{"id":10621,"date":"2022-10-27T21:49:40","date_gmt":"2022-10-27T19:49:40","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10621"},"modified":"2022-10-27T21:49:40","modified_gmt":"2022-10-27T19:49:40","slug":"52-in-bietigheim-die-eisbaeren-zeigen-eine-reaktion-und-beenden-die-niederlagenserie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/10\/27\/52-in-bietigheim-die-eisbaeren-zeigen-eine-reaktion-und-beenden-die-niederlagenserie\/","title":{"rendered":"5:2 in Bietigheim! Die Eisb\u00e4ren zeigen eine Reaktion und beenden die Niederlagenserie"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9792\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bietigheim-Logo.png\" alt=\"\" width=\"172\" height=\"110\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bietigheim-Logo.png 281w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bietigheim-Logo-150x96.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 172px) 100vw, 172px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Niederlagenserie ist beendet: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den Bietigheim Steelers verdient mit 5:2 (1:0,1:1,3:1) gewonnen und damit die vier Spiele andauernde Niederlagenserie beendet. Weil man sich heute auf die einfachen Dinge konzentrierte und sein Spiel \u00fcber die volle Spielzeit durchzog. Der Lohn waren die wichtigen drei Punkte in Bietigheim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Trainer Serge Aubin hatte das selbe Personal zur Verf\u00fcgung wie vor zwei Tagen in D\u00fcsseldorf (2:4). Trotzdem \u00e4nderte der Berliner Trainer wieder ein wenig seine Reihen. Die drei Verteidiger-P\u00e4rchen sahen komplett anders aus &#8211; Julian Melchiori\/Morgan Ellis, Frank H\u00f6rdler\/Frank Mauer, Eric Mik\/Jonas M\u00fcller.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die ersten beiden Sturmreihen blieben unver\u00e4ndert. Dagegen ver\u00e4nderte Aubin die letzten beiden Reihen. Manuel Wiederer kehrte aus der Defensive zur\u00fcck in die Offensive und bildete die dritte Formation zusammen mit Bennet Ro\u00dfmy und Giovanni Fiore. Und die nominell vierte Reihe bestand heute aus Jan Nijenhuis, Peter Regin und Marcel Barinka.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch im Tor gab es eine Ver\u00e4nderung. Denn Juho Markkanen bekam den Start in Bietigheim.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Ausgangslage war klar: Es war das Kellerduell zwischen dem Tabellenvorletzten und dem Tabellenzw\u00f6lften. Das erste Duell verloren die Berliner in der Hauptstadt mit 2:4. Heute wollte man Wiedergutmachung betreiben. Daf\u00fcr musste aber eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel von vor zwei Tagen her. Das sagen auch immer wieder die Spieler, nur lassen sie zu selten ihren Worten auch Taten folgen. War das heute auch wieder der Fall?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Den besseren Start hatten jedenfalls die Hausherren, die sich bereits beim ersten Wechsel direkt im Angriffsdrittel festsetzen konnten und zu den ersten beiden guten Chancen kamen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Eisb\u00e4ren bot sich aber die erste Chance, in \u00dcberzahl zu agieren. Und gerade ausw\u00e4rts l\u00e4uft das Powerplay enorm gut, da hat man eine Erfolgsquote von 40 Prozent. In \u00dcberzahl hatten Kevin Clark und Giovanni Fiore gute Chancen, konnten Sami Aittokallio jedoch nicht \u00fcberwinden. Mit Ablauf der Strafe traf Fiore dann aber doch zum 1:0. Gew\u00fchl vorm Bietigheimer Tor, Fiore behielt die \u00dcbersicht und sorgte f\u00fcr die fr\u00fche F\u00fchrung (8.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Direkt nach dem Powerbreak waren erneut die Special Teams gefordert, dieses Mal war das Unterzahlspiel der Berliner an der Reihe. Und das Penalty Killing funktionierte sehr gut, lie\u00df die Gastgeber nicht einmal in die Formation kommen. So verpasste Bietigheim die direkte Antwort auf den R\u00fcckstand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren fortan die spielbestimmende Mannschaft. Immer wieder setzte man sich im Drittel der Steelers fest. Doch die Hausherren standen bis hierhin sehr kompakt in der Defensive, lie\u00dfen kaum etwas zu. Und wenn doch, dann waren es Sch\u00fcsse von au\u00dfen, welche zu selten f\u00fcr gro\u00dfe Gefahr sorgten. Aber Sch\u00fcsse zum Tor sind ja generell erstmal keine schlechte Idee.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcnf Minuten vor der ersten Pause mal eine gelungene Kombination durch Leo Pf\u00f6derl und Marcel Noebels. Letzterer scheiterte aber am Steelers-Goalie. Eine weitere geniale Kombination folgte wenig sp\u00e4ter. Giovanni Fiore auf Manuel Wiederer, der wartete mit dem Pass auf Bennet Ro\u00dfmy, der kam zum Abschluss, fand aber ebenso seinen Meister in Sami Aittokallio. Beide Spielz\u00fcge h\u00e4tten ein Tor verdient gehabt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Steelers-Goalie war auch kurz vor der erste Drittelpause nochmal im Brennpunkt, als Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler zum Onetimer ausgeholt hatte. Die Scheibe w\u00e4re beinahe Richtung Torlinie getrudelt, doch Aittokallio rettete in letzter Sekunde. So blieb es bei der knappen 1:0-F\u00fchrung. Schmeichelhaft aus Sicht von Bietigheim. Die Eisb\u00e4ren haderten einmal mehr mit der Chancenverwertung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Fr\u00fch im zweiten Drittel gab es das zweite Powerplay f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Und dort machte man sehr viel Druck und hatte auch die Chance zum 2:0, leider blieb dieses \u00dcberzahlspiel aber ungenutzt. Und wie das nun mal im Eishockey ist. Wenn du vorne deine Chancen nicht nutzt, kassierst du hinten einen. Aber was f\u00fcr ein &#8222;Gurken-Tor&#8220;. Bietigheim spielte die Scheibe tief, ging nach und Mathew Maione zog einfach mal von der verl\u00e4ngerten Torlinie ab. Irgendwie fand die Scheibe den Weg ins Tor, hinweg durch die Schoner von Juho Markkanen &#8211; 1:1 (25.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun war die gro\u00dfe Frage wieder, wie die Eisb\u00e4ren mit dem R\u00fcckschlag umgehen w\u00fcrden. Ganz cool und mit der schnellen Antwort. Kevin Clark nutzte den Rebound zum 2:1 (28.). Dem Treffer war ein klasse Forecheck hervor gegangen, welcher den Scheibenverlust der Steelers provozierte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hausherren fortan mit der Chance in \u00dcberzahl zum Ausgleich. Aber auch hier leistete das Penalty Killing der Eisb\u00e4ren wieder gute Arbeit und so \u00fcberstand man auch diese Unterzahl schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Viele Torraumszenen bot die zweite H\u00e4lfte des Mitteldrittels nicht. Erst in der Schlussphase kam Robert Kneisler zu einer guten Chance f\u00fcr Bietigheim, welche Juho Markkanen aber gut parierte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mehr passierte anschlie\u00dfend nicht mehr, die Eisb\u00e4ren nahmen also eine knappe aber verdiente 2:1-F\u00fchrung mit in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel bestimmten zun\u00e4chst die Eisb\u00e4ren das Spiel, zogen dann aber eine Strafzeit und erm\u00f6glichten Bietigheim so das n\u00e4chste Powerplay. Die Steelers fanden zwar nach kurzer Anlaufzeit ihre Formation, aber das Berliner Penalty Killing lie\u00df wenig zu und \u00fcberstand somit auch die dritte Unterzahl schadlos. Erst kurz vor Ablauf der Strafzeit hatte Chris Wilkie die einzige nennenswerte Chance, aber Markkanen war zur Stelle und parierte stark.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bietigheim dann mit einem Turnover in der neutralen Zone, was die Eisb\u00e4ren bestraften. Manuel Wiederer kam \u00fcber rechts ins Drittel und lie\u00df Aittokallio keine Chance &#8211; 3:1 (48.). Peter Regin hatte Wiederer klasse in Szene gesetzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach die Eisb\u00e4ren am Dr\u00fccker, setzten sich im Drittel der Hausherren fest, schafften es aber nicht, die F\u00fchrung auszubauen. Bietigheim sorgte dann aber bei einem seltenen Ausflug ins Berliner Drittel f\u00fcr den Anschlusstreffer. Ein Schuss von der blauen Linie von Tim Sch\u00fcle, Evan Jasper hielt die Kelle in den Schuss und prompt stand es nur noch 3:2 (51.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So stand den Eisb\u00e4ren hier nochmal eine hei\u00dfe Schlussphase bevor. Was nicht n\u00f6tig gewesen w\u00e4re, h\u00e4tte man eine bessere Chancenverwertung gehabt. Durch harte Zweik\u00e4mpfe war die Atmosph\u00e4re jetzt auch noch zus\u00e4tzlich aufgeheizt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Eisb\u00e4ren sorgten f\u00fcr Ruhe in der EgeTrans Arena. Tim Sch\u00fcle k\u00fcmmerte sich lieber um Kevin Clark, machte dadurch den Platz f\u00fcr Zach Boychuk frei. Sami Aittokaillo wusste f\u00fcr kurze Zeit auch nicht, wo die Scheibe ist und so hatte Boychuk keine gro\u00dfe M\u00fche, sie im Tor zu versenken &#8211; 4:2 (56.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Endg\u00fcltig entschieden war die Partie nur 39 Sekunden sp\u00e4ter. Marcel Noebels mit dem Querpass vor das Tor, wo Zach Boychuk lauerte und auf 5:2 stellte (57.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dabei blieb es bis zur Schlusssirene. Die Eisb\u00e4ren entschieden das Kellerduell f\u00fcr sich und beendeten damit die vier Spiele andauernde Niederlagenserie.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Am Ende auch ein verdienter Sieg. Die Eisb\u00e4ren zogen ihr Spiel \u00fcber 60 Minuten durch. Defensiv stand man heute definitiv besser und lie\u00df wenig hochkar\u00e4tige Chancen zu. Vorne hatte man bis zu den beiden Toren von Zach Boychuk mal wieder Probleme mit der Chancenverwertung, was am Ende aber nicht mehr wichtig war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren wollten eine Antwort geben und das taten sie auch. Wichtig war vor allem heute, dass man nach den Gegentoren keinen Einbruch wie zuletzt erlitten hatte. Sondern viel mehr zeichnete die Eisb\u00e4ren heute aus, dass sie ihre Tore immer genau zum richtigen Zeitpunkt gemacht hatten. Das 1:0 nach einer starken Anfangsphase der Steelers. Das 2:1 kurz nach dem Ausgleich der Hausherren. Und nat\u00fcrlich die beiden Boychuk-Tore, welche Bietigheim den Zahn gezogen hatten. Denn nach dem 2:3 war Bietigheim nochmal nah dran am Ausgleich, aber letztendlich war es ein verdienter Sieg der Eisb\u00e4ren, welcher Balsam f\u00fcr die geschundene Seele sein sollte. Und welcher nat\u00fcrlich wichtig f\u00fcr das Selbstvertrauen ist.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Denn es war auch heute wieder zu sehen, dass man nach beiden Gegentoren kurz an sich zweifelte ob der vergebenen Chancen zuvor. Aber die Eisb\u00e4ren hielten den Kopf oben und spielten das souver\u00e4n zu Ende. Am Ende belohnte man sich f\u00fcr eine engagierte Leistung und machte damit den ersten Schritt aus der Krise. Was gerade im Hinblick auf die nun anstehenden vier Tage Pause von gro\u00dfer Bedeutung ist. So l\u00e4sst es sich ruhiger in die kurze Verschnaufpause gehen als mit der f\u00fcnften Niederlage im Gep\u00e4ck. Und am Dienstag sollte man dann an die heute gezeigte Leistung ankn\u00fcpfen und den n\u00e4chsten Sieg einfahren.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Niederlagenserie ist beendet: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den Bietigheim Steelers verdient mit 5:2 (1:0,1:1,3:1) gewonnen und damit die vier Spiele andauernde Niederlagenserie beendet. Weil man sich heute auf die einfachen Dinge konzentrierte und sein Spiel \u00fcber die volle Spielzeit durchzog. 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