{"id":10617,"date":"2022-10-25T21:57:14","date_gmt":"2022-10-25T19:57:14","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10617"},"modified":"2022-10-25T22:12:32","modified_gmt":"2022-10-25T20:12:32","slug":"24-in-duesseldorf-die-eisbaeren-kassieren-die-vierte-niederlage-in-folge-und-enttaeuschen-erneut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/10\/25\/24-in-duesseldorf-die-eisbaeren-kassieren-die-vierte-niederlage-in-folge-und-enttaeuschen-erneut\/","title":{"rendered":"2:4 in D\u00fcsseldorf! Die Eisb\u00e4ren kassieren die vierte Niederlage in Folge und entt\u00e4uschen erneut"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"113\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg 289w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 113px) 100vw, 113px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Puh, was ist nur mit den Eisb\u00e4ren Berlin los? Am Dienstagabend kassierte man bei der D\u00fcsseldorfer EG die vierte Niederlage in Serie. Am Ende hie\u00df es 2:4 (0:1,1:2,1:1). Erneut entt\u00e4uschte man mit der gezeigten Leistung, wenn man es \u00fcberhaupt Leistung nennen kann. Wer nur f\u00fcr ein paar Minuten im Mitteldrittel sein Potential offensiv abruft, braucht sich am Ende nicht wundern, wenn man erneut als Verlierer vom Eis geht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin \u00e4nderte im Vergleich zum Mannheim-Spiel (2:3 n.P.) rein gar nichts am Line-up. Warum auch, hatten die Eisb\u00e4ren doch eine sehr starke Partie abgeliefert und erst im Penaltyschie\u00dfen, was einer Gl\u00fccks-Lotterie \u00e4hnelt, verloren. Daher vertraute Aubin dem selben Team, damit es sich weiter einspielen und besser aufeinander abstimmen kann.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Ausgangslage war klar: Die Eisb\u00e4ren mussten unbedingt gewinnen, denn die letzten drei Spiele wurden allesamt verloren. Eine vierte Niederlage in Folge wollte man unbedingt verhindern. Einfach sollte das aber nicht werden, denn Spiele in D\u00fcsseldorf sind nie einfach. Aber ausw\u00e4rts f\u00fchlen sich die Berliner aktuell wohler als zuhause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach einer anf\u00e4nglichen Abtastphase setzte die DEG die ersten Akzente vor dem Tor von Tobias Ancicka, ohne dabei jedoch f\u00fcr gro\u00dfe Gefahr zu sorgen. Alles, was dabei auf das Berliner Tor kam, war eine sichere Beute vom Eisb\u00e4ren-Goalie. Doch D\u00fcsseldorf n\u00e4herte sich immer mehr an und so wurden die Chancen auch zwingender. Weiterhin aber erwies sich Ancicka als sehr sicher.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem Powerbreak traten die Eisb\u00e4ren auch erstmals richtig gut in Erscheinung vor dem D\u00fcsseldorfer Tor, welches heute von Henrik Haukeland geh\u00fctet wurde. Aber auch der DEG-Goalie war hellwach und lie\u00df nichts durch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Durch lie\u00df dann aber Tobias Ancicka die Scheibe im D\u00fcsseldorfer Powerplay. Brendan O`Donnell hatte zu viel Platz und Zeit am rechten Bullykreis, er schoss die Scheibe in die lange Ecke &#8211; 0:1 (12.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren anschlie\u00dfend auf der Suche nach der Antwort, aber die DEG machte die Defensive komplett dicht. Wenn doch was durchkam, war es eine sichere Beute von Haukeland. So f\u00fchrte D\u00fcsseldorf nach den ersten 20 Minuten mit 1:0. Die Eisb\u00e4ren spielten das noch zu kompliziert in der Offensive.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vor dem Mitteldrittel sollten die Eisb\u00e4ren gewarnt sein, denn dort ist die DEG mit 18:8-Toren die beste Mannschaft in der PENNY DEL. Und so fingen die Rheinl\u00e4nder auch druckvoll an.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Eisb\u00e4ren hatten auch eine Riesenchance zum Ausgleich. Die Youngster-Reihe war auf dem Eis, Bennet Ro\u00dfmy fuhr hinter das Tor, setzte Marcel Barinka im Slot in Szene, doch der scheiterte an Haukeland.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Alleine zu Beginn des Mitteldrittels war schon mehr Torgefahr als im gesamten ersten Drittel zu sehen. Und so lie\u00df das zweite Tor im Spiel nicht lange auf sich warten. Leider war es aber nicht der Ausgleich sondern das zweite Tor f\u00fcr die DEG. Die Scheibe blieb am Schlittschuh von Manuel Wiederer h\u00e4ngen, dadurch verloren die Berliner die Zuordnung in der Defensive, Brendan O\u00b4Donnell setzte Philip Gogulla am rechten Pfosten in Szene und der hatte zu viel Platz &#8211; 0:2 (26.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte der Partie aber die Antwort der Eisb\u00e4ren durch Alexandre Grenier. Der wurde vor dem Tor von Jonas M\u00fcller und Frank H\u00f6rdler klasse in Szene gesetzt und brauchte nur noch die Kelle hinhalten &#8211; 1:2 (30.). Nicolas Geitner war damit aber \u00fcberhaupt nicht zufrieden und checkte Grenier nach dem Tor, weil er zuvor von ihm einen Check abbekommen hatte, f\u00fcr den der DEG-Verteidiger zwei Minuten haben wollte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan war das hier eine hitzige Angelegenheit. Aber der Treffer hatte die Eisb\u00e4ren wach gemacht, denn die setzten sofort nach und machten ordentlich Druck.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch mitten in die Drangphase ein Konter der DEG und Alexander Ehl mit dem 1:3 (34.). Die Eisb\u00e4ren aber beinahe im direkten Gegenzug mit der direkten Antwort. Leo Pf\u00f6derl wurde vor dem Tor angespielt, er kam zum Abschluss, aber Henrik Haukeland bewies einmal mehr seine Extraklasse. W\u00fcrde es bei den Eisb\u00e4ren laufen, w\u00e4re der rein gegangen. Aber so vergab Pf\u00f6derl die hundertprozentige Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auf jeden Fall war das hier jetzt eine komplett andere Partie als noch im ersten Drittel. Es ging hin und her mit dicken Chancen auf beide Seiten. Die Berliner offensiv also deutlich besser als in den ersten 20 Minuten, defensiv aber weiter zu vogelwild. Da stimmt zu selten die Zuordnung. So gingen die Berliner mit einem 1:3-R\u00fcckstand in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel sind die Eisb\u00e4ren mit 19 Gegentoren das zweitschlechteste Team der Liga. Keine guten Aussichten also f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter. Doch man hatte in Unterzahl die dicke Chance zum Anschlusstreffer. Leo Pf\u00f6derl wurde bei einem Konter unsauber von Alec McCrea gestoppt. Die beiden Hauptschiedsrichter entschieden auf Penalty, doch diesen vergab Pf\u00f6derl kl\u00e4glich. Da fehlt es ihm deutlich an Selbstvertrauen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren konnten weiter das Penalty Killing trainieren, denn Kevin Clark mit der n\u00e4chsten unn\u00f6tigen Strafzeit. Von der DEG kam aber nicht viel au\u00dfer einem Schuss von Tobias Eder an den Au\u00dfenpfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Richtig brenzlig wurde es erst, als die Eisb\u00e4ren wieder komplett waren. Stephen Harper mit zwei Chancen aus dem Slot heraus. Tobias Ancicka war aber beide Male hellwach, was f\u00fcr seine Vorderleute nicht galt. Denn den zweiten Schuss, den Rebound, h\u00e4tte man verhindern m\u00fcssen. Doch die Eisb\u00e4ren-Spieler standen nur daneben und schauten zu. Wie so oft in dieser Saison.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Eisb\u00e4ren lief die Zeit immer mehr davon. Aber nach vorne kam so gut wie gar nichts. Kein Aufb\u00e4umen, kein Spielwitz, keine Kreativit\u00e4t, da passte gar nichts zusammen. P\u00e4sse kamen nicht an, die Einstellung stimmte nicht wirklich. So kannst du in keinem DEL-Spiel auftreten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Serge Aubin nahm rund drei Minuten vor dem Ende seine Auszeit und zudem Goalie Tobias Ancicka vom Eis. Mit sechs Mann war die Chance da, dann aber ein erneuter Scheibenverlust und O\u00b4Donnell sagte danke &#8211; 1:4 (58.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In den Schlusssekunden die Eisb\u00e4ren nochmal in doppelter \u00dcberzahl und dem 2:4 durch Marcel Noebels. Geschenkt, denn dieses Spiel war durch und damit auch die vierte Niederlage in Folge perfekt!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine absolut verdiente Niederlage nach einer erneut entt\u00e4uschenden Leistung. Defensiv ist man einfach zu vogelwild, da stimmt die Zuordnung \u00fcberhaupt nicht. Goalie Tobias Ancicka kann einem da richtig leidtun, so oft, wie er da von seinen Vorderleuten im Stich gelassen wurde. Zweikampfverhalten? Kennt man in Berlin nicht! Den Gegenspieler beim Abschluss hindern oder zumindest st\u00f6ren? N\u00f6, warum auch? Am jungen Berliner Goalie lag es heute definitiv nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Offensiv hatte man seine Chancen, aber auch nur im Mitteldrittel f\u00fcr 5-10 Minuten. Dass ein Spiel aber 60 Minuten dauert, wei\u00df man bei den Eisb\u00e4ren in dieser Saison anscheinend nicht. Mit so einer Leistung wirst du in dieser Saison nichts holen. Man muss es endlich schaffen, seine Leistung \u00fcber die gesamte Spielzeit abzurufen. Dass sie es k\u00f6nnen, zeigen sie ja immer wieder, nur was n\u00fctzt es, wenn man das nur f\u00fcr ein Drittel oder ein paar Minuten tut?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Donnerstagabend geht es in Bietigheim weiter. Dort MUSS ein Sieg her, ansonsten drohen unruhige Zeiten in Berlin.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Puh, was ist nur mit den Eisb\u00e4ren Berlin los? 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