{"id":1192,"date":"2012-10-21T22:04:25","date_gmt":"2012-10-21T20:04:25","guid":{"rendered":"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=1192"},"modified":"2012-10-23T10:03:02","modified_gmt":"2012-10-23T08:03:02","slug":"71-eisbaren-mit-furiosem-schlussdrittel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/10\/21\/71-eisbaren-mit-furiosem-schlussdrittel\/","title":{"rendered":"7:1 &#8211; Eisb\u00e4ren mit furiosem Schlussdrittel"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/21\/20-eisbaren-feiern-ersten-saisonsieg\/logo_wbn_1213\/\" rel=\"attachment wp-att-276\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-276\" title=\"logo_WBN_1213\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213.jpg 600w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/logo_WBN_1213-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/a><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Ausgabe #13<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/15\/13-saisonauftakt-geht-in-die-hose\/125px-logo_erc_ingolstadt_svg\/\" rel=\"attachment wp-att-12\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-12\" title=\"125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"91\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2012\/09\/23\/vorschau-auf-den-4-del-spieltag-spitzenspiel-in-augsburg-kellerduell-in-dusseldorf\/rooster_1_e17_ig110307\/\" rel=\"attachment wp-att-22\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-22\" title=\"Rooster_1_E17_ig110307\" src=\"http:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"90\" height=\"90\" \/><\/a>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagnachmittag das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. Vor 14.100 Zuschauern gewannen die Hauptst\u00e4dter mit 7:1 (0:0, 0:0, 7:1) gegen die Iserlohn Roosters. Ein Ergebnis, mit dem wohl keiner der 14.100 Zuschauer nach 40 Minuten gerechnet hatte. Denn da stand es noch 0:0-Unentschieden in einer bis dahin sehr m\u00e4\u00dfigen DEL-Partie. Doch was dann im letzten Drittel passierte, wird wohl allen Beteiligten noch sehr lange in Erinnerung bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Bei den Eisb\u00e4ren fehlten auch heute wieder Sven Felski, Dominik Bielke, Darin Olver, Mark Katic, Laurin Braun und Florian Busch. Im Tor stand statt Rob Zepp diesmal Sebastian Elwing.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hinein ins Spiel. Im ersten Drittel tasteten sich beide Mannschaften erst einmal ab. Die ersten 20 Minuten waren gepr\u00e4gt von zwei sehr gut stehenden Defensivreihen. So wirklich nennenswerte Torchancen gab es im Auftaktdrittel nicht. Au\u00dfer zwei Iserlohner Sch\u00fcsse, die am Ende nur ans Aluminium gingen. Doch so wirklich ein Tor verdient hatte sich keine Mannschaft im ersten Drittel. Folgerichtig ging es beim Stand von 0:0 in die erste Drittelpause.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Auch das zweite Drittel bot den 14.100 Zuschauern in der O2 World weiterhin Magerkost. Nach vorne ging bei beiden relativ wenig und so wurde das Spiel mit zunehmender Spieldauer fast schon langweilig. Da konnte man sich schon fragen, warum man bei diesem sch\u00f6nen Wetter da drau\u00dfen eigentlich hier in der Arena war. Denn auch nach 40 Minuten stand auf dem Videow\u00fcrfel ein 0:0 zwischen den Eisb\u00e4ren und Iserlohn. Es war so ein Spiel gewesen, bei dem man dachte, ein Tor w\u00fcrde hier die Entscheidung bringen. Und mit diesen Erwartungen gingen wohl auch alle Zuschauer ins letzte Drittel, ohne zu ahnen, dass das Schlussdrittel eines der besten aller Zeiten werden sollte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eineinhalb Minuten waren im letzten Drittel gespielt, da er\u00f6ffnete Claude Giroux den Torreigen &#8211; 1:0 (42.). Ein Treffer, der dem Spiel anscheinend gut tat. Zumindestens den Eisb\u00e4ren, die fortan mit den G\u00e4sten machten, was sie wollten. Doch es sollte bis zur 50. Minute dauern, ehe den Eisb\u00e4ren der zweite Treffer an diesem Abend gelang.<br \/>\nDer \u00fcberragende Matt Foy konnte auf 2:0 erh\u00f6hen (50.). Sp\u00e4testens jetzt war der Widerstand der Roosters gebrochen.<br \/>\nDie Berliner Fans feierten noch das 2:0, da legten die Jungs auf dem Eis bereits nach. T.J. Mulock erh\u00f6hte nur 42 Sekunden sp\u00e4ter auf 3:0.<br \/>\nW\u00e4hrend die Hausherren nun immer mehr Spa\u00df am Spiel bekamen, konnten die Iserlohner einem fast leid tun. Denn Iserlohn wurde nun komplett auseinander genommen.<br \/>\n53 Minuten waren in der O2 World gespielt, als Andr\u00e9 Rankel das 4:0 erzielte.\u00a0Die Arena am Ostbahnhof war l\u00e4ngst ein einziges Tollhaus gewesen. Alle Zuschauer waren begeistert vom Auftritt der Eisb\u00e4ren im Schlussdrittel gewesen. Und es war ja noch lange nicht Schluss.<br \/>\nKeine Minute war nach dem 4:0 vergangen, da klingelte es schon wieder im Kasten von S\u00e9bastien Caron. Matt Foy hatte auf 5:0 erh\u00f6ht gehabt (54.).<br \/>\nNun wollten auch die Sauerl\u00e4nder sich am Toreschie\u00dfen beteiligen. 40 Sekunden nach dem 5:0 gelang Robert Hock der 5:1-Ehrentreffer der Roosters. Mehr lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren aber nicht zu. Im Gegenteil, sie schraubten das Ergebnis weiter hoch.<br \/>\nConstantin Braun h\u00e4mmerte in der 56. Minute den Puck von der blauen Linie ins Tor &#8211; 6:1. Barry Tallackson sorgte exakt zwei Minuten sp\u00e4ter f\u00fcr den 7:1-Endstand.<br \/>\nDann war dieses Horror-Drittel f\u00fcr die Iserlohn Roosters endlich vorbei gewesen. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren von ihren Fans gefeiert wurden, schlichen die Roosters mit h\u00e4ngenden K\u00f6pfen vom Eis.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fazit:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">40 Minuten ein Spiel auf m\u00e4\u00dfigem Niveau und dann dieser furiose Schlussabschnitt. Ein Spiel, welches man so schnell nicht mehr vergessen wird. Die Eisb\u00e4ren zeigten sich l\u00e4ngst nicht so offensiv wie zuletzt, Iserlohn hielt tapfer dagegen und so kam es, dass es nach 40 Minuten 0:0 stand. Doch im Schlussdrittel brachen die Roosters sp\u00e4testens nach dem 0:2 komplett ein. Woran das jedoch lag, wird wohl deren Geheimnis bleiben. Und warum Coach Doug Mason nicht einmal eine Auszeit genommen hatte, um sein Team aufzubauen, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, dann ist das Ergebnis aus Sicht der G\u00e4ste sicherlich zu hoch ausgefallen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Leistung vom Hauptschiedsrichter mit Note:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Hauptschiedsrichter waren Willi Schimm und Alfred Hascher. Beide zeigten das ganze Spiel \u00fcber keine konsequente Linie. Die drei Strafen, die sie verteilten, waren teilweise fragw\u00fcrdig gewesen. Vor allem, warum man Tyson Mulock zwei Minuten wegen Spielverz\u00f6gerung gab, werden wohl nur die beiden Schiedsrichter wissen. Mulock hatte den Puck in der Luft gefangen und leicht nach vorne geworfen. So etwas wird normalerweise als Handpass abgepfiffen. So aber nicht bei Schimm und Hascher, die geben da lieber zwei Minuten wegen Spielverz\u00f6gerung.<br \/>\n<em><strong>Note 4.<\/strong><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Fanstimmung:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die war l\u00e4ngst nicht so gut gewesen, wie am Freitag. Was aber eben auch am Spiel lag, welches in den ersten 40 Minuten nicht wirklich die Zuschauer von den Sitzen riss. Im Schlussdrittel wurde nicht nur das Spiel wesentlich besser sondern auch die Stimmung.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Besten drei Spieler des Spiels:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>1. Matt Foy (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>2. Andr\u00e9 Rankel (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>3. Julian Talbot (Eisb\u00e4ren Berlin\/St\u00fcrmer)<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #000080;\"><em><strong>Vorschau auf das n\u00e4chste Heimspiel mit Tipp von mir:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das n\u00e4chste Heimspiel bestreiten die Eisb\u00e4ren Berlin erst am 16.11.2012. Dann sind die Krefeld Pinguine zu Gast in der O2 World. Ein Gegner, den man nicht untersch\u00e4tzen sollte. Wenn die Eisb\u00e4ren an ihre zuletzt gezeigten Leistungen auch in diesem Spiel ankn\u00fcpfen k\u00f6nnen, ist ein Sieg durchaus drin. <em><strong>Mein Tipp: 4:1<\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #13 Die Eisb\u00e4ren Berlin haben am Sonntagnachmittag das Sechs-Punkte-Wochenende perfekt gemacht. 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