{"id":10660,"date":"2022-11-20T16:58:35","date_gmt":"2022-11-20T15:58:35","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10660"},"modified":"2022-11-20T16:58:35","modified_gmt":"2022-11-20T15:58:35","slug":"43-n-p-nach-13-die-eisbaeren-erkaempfen-sich-zwei-punkte-beim-erzrivalen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/11\/20\/43-n-p-nach-13-die-eisbaeren-erkaempfen-sich-zwei-punkte-beim-erzrivalen\/","title":{"rendered":"4:3 n.P. nach 1:3! Die Eisb\u00e4ren erk\u00e4mpfen sich zwei Punkte beim Erzrivalen"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Dieser Sieg tut so gut! Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den DEL-Klassiker bei den Adler Mannheim mit 4:3 (1:3,0:0,2:0\/0:0,1:0) n.P. f\u00fcr sich entschieden und somit zwei sehr wertvolle Punkte eingefahren. Dabei sah es nach einem katastrophalen ersten Drittel noch nicht nach einem Berliner Sieg aus. Doch die Eisb\u00e4ren rissen sich fortan zusammen und erk\u00e4mpften sich dank einer starken Aufholjagd den Sieg in Mannheim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin stellte heute Juho Markkanen von Beginn an ins Tor. Daf\u00fcr musste St\u00fcrmer Peter Regin weichen. F\u00fcr ihn r\u00fcckte Eric H\u00f6rdler ins Line-up. W\u00e4hrend die Verteidiger-P\u00e4rchen unver\u00e4ndert blieben, stellte Aubin die Offensivreihen um. So spielten Marcel Noebels, Zach Boychuk und Kevin Clark in der ersten Reihe, Die zweite Reihe bildeten Matt White, Alex Grenier und Giovanni Fiore. Die dritte Formation bestand aus Yannick Veilleux, Bennet Ro\u00dfmy und Leo Pf\u00f6derl. Und die nominell vierte Reihe war die deutsche Reihe bestehend aus Eric H\u00f6rdler, Manuel Wiederer und Jan Nijenhuis.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Ausgangslage war klar: Die Kurpf\u00e4lzer waren der klare Favorit in diesem DEL-Klassiker. Denn die Mannheimer standen auf Platz zwei in der Tabelle, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren als 13. mitten im Abstiegskampf steckten. Und die ersten beiden Duelle gingen auch an die Adler, welche sich zweimal in Berlin durchsetzen konnten (4:2\/3:2 n.P.). Heute musste eine Top-Leistung her, um Punkte aus der Kurpfalz mit in die Hauptstadt zu nehmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Auftakt war jedenfalls vielversprechend. Die Eisb\u00e4ren kam sehr engagiert aus der Kabine und waren sofort offensiv ausgerichtet. So konnte man sich auch gleich die ersten guten Chancen erspielen, welche man aber noch nicht nutzen konnte. Hinten stand man in der Anfangsphase sehr kompakt und machte die gef\u00e4hrlichen R\u00e4ume zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Gegensatz zu Freitag belohnten sich die Berliner f\u00fcr den guten Start. Die Eisb\u00e4ren mit einem guten Spielaufbau. Zach Boychuk lie\u00df die Scheibe f\u00fcr Morgan Ellis liegen, der spielte den Querpass an der blauen Linie auf Jonas M\u00fcller, welcher die Scheibe im Tor versenken konnte &#8211; 1:0 (6.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Freude \u00fcber die F\u00fchrung w\u00e4hrte nicht lange. Matthias Plachta mit dem klugen Zuspiel auf Tim Wohlgemuth, der kam zum Abschluss und glich zum 1:1 aus (7.). Ungl\u00fccklich f\u00fcr Markkanen, dass Marco Nowak die Scheibe entscheidend abf\u00e4lschte und der junge Goalie somit machtlos war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim nahm den Schwung vom Ausgleich mit und setzte sofort nach. Ryan MacInnis mit dem Pass auf Sinan Akdag, welcher Markkanen tunnelte und die Hausherren erstmals an diesem Nachmittag in F\u00fchrung brachte &#8211; 1:2 (9.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Normal gibt dir eine F\u00fchrung Selbstvertrauen, nicht aber den Eisb\u00e4ren, welche die F\u00fchrung schnell wieder aus der Hand gaben. Und wenn Mannheim einmal in Fahrt kommt, kannst du sie nur sehr schwer aufhalten. Zudem stimmte die Zuordnung in der Defensive auf einmal nicht mehr. Dem Druck der Adler hatten die Eisb\u00e4ren nichts entgegenzusetzen und so lie\u00df man sich hinten ins eigene Drittel rein dr\u00e4ngen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Lange konnte das nicht gut gehen, David Wolf legte das 3:1 nach. Den ersten Schuss von Wolf bekam Markkanen nicht unter Kontrolle, den Rebound verwertete Wolf selbst (13.). Von Defensivverhalten war hier nichts zu sehen und das ist ja nichts Neues in dieser Saison. Viel zu oft standen die Mannheimer Spieler komplett frei und das nutzt ein Spitzenteam, wie es Mannheim nun mal ist, eiskalt aus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als Mannheim in \u00dcberzahl war, hatten die Eisb\u00e4ren in Unterzahl zwei dicke Chancen. Aber ich zitiere an dieser Stelle gerne Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler, welcher am Freitag nach dem Spiel sagte: &#8222;<em>Stehen wir oben, gehen die Dinger rein<\/em>!&#8220; Besser kann man diese kl\u00e4glich vergebenen Top-Chancen nicht zusammenfassen. Immerhin \u00fcberstand man diese und auch die darauffolgende Unterzahl ohne Gegentor, weil es da mal defensiv gut aussah.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dennoch lag man verdient mit 1:3 nach dem ersten Drittel in der SAP-Arena zur\u00fcck.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann doch recht z\u00e4h. Es ging zwar hin und her, beide Teams kamen auch zum Abschluss, aber wirklich gef\u00e4hrliches war da nicht dabei. Mannheim musste auch nicht unbedingt was f\u00fcr das Spiel tun, lagen sie doch mit 3:1 vorne. Von den Eisb\u00e4ren hingegen h\u00e4tte was kommen m\u00fcssen, sie waren auch bem\u00fcht, aber viel kam dabei noch nicht rum. Weil die Mannheimer Defensive auch nicht viel zulie\u00df.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wirklich viel passierte im Mitteldrittel nicht. Kaum Tempo, kaum Chancen, kaum einmal gelungene Spielz\u00fcge, viele Unterbrechungen, welche keinen Spielfluss aufkommen lie\u00dfen. Letztendlich spielte das aber den Hausherren in die Karten, welche so problemlos ihre F\u00fchrung verteidigen konnten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte der Partie die Eisb\u00e4ren dann mal mit einem Powerplay, wo man allerdings auf das beste Penalty Killing der Liga trafen. Man fand zwar in die Formation, aber die P\u00e4sse kamen zu ungenau und so blieb diese Chance ungenutzt und verpuffte ohne Gefahr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die gr\u00f6\u00dfte Aufregung gab es nach einem Check von Leo Pf\u00f6derl gegen Borna Rendulic an der Bande. Sah schlimmer und spektakul\u00e4rer aus, als es eigentlich war. Und doch kassierte Pf\u00f6derl daf\u00fcr f\u00fcnf Minuten, was Mannheim am Ende ein dreimin\u00fctiges Powerplay erm\u00f6glichte (Matt Donovan war f\u00fcr einen Cross-Check im Anschluss an den Pf\u00f6derl-Check f\u00fcr zwei Minuten auf die Strafbank geschickt worden). Doch das Penalty Killing mit starker Arbeit, weshalb man die n\u00e4chste Unterzahl schadlos \u00fcberstand. Wenn man doch nur bei 5-5 auch so verteidigen w\u00fcrde wie in Unterzahl, man w\u00fcrde nicht da unten in der Tabelle stehen&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim nochmal mit einer Druckphase zum Ende des zweiten Drittels, doch es blieb dabei, dass das Mitteldrittel torlos endete und die Adler weiterhin mit 3:1 f\u00fchrten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Fr\u00fch im letzten Drittel hatten die Eisb\u00e4ren die dicke Chance auf den Anschlusstreffer, als man ein 4:3-Powerplay hatte. Eine bessere Chance mit sehr viel Platz auf dem Eis bekommst du nicht. Und die Eisb\u00e4ren nutzten diese Chance tats\u00e4chlich. Zach Boychuk, der kurz zuvor noch an Br\u00fcckmann scheiterte, arbeitete die Scheibe ganz stark ins Tor &#8211; 2:3 (45.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun war es nur noch ein Tor R\u00fcckstand f\u00fcr die Berliner und ganz viel Zeit auf der Uhr. Aber die Defensive der Mannheimer lie\u00df wenig Raum, um zum Abschluss zu kommen. Die Adler verteidigten ihr Tor mit allem, was sie zur Verf\u00fcgung hatten. Egal, was die Eisb\u00e4ren versuchten, entweder war ein Schl\u00e4ger der Adler dazwischen oder aber Felix Br\u00fcckmann war zur Stelle. Aber das Bem\u00fchen war den Eisb\u00e4ren hier definitiv nicht abzusprechen, sie versuchten alles, um den Ausgleich zu erzielen, aber noch stand die Mannheimer Defensive kompakt und lie\u00df nicht viel zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Schlussphase zog Trainer Serge Aubin seinen Goalie bei 4-4, die Eisb\u00e4ren fanden kurz darauf auch ihre Formation. Und die Eisb\u00e4ren hatten auch gute Chancen, aber die Scheibe wollte einfach nicht vorbeigehen an Felix Br\u00fcckmann. Erst als beide Teams wieder komplett waren und es mit 6-5 weiterging, schlugen die Eisb\u00e4ren zu. Matt White brachte die Scheibe von links au\u00dfen auf das Tor, wo sie vom Schlittschuh von Sinan Akdag ins Tor ging &#8211; 3:3 (59.). Und der Ausgleich war hier tats\u00e4chlich verdient, womit man nach dem ersten Drittel nicht gerechnet hatte. Aber die Eisb\u00e4ren zeigten den Willen, hier noch etwas Z\u00e4hlbares mitzunehmen und das taten sie auch. Denn es ging in die Verl\u00e4ngerung und somit hatten die Eisb\u00e4ren schon mal einen Punkt sicher.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Verl\u00e4ngerung passierte aber nichts und somit musste das Penaltyschie\u00dfen f\u00fcr die Entscheidung sorgen. Bereits zum zweiten Mal ging es f\u00fcr beide Teams im direkten Duell ins Penaltyschie\u00dfen, in Berlin hatten die Adler das bessere Ende auf ihrer Seite. Damals war es Nigel Dawes, welcher den Gamewinner erzielte. Den erzielte heute Marcel Noebels, welcher als einziger Sch\u00fctze erfolgreich war. Und ein Extralob geht an Juho Markkanen, welcher im Penaltyschie\u00dfen ganz stark gehalten hatte. Aber auch schon ab dem zweiten Drittel, nachdem er sich im ersten Drittel doch von der Unsicherheit seiner Vorderleute hat anstecken lassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dass die Eisb\u00e4ren am Ende noch gewinnen w\u00fcrden, damit habe ich &#8211; ehrlich gesagt &#8211; nach dem ersten Drittel nicht mehr gerechnet. Man legte einen Traumstart hin und ging fr\u00fch in F\u00fchrung, doch danach stellte man das Eishockeyspielen wieder ein und lud Mannheim durch haarstr\u00e4ubende Defensivfehler zum Toreschie\u00dfen ein. Die Adler nahmen diese &#8222;Geschenke&#8220; nat\u00fcrlich dankend an und zogen auf 3:1 davon. Die Defensive hatte im ersten Drittel ihren Namen nicht verdient. Nach vorne ging anschlie\u00dfend auch nichts mehr.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel gab es wenig Eishockey zu sehen. Was aber den Eisb\u00e4ren anscheinend gut tat, dass Mannheim nicht mit dem selben Schwung raus kam, wie sie im ersten Drittel noch gespielt hatten. So konnten sich die Eisb\u00e4ren fangen, vor allem defensiv. Ab dem zweiten Drittel lie\u00dfen die Berliner n\u00e4mlich kaum noch etwas gef\u00e4hrliches von Mannheim zu. Wenn doch was kam, dann war Juho Markkanen zur Stelle, welcher sich im weiteren Spielverlauf steigerte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel lie\u00dfen die Hauptst\u00e4dter den Kopf trotz eines Zwei-Tore-R\u00fcckstand nicht h\u00e4ngen und glaubten weiter an das Comeback. Fr\u00fch gelang ihnen der Anschlusstreffer, doch danach machte Mannheim die Defensive dicht. Aber auch da gaben die Berliner nicht auf und erk\u00e4mpften mit gezogenem Goalie in der Schlussminute tats\u00e4chlich noch das 3:3, was man sich dank des unb\u00e4ndigen Willens auch verdiente. So hatte man sich diesen einen Punkt mehr als verdient.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diesen vergoldete man dann noch in der &#8222;Lotterie Penaltyschie\u00dfen&#8220;, in dem Marcel Noebels und Juho Markkanen zu den Matchwinnern wurden. Ein ganz wichtiger Sieg, der hoffentlich die Trendwende einl\u00e4utet.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Sieg tut so gut! Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den DEL-Klassiker bei den Adler Mannheim mit 4:3 (1:3,0:0,2:0\/0:0,1:0) n.P. f\u00fcr sich entschieden und somit zwei sehr wertvolle Punkte eingefahren. Dabei sah es nach einem katastrophalen ersten Drittel noch nicht nach einem Berliner Sieg aus. 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