{"id":10744,"date":"2022-12-18T21:43:52","date_gmt":"2022-12-18T20:43:52","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10744"},"modified":"2022-12-18T21:43:52","modified_gmt":"2022-12-18T20:43:52","slug":"nach-zwoelf-langen-spielen-die-eisbaeren-gewinnen-mit-32-in-augsburg-und-fahren-erstmals-seit-dem-04-november-wieder-drei-punkte-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/12\/18\/nach-zwoelf-langen-spielen-die-eisbaeren-gewinnen-mit-32-in-augsburg-und-fahren-erstmals-seit-dem-04-november-wieder-drei-punkte-ein\/","title":{"rendered":"Nach zw\u00f6lf langen Spielen: Die Eisb\u00e4ren gewinnen mit 3:2 in Augsburg und fahren erstmals seit dem 04. November wieder drei Punkte ein"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-17\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/150px-AEV_Panther_svg.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"74\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Dieser Sieg tut so gut: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das so wichtige Kellerduell bei den Augsburger Panthern mit 3:2 (1:2,2:0,0:0) gewonnen und damit erstmals seit dem 04. November wieder drei Punkte in der PENNY DEL eingefahren. Der Sieg war am Ende der Verdienst der gesamten Mannschaft, die eine sehr starke k\u00e4mpferische Leistung heute zeigte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin \u00e4nderte erneut seinen Kader ein wenig. Im Tor begann heute Juho Markkanen, Tobias Ancicka nahm als Back-up auf der Bank Platz. In der Defensive r\u00fcckte Marco Nowak zur\u00fcck ins Line-up und ersetzte dort Brendan Guhle, welcher f\u00fcr Markkanen auf die Trib\u00fcne musste. So sahen die Defensiv-P\u00e4rchen heute leicht ver\u00e4ndert aus: Jonas M\u00fcller\/Morgan Ellis, Julian Melchiori\/Marco Nowak, Frank H\u00f6rdler\/Eric Mik.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Sturm gab es nur eine kleine \u00c4nderung: Alex Grenier und Lewis Zerter-Gossage tauschten die Reihen. Grenier bildete die zweite Formation zusammen mit Matt White und Leo Pf\u00f6derl. Zerter-Gossage spielte in der dritten Reihe zwischen Yannick Veilleux und Giovanni Fiore. Die anderen Reihen blieben im Vergleich zum Freitag gleich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Ausgangslage war klar: Wie so oft galt es auch heute, endlich mal wieder drei Punkte zu holen. Das ist seit nunmehr zw\u00f6lf Spielen nicht mehr gelungen. Weil man es einfach nicht schafft, seine Leistung \u00fcber 60 Minuten abzurufen. Das musst du aber, um im Abstiegskampf bestehen zu k\u00f6nnen und vor allem Siege einzufahren. Die n\u00e4chste Chance, den Bock umzusto\u00dfen, hatte man heute Abend in Augsburg, bei einem direkten Konkurrenten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren mit dem Blitzstart: 62 Sekunden waren gespielt, da hatte Marcel Noebels das 1:0 erzielt. Er hatte einfach mal abgezogen und die Scheibe rutschte Dennis Endras durch die Schoner (2.). Evtl. war da auch noch Kevin Clark dran, egal Tor ist Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die Berliner blieben am Dr\u00fccker, konnten sich immer wieder im Augsburger Drittel festsetzen und die Scheiben auch gef\u00e4hrlich zum Tor bringen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die F\u00fchrung hielt dennoch nicht lange. Ryan Kuffner mit einem Sololauf \u00fcber die halbe Eisfl\u00e4che, die Berliner Spieler waren nur Statisten und hinderten den AEV-St\u00fcrmer nicht beim Abschluss &#8211; 1:1 (5.). So einfach kannst du auch nur gegen die Eisb\u00e4ren zum Torerfolg kommen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ganze neun Minuten dauerte es, bis die Eisb\u00e4ren die erste Strafzeit der Partie kassierten. Zach Boychuk musste in die K\u00fchlbox. Keine so gute Idee gegen das zweitbeste Powerplay der Liga. Und das bestrafte Augsburg auch nach nur vier Sekunden. Brady Lamb hatte von der blauen Linie abgezogen, der Schuss wurde noch abgef\u00e4lscht und schon hatte der AEV das Spiel gedreht &#8211; 1:2 (9.). Lamb, der seit 34 Spielen nicht mehr getroffen hatte. Gegen die Eisb\u00e4ren ist eben alles m\u00f6glich&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Daraus hatten die Eisb\u00e4ren nicht gelernt und so zog Alex Grenier sechs Minuten vor dem Ende des ersten Drittels die zweite Strafzeit der Partie. Dieses Mal fand Augsburg aber nicht in seine Formation und so blieb das Powerplay ungenutzt. Stattdessen hatten die Eisb\u00e4ren zwei Chancen. Zun\u00e4chst vergab Giovanni Fiore, kurz darauf war Leo Pf\u00f6derl auf und davon, doch sein Schuss ging nur ans Lattenkreuz. W\u00fcrden die Eisb\u00e4ren oben in der Tabelle stehen, w\u00e4re mindestens eine Chance rein gegangen. So war es aber mal wieder ein Aluminiumtreffer f\u00fcr die Berliner. Hatten wir in dieser Saison ja schon einige.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So blieb es beim 2:1 f\u00fcr Augsburg nach dem ersten Drittel. Chancen gab es im Auftaktdrittel auf beiden Seiten, die Panther bis hierhin mit der besseren Chancenverwertung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im zweiten Drittel hatten die Berliner erneut den besseren Start. Matt White hatte auf der linken Seite einfach mal abgezogen und auch hier sah Dennis Endras nicht gut aus. Die Scheibe rutschte ihm \u00fcber die Fanghand und so stand es 2:2 (21.). Diesmal dauerte es nur ganze 32 Sekunden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan das selbe Bild wie im ersten Drittel. Es ging hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Leichte Vorteile hatten dabei die Hausherren. Die kassierten im Verlaufe des zweiten Drittels dann aber die erste Strafzeit, als Marcel Noebels alleine durch gewesen w\u00e4re. Das erste Powerplay also f\u00fcr die Berliner und die gro\u00dfe Chance, das Kellerduell wieder zu drehen. Und das ist ausw\u00e4rts ja durchaus gef\u00e4hrlich. Aber das hier sorgte kaum f\u00fcr Gefahr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was auch im zweiten Drittel nicht fehlen durfte, war eine Strafzeit gegen die Eisb\u00e4ren. Marco Nowak kassierte die dritte Strafzeit der Partie. Man kann es einfach nicht sein lassen und kassiert nach wie vor zu viele unn\u00f6tige Strafzeiten. Zum Gl\u00fcck \u00fcberstand man aber auch diese Unterzahl schadlos. Doch zu was das Augsburger Powerplay zu Leisten im Stande ist, hatte man beim ersten Powerplay nach vier Sekunden gesehen. Weshalb man sich solche unn\u00f6tigen Strafzeiten einfach nicht leisten darf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was man sich aber gerne leisten darf, sind eigene Tore und da erzielten die Eisb\u00e4ren in der 34. Spielminute das 3:2. Die Zuordnung in der Augsburger Defensive stimmte f\u00fcr einen kurzen Moment nicht, Marcel Noebels setzte Zach Boychuk in Szene und der sorgte f\u00fcr die erneute Berliner F\u00fchrung. Dennis Endras war bereits am Boden und konnte nicht mehr entscheidend eingreifen. Also das Gl\u00fcck bei den Toren hatten die Eisb\u00e4ren heute definitiv auf ihrer Seite.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Augsburg wollte aber direkt antworten und dr\u00e4ngte die Eisb\u00e4ren \u00fcber eine lange Zeit ins eigene Drittel. Doch die Berliner \u00fcberstanden diese Druckphase ohne weiteres Gegentor. Das galt am Ende auch f\u00fcr das gesamte Mitteldrittel, denn die Eisb\u00e4ren nahmen die 3:2-F\u00fchrung mit in die Kabine. Ein seltenes Gef\u00fchl f\u00fcr den Hauptstadtclub in dieser Saison.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im dritten Drittel gelang den Eisb\u00e4ren zwar kein Blitzstart, aber sie hielten Augsburg vom eigenen Tor fern. Weil man selbst den Weg nach vorne suchte, um die m\u00f6gliche Vorentscheidung zu erzwingen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch eine Strafzeit gegen Lewis Zerter-Gossage sorgte auch im Schlussdrittel f\u00fcr ein Powerplay der Panther und die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Augsburg, den Ausgleich zu erzielen. Und dort brannte es durchaus vor dem Berliner Tor, aber dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung im Penalty Killing \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren auch diese Unterzahl und zogen damit dem sonst so starken Augsburger Powerplay den Zahn.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch fortan schafften es die Eisb\u00e4ren, die gef\u00e4hrlichen R\u00e4ume zuzustellen, weshalb Augsburg die Sch\u00fcsse nur von au\u00dfen abgeben konnte. Die Defensive war dann auch acht Minuten vor dem Ende wieder gefragt, als Eric Mik die n\u00e4chste Strafzeit kassierte. Aber erneut die Berliner mit einem ganz starken Penalty Killing. Augsburg fand nicht einmal in die Formation, was ein Verdienst des starken Unterzahlspiels war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch danach eine starke k\u00e4mpferische Leistung der Eisb\u00e4ren, welche hinten weiterhin wenig zulie\u00dfen. Vorne suchte man immer wieder den Abschluss, um die Entscheidung zu erzielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">79 Sekunden vor dem Ende zog Augsburgs Coach Peter Russell seinen Goalie Dennis Endras zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Der AEV-Coach ging also All-in, um die Niederlage im Kellerduell noch abzuwenden. Doch das gelang ihnen nicht. Die Eisb\u00e4ren holten sich in Augsburg tats\u00e4chlich den ersten Drei-Punkte-Sieg seit dem 04. November.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und dieser Sieg war am Ende das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung, wo heute Abend Jeder f\u00fcr jeden gek\u00e4mpft hat. Die Mannschaft hat in diesem Spiel den Abstiegskampf angenommen und es auch durchgezogen. Zwar erneut nicht \u00fcber die gesamte Spielzeit, aber man hat sich von den R\u00fcckschl\u00e4gen nicht aus der Ruhe bringen lassen. Und davon gab es im ersten Drittel schon wieder gen\u00fcgend. Man legte erneut einen Traumstart hin, kassierte dann aber durch ein katastrophales Abwehrverhalten den Ausgleich. Dann wurde man erneut seinem Ruf als die undisziplinierteste Mannschaft der Liga gerecht und wurde nach nur vier Sekunden in Unterzahl von Augsburg bestraft. Schon lag man wieder hinten und alle, auch ich, dachten, jetzt geht es genauso weiter wie in den letzten Wochen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber dem war nicht so. Die Eisb\u00e4ren haben nicht aufgegeben, spielten weiter konzentriert und waren vor allem danach defensiv auf der H\u00f6he. Mit viel Kampfgeist und Leidenschaft verteidigte man sein eigenes Tor und unterst\u00fctzte seinen Goalie Juho Markkanen, welcher auch seinen Anteil am Sieg hatte. Denn er hatte sein Tor nach dem 1:2 in der neunten Minute sauber gehalten. Augsburg wurde immer wieder zu Sch\u00fcssen von au\u00dfen gedr\u00e4ngt. Wenn es mal doch brenzlig wurde, war die Defensive und eben Markkanen zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Alle Spieler haben im weiteren Verlauf daran geglaubt, dass man dieses Spiel hier heute gewinnen kann und das sah man auch am Einsatz der Spieler auf dem Eis. Die Erleichterung \u00fcber die drei Punkte im Kellerduell war allen anzusehen. Nun hei\u00dft es, auf diese Leistung aufzubauen und in den n\u00e4chsten Spielen daran anzukn\u00fcpfen. Denn erst dann wird man sehen, was der Sieg heute wert war. Verliert man die n\u00e4chsten Spiele wieder, wird es als Ausrutscher gewertet. Startet man jetzt aber eine Siegesserie, dann kann der Sieg als der Wendepunkt der Saison gelten. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Sieg tut so gut: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das so wichtige Kellerduell bei den Augsburger Panthern mit 3:2 (1:2,2:0,0:0) gewonnen und damit erstmals seit dem 04. November wieder drei Punkte in der PENNY DEL eingefahren. 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