{"id":10598,"date":"2022-10-19T21:56:35","date_gmt":"2022-10-19T19:56:35","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10598"},"modified":"2022-10-19T21:56:35","modified_gmt":"2022-10-19T19:56:35","slug":"34-in-muenchen-dennoch-eine-deutliche-leistungssteigerung-im-vergleich-zu-spiel-eins-am-oberwiesenfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/10\/19\/34-in-muenchen-dennoch-eine-deutliche-leistungssteigerung-im-vergleich-zu-spiel-eins-am-oberwiesenfeld\/","title":{"rendered":"3:4 in M\u00fcnchen: Dennoch eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu Spiel eins am Oberwiesenfeld"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-300x242.jpg\" alt=\"\" width=\"136\" height=\"110\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-300x242.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-1024x826.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-371x300.jpg 371w\" sizes=\"auto, (max-width: 136px) 100vw, 136px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch das zweite Ausw\u00e4rtsspiel bei Red Bull M\u00fcnchen verloren. Am Mittwochabend verlor der Deutsche Meister in der Final-Neuauflage knapp mit 3:4 (0:2,1:1,2:1). Dabei haben die Berliner trotz der Niederlage eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Spiel am Oberwiesenfeld gezeigt. Die Niederlage war am Ende an der heute schlechten Chancenverwertung festzumachen sowie an zu vielen Turnovern vor den Gegentoren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In der Defensive blieb das Verteidiger-P\u00e4rchen Julian Melchiori und Eric Mik zusammen. Morgan Ellis bekam mit Jonas M\u00fcller einen neuen Partner an seine Seite. In K\u00f6ln war das noch Korbinian Geibel gewesen, welcher heute nicht dabei war. M\u00fcller verteidigte am Sonntag noch an der Seite von Frank H\u00f6rdler, der spielte heute mit Manuel Wiederer zusammen. Dessen Platz in der dritten Reihe an der Seite von Bennet Ro\u00dfmy und Giovanni Fiore nahm R\u00fcckkehrer Peter Regin ein. Und in der vierten Reihe r\u00fcckte Kevin Handschuh f\u00fcr Marco Ba\u00dfler ins Line-up und st\u00fcrmte zwischen Marcel Barinka und Jan Nijenhuis. Die ersten beiden Sturmreihen blieben unver\u00e4ndert.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und auch im Tor gab es eine \u00c4nderung. Juho Markkanen bekam seinen dritten Start, Felix Noack sa\u00df erstmals als Back-up bei einem DEL-Spiel auf der Bank. Tobias Ancicka wurde geschont.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur drei Wochen nach dem ersten Aufeinandertreffen am Oberwiesenfeld trafen beide Mannschaften erneut in M\u00fcnchen aufeinander. W\u00e4hrend die Mannschaft von Coach Don Jackson von der Tabellenspitze gr\u00fc\u00dfte, standen die Eisb\u00e4ren als Achter im Tabellen-Mittelfeld. Es bedurfte einer Top-Leistung, wollte man in M\u00fcnchen Punkte holen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Von Beginn an war es eine Partie, welche von hohem Tempo gepr\u00e4gt war. Zudem war das Spiel erwartungsgem\u00e4\u00df hart umk\u00e4mpft. Und M\u00fcnchen ging in F\u00fchrung. Zwei-auf-Eins-Angriff, Freddie Tiffels brachte die Scheibe ins Angriffsdrittel, \u00fcber Umwege kam Andreas Eder im Slot an die Scheibe und dr\u00fcckte sie \u00fcber die Linie. Ein kurioses Tor zur M\u00fcnchener F\u00fchrung, weil die Berliner nicht gut verteidigten und Eder den richtigen Riecher hatte &#8211; 0:1 (8.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Eisb\u00e4ren waren nicht geschockt, waren gut drin im Spiel und suchten auch immer wieder den Weg in die Offensive. Nur dort sorgten sie zu selten f\u00fcr Gefahr. Anders M\u00fcnchen. Zwei Verteidiger hebelten die Berliner Defensive aus. Zach Redmond mit dem Querpass auf Jonathon Blum, welcher zu viel Platz hatte. Blum lie\u00df Markkanen aussteigen und ganz alt aussehen und versenkte die Scheibe anschlie\u00dfend im leeren Tor &#8211; 0:2 (12.). Auch hier war es wieder schlecht verteidigt von Berlin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcnf Minuten vor der ersten Drittelpause sorgte die Top-Reihe der Eisb\u00e4ren f\u00fcr eine dicke Chance. Leo Pf\u00f6derl tankte sich klasse durch, brachte die Scheibe zu Alexandre Grenier, doch der scheiterte an Mathias Niederberger im M\u00fcnchener Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Solche Aktionen gab es von den Eisb\u00e4ren aber eher selten zu sehen. Anders von M\u00fcnchen, welche die Berliner Defensive immer wieder schwindelig spielten. Das ging teilweise zu schnell f\u00fcr die G\u00e4ste, welche mit dem Tempo der Hausherren immer wieder gro\u00dfe Probleme hatten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum Ende des ersten Drittels bot sich den Hauptst\u00e4dtern dann aber die dicke Chance in \u00dcberzahl. Dort fand man sofort die Formation und kam auch zu guten Chancen. Aber sowohl Matt White als auch Leo Pf\u00f6derl mit einem abgef\u00e4lschten Schuss scheiterten am ehemaligen Berliner Schlussmann. So lag man nach 20 Minuten mit 0:2 hinten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen wild entschlossen aus der Kabine und sorgten bereits in den ersten zwei Minuten f\u00fcr zwei gute Chancen. Doch wie gut Mathias Niederberger ist, wissen sie in Berlin am besten. Auf der Gegenseite packte Juho Markkanen einen starken Save im Liegen gegen Trevor Parkes aus. Das wird ihm guttun.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das Spiel ging so temporeich weiter und schon waren die Eisb\u00e4ren wieder vor dem M\u00fcnchener Tor. Und da wurde den Hausherren das schlechte Eis in M\u00fcnchen zum Verh\u00e4ngnis. Matt White spielte die Scheibe tief, Mathias Niederberger wollte sie hinter dem Tor stoppen, doch die Scheibe versprang ihm und rutschte vor das Tor, wo Zach Boychuk angerauscht kam und die Scheibe nur noch ins leere M\u00fcnchener Tor schie\u00dfen musste &#8211; 1:2 (24.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Anschlusstreffer hatten sich die Berliner dank der starken Anfangsphase auch verdient gehabt. Und die G\u00e4ste blieben am Dr\u00fccker, dominierten das Spiel im zweiten Drittel bis hierhin. Man war viel besser drin im Spiel und spielte ein sehr aggressives Forechecking, welches M\u00fcnchen vor Probleme stellte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dennoch mussten die Eisb\u00e4ren bei den schnellen Gegenangriffen der Hausherren auch immer wieder aufpassen. Komplett ausschalten kann man das Offensivspiel der M\u00fcnchener eben nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Acht Minuten vor der zweiten Pause durfte erstmals das beste Powerplay der Liga ran, Zach Boychuk musste auf die Strafbank. Doch die Eisb\u00e4ren hatten den Unterzahlbreak durch Alexandre Grenier, doch der vergab denkbar knapp.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch nach einem Scheibenverlust von Jonas M\u00fcller klingelte es erneut im Berliner Tor. Eigentlich hatten Julian Melchiori und Matt White die Situation gerettet, doch dann kam Parkes doch noch an die Scheibe. Er legte die Scheibe zur\u00fcck zu Daryl Boyle, welcher sie ins Netz schwei\u00dfte &#8211; 1:3 (36.). Bitter f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die zuvor noch das starke Powerplay der Hausherren kaltgestellt hatten. Aber auch dem dritten Treffer ging ein Fehler voraus. Das darfst du dir gegen eine Mannschaft wie M\u00fcnchen eben nicht leisten &#8211; vor allem nicht in der H\u00e4ufigkeit.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem dritten Tor war M\u00fcnchen wieder besser drin im Spiel, aber Juho Markkanen verhinderte ein m\u00f6gliches viertes Gegentor. So ging es mit einem 1:3-R\u00fcckstand f\u00fcr die Berliner in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel ging es munter hin und her. M\u00fcnchen war auf der Suche nach der Vorentscheidung, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren die Partie noch einmal so richtig spannend machen wollten. Der Einsatz der Berliner stimmte hier heute auf jeden Fall. Sie k\u00e4mpften bis zum Ende, lie\u00dfen es anders als vor drei Wochen zu seinem Duell auf Augenh\u00f6he werden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch was nicht stimmte, war die Chancenverwertung. Diese lie\u00df heute zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Anders bei M\u00fcnchen, welche die Probleme der Eisb\u00e4ren bei der Zuordnung in der Defensive eiskalt bestraften. Justin Sch\u00fctz mit dem 4:1 (46.). Filip Varejcka hatte die Scheibe gegen Eric Mik erobert und dann schnell das Auge f\u00fcr Sch\u00fctz im Slot gehabt, der komplett frei stand und einschie\u00dfen konnte. Die vierte Reihe der Hausherren deckte die Fehler in der Berliner Defensive schonungslos auf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Eisb\u00e4ren gaben nicht auf. Matt White kam frei vor Mathias Niederberger zum Abschluss und verk\u00fcrzte auf 2:4 (50.). Kevin Clark hatte White klasse in Szene gesetzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die Chance auf das 3:4 bot sich den Eisb\u00e4ren, als Trevor Parkes auf die Strafbank musste und den Berlinern ein Powerplay erm\u00f6glichte. Das Powerplay konnte man zwar nicht nutzen, weil man auch gar nicht in die N\u00e4he des Tores kam. Doch mit Ablauf der Strafzeit spielten Jonas M\u00fcller und Matt White einen Doppelpass. M\u00fcller zog dann von oben ab und verk\u00fcrzte auf 3:4 (53.). Das erste Saisontor der Nummer 18.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auf einmal war hier wieder Spannung am Oberwiesenfeld. Und die Berliner machten jetzt richtig viel Druck, wollten den Ausgleich erzwingen. Aber M\u00fcnchen spielte das sehr schlau, machte die gef\u00e4hrlichen Schusswege zu. Und das zogen die Hausherren bis zur Schlusssirene durch. Somit gewann M\u00fcnchen auch das zweite Duell gegen den Deutschen Meister.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber heute war es deutlich enger als noch vor drei Wochen. Weil die Eisb\u00e4ren heute auch ein deutlich st\u00e4rkeres Team zur Verf\u00fcgung hatten. Die Berliner zeigten auch ein starkes Spiel, hatten immer wieder Phasen, wo sie viel Druck entfachten und auch die Chancen hatten. Auch nach dem 1:4 gab man sich nicht auf und kam nochmal auf 3:4 ran, doch am Ende ging den Eisb\u00e4ren die Zeit aus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Niederlage w\u00fcrde ich vor allem in zwei Dingen sehen: Zum einen an der Chancenverwertung, die heute einfach nicht so gut war wie in K\u00f6ln. Und zum anderen an den unn\u00f6tigen Fehlern, welche zu den Gegentoren f\u00fchren. Fehler k\u00f6nnen passieren, aber in dieser H\u00e4ufigkeit und dann noch gegen ein Top-Team eben nicht. Das wurde den Hauptst\u00e4dtern heute zum Verh\u00e4ngnis. Und doch \u00fcberwiegen die positiven Punkte in diesem Spiel. Aber sch\u00f6ner sind Siege in M\u00fcnchen ja auch erst in den Playoffs, wenn es um alles geht. Von daher g\u00f6nnen wir den M\u00fcnchenern die zwei Triumphe in der Hauptrunde&#8230;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben auch das zweite Ausw\u00e4rtsspiel bei Red Bull M\u00fcnchen verloren. Am Mittwochabend verlor der Deutsche Meister in der Final-Neuauflage knapp mit 3:4 (0:2,1:1,2:1). Dabei haben die Berliner trotz der Niederlage eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zum ersten Spiel am Oberwiesenfeld gezeigt. 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