{"id":10733,"date":"2022-12-14T22:17:32","date_gmt":"2022-12-14T21:17:32","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10733"},"modified":"2022-12-14T22:17:32","modified_gmt":"2022-12-14T21:17:32","slug":"23-n-v-in-iserlohn-ein-gutes-drittel-reicht-einfach-nicht-absturz-auf-platz-14","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/12\/14\/23-n-v-in-iserlohn-ein-gutes-drittel-reicht-einfach-nicht-absturz-auf-platz-14\/","title":{"rendered":"2:3 n.V. in Iserlohn: Ein gutes Drittel reicht einfach nicht &#8211; Absturz auf Platz 14"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-22\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/IEC_Roosters.jpg\" alt=\"\" width=\"111\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/>Die Krise in Berlin wird immer schlimmer: Auch im dritten Saisonduell mit den Iserlohn Roosters klappte es nicht mit einem Sieg. Am Seilersee setzte es eine 2:3-Niederlage nach Verl\u00e4ngerung. Dabei zeigte man das vermeintlich beste erste Drittel in dieser Saison. Damit gab man sich aber anscheinend zufrieden, denn danach kam rein gar nichts mehr und Iserlohn drehte die Partie. Durch die Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Augsburger Panther stehen die Berliner wieder auf einem m\u00f6glichen Abstiegsplatz.<\/p>\n<p>Im Vergleich zur Niederlage gegen Ingolstadt am Sonntagnachmittag fehlten Trainer Serge Aubin drei Spieler. Allerdings aus einem guten Grund, denn Rayan Bettahar, Eric H\u00f6rdler und Bennet Ro\u00dfmy wurden f\u00fcr die U20-WM nominiert und standen den Eisb\u00e4ren am Seilersee somit nicht zur Verf\u00fcgung. Daf\u00fcr r\u00fcckten Jan Nijenhuis und Maximilian Heim in den Kader. Beide standen in der vierten Reihe zusammen mit Manuel Wiederer. Alle anderen drei Offensivreihen sowie alle drei Verteidiger-P\u00e4rchen blieben unver\u00e4ndert. Auch im Tor gab es keine Ver\u00e4nderung, denn auch in Iserlohn h\u00fctete erneut Tobias Ancicka das Tor.<\/p>\n<p>Die Ausgangslage war klar: Die Eisb\u00e4ren hatten die ersten beiden Duelle gegen die Roosters zu Hause verloren (1:6\/2:4). Seit zehn Spielen haben die Berliner keine drei Punkte mehr eingefahren. Dabei w\u00e4re ein Dreier im Abstiegskampf enorm wichtig. Vor allem in dieser Woche, in der man nach dem Spiel in Iserlohn auf zwei weitere Konkurrenten im Abstiegskampf trifft. Freitag trifft man daheim auf Schwenningen und am Sonntag ist man zu Gast in Augsburg. Niederlagen in diesen Duellen w\u00fcrden daher nochmal mehr weh tun. Also hie\u00df es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, endlich mal wieder drei Punkte einzufahren.<\/p>\n<p>Die Eisb\u00e4ren legten einen Traumstart hin. Gerade einmal 16 Sekunden waren gespielt, da hatte Yannick Veilleux einen Schuss von Giovanni Fiore vor dem Tor entscheidend abgef\u00e4lscht &#8211; 1:0 (1.).<br \/>\nDen Roosters bot sich aber schnell die Chance zum Ausgleich, denn Brendan Guhle musste nach nur 56 Sekunden auf die Strafbank. Kein Wunder, haben die Berliner doch die meisten Strafminuten aller Teams in der Liga kassiert. Aber das zweitschlechteste Powerplay der Liga konnte nicht f\u00fcr viel Gefahr sorgen, weshalb die Eisb\u00e4ren die erste Unterzahl schadlos \u00fcberstanden.<br \/>\nDas sollte dem Selbstvertrauen gut getan haben. Erst das fr\u00fche Tor und dann noch die \u00fcberstandene Unterzahl. Generell war es ein guter und sehr engagierter Auftritt der Eisb\u00e4ren zu Beginn der Partie. Die Mannschaft spielte mit sehr viel Leidenschaft, sowohl defensiv als auch offensiv. Hinten lie\u00df man wenig zu und vorne suchte man immer wieder den Abschluss und brachte die Scheiben zum Tor.<br \/>\nEs entwickelte sich im Laufe des ersten Drittels ein sehr temporeiches Spiel, in dem beide Mannschaften schnell die neutrale Zone \u00fcberbr\u00fcckten und dann auch zu Chancen kamen. Die Eisb\u00e4ren hatten aber mehr Spielanteile, setzten die Sauerl\u00e4nder mit ihrem aggressiven Forechecking immer wieder gut unter Druck, was ihnen einige Scheibengewinne brachte.<br \/>\nWas aber auch heute nicht fehlen durfte, waren unn\u00f6tige Strafen. Marco Nowak musste als zweiter Eisb\u00e4r in die K\u00fchlbox und so bot sich Iserlohn erneut in \u00dcberzahl die Chance zum Ausgleich. Doch auch hier behielt die Statistik recht und Iserlohn bewies einmal mehr, warum sie das zweitschlechteste Powerplay der Liga haben.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren nahmen eine verdiente 1:0-F\u00fchrung mit in die erste Drittelpause. Wenn es gef\u00e4hrlich vor den Toren wurde, dann war es vor dem Iserlohner Tor. Die Berliner hatten im Auftaktdrittel die besseren Chancen. Auch ein 2:0 w\u00e4re durchaus m\u00f6glich gewesen. Es war eines der besten Drittel der Eisb\u00e4ren in dieser Saison. Jetzt hie\u00df es, dass \u00fcber 60 Minuten durchzuziehen.<\/p>\n<p>Iserlohn kam aber schwungvoll aus der Kabine und hatte bereits in den ersten beiden Minuten mehr Chancen als im gesamten ersten Drittel. Die Eisb\u00e4ren sollten also gewarnt sein. Zumal es zu Beginn lichterloh vor dem Berliner Tor brannte und Goalie Tobias Ancicka jetzt jede Menge zu tun hatte. Und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen w\u00fcrde. John Broda nahm die Scheibe im Angriffsdrittel auf, nahm Ma\u00df und h\u00e4mmerte die Scheibe ins Tor &#8211; 1:1 (24.).<br \/>\nVon den Berlinern war im Mitteldrittel noch relativ wenig zu sehen, jedenfalls konnten sie noch nicht an den guten Auftritt aus dem ersten Drittel ankn\u00fcpfen.<br \/>\nNach dem Ausgleich der Roosters war aber auch erstmal deren Schwung weg und die Partie durch viele Nickligkeiten und Zweik\u00e4mpfe doch sehr zerfahren. Ein richtiger Spielfluss wollte in dieser Phase nicht aufkommen.<br \/>\nNach dem Powerbreak nahm Iserlohn das Berliner Tor aber wieder unter Beschuss, allen voran Verteidiger Sena Acolatse, welcher heute im Sturm der Roosters aushalf und dort einige gute Akzente setzen konnte.<br \/>\nIn der Schlussphase kassierten die Eisb\u00e4ren die dritte Strafzeit und erm\u00f6glichten den Hausherren somit das dritte Powerplay der Partie. Die ersten beiden \u00dcberzahlspiele sorgten f\u00fcr keinerlei Gefahr vor Tobias Ancicka, im dritten fanden die Sauerl\u00e4nder aber direkt ihre Formation. Und aller guten Dinge sind eben leider drei, denn Iserlohn drehte in \u00dcberzahl das Spiel. Acolatse packte den Hammer von der blauen Linie aus und prompt lagen die Hausherren hier in F\u00fchrung &#8211; 1:2 (35.).<br \/>\nUnd das hatten sich die Eisb\u00e4ren selbst zuzuschreiben, denn im zweiten Drittel hatte man das Eishockey spielen komplett eingestellt. Warum auch immer, aber das zieht sich wie ein roter Faden durch diese Saison.<br \/>\nZur Abwechslung durften dann mal die Eisb\u00e4ren in \u00dcberzahl ran. Und in Unterzahl sind die Roosters das schlechteste Team der Liga. Die Eisb\u00e4ren kamen auch zum Abschluss, aber Andreas Jenike im Roosters-Tor war nicht zu \u00fcberwinden. Auch kurz vor der zweiten Drittelpause, als Frank H\u00f6rdler von der blauen Linie abgezogen hatte und Kevin Clark die Scheibe abf\u00e4lschte, war der Iserlohner Goalie zur Stelle. So nahmen die Hausherren eine verdiente 2:1-F\u00fchrung mit in die zweite Pause. Und die Eisb\u00e4ren waren im letzten Drittel wieder gefordert.<\/p>\n<p>Allerdings blieb man auch in diesem Drittel nicht ohne Strafzeit, denn Morgan Ellis musste fr\u00fch im Schlussdrittel auf die Strafbank. F\u00fcr Iserlohn also die gro\u00dfe Chance auf 3:1 zu stellen. Doch zum Gl\u00fcck \u00fcberstanden die Berliner diese Unterzahl ohne Gegentor, lie\u00dfen zudem auch kaum etwas von Iserlohn zu.<br \/>\nAcht Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da kamen die Eisb\u00e4ren mal wieder vor das Iserlohner Tor. Den ersten Schuss von Morgan Ellis lie\u00df Andreas Jenike nur prallen, Lewis Zerter-Gossage spielte die Scheibe schnell r\u00fcber zu Matt White und der musste die Scheibe nur noch ins leere Tor schie\u00dfen &#8211; 2:2 (48.).<br \/>\nNun ging die Partie wieder von vorne los und die Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren war wieder da, das erste Mal seit dem 04.11.2022 mal wieder einen Dreier einzufahren. Doch daf\u00fcr musste man erst einmal den Druck der Hausherren \u00fcberstehen, den diese nach dem Powerbreak entfachten. Iserlohn war dem 3:2 in dieser Phase n\u00e4her als die Eisb\u00e4ren. Was aber auch daran lag, dass von den Berlinern zu wenig nach vorne kam.<br \/>\nKeiner Mannschaft gelang anschlie\u00dfend der Lucky Punch, weshalb es in die Verl\u00e4ngerung ging. Und f\u00fcr die Eisb\u00e4ren war das nichts Neues, war es doch bereits die vierte Overtime in Folge.<\/p>\n<p>Leo Pf\u00f6derl h\u00e4tte diese beinahe entschieden, aber der Pfosten stand im Weg. Und wenig sp\u00e4ter war es Kaspars Daugavins, welcher f\u00fcr die Entscheidung sorgte &#8211; 2:3 (64.). So ging der Zusatzpunkt in diesem Kellerduell an die Sauerl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Und die Eisb\u00e4ren m\u00fcssen sich erneut die Frage gefallen lassen, was nach dem ersten Drittel passierte? Da spielt man das vermeintlich beste Drittel dieser Saison und l\u00e4sst danach wieder zwei Drittel folgen, die schon eher an die Eisb\u00e4ren in dieser Saison erinnern. Auf einmal war die Leidenschaft, der Kampfgeist, der Einsatz weg. Auf einmal kam nichts mehr von den Eisb\u00e4ren und so kannst du im Abstiegskampf nicht auftreten. Ja, man kam im letzten Drittel noch zum Ausgleich, doch anstatt danach am Dr\u00fccker zu bleiben, stellte man das Spielen wieder ein. Zum Gl\u00fcck konnte man immerhin noch einen Punkt ergattern, aber auch der ist in dieser Situation eindeutig zu wenig.<br \/>\nUnd mit dieser Leistung wird einem Angst und Bange vor den n\u00e4chsten beiden Duellen gegen Schwenningen und Augsburg. Diese m\u00fcssen gewonnen werden, ansonsten wird es immer d\u00fcsterer im Tabellenkeller. Aber noch bleibt man in der F\u00fchrungsetage der Eisb\u00e4ren Berlin ruhig. Fragt sich, ob dass nach Niederlagen gegen Schwenningen und Augsburg auch noch der Fall sein wird&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Krise in Berlin wird immer schlimmer: Auch im dritten Saisonduell mit den Iserlohn Roosters klappte es nicht mit einem Sieg. Am Seilersee setzte es eine 2:3-Niederlage nach Verl\u00e4ngerung. Dabei zeigte man das vermeintlich beste erste Drittel in dieser Saison. 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