{"id":10788,"date":"2022-12-31T14:46:09","date_gmt":"2022-12-31T13:46:09","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10788"},"modified":"2022-12-31T14:46:09","modified_gmt":"2022-12-31T13:46:09","slug":"jahresrueckblick-2022-von-der-meisterschaft-in-den-abstiegskampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/12\/31\/jahresrueckblick-2022-von-der-meisterschaft-in-den-abstiegskampf\/","title":{"rendered":"Jahresr\u00fcckblick 2022: Von der Meisterschaft in den Abstiegskampf"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Heute endet das Jahr 2022 und es h\u00e4tte aus Sicht der Eisb\u00e4ren Berlin wohl kaum unterschiedlicher verlaufen k\u00f6nnen. Und zu Jahresbeginn dachte wohl auch keiner, dass die Berliner am Jahresende mitten im Abstiegskampf stecken w\u00fcrden. Als 13. hat man aktuell neun Punkte R\u00fcckstand auf Platz zehn, welcher f\u00fcr die Teilnahme an der ersten Playoff-Runde reichen w\u00fcrde. Allerdings geh\u00f6rt auch zur Wahrheit, dass man nur acht Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz hat. Was f\u00fcr ein Absturz des neunmaligen DEL-Meisters und amtierenden Deutschen Meister. Denn im Mai standen die Hauptst\u00e4dter noch auf dem DEL-Thron und feierten die zweite Meisterschaft in Folge. Auch da war an diesen Absturz nicht zu denken. Zeit f\u00fcr mich also noch einmal auf dieses au\u00dfergew\u00f6hnliche Eisb\u00e4ren-Jahr zur\u00fcckzublicken:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Als ob das neue Jahr uns schon einen Fingerzeig geben wollte, verloren die Eisb\u00e4ren gleich zwei der ersten drei Heimspiele im Jahr 2022. Die Berliner kamen nur sehr schleppend ins Jahr 2022 und kassierten erstmals in der Saison 2021\/2022 drei Niederlagen in Folge. Zum Gl\u00fcck folgte aber kurz darauf die L\u00e4nderspielpause aufgrund von Olympia. Zeit also, um die Akkus wieder aufzuladen und neu durchzustarten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10133\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10133\" class=\"size-large wp-image-10133\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220311_195021-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10133\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Die Eisb\u00e4ren meldeten sich mit einem 4:0-Sieg in Mannheim aus der Corona-Pause zur\u00fcck. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vor der Olympia-Pause hatten die Eisb\u00e4ren noch zweimal gewonnen, dann meldeten sie sich mit einem 7:1-Kantersieg bei den K\u00f6lner Haien zur\u00fcck. Insgesamt f\u00fcnf Spiele hatten die Eisb\u00e4ren in Folge gewonnen, ehe Corona die Mannschaft in die Knie bezwang. Doch auch Corona konnte die Eisb\u00e4ren nicht stoppen, denn auch danach setzte man die Siegesserie fort. Zun\u00e4chst gewann man locker und leicht mit 4:0 beim Erzrivalen in Mannheim, zwei Tage sp\u00e4ter folgte mit einem 3:2 in Schwenningen der siebte Ligasieg in Serie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Danach stotterte der Eisb\u00e4ren-Motor aber. Angesichts der sicheren Qualifikation f\u00fcr die Playoffs und auch dem sicheren Heimrecht lie\u00dfen es die Mannen von Coach Serge Aubin bis zum Ende der Hauptrunde etwas gem\u00fctlicher angehen. Die Folge: Von den letzten zehn Hauptrundenspielen konnte man nur noch f\u00fcnf gewinnen. Darunter aber zwei beachtliche Siege innerhalb von nur 24 Stunden. Die Eisb\u00e4ren gewannen die Back-to-back-Spiele in M\u00fcnchen und N\u00fcrnberg jeweils mit 2:1.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Abschluss der Hauptrunde feierte man noch zwei souver\u00e4ne 5:1-Heimsiege, verlor aber auch innerhalb k\u00fcrzester Zeit zweimal gegen Straubing mit 3:6. Sowohl in Berlin als auch am Pulverturm. Man ging also mit durchwachsenen Leistungen in die Playoffs, wo man aber in allen Entscheidungsspielen das Heimrecht auf seiner Seite gehabt h\u00e4tte.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10260\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10260\" class=\"size-large wp-image-10260\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517-1024x683.jpeg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"614\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517-1024x683.jpeg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517-300x200.jpeg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517-768x512.jpeg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517-1536x1024.jpeg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517-525x350.jpeg 525w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517-150x100.jpeg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/received_1575592546159517.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10260\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Etwas ruppig ging es im zweiten Viertelfinalspiel in K\u00f6ln zur Sache. (Foto: Haie-Pictures)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Viertelfinale bescherte den Eisb\u00e4ren die K\u00f6lner Haie als Gegner, welche sich kurz zuvor in der ersten Playoff-Runde gegen den ERC Ingolstadt durchgesetzt hatten. Mit den Domst\u00e4dtern hatten die Berliner aber keine gro\u00dfen Probleme und machten den Sweep perfekt: 2:1 und 4:0 zu Hause, 5:1 in K\u00f6ln.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10280\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10280\" class=\"size-large wp-image-10280\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10280\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Am Ende hatten die Eisb\u00e4ren allen Grund zum jubeln, denn man entschied die Halbfinalserie gegen Mannheim f\u00fcr sich. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Halbfinalserie bot den Fans den n\u00e4chsten DEL-Klassiker. Es ging gegen die Adler Mannheim und diese Serie hatte es mal wieder in sich. Im ersten Spiel verspielten die Eisb\u00e4ren eine 2:0- und 3:2-F\u00fchrung und mussten am Ende in die Verl\u00e4ngerung. Man drohte also, das Heimrecht zu verlieren. Doch dann kam Manuel Wiederer, welcher sich im weiteren Verlauf dieser Serie als Adler-Schreck erweisen sollte. Er entschied das erste Halbfinalspiel nach 71:47 Minuten und verwandelte die Arena am Ostbahnhof in einen Hexenkessel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In Mannheim taten sich die Eisb\u00e4ren lange Zeit schwer, lagen in Spiel zwei nach 40 Minuten noch mit 1:2 zur\u00fcck. Im Schlussdrittel hatten die Berliner ausgeglichen und legten den Grundstein zum Sieg innerhalb von 17 Sekunden, als Leo Pf\u00f6derl und Zach Boychuk von 2:2 auf 4:2 stellten. Am Ende gewann man im Ufo mit 6:3 und sicherte sich somit den Matchpuck.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diesen vergab man aber in Spiel drei, weil man dort die schlechteste Leistung in den gesamten Playoffs zeigte. Man trat verunsichert auf und verlor am Ende verdient mit 3:5.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In Spiel vier stand das Spiel lange auf des Messers Schneide. Die Eisb\u00e4ren hatten da bereits ein Problem, welches wir in dieser Saison bereits hinl\u00e4nglich kennen: Sie zogen ihr Spiel nicht \u00fcber 60 Minuten durch. Zudem nutzte man seine Chancen nicht und so verlor man am Ende denkbar knapp mit 3:4.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es folgte also der ultimative Showdown in der Hauptstadt, welchen die Eisb\u00e4ren souver\u00e4n mit 3:0 f\u00fcr sich entschieden. Das zweite Entscheidungsspiel, der zweite Shutout f\u00fcr Goalie Mathias Niederberger. Einer der Garanten f\u00fcr den sp\u00e4teren Titelgewinn.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10356\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10356\" class=\"size-large wp-image-10356\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-622x350.jpg 622w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-150x84.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10356\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Das Bild der Saison: Deutscher Meister 2022 Eisb\u00e4ren Berlin. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die DEL-Verantwortlichen hatten wenig Fingerspitzengef\u00fchl bei der Ansetzung der Finalserie und so mussten die Eisb\u00e4ren keine 24 Stunden sp\u00e4ter schon wieder zum ersten Finalspiel antreten. Befl\u00fcgelt vom Finaleinzug spielte man den EHC Red Bull M\u00fcnchen f\u00f6rmlich an die Wand und f\u00fchrte auch in der H\u00f6he verdient mit 3:0. Aber die Mannschaft von Trainer Don Jackson gab nie auf und legte eine furiose Aufholjagd hin, an deren Ende ein 4:3-Sieg stand. M\u00fcnchen hatte das Heimrecht also geklaut und die Eisb\u00e4ren standen in Spiel zwei am Oberwiesenfeld bereits arg unter Druck.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und dieses Spiel war an Dramatik nicht zu \u00fcberbieten. Es ging beim Spielstand von 2:2 in die Verl\u00e4ngerung. Die erste Overtime brachte keine Entscheidung, daf\u00fcr die zweite. Frans Nielsen lie\u00df die Halle in M\u00fcnchen nach 83:37 Minuten verstummen und holte das Heimrecht zur\u00fcck nach Berlin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dort fand das dritte Finalspiel nur einen Tag sp\u00e4ter statt. Erneut war es eine hart umk\u00e4mpfte Partie, welche die Eisb\u00e4ren mit 2:1 f\u00fcr sich entscheiden konnten und so den Final-Matchpuck hatten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diesen verwandelte man absolut eiskalt und mit einer Machtdemonstration. Man gewann mit 5:0 in M\u00fcnchen und sicherte sich die neunte deutsche Meisterschaft. Und Mathias Niederberger hatte es schon wieder getan: Ein Shutout im alles entscheidenden Spiel. Wahnsinn, dieser Teufelskerl.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10393\" style=\"width: 881px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10393\" class=\"size-large wp-image-10393\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-IMG-20220814-WA0032-871x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"871\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-IMG-20220814-WA0032-871x1024.jpg 871w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-IMG-20220814-WA0032-255x300.jpg 255w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-IMG-20220814-WA0032-768x903.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-IMG-20220814-WA0032-298x350.jpg 298w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-IMG-20220814-WA0032-128x150.jpg 128w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-IMG-20220814-WA0032.jpg 1199w\" sizes=\"auto, (max-width: 871px) 100vw, 871px\" \/><p id=\"caption-attachment-10393\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Das neue Torh\u00fcter-Duo der Eisb\u00e4ren: Juho Markkanen (links) und Tobias Ancicka. (Foto: Ela on Tour)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es sollte aber sein letztes Spiel im Eisb\u00e4ren-Trikot gewesen sein. Lange ging dieses Ger\u00fccht herum, am Ende best\u00e4tigte es sich. Der Meister-Goalie schloss sich zur neuen Saison dem Finalgegner M\u00fcnchen an. Und so starten wir in das zweite Halbjahr, wo es nicht mehr so erfolgreich weiter ging. Denn der Abgang von Niederberger war nicht der einzige schmerzhafte Verlust. U.a. verlie\u00df auch Verteidiger Kai Wissmann die Eisb\u00e4ren in Richtung Boston. Er hat genauso wie Simon Despr\u00e9s eine gro\u00dfe L\u00fccke in der Berliner Defensive hinterlassen, welche bis heute nicht geschlossen werden konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Offensive taten vor allem die Abg\u00e4nge von Blaine Byron und Frans Nielsen weh. Die Tore der beiden Goalgetter fehlen den Eisb\u00e4ren, weshalb diese aktuell nur auf Platz 13 stehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was zum einen an den vielen schmerzhaften Abg\u00e4ngen liegt, aber auch an den zahlreichen Neuzug\u00e4ngen, welche nicht wie erhofft eingeschlagen haben. Mit Marcel Barinka ist ein Sommer-Neuzugang bereits schon wieder weg. Kein Neuzugang hat bisher die Erwartungen erf\u00fcllt. Aber ebenso auch einige Leistungstr\u00e4ger, welcher in dieser Saison in einem unerkl\u00e4rlichem Formtief stecken.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10380\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10380\" class=\"size-large wp-image-10380\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220808_185059-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10380\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin 2022\/2023. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">So ein wenig hatte es sich in der Vorbereitung schon angek\u00fcndigt, als man nur eins der insgesamt f\u00fcnf Vorbereitungsspiele gewinnen konnte. Auch in der CHL zeigte man Licht und Schatten. In Grenoble feierte man einen ungef\u00e4hrdeten 8:2-Sieg. In G\u00f6teborg kam man nur zwei Tage sp\u00e4ter mit 1:7 unter die R\u00e4der. Es folgte eine bittere Heimniederlage gegen G\u00f6teborg, als das 2:3 38,1 Sekunden vor der Schlusssirene fiel. Immerhin konnte man das zweite Heimspiel gegen Grenoble erfolgreich gestalten (5:2).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und so ging man mit gemischten Gef\u00fchlen in die neue DEL-Saison, hatte aber trotzdem das Ziel Titelverteidigung ausgegeben. Heute wissen wir, dass diese Ziel nur ein Traum bleiben wird, denn diese Mannschaft ist aktuell dem Abstieg n\u00e4her als dem erneuten Gewinn der Meisterschaft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur zwei der ersten sechs Saisonspiele wurden gewonnen. Unter diesem einen Sieg war auch das 5:4 n.V. gegen Aufsteiger Frankfurt dabei. Dort hatte man das Kunstst\u00fcck fertig gebracht, eine 4:0-F\u00fchrung im Schlussdrittel noch zu verspielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es folgte die letzten beiden Auftritte in der CHL, welche mit zwei Debakeln endeten. In Berlin verlor man mit 3:7 gegen Mountfield, nachdem man das Schlussdrittel mit 0:5 verloren hatte. Nur eine Woche sp\u00e4ter kam man in Tschechien mit 2:8 unter die R\u00e4der. Auch hier gab es ein desastr\u00f6ses letztes Drittel, welches mit 0:6 verloren ging. 40 Minuten hielt man also in beiden Spielen mit, danach folgte jeweils der Einbruch. Was aber auch daran lag, dass die Eisb\u00e4ren zu der Zeit unter akuten Personalsorgen litten und man so am Ende einfach keine Kraft mehr hatte.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10722\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10722\" class=\"size-large wp-image-10722\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-622x350.jpg 622w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221211_140255-150x84.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10722\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Die Fans sind die einzigen, die in dieser Saison meisterlich sind. Der Support sucht seines Gleichen in einer solchen Situation. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Liga hatte man Anfang Oktober das erste und einzige Mal in dieser Saison drei Siege in Folge gefeiert. Doch nach wie vor kamen die Berliner nicht ins Rollen und verloren daheim mit 2:4 gegen Bietigheim. Es folgte das erste gellende Pfeifkonzert in dieser Saison. Es sollte nicht das letzte in diesem Jahr gewesen sein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man zeigte danach zwar eine Reaktion und gewann mit 7:3 in K\u00f6ln, aber das Ergebnis war am Ende deutlicher als es das Spiel eigentlich war. Denn dort hatten die Eisb\u00e4ren es ihrer gnadenlosen Effektivit\u00e4t zu verdanken, dass man das Spiel gewann. Und nat\u00fcrlich Goalie Tobias Ancicka, der insgesamt 46 Sch\u00fcsse der K\u00f6lner auf sein Tor bekam.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch im darauffolgenden Ausw\u00e4rtsspiel in M\u00fcnchen sah man erneut eine Leistungssteigerung, auch wenn das Spiel am Ende knapp mit 3:4 verloren ging. Doch dann folgte der n\u00e4chste ern\u00fcchternde Heim-Auftritt, als man mit 1:6 gegen Iserlohn verlor. Die Folge war das zweite Pfeifkonzert der Saison.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10761\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10761\" class=\"size-large wp-image-10761\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1-1024x522.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"469\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1-1024x522.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1-300x153.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1-768x392.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1-1536x783.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1-686x350.jpg 686w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1-150x76.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20221223_195107-scaled-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10761\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Das letzte Heimspiel des Jahres 2022 wurde mit 5:0 gegen Bietigheim gewonnen. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach mittlerweile vier Niederlagen in Folge gewann man das Kellerduell in Bietigheim mit 5:2. Am 04.11 feierten die Eisb\u00e4ren mit einem 4:3-Heimsieg gegen Bremerhaven den letzten Drei-Punkte-Sieg f\u00fcr \u00fcber einen Monat.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In den darauffolgenden zw\u00f6lf Spielen gelangen den Eisb\u00e4ren nur noch drei Siege. Unter den Niederlagen war auch das 2:6-Debakel in Schwenningen oder der Zw\u00f6lf-Sekunden-Schock von Frankfurt, als man das Spiel am Ende doch noch mit 1:2 n.V. verlor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die lange Durststrecke beendeten die Eisb\u00e4ren mit einem 3:2-Ausw\u00e4rtssieg in Augsburg kurz vor Weihnachten, als man mal wieder drei Punkte einfahren konnte. Doch in den darauffolgenden f\u00fcnf Spielen gelang nur noch ein Sieg (5:0 vs. Bietigheim). Zwar stimmte in den letzten drei Ausw\u00e4rtsspielen der Einsatz und die Leistung, die Spiele wurden auch immer enger. Aber da w\u00e4ren wir wieder bei einem Hauptproblem der Eisb\u00e4ren in diesem Jahr: Die fehlende Konstanz im eigenen Spiel, wo man es fast nie schafft, \u00fcber 60 Minuten seine Leistung abzurufen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und so h\u00f6ren wir seit Monaten nach den Spielen immer wieder die selben Floskeln von den Spielern und vom Trainer. Man wei\u00df, woran es liegt. Man muss die Kleinigkeiten besser machen. Wir werden eine Reaktion zeigen, usw. Und was ist passiert? Nichts! Die Eisb\u00e4ren stecken zum Jahresende mitten im Abstiegskampf und k\u00f6nnen eigentlich nur von Gl\u00fcck reden, dass es mit Augsburg und Bietigheim noch zwei schlechtere Teams gibt. Diese beiden Teams haben ihren Trainer bereits gewechselt. Bisher ohne Erfolg. Aber in Berlin steht Trainer Serge Aubin immer mehr in der Kritik &#8211; jedenfalls bei den meisten Fans. Wenn es nach ihnen geht, sollte man den Meistertrainer der Jahre 2021 und 2022 so schnell wie m\u00f6glich entlassen. Doch in der F\u00fchrungsetage der Eisb\u00e4ren Berlin will man genau zu diesem Schritt nicht greifen. Jedenfalls noch nicht. Denn auch dort darf man die Augen nicht vor der Realit\u00e4t verschlie\u00dfen. Die Meisterschaft ist in dieser Saison kein Thema. Platz zehn ist rechnerisch m\u00f6glich, so langsam, wie die Eisb\u00e4ren aber punkten, auch in weiter Ferne. Und so bleibt aktuell nur ein Saisonziel und das ist der Klassenerhalt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Hoffen wir, dass die Eisb\u00e4ren Berlin diesen im Jahr 2023 schaffen werden. Und vielleicht schaffen sie es ja doch noch in die erste Playoff-Runde und \u00fcberraschen uns alle. Wer wei\u00df das schon. Im Moment deutet jedenfalls wenig daraufhin.<\/span><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">In diesem Sinne w\u00fcnschen wir Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, Kommt gut r\u00fcber und bleibt gesund. Hoffen wir auf ein erfolgreiches Eisb\u00e4ren-Jahr 2023!<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute endet das Jahr 2022 und es h\u00e4tte aus Sicht der Eisb\u00e4ren Berlin wohl kaum unterschiedlicher verlaufen k\u00f6nnen. Und zu Jahresbeginn dachte wohl auch keiner, dass die Berliner am Jahresende mitten im Abstiegskampf stecken w\u00fcrden. Als 13. hat man aktuell neun Punkte R\u00fcckstand auf Platz zehn, welcher f\u00fcr die Teilnahme&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/12\/31\/jahresrueckblick-2022-von-der-meisterschaft-in-den-abstiegskampf\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,8,352,137,211,462,480,267,5],"tags":[],"class_list":["post-10788","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-impressionen","category-saison-2021-2022","category-saison-2022-2023","category-walkers-meinung","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10788","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10788"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10788\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10790,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10788\/revisions\/10790"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10788"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10788"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10788"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}