit ihren Vorsprung als DEL-Rekordmeister aus. Wir blicken&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2024\/05\/05\/die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2023-2024-vom-abstiegskampf-zur-zehnten-deutschen-meisterschaft\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,415,456,503,501,4,536,8,352,137,492,435,500,504,211,530,394,509,485,412,488,522,395,455,392,476,494,224,515,450,521,534,514,511,537,387,460,533,517,506,267,5,449,510,463],"tags":[],"class_list":["post-12077","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-andre-rankel","category-blaine-byron","category-city-press","category-craig-streu","category-del","category-deutscher-meister-2024","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-eric-hoerdler","category-eric-mik","category-fazit","category-frederik-tiffels","category-impressionen","category-jaedon-descheneau","category-jonas-mueller","category-jonas-stettmer","category-julian-melchiori","category-kai-wissmann","category-korbinian-geibel","category-lean-bergmann","category-leo-pfoederl","category-manuel-wiederer","category-marcel-noebels","category-marco-nowak","category-maximilian-heim","category-meiiiiiiista","category-michael-bartuli","category-morgan-ellis","category-patrice-cormier","category-playoffs-2024","category-rio-kaiser","category-saison-2023-2024","category-saisonfazit-2023-2024","category-serge-aubin","category-thomas-bothstede","category-thomas-schemitsch","category-tobias-eder","category-ty-ronning","category-walkers-meinung","category-wbn","category-yannick-veilleux","category-youngsters","category-zach-boychuk"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12077","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12077"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12077\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12087,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/12077\/revisions\/12087"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12077"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=12077"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=12077"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}