{"id":10630,"date":"2022-11-04T22:02:28","date_gmt":"2022-11-04T21:02:28","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10630"},"modified":"2022-11-04T22:02:28","modified_gmt":"2022-11-04T21:02:28","slug":"43-vs-bremerhaven-zwei-ueberzahltreffer-im-schlussdrittel-sorgen-fuer-den-heimsieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/11\/04\/43-vs-bremerhaven-zwei-ueberzahltreffer-im-schlussdrittel-sorgen-fuer-den-heimsieg\/","title":{"rendered":"4:3 vs. Bremerhaven! Zwei \u00dcberzahltreffer im Schlussdrittel sorgen f\u00fcr den Heimsieg"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-10481\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-1024x205.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-1024x205.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-300x60.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-768x154.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-1536x308.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-900x180.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-150x30.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><strong><em>Ausgabe #13:<\/em><\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-6437\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/DEL-Logo-Bremerhaven.png\" alt=\"\" width=\"110\" height=\"116\" \/><span style=\"color: #000000;\">Was f\u00fcr ein Kraftakt: Aber dieser ist gut f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin ausgegangen. Am Freitagabend besiegte man die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:3 (2:1,0;2,2:0) und feierte damit einen enorm wichtigen Heimsieg. Und der war absolut verdient, waren die Eisb\u00e4ren doch insgesamt gesehen die bessere Mannschaft. Man lie\u00df sich auch nicht von R\u00fcckschl\u00e4gen aus der Bahn werfen und erk\u00e4mpfte sich am Ende geschlossen die drei Punkte. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin hatte das selbe Personal zur Verf\u00fcgung wie bei der Niederlage in K\u00f6ln. Dennoch stellte er leicht um. In der Verteidigung spielten Marco Nowak und Eric Mik sowie Frank H\u00f6rdler und Jonas M\u00fcller zusammen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Offensive tauschten Yannick Veilleux und Kevin Clark die Reihen. Veilleux st\u00fcrmte in der zweiten Reihe neben Matt White und Alex Grenier. Clark bildete die dritte Formation zusammen mit Peter Regin und Giovanni Fiore. Der Rest blieb gleich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch im Tor, wo erneut Tobias Ancicka zwischen den Pfosten stand. Felix Noack nahm als Back-up auf der Bank Platz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Ausgangslage war klar: Bremerhaven ging als Tabellendritter als Favorit in das Spiel beim Drittletzten Berlin. In der vergangenen Saison gewannen die Eisb\u00e4ren alle vier Hauptrundenspiele gegen Fischtown, das sollte doch ein Mutmacher f\u00fcr die Mannen von Serge Aubin sein. Doch auf die leichte Schulter sollte man Bremerhaven nicht nehmen, denn die Mannschaft von Coach Thomas Popiesch entwickelt sich immer mehr zu einem Spitzenteam in der PENNY DEL. Und doch waren drei Punkte im letzten Heimspiel vor der Deutschland-Cup-Pause von enormer Bedeutung f\u00fcr die Eisb\u00e4ren.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10631\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10631\" class=\"size-large wp-image-10631\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194107-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10631\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Traumstart f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, denn es dauerte nur ganze 23 Sekunden, da zappelte die schwarze Hartgummischeibe bereits im Tor vom ehemaligen Eisb\u00e4ren-Goalie Maximilian Franzreb. Matt White hatte von rechts abgezogen und f\u00fcr die fr\u00fche F\u00fchrung gesorgt &#8211; 1:0 (1.). Die Vorarbeit kam \u00fcbrigens von Yannick Veilleux, welcher heute sein erstes Heimspiel in dieser Saison absolvierte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die erste Minute war noch nicht mal rum, da gab es die identische Zwei-auf-Eins-Situation auf der Gegenseite. Und auch da klingelte es im Berliner Tor. Diesmal gab es aber noch den Querpass von Christian Wejse auf Alex Friesen, welche das leere Tor vor Augen hatte &#8211; 1:1 nach gerade einmal 59 Sekunden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was f\u00fcr ein Start. Normalerweise sollte dir so ein fr\u00fches Tor Selbstvertrauen und R\u00fcckenwind geben. Aber nicht den Eisb\u00e4ren, die prompt den Ausgleich kassierten und sich danach erst einmal ins eigene Drittel dr\u00e4ngen lie\u00dfen. Da wirkte man doch leicht neben der Spur und kam \u00fcberhaupt nicht in die Zweik\u00e4mpfe. Bremerhaven konnte aber aus dieser Druckphase kein Kapital schlagen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren dann mit dem ersten Powerplay, doch da dauerte es satte 90 Sekunden, bis man es \u00fcberhaupt mal in die Formation schaffte. Es reichte daher nur noch zu zwei Abschl\u00fcssen von Yannick Veilleux und Matt White, welche aber f\u00fcr keine gro\u00dfe Gefahr sorgten. Weil es ein zu beh\u00e4biger Spielaufbau in \u00dcberzahl war. Das fehlende Selbstvertrauen war hier f\u00f6rmlich zu greifen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Direkt im Gegenzug tauschten die Special Teams, dieses Mal waren die G\u00e4ste ein Mann mehr auf dem Eis. Aber auch das Powerplay funktionierte noch nicht so wirklich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen Mitte des ersten Drittels wieder besser ins Spiel, konnten sich im Angriffsdrittel festsetzen und prompt klingelte es erneut im Tor von Bremerhaven. Manuel Wiederer lauerte im Slot auf das Zuspiel, Frank Mauer tat ihm den Gefallen, fuhr rum ums Tor und setzte Wiederer klasse in Szene &#8211; 2:1 (11.). Die Effektivit\u00e4t war heute zumindest schon wieder sehr gut. Denn mit dem f\u00fcnften Torschuss traf man zum zweiten Mal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diesmal gab der Treffer den Eisb\u00e4ren aber das n\u00f6tige Selbstvertrauen und sie setzten nach. Bremerhaven zog die n\u00e4chste Strafe und die Eisb\u00e4ren durften es nochmal im Powerplay versuchen. Und diesmal wurde es deutlich gef\u00e4hrlicher, alleine Matt White scheiterte am Aluminium. Das dritte Tor lag jetzt in der Luft, doch die Eisb\u00e4ren konnten kein Kapital aus der \u00dcberzahl schlagen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dennoch nahmen die Berliner eine inzwischen mehr als verdiente 2:1-F\u00fchrung mit in die erste Drittelpause. Mit ein bisschen mehr Gl\u00fcck im Abschluss, h\u00e4tte man bereits eine Zwei-Tore-F\u00fchrung haben k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10632\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10632\" class=\"size-large wp-image-10632\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_204451-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10632\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel waren es die Hausherren, welche die erste dicke Chance hatten. Matt White wurde auf der rechten Seite angespielt, sein Onetimer wurde aber von Maximilian Franzreb pariert. An seiner Reaktion danach sah man, dass White eine gro\u00dfe Chance liegen lie\u00df. Das h\u00e4tte das 3:1 sein k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch Marcel Noebels hatte das 3:1 auf der Kelle, doch er scheiterte am Aluminium. F\u00fcr Bremerhaven war es inzwischen ein schmeichelhafter 1:2-R\u00fcckstand. Die Pinguins h\u00e4tten sich nicht \u00fcber ein 1:3 beschweren k\u00f6nnen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dieses fiel dann aber in der 28. Spielminute &#8211; oder doch nicht? Alex Grenier hatte abgezogen, der Schuss ging ans Aluminium, so dachten jedenfalls alle Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof und auch Grenier selbst. Doch die beiden Hauptschiedsrichter Benjamin Hoppe und Marian Rohatsch zeigten auf dem Eis ein &#8222;<em>gutes Tor<\/em>&#8220; an. Man schaute sich diese Szene aber nochmal im Videobeweis an. Und da sahen dann auch die beiden Hauptschiedsrichter, dass Greniers Schuss nur ans Aluminium ging. Der dritte Aluminiumtreffer bereits in diesem Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und was passiert, wenn du deine Chancen nicht nutzt? Dann kassierst du hinten einen. Konter der Pinguins, Ross Mauermann war frei durch und lie\u00df Tobias Ancicka keine Chance &#8211; 2:2 (30.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit hatten die G\u00e4ste den Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Denn eigentlich h\u00e4tten die Eisb\u00e4ren hier f\u00fchren m\u00fcssen, aber die Chancenverwertung bleibt ein Thema. Wenn gleich man f\u00fcr Aluminiumtreffer nicht wirklich viel kann. L\u00e4uft es bei dir, gehen die Sch\u00fcsse rein, l\u00e4uft es nicht bei dir, dann gehen sie eben an die Latte oder den Pfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach pl\u00e4tscherte die Partie so ein wenig vor sich hin. Die Zweik\u00e4mpfe waren hart umk\u00e4mpft, die Wege zum Tor zugestellt und so passierte wenig interessantes auf dem Eis.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bis gut drei Minuten vor der zweiten Drittelpause. Und das war ein ganz krummes Ding. Eric Mik wollte die Scheibe aus der Rundung spielen, traf dabei den Schlittschuh von Markus Vikingstad und der f\u00e4lschte die Scheibe so ungl\u00fccklich ab, dass sie ins Tor flog &#8211; 2:3 (38.). Am Dienstag hatten die Eisb\u00e4ren noch von so einem krummen Ding von Bennet Ro\u00dfmy profitiert, heute eben den Gegner. Angesichts des Spielverlaufs ein bitterer R\u00fcckstand, weil er auch unverdient war. Zur Wahrheit geh\u00f6rt aber auch, dass die Eisb\u00e4ren nach dem 2:2 ebenso wenig offensive Ideen hatten wie Bremerhaven. Die hatten jetzt auch nur Gl\u00fcck bei dem Abschluss. Jenes Gl\u00fcck, welches die Berliner bei ihren Aluminiumtreffern nicht hatten. So lag man nach 40 Minuten mit 2:3 gegen Bremerhaven hinten und keiner wusste so recht, warum. Bremerhaven sicherlich auch nicht, wie sie hier f\u00fchren konnten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10633\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10633\" class=\"size-large wp-image-10633\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221104_194339-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10633\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel bot sich den G\u00e4sten fr\u00fch die Chance, auf 4:2 davonzuziehen, denn Frank Mauer musste auf die Strafbank. Powerplay also f\u00fcr Bremerhaven. Doch gef\u00e4hrlich wurde es da nicht, weil die Eisb\u00e4ren nicht viel zulie\u00dfen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren versuchten es fortan. Zwei-auf-Eins-Konter, Kevin Clark mit der Chance zum Ausgleich, doch Maximilian Franzreb war zur Stelle. Solche Vorst\u00f6\u00dfe gab es leider nur selten zu sehen. Weil den Eisb\u00e4ren irgendwie die n\u00f6tige Kreativit\u00e4t im Offensivspiel fehlte.<br \/>\nMitte des dritten Drittels aber mal die gro\u00dfe Chance zum Ausgleich in \u00dcberzahl. Und diesmal nutzten sie diese. Man fand sofort in die Formation, lie\u00df die Scheibe gut laufen und am Ende war es Matt White, welcher von oben abzog &#8211; 3:3 (50.).<br \/>\nWas einmal klappt, klappt vielleicht auch zweimal? Bremerhaven kassierte jedenfalls die n\u00e4chste Strafzeit und erm\u00f6glichte den Hausherren somit das n\u00e4chste Powerplay im letzten Drittel. Serge Aubin schickte die selbe Powerplay-Formation wie eben aufs Eis. Wieder fand man die Formation, wieder lief die Scheibe sehr gut und erneut zappelte das Spielger\u00e4t im Bremerhavener Tor. Yannick Veilleux lauerte im Slot auf das Zuspiel von Matt White, der sah die Nummer 38 und setzte ihn perfekt in Szene. Veilleux musste nur noch die Kelle hinhalten &#8211; 4:3 (51.).<br \/>\nWie fiel die Reaktion der G\u00e4ste aus? Die waren gefrustet und Christian Wejse verkloppte mal eben Giovanni Fiore nach allen Regeln der Kunst. Da musste wohl der Frust raus bei den G\u00e4sten. Fiore musste anschlie\u00dfend erst einmal in die Kabine, um dort gen\u00e4ht zu werden. Der Faustkampf hatte sich irgendwie angedeutet, war Bremerhaven doch heute generell ganz sch\u00f6n ruppig unterwegs.<br \/>\nAcht Minuten vor dem Ende bekamen die Pinguins die Chance zum Ausgleich in \u00dcberzahl. Doch die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden diese Unterzahl schadlos. So lief Bremerhaven die Zeit davon. Und egal, was die G\u00e4ste versuchten, die Defensive der Hauptst\u00e4dter war zur Stelle und kl\u00e4rte rechtzeitig. Ganz starker Einsatz der Berliner.<br \/>\nDas erkannten auch die zuletzt arg gebeutelten Eisb\u00e4ren-Fans an, welche sich zwei Minuten vor Spielende von ihren Sitzen erhoben und ihre Eisb\u00e4ren feierten. F\u00fcr eine starke k\u00e4mpferische Leistung im Schlussdrittel, mit der man die Partie gedreht hatte und sich so den Sieg gesichert hatte. Denn man lie\u00df hier nichts mehr anbrennen und brachte das 4:3 \u00fcber die Zeit. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein enorm wichtiger Heimsieg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, welcher zudem auch noch absolut verdient war. Die Eisb\u00e4ren waren \u00fcber die gesamte Spieldauer gesehen die bessere Mannschaft. Im ersten Drittel wackelte man nur kurz nach dem schnellen Ausgleich, fand danach aber zur\u00fcck zu seinem Spiel und ging mit einer F\u00fchrung in die erste Pause. Diese h\u00e4tte sogar h\u00f6her ausfallen k\u00f6nnen. Sp\u00e4testens im Mitteldrittel aber h\u00e4tten die Eisb\u00e4ren mit 3:1 oder 4:1 f\u00fchren m\u00fcssen, hatten aber Pech vor dem gegnerischen Tor. Bremerhaven hatte hingegen Gl\u00fcck und drehte das Spiel und lag pl\u00f6tzlich vollkommen unverdient hier vorne. Doch die Eisb\u00e4ren brachen nicht ein, k\u00e4mpften sich im Schlussdrittel zur\u00fcck ins Spiel und fanden einen Weg, dieses Spiel noch zu drehen und zu gewinnen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Am Ende belohnte man sich f\u00fcr einen ganz starken Einsatz. Nun hei\u00dft es, im letzten Spiel am Sonntag an die heute gezeigte Leistung anzukn\u00fcpfen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #13: Was f\u00fcr ein Kraftakt: Aber dieser ist gut f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin ausgegangen. Am Freitagabend besiegte man die Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:3 (2:1,0;2,2:0) und feierte damit einen enorm wichtigen Heimsieg. Und der war absolut verdient, waren die Eisb\u00e4ren doch insgesamt gesehen die bessere Mannschaft. 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