{"id":10571,"date":"2022-10-14T21:57:00","date_gmt":"2022-10-14T19:57:00","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10571"},"modified":"2022-10-14T21:57:00","modified_gmt":"2022-10-14T19:57:00","slug":"24-gegen-den-tabellenletzten-die-eisbaeren-werden-mit-einem-gellenden-pfeifkonzert-von-den-eigenen-fans-verabschiedet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/10\/14\/24-gegen-den-tabellenletzten-die-eisbaeren-werden-mit-einem-gellenden-pfeifkonzert-von-den-eigenen-fans-verabschiedet\/","title":{"rendered":"2:4 gegen den Tabellenletzten: Die Eisb\u00e4ren werden mit einem gellenden Pfeifkonzert von den eigenen Fans verabschiedet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-10481\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-1024x205.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-1024x205.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-300x60.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-768x154.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-1536x308.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-900x180.jpg 900w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845-150x30.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220912_201845.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><span style=\"color: #ff0000;\"><em><strong>Ausgabe #10:<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9792\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bietigheim-Logo.png\" alt=\"\" width=\"187\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bietigheim-Logo.png 281w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Bietigheim-Logo-150x96.png 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich am Freitagabend bis auf die Knochen blamiert. Gegen den Tabellenletzten und arg dezimierte Bietigheim Steelers verloren die Berliner am Ende verdient mit 2:4 (2:2,0:0,0:2). Die Leistung der Eisb\u00e4ren l\u00e4sst am Ende viele Fragen offen, die das Trainerteam um Serge Aubin schnellstm\u00f6glich aufarbeiten muss. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin konnte zwei neue Spieler im Line-up begr\u00fc\u00dfen. Leo Pf\u00f6derl gab sein Comeback nach Verletzungspause. Und Neuzugang Alexandre Grenier gab sein Deb\u00fct im Eisb\u00e4ren-Trikot. Das verlieh dem Berliner Kader wieder etwas mehr Tiefe &#8211; zumindest in der Offensive. Denn in der Verteidigung gab es keine Ver\u00e4nderung.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Offensive kehrte Kevin Clark zur\u00fcck ins Line-up, somit war die Paradereihe mit ihm, Marcel Noebels und Zach Boychuk wieder vereint. In der zweiten Reihe war dann Neuzugang Alexandre Grenier zu finden, welcher zusammen mit R\u00fcckkehrer Leo Pf\u00f6derl und Matt White eine Formation bildete. Die dritte Reihe bestand aus Frank Mauer, Bennet Ro\u00dfmy und Giovanni Fiore. Und die nominell vierte Reihe bildeten Marco Ba\u00dfler, Marcel Barinka und Jan Nijenhuis.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Im Tor kehrte Tobias Ancicka zur\u00fcck zwischen die Pfosten. Juho Markkanen nahm als Back-up auf der Bank Platz.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend sich die Personalsituation bei den Berlinern also so langsam wieder entspannt, sah es bei Gegner Bietigheim ganz anders aus. Die Steelers traten nur mit f\u00fcnf Verteidigern und drei Reihen in Berlin an. Die beiden ersten Goalies fielen ebenso aus wie das Trainergespann. Harte Zeiten also f\u00fcr den letztj\u00e4hrigen DEL-Aufsteiger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Von daher war die Ausgangslage klar: Die Eisb\u00e4ren gingen &#8211; so oder so &#8211; als klarer Top-Favorit in dieses Spiel. Zwar wei\u00df man, dass sich die Berliner gegen die vermeintlich kleinen Teams gerne mal schwer tun. Die Tatsache, dass Bietigheim hier jedoch arg ersatzgeschw\u00e4cht antrat, machte die Sache noch deutlicher. Ein Sieg war bei dieser Ausgangslage fast schon Pflicht. Was keinesfalls \u00fcberheblich klingen soll, aber als Deutscher Meister und Titelverteidiger solltest du dein Heimspiel gegen arg geschw\u00e4chte Bietigheimer gewinnen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10572\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10572\" class=\"size-large wp-image-10572\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193659-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10572\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Schon vor dem ersten Bully brandete der erste Applaus von den R\u00e4ngen auf. Und zwar bei der Spielervorstellung von Leo Pf\u00f6derl. Der Publikumsliebling hatte den Eisb\u00e4ren sichtlich gefehlt. Sowohl der Mannschaft als auch den Fans.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach etwas nerv\u00f6sem Beginn auf beiden Seiten hatten die Hausherren nach rund drei Minuten das erste Powerplay der Partie. Dieses dauerte nur ganze 55 Sekunden bis es genutzt wurde. Giovanni Fiore war per Abstauber erfolgreich. Marcel Noebels scheiterte noch an Leon Doubrawa, Fiore war zur Stelle und knipste sofort &#8211; 1:0 (4.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Bietigheim sorgte bei Kontern immer wieder f\u00fcr Gefahr. So scheiterten die Steelers nach rund neun Minuten zweimal an Tobias Ancicka. Benjamin Zientek hatte es versucht. Bei den schnellen Kontern der G\u00e4ste stimmte die Zuordnung in der Berliner Defensive nicht immer.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren die spielbestimmende Mannschaft, einzig am Torabschluss haperte es noch ein wenig. Die Sch\u00fcsse, die die Berliner abgaben, flogen zumeist am Tor vorbei. Beinahe ins Tor geflogen w\u00e4re der Versuch von R\u00fcckkehrer Leo Pf\u00f6derl in der zw\u00f6lften Spielminute. Doch sein R\u00fcckhandschuss flog \u00fcbers Tor. Das w\u00e4re ein Traum-Comeback der Nummer 93 gewesen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Neuzugang Alexandre Grenier trat in der 13. Spielminute erstmals in Erscheinung und zwar mit einer Strafzeit. Warum erw\u00e4hne ich das? Weil Bietigheim dort tats\u00e4chlich den Ausgleich erzielte. Ganze 17 Sekunden brauchten die Steelers nur, um die numerische \u00dcberlegenheit zu nutzen. Teemu Lepaus bezwang Tobias Ancicka &#8211; 1:1 (14.). Wie das schlechteste Powerplay der Liga sah das aber \u00fcberhaupt nicht aus. Statistiken sind eben dann doch meistens Schall und Rauch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ein weiterer Beweis? Die G\u00e4ste nutzten auch das zweite \u00dcberzahlspiel aus. Eine Ex-Eisb\u00e4ren-Produktion ging voraus. Constantin Braun hatte abgezogen, Tobias Ancicka konnte nicht festhalten und Daniel Wei\u00df schaltete am schnellsten &#8211; 1:2 (16.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">So ein wenig hatte sich das angedeutet, denn die Eisb\u00e4ren hatten nur nach dem 1:0 eine Phase, wo sie spielbestimmend wirkten. Danach lief das Spiel so ein wenig an ihnen vorbei, w\u00e4hrend Bietigheim zwei Powerplays eiskalt verwertete und so nicht unverdient in der Hauptstadt f\u00fchrte. Die Rumpftruppe der Steelers schlug sich im ersten Drittel richtig gut und profitierte immer wieder von einer mangelhaften Zuordnung in der Berliner Defensive.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die konnten von Gl\u00fcck reden, dass sie Giovanni Fiore haben. Denn der brachte sie zur\u00fcck ins Spiel. Bennet Ro\u00dfmy hatte ihn in Szene gesetzt und Fiore fackelte nicht lange &#8211; 2:2 (18.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wenige Sekunden vor der ersten Drittelpause h\u00e4tte Bennet Ro\u00dfmy beinahe die erneute F\u00fchrung erzielt, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. So endete ein munteres erstes Drittel 2:2.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10573\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10573\" class=\"size-large wp-image-10573\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_195159-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10573\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleich zu Beginn des zweiten Drittels bot sich den G\u00e4sten die dritte Chance in \u00dcberzahl, doch in der Drittelpause schien das in der Eisb\u00e4ren-Kabine Thema gewesen zu sein. Denn das dritte Unterzahlspiel \u00fcberstand man schadlos und hatte durch Marcel Noebels sogar die beste Chance.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das Spiel wirkte auch im Mitteldrittel weiter sehr hektisch. Beide Mannschaften immer wieder mit leichtfertigen Fehlern. So kamen beide Teams auch immer wieder zu Abschl\u00fcssen. Es entwickelte sich ein munteres Hin und Her, ohne sich dabei jedoch hochkar\u00e4tige Chancen zu erspielen. Auf jeden Fall war es kein sch\u00f6n anzusehendes DEL-Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte des Spiels w\u00e4re den Eisb\u00e4ren ein erneuter Fehlpass in der eigenen Zone beinahe um die Ohren geflogen. Teemu Lepaus stand frei vor Tobias Ancicka, lie\u00df ihn bereits klasse aussteigen und kam per R\u00fcckhand zum Abschluss. Sein Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. Da hatte Lepaus aber auch nicht die n\u00f6tige Kraft hinter den Schuss bringen k\u00f6nnen, sonst w\u00e4re der wohl rein gegangen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nein, das Spiel riss keinen so wirklich von den Sitzen. Eher sorgten die vielen unn\u00f6tigen Scheibenverluste auf beiden Seiten f\u00fcr jede Menge graue Haare bei den Trainern. Wobei eher bei Serge Aubin, denn Rupert Meister durfte doch ganz zufrieden sein, wenn man bedenkt, wie arg dezimiert sie hier antraten. Da hatte man wohl schlimmeres erwartet. Aber noch war ja ein Drittel zu spielen und wie es ist, wenn dann die Kraft ausgeht, davon k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren ein Lied singen. Hier blieb erst einmal beim 2:2 nach 40 Minuten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10577\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10577\" class=\"size-large wp-image-10577\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20221014_193615-1-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10577\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des letzten Drittels hatten die Eisb\u00e4ren ein Powerplay und somit die dicke Chance zur F\u00fchrung. Aber man spielte es mal wieder zu kompliziert und offenbarte zudem gro\u00dfe Schw\u00e4chen bei der Passannahme.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und Bietigheim? Die gingen in der 46. Spielminute erneut in F\u00fchrung. Auch hier ein unn\u00f6tiger Scheibenverlust durch Eric Mik und Daniel Wei\u00df brachte die Scheibe irgendwie an Ancicka vorbei &#8211; 2:3. Die Reaktion der Fankurve? &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Aufwachen<\/span><\/strong><\/em>&#8220; und &#8222;<em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Wir wollen die Eisb\u00e4ren sehen!<\/span><\/strong><\/em>&#8222;. Die Fans machten lautstark deutlich, dass sie mit der Leistung ihrer Mannschaft nicht zufrieden waren.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren waren fortan auf der Suche nach einer Antwort. Doch so richtig strukturiert sahen die Berliner Angriffe nicht aus. Bietigheim machte das aber auch sehr gut hinten und k\u00e4mpfte mit den letzten Kr\u00e4ften. Marcel Noebels brachte die Scheibe vor dem Powerbreak dann einfach mal Richtung Tor. Beinahe mit Erfolg, doch der Pfosten stand im Weg.<br \/>\nDas Powerbreak war also gekommen und die Chance f\u00fcr Trainer Serge Aubin, seiner Mannschaft nochmal letzte Anweisungen zu geben. Tat er nur nicht. Die Spieler standen an der Bande, unterhielten sich teilweise untereinander, aber auch nicht so richtig. Anscheinend war allen Beteiligten klar, was jetzt zu tun war. Denn eine Niederlage gegen ein arg dezimiertes Bietigheim w\u00e4re doch schon sehr peinlich.<br \/>\nDoch so richtig viel fiel den Eisb\u00e4ren auch nach dem Powerbreak nicht ein. Das Offensivspiel wirkte ideenlos. Bietigheim wirkte bei seinen wenigen Angriffen gef\u00e4hrlicher als die Berliner.<br \/>\nDen Hausherren lief mehr und mehr die Zeit davon. Und den Steelers schien hier nicht die Kraft auszugehen. 90 Sekunden vor dem Ende zog Trainer Aubin seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers. Doch im Gegensatz zum N\u00fcrnberg-Spiel ging der Schachzug diesmal nicht auf. Benjamin Zientek setzte den Schlusspunkt &#8211; 2:4 (60.).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, welche absolut in Ordnung geht. Die Eisb\u00e4ren wirkten \u00fcber die gesamte Spieldauer ideenlos. Defensiv zu anf\u00e4llig, offensiv fehlten die n\u00f6tigen Spielideen. Das Passspiel war unterirdisch. Am Ende fehlte es sogar am notwendigen Aufb\u00e4umen, um das Spiel hier noch zu drehen. F\u00fcr mich auch entscheidend die K\u00f6rpersprache der Spieler sowohl auf dem Eis als auch auf der Bank. Trainer Serge Aubin sprach w\u00e4hrend des Powerbreaks nicht mit seinen Spielern, die Spieler taten selbiges aber auch nicht. In der Schlussphase, w\u00e4hrend die Steelers-Spieler gespannt an der Bande standen und dem Spiel zuschauten, sa\u00dfen die Eisb\u00e4ren-Spieler regungslos auf der Bank. Da fehlten so ein wenig die Emotionen bei den Spielern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wie man auch mit einer arg dezimierten Mannschaft \u00fcber 60 Minuten \u00fcberzeugend spielen kann, zeigte Bietigheim. Die Fans machten am Ende deutlich, was sie von dieser Leistung hielten. Ein gellendes Pfeifkonzert nach der Schlusssirene war die Quittung f\u00fcr diese peinliche Vorstellung.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausgabe #10: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben sich am Freitagabend bis auf die Knochen blamiert. Gegen den Tabellenletzten und arg dezimierte Bietigheim Steelers verloren die Berliner am Ende verdient mit 2:4 (2:2,0:0,0:2). Die Leistung der Eisb\u00e4ren l\u00e4sst am Ende viele Fragen offen, die das Trainerteam um Serge Aubin schnellstm\u00f6glich aufarbeiten muss&#8230;. <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/10\/14\/24-gegen-den-tabellenletzten-die-eisbaeren-werden-mit-einem-gellenden-pfeifkonzert-von-den-eigenen-fans-verabschiedet\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,465,4,8,352,137,430,211,287,480,25,22,5],"tags":[],"class_list":["post-10571","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-bie","category-del","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-giovanni-fiore","category-impressionen","category-mercedes-benz-arena","category-saison-2022-2023","category-spieltagsberichte","category-walkersbarennews","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10571","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10571"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10571\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10579,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10571\/revisions\/10579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10571"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10571"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10571"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}