{"id":10806,"date":"2023-01-06T22:00:45","date_gmt":"2023-01-06T21:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10806"},"modified":"2023-01-06T22:00:45","modified_gmt":"2023-01-06T21:00:45","slug":"24-in-duesseldorf-und-taeglich-gruesst-das-murmeltier-die-eisbaeren-koennen-einfach-keine-siegesserie-starten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2023\/01\/06\/24-in-duesseldorf-und-taeglich-gruesst-das-murmeltier-die-eisbaeren-koennen-einfach-keine-siegesserie-starten\/","title":{"rendered":"2:4 in D\u00fcsseldorf: Und t\u00e4glich gr\u00fc\u00dft das Murmeltier &#8211; Die Eisb\u00e4ren k\u00f6nnen einfach keine Siegesserie starten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg\" alt=\"\" width=\"109\" height=\"109\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg 289w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 109px) 100vw, 109px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben sich treu: Siegesserien sind nicht so ihr Ding. Und deshalb verlor man am Ende auch das Ausw\u00e4rtsspiel bei der D\u00fcsseldorfer EG verdient mit 2:4 (1:2,1:2,0:0). Dadurch ist der R\u00fcckstand auf Platz zehn auf zw\u00f6lf Z\u00e4hler angewachsen, weshalb man an die Pre-Playoffs nicht mehr denken sollte. Viel mehr sollte man sich voll und ganz auf den Abstiegskampf konzentrieren, denn dort betr\u00e4gt der Vorsprung auf Augsburg nur noch sechs Punkte. Und dazu hat der AEV noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand.<\/p>\n<p>Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin nahm nur minimale Ver\u00e4nderungen im Kader im Vergleich zum Heimsieg gegen K\u00f6ln vor. Im Tor stand heute Juho Markkanen, Tobias Ancicka nahm als Back-up auf der Bank Platz. Die drei Verteidiger-P\u00e4rchen blieben gleich, nur der siebte Verteidiger \u00e4nderte sich. Rayan Bettahar ersetzte Norwin Panocha. Und in der Offensive r\u00fcckte Bennet Ro\u00dfmy in die vierte Reihe zwischen Maximilian Heim und Jan Nijenhuis.<\/p>\n<p>Die Ausgangslage war klar: Die Eisb\u00e4ren wollten an die zuletzt gezeigten Leistungen gegen M\u00fcnchen und K\u00f6ln ankn\u00fcpfen. Da \u00fcberzeugte man jeweils f\u00fcr die H\u00e4lfte des Spiels, gegen M\u00fcnchen reichte es nicht f\u00fcr Punkte, gegen K\u00f6ln dagegen schon. Mit dem selben Einsatz und der selben Leidenschaft wollte man bei der DEG heute \u00fcber die gesamte Spieldauer spielen und den zweiten Sieg in Serie einfahren. Genau das gelang letztmals und einzig in dieser Saison Anfang Oktober.<\/p>\n<p>Munterer Beginn in die Partie. Beide Mannschaften waren offensiv ausgerichtet und kamen zu den ersten Abschl\u00fcssen. Die Eisb\u00e4ren waren dabei am dichtesten am 1:0 dran. Doch Peter Regins Schuss ging nur an die Latte.<br \/>\nDie Hausherren hatten dann das erste Powerplay der Partie und da war es Tobias Eder, welcher per Onetimer aus dem Slot heraus die beste Chance f\u00fcr die DEG hatte. Aber Juho Markkanen war zur Stelle.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren hatten direkt danach das erste Powerplay und da schlugen sie wie am Mittwoch eiskalt zu. Die Berliner lie\u00dfen die Scheibe sehr gut laufen, Zach Boychuk mit dem feinen Pass auf Marcel Noebels, dessen Onetimer einschlug &#8211; 0:1 (8.).<br \/>\nAuch danach waren die Special Teams weiterhin im Einsatz. Jetzt hatte wieder D\u00fcsseldorf einen Mann mehr auf dem Eis und sorgte auch f\u00fcr Gefahr vor dem Berliner Tor, aber diese \u00fcberstanden auch die zweite Unterzahl der Partie schadlos.<br \/>\nDie DEG fortan die spielbestimmende Mannschaft, immer wieder suchte die DEG den Weg vor das Berliner Tor. Und in der 13. Spielminute belohnte man sich f\u00fcr den Aufwand mit dem 1:1 durch Alexander Ehl.<br \/>\nDanach bestimmten die Zweik\u00e4mpfe das Spielgeschehen. Torraumszenen gab es daher kaum noch zu sehen. Bis zwei Minuten vor der ersten Drittelpause. Philip Gogulla fand die kleine L\u00fccke in der Berliner Defensive, spielte den Flip-Pass auf Daniel Fischbuch, welcher Markkanen keine Chance lie\u00df und das Spiel drehte &#8211; 1:2 (18.).<br \/>\nMit diesem Spielstand ging es anschlie\u00dfend auch in die erste Pause. Und die DEG hatte sich die F\u00fchrung nach einem guten Berliner Beginn durchaus verdient, da man mehr f\u00fcr das Spiel tat. Die Eisb\u00e4ren wurden zunehmend passiver.<\/p>\n<p>Im zweiten Drittel war es weiterhin ein hart umk\u00e4mpftes Spiel, in dem beide Teams ihre Chancen hatten, diese aber zun\u00e4chst nicht nutzen konnten. Die Eisb\u00e4ren dann aber mit einem Scheibenverlust im Angriffsdrittel, die DEG mit dem schnellen Umschaltspiel durch zwei Youngster. Josef Eham legte die Scheibe zur\u00fcck auf Jakub Borzecki, welcher trocken zum 3:1 abschloss (29.). Das erste Saisontor des DEG-St\u00fcrmers. Das Tor fiel mitten in eine Phase, in der die Eisb\u00e4ren das Spiel im Griff hatten. Doch dann verteilte man zwei &#8222;Geschenke&#8220;, wovon die DEG eins annahm. Denn vor dem Gegentor hatte Paul Bittner bereits den Pfosten getroffen.<br \/>\nDie Gastgeber blieben auch danach am Dr\u00fccker und hatte das Spiel weitestgehend im Griff. D\u00fcsseldorf sorgte vorne immer wieder f\u00fcr Gefahr. Von den Eisb\u00e4ren kam einfach zu wenig, dazu unterliefen einfach zu viele unn\u00f6tige Scheibenverluste. In der Defensive war man zu weit weg vom Gegenspieler. In beiden Dritteln legten die Eisb\u00e4ren ein Spiegelbild der aktuellen Saison hin. Gut begonnen, stark nachgelassen. So wird es schwer mit dem Klassenerhalt. Von den Pre-Playoffs rede ich schon gar nicht, denn die erreichst du nur mit einer Siegesserie. Und diese gelingt den Eisb\u00e4ren in dieser Saison einfach nicht.<br \/>\nWas in diesem Drittel auch nicht gelang, war die Defensivarbeit. Alec McCrea, hauptberuflich Verteidiger, durfte frei vor Markkanen einschie\u00dfen &#8211; 1:4 (39.).<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren setzte aber den Schlusspunkt in diesem Drittel. Einer der wenigen Angriffe im Mitteldrittel f\u00fchrte zum 2:4 durch Matt White (40.). Dabei blieb es bis zur zweiten Drittelpause.<\/p>\n<p>Zum Schlussdrittel gab es einen Torh\u00fcterwechsel auf Seiten der Eisb\u00e4ren. Tobias Ancicka kam f\u00fcr Juho Markkanen ins Tor. Und der junge Goalie musste gleich einmal ein Powerplay der DEG \u00fcberstehen, was aber ohne gro\u00dfe Probleme klappte. Denn das Penalty Killing funktionierte gut.<br \/>\nKurz darauf hatte man selber ein \u00dcberzahlspiel, welches man aber ebenfalls nicht nutzen konnte, weil man einfach nicht in die Formation fand. Und beinahe h\u00e4tte man auch noch den Shorthander gefangen, weil man erneut in einen Konter lief. Tobias Ancicka rettete in h\u00f6chster Not.<br \/>\nDanach wartete man min\u00fctlich auf die Schlussoffensive der Eisb\u00e4ren, welche aber einfach nicht kam. Viel mehr dominierten die Zweik\u00e4mpfe wieder das Spiel, was der DEG nur recht sein konnte. Denn die Hausherren mussten hier nicht unbedingt etwas f\u00fcr das Spiel tun. Das mussten die Eisb\u00e4ren, aber von denen kam so gut wie nichts. Es mangelte an der n\u00f6tigen Kreativit\u00e4t, um die Aufholjagd zu starten.<br \/>\nErst in den letzten zwei Minuten konnte man sich mal im Angriffsdrittel festsetzen. Da hatte Tobias Ancicka sein Tor bereits verlassen. Doch am Ende brachte die DEG das 4:2 souver\u00e4n \u00fcber die Zeit.<\/p>\n<p>Und so bleibt es dabei, dass die Eisb\u00e4ren einfach nicht zweimal in Folge gewinnen k\u00f6nnen. Weil man nicht an die Leistungen aus den letzten beiden Spielen ankn\u00fcpfen konnte. Man fand zwar gut ins Spiel und ging auch in F\u00fchrung, doch danach verlor man komplett den Faden und geriet noch im ersten Drittel in R\u00fcckstand. Im Mitteldrittel stolperte man nur so \u00fcber das Eis, vert\u00e4ndelte mehrfach die Scheibe und lief immer wieder in Konter der DEG. Die bedankten sich f\u00fcr die Geschenke mit zwei Toren. Im Schlussdrittel blieb das erhoffte Aufb\u00e4umen aus. Weil die Mannschaft aber auch nicht als solche auftrat und nochmal alles versuchte. Viel mehr verzettelte man sich w\u00e4hrend des gesamten Spiels in Einzelaktionen, was am Ende zu Scheibenverlusten f\u00fchrte. So droht am Ende der Saison immer mehr der Super-GAU mit dem Abstieg in die DEL2. Platz zehn und die Pre-Playoffs sollte man sp\u00e4testens seit heute aus den K\u00f6pfen streichen und sich viel mehr auf den Klassenerhalt in der DEL konzentrieren. Denn damit hat man alle H\u00e4nde voll zu tun. Und die wechselnden Leistungen lassen eine Zitterpartie bis zum 05. M\u00e4rz bef\u00fcrchten. Dann endet die DEL-Hauptrunde. Und vielleicht gehen an dem Tag oder aber am Ende der DEL2-Playoffs, wenn der Meister feststeht, auch die DEL-Lichter in Berlin aus. Ein Szenario, welches man vor einem Jahr nicht f\u00fcr m\u00f6glich gehalten hat. Aber in Berlin geht derzeit einiges den Bach herunter. Nur ist das noch nicht ganz oben in der F\u00fchrungsetage angekommen. Aber irgendwann muss auch dort den Tatsachen ins Auge gesehen werden und das nicht erst, wenn das Kind schon l\u00e4ngst in den Brunnen gefallen ist. Heute kann man von Gl\u00fcck reden, dass Augsburg mal wieder zwei Punkte in den letzten Sekunden verspielt hat. Aber immer darf man sich nicht darauf verlassen, dass das am Ende schon gut gehen wird. Denn ansonsten wird man daf\u00fcr mit dem bitteren Abstieg in die DEL2 bestraft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin bleiben sich treu: Siegesserien sind nicht so ihr Ding. 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