{"id":10626,"date":"2022-11-01T20:26:43","date_gmt":"2022-11-01T19:26:43","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10626"},"modified":"2022-11-01T20:26:43","modified_gmt":"2022-11-01T19:26:43","slug":"23-in-koeln-die-eisbaeren-stecken-weiter-in-der-krise-und-somit-im-tabellenkeller-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/11\/01\/23-in-koeln-die-eisbaeren-stecken-weiter-in-der-krise-und-somit-im-tabellenkeller-fest\/","title":{"rendered":"2:3 in K\u00f6ln: Die Eisb\u00e4ren stecken weiter in der Krise und somit im Tabellenkeller fest"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Man wollte nach dem Sieg in Bietigheim eine Siegesserie starten, doch das klappte nicht. Die Eisb\u00e4ren Berlin verloren ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den K\u00f6lner Haien verdient mit 2:3 (2:2,0:1,0:0). Weil man erneut nicht \u00fcber 60 Minuten sein Spiel durchzog, vor dem Tor nur f\u00fcr zehn Minuten im zweiten Drittel enorm viel Druck erzeugen konnte und defensiv nach wie vor zu fehlerbehaftet spielt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin konnte heute zwei R\u00fcckkehrer im Line-up begr\u00fc\u00dfen. Verteidiger Marco Nowak stand in der Defensive wieder zur Verf\u00fcgung. Und im Sturm gab Yannick Veilleux sein Deb\u00fct in dieser Saison. Was nat\u00fcrlich gleichbedeutend mit einigen Umstellungen im Kader war. Morgan Ellis und Julian Melchiori blieben als Verteidiger-Paar zusammen. Die anderen beiden Defensiv-P\u00e4rchen sahen wie folgt aus: Frank H\u00f6rdler\/Eric Mik, Jonas M\u00fcller\/Marco Nowak.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Offensive blieben die ersten beiden Sturmreihen gleich &#8211; Marcel Noebels\/Zach Boychuk\/Leo Pf\u00f6derl, Matt White\/Alex Grenier\/Kevin Clark. Die dritte Reihe bestand aus R\u00fcckkehrer Veilleux, Peter Regin und Giovanni Fiore. Und die nominell vierte Reihe bildeten Bennet Ro\u00dfmy, Manuel Wiederer und Frank Mauer. Jan Nijenhuis war als 13. St\u00fcrmer im Kader dabei.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Tor stand Tobias Ancicka, Felix Noack sa\u00df als Back-up auf der Bank.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Ausgangslage war klar: Die Haie wollten Revanche nehmen f\u00fcr die 3:7-Niederlage im ersten Aufeinandertreffen in K\u00f6ln. Die Domst\u00e4dter kamen mit dem R\u00fcckenwind des Last-Second-Derbysieg in D\u00fcsseldorf. Diesen vergoldete man mit einem knappen Ausw\u00e4rtssieg in Augsburg. Heute wollten die Haie nachlegen. Die Eisb\u00e4ren hingegen wollten nach ein paar Tagen Pause an den Ausw\u00e4rtssieg in Bietigheim ankn\u00fcpfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Beginn der Partie war doch recht verhalten. Wenn was nach vorne ging, dann waren es die Haie, welche vor dem Berliner Tor auftauchten. Ohne dabei jedoch eine hochkar\u00e4tige Chance zu haben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diese erspielten sich die Eisb\u00e4ren dann im ersten Powerplay. &#8222;One-Touch-Hockey&#8220; der Berliner, Boychuk runter auf Clark, der quer r\u00fcber zu Noebels und der mit dem fr\u00fchen 1:0 (8.). Das \u00dcberzahlspiel ist ausw\u00e4rts eben unheimlich stark, was auch hier wieder zum Vorschein kam. Und dann war es auch noch so ein Traumtor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Haie fanden schnell eine Antwort. Zwei-auf-eins-Konter der Domst\u00e4dter, Louis-Marc Aubry kam \u00fcber links ins Angriffsdrittel, passte die Scheibe quer vors Tor, wo Andreas Thuresson die Kelle hin hielt &#8211; 1:1 (11.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln blieb auch danach am Dr\u00fccker und tauchte erneut zweimal gef\u00e4hrlich vor Tobias Ancicka auf. Doch der Berliner Goalie war zur Stelle. Auf der Gegenseite dann eine kuriose Szene. Bennet Ro\u00dfmy brachte die Scheibe tief, Mirko Pantkowski wollte die Scheibe stoppen, aber sie rutschte ihm irgendwie ungl\u00fccklich durch &#8211; 2:1 (15.). Da sah der K\u00f6lner Goalie nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht gut aus, er selbst konnte das auch nicht glauben, als er sah, dass die Scheibe im Tor war. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, Pech f\u00fcr die Haie. Aber jede Scheibe zum Tor ist eben eine gute&#8230;<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber den Gastgebern bot sich die schnelle Chance zum erneuten Ausgleich, denn K\u00f6ln bekam sein erstes Powerplay. Und das war gleich ein doppeltes \u00dcberzahlspiel. K\u00f6ln fand direkt die Formation und kam zum 2:2. Schuss von der blauen Linie, Ancicka konnte die Scheibe nicht festhalten und Maximilian Kammerer staubte erfolgreich ab (17.). Die Haie danach weiterhin mit einem einfachen Powerplay, doch das \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren ohne ein weiteres Gegentor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So ging es nach torreichen 20 Minuten in die erste Drittelpause. Den Zuschauern wurde einiges geboten, K\u00f6ln mit einem Chancenplus, von daher das 2:2 aus Berliner Sicht sogar ein wenig gl\u00fccklich.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel waren die Eisb\u00e4ren zun\u00e4chst die gef\u00e4hrlichere Mannschaft. Von Beginn an die Berliner deutlich druckvoller als noch im ersten Drittel. Da hatte Mirko Pantkowski alle H\u00e4nde voll zu tun. So bestimmten die Berliner die ersten zehn Minuten des zweiten Drittels, ohne jedoch daraus Kapital zu schlagen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nachdem Powerbreak konnten die Domst\u00e4dter das Spiel mal wieder in Richtung Berliner Drittel verschieben und sich dort auch festsetzen. Am Ende der Druckphase holten die Haie sogar eine Strafe heraus und hatten folglich das n\u00e4chste Powerplay. Einmal war man da ja heute schon erfolgreich gewesen. Und auch dieses Powerplay sorgte durchaus ein-, zweimal f\u00fcr Gefahr vor dem Berliner Tor. Aber die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden diese Unterzahl ohne Gegentor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nachdem die G\u00e4ste die ersten zehn Minuten bestimmten, waren es die K\u00f6lner, welchen die zweite H\u00e4lfte des Mitteldrittels geh\u00f6rte. Und im Gegensatz zu den Eisb\u00e4ren konnten die Haie ihre Druckphase in ein Tor umm\u00fcnzen. Nick Bailen stand auf der rechten Seite komplett frei, die Scheibe kam durch zu ihm und diese Chance lie\u00df sich der K\u00f6lner Verteidiger nicht nehmen &#8211; 2:3 (39.). So lagen die Hauptst\u00e4dter nach 40 Minuten mit 2:3 hinten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel passierte zun\u00e4chst nicht viel. K\u00f6ln konzentrierte sich angesichts der F\u00fchrung erst einmal um die Defensive und lauerte auf Fehler der Eisb\u00e4ren, um dann zu kontern. Die Berliner hingegen waren bem\u00fcht, fanden aber bis hierhin noch keinen Weg vorbei an der nun sehr kompakten Haie-Defensive.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln sorgte dann aber f\u00fcr das erste Highlight im Schlussdrittel. Bei den Eisb\u00e4ren stimmte die Zuordnung in der Defensive nicht, so kam Maximilian Kammerer \u00fcber rechts relativ problemlos ins Angriffsdrittel und zum Abschluss. Sein Schuss klatschte an den Pfosten. Gl\u00fcck f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, f\u00fcr die der Weg bei einem vierten Gegentreffer noch weiter geworden w\u00e4re.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber auch so taten sich die Berliner offensiv im letzten Drittel relativ schwer. Wenn es im Schlussdrittel gef\u00e4hrlich vor einem Tor wurde, dann war es das der Eisb\u00e4ren. K\u00f6ln war dem vierten Treffer n\u00e4her als die Eisb\u00e4ren dem Ausgleich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und es wurde nicht einfacher f\u00fcr die Berliner, denn vier Minuten vor dem Ende kassierte Marcel Noebels die n\u00e4chste Strafzeit f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Ein denkbar ung\u00fcnstiger Zeitpunkt f\u00fcr eine Strafzeit. Gerade bei diesem Spielstand. Doch die Hauptst\u00e4dter \u00fcberstanden diese Unterzahl schadlos, K\u00f6ln kam zu keinem gef\u00e4hrlichen Abschluss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Serge Aubin versuchte noch einmal alles, um hier doch noch die Verl\u00e4ngerung zu erreichen. Auszeit und Goalie raus. Und K\u00f6ln kassierte 74 Sekunden vor dem Ende noch eine Strafzeit, weshalb die Eisb\u00e4ren mit zwei Mann mehr agieren konnten. Eine bessere Chance kann man nicht haben, um den Ausgleich zu erzielen. Gef\u00e4hrlich wurde es nochmal, aber am Ende sollte es nicht mehr reichen. K\u00f6ln sicherte sich somit die drei Punkte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und das absolut verdient. Weil die Eisb\u00e4ren weiterhin ein Problem haben, ihre Spiel \u00fcber 60 Minuten durchzuziehen. Im ersten Drittel hatten die Haie eine Chancenplus, da konnte man schon von Gl\u00fcck reden, nicht in R\u00fcckstand geraten zu sein. Nur in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels dominierten die Eisb\u00e4ren das Spiel und hatten gute Chancen. Nur konnte man diese nicht in Tore umm\u00fcnzen. Das gelang aber K\u00f6ln bei seiner eigenen Druckphase in den zweiten zehn Minuten des Mitteldrittels. Der Treffer war zugleich der Siegtreffer. Denn im Schlussdrittel fiel den Berlinern relativ wenig ein. Sie waren zwar bem\u00fcht, fanden aber keinen Weg vorbei an der kompakten K\u00f6lner Defensive.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So bleibt man weiter im Tabellenkeller h\u00e4ngen. Weil man offensiv zu wenig gezeigt hat und defensiv weiterhin zu unsortiert wirkt, was sich vor allem beim entscheidenden Treffer zum 2:3 zeigte, als Nick Bailen komplett frei stand. Es liegt also noch viel Arbeit vor den Eisb\u00e4ren, um sich endlich aus der Krise zu befreien. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man wollte nach dem Sieg in Bietigheim eine Siegesserie starten, doch das klappte nicht. Die Eisb\u00e4ren Berlin verloren ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den K\u00f6lner Haien verdient mit 2:3 (2:2,0:1,0:0). 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