{"id":10503,"date":"2022-09-28T22:08:10","date_gmt":"2022-09-28T20:08:10","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10503"},"modified":"2022-09-28T22:08:10","modified_gmt":"2022-09-28T20:08:10","slug":"14-in-muenchen-die-eisbaeren-ohne-chance-am-oberwiesenfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/09\/28\/14-in-muenchen-die-eisbaeren-ohne-chance-am-oberwiesenfeld\/","title":{"rendered":"1:4 in M\u00fcnchen: Die Eisb\u00e4ren ohne Chance am Oberwiesenfeld"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"105\" height=\"105\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben die Final-Neuauflage bei Red Bull M\u00fcnchen verloren. Vor 3.048 Zuschauern hie\u00df es am Ende 1:4 (0:1,0:1,1:2). Die Eisb\u00e4ren schafften es erneut nicht \u00fcber 60 Minuten ihr Spiel durchzuziehen. Erst im letzten Drittel wachte man so allm\u00e4hlich auf. Doch zu viele Fehler in der Defensive geben dir dann keine Chance, in M\u00fcnchen zu gewinnen. Was aber vorher klar war, schlie\u00dflich hatte Trainer Serge Aubin volle 60 Minuten gefordert. Am Ende waren es h\u00f6chstens 20 Minuten. Und das ist dann schlichtweg zu wenig.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin \u00e4nderte im Vergleich zum Frankfurt-Spiel nicht viel am Line-up. Tobias Ancicka r\u00fcckte ins Tor. Die drei Verteidiger-P\u00e4rchen blieben zusammen. Korbinian Geibel war als siebter Verteidiger dabei. Und in der Offensive tauschten nur Bennet Ro\u00dfmy und Manuel Wiederer die Reihen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">147 Tage nach dem 5:0-Sieg und dem Gewinn der neunten Meisterschaft standen sich beide Mannschaften wieder am Oberwiesenfeld gegen\u00fcber. Die Eisb\u00e4ren mit guten Erinnerungen im Gep\u00e4ck, M\u00fcnchen dagegen mit viel Wut im Bauch.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und so verwunderte es auch nicht, das M\u00fcnchen fr\u00fch in F\u00fchrung ging. Austin Ortega fuhr aus dem eigenen Drittel mit der Scheibe los. Sein Lauf Richtung Berliner Tor wurde nicht wirklich unterbunden. Die Zuordnung stimmte \u00fcberhaupt nicht. Gest\u00f6rt wurde der Ex-Berliner auch nicht. Und sein Schuss war jetzt auch kein Hammer, trotzdem schlug er hinter Tobias Ancicka ein &#8211; 0:1 (3.). Einfacher kann man es M\u00fcnchen nicht machen, die nahmen die Einladung nat\u00fcrlich dankend an.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren wirkten hier v\u00f6llig von der Rolle, verschliefen mal wieder komplett den Start. Man hatte Gl\u00fcck, dass das M\u00fcnchner 2:0 nicht gegeben wurde. Aber auch da war eine Fehlerkette vorausgegangen. Scheibenverlust von Julian Melchiori, Tobias Ancicka lie\u00df den Schuss nur nach vorne prallen und die Verteidiger waren nicht zur Stelle, um den Nachschuss zu verhindern.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Hier spielte nur M\u00fcnchen, es war ein Spiel auf ein Tor. Die Eisb\u00e4ren standen nur und schauten zu. Wenn man mal die Scheibe eroberte, war sie ganz schnell wieder weg. So hatte sich das Trainer Serge Aubin sicherlich nicht vorgestellt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Erstmals gef\u00e4hrlich vor das M\u00fcnchner Tor kamen die Berliner beim ersten Powerplay des Spiels, aber sowohl Giovanni Fiore als auch Zach Boychuk konnten Ex-Eisb\u00e4ren-Goalie Mathias Niederberger nicht \u00fcberwinden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch das war eher die Ausnahme. Viel mehr Gefahr entfachten die Hausherren vor dem Berliner Tor, bedingt auch durch zu viele Turnovers der Eisb\u00e4ren. Dabei hatte Trainer Serge Aubin vorher noch gesagt, dass man eine gute Leistung \u00fcber volle 60 Minuten braucht, um aus M\u00fcnchen etwas mitzunehmen. Mit dem 0:1 zur Pause waren die Eisb\u00e4ren jedenfalls noch sehr gut bedient.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zwar waren die Eisb\u00e4ren im Mitteldrittel etwas pr\u00e4senter im Spiel und kamen auch mal zum Abschluss, aber die Zuordnung in der Defensive stimmte nach wie vor nicht. Das f\u00fchrte zu weiteren guten Chancen f\u00fcr M\u00fcnchen, welche diese aber nicht nutzen konnten. Weil sie entweder knapp am Tor vorbei schossen oder aber an Tobias Ancicka scheiterten. Ihm hatte man es zu verdanken, dass man \u00fcberhaupt noch im Spiel war. Wenn es ganz schlecht gelaufen w\u00e4re, h\u00e4tte man bereits deutlich hinten gelegen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch die unn\u00f6tigen Scheibenverluste wurden nicht vermieden, was dir in M\u00fcnchen nat\u00fcrlich das Genick brechen kann. Daf\u00fcr, dass sich die Berliner hier viel vorgenommen hatten, zeigten sie doch arg wenig und offenbarten weiterhin sehr viele Schw\u00e4chen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In \u00dcberzahl legten die Hausherren nach. Eigentlich sah das Penaltykilling erneut gut aus, doch dann lie\u00df man sich einmal komplett auseinander ziehen. Freddie Tiffels mit dem Pass hoch an die blaue Linie zu Zach Redmond. Der sah Ben Street vor dem Tor einfahren, zog ab und Street musste nur noch die Kelle hinhalten &#8211; 0:2 (30.). Das erste Gegentor f\u00fcr die Berliner in Unterzahl in dieser Saison.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan taten sich die Hauptst\u00e4dter weiter sehr schwer, mal einen geordneten Spielaufbau hinzubekommen. Was aber auch am sehr guten Forechecking der M\u00fcnchner lag, welche die Eisb\u00e4ren immer fr\u00fch beim Spielaufbau st\u00f6rten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Gegen Ende des Mitteldrittels hatten die Eisb\u00e4ren ihre beste Phase. Da konnte man mal etwas Druck aus\u00fcben und h\u00e4tte auch beinahe von einem Fehler der M\u00fcnchner Defensive profitiert. In dieser Phase war man mal drin in seinem Spiel, aber was nat\u00fcrlich zu wenig ist. Volle 60 Minuten musst du diese Leistung abrufen, um erfolgreich zu sein. Nur ein paar Minuten reichen da nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Matt White h\u00e4tte die Eisb\u00e4ren kurz vor der zweiten Pause aufs Scoreboard bringen k\u00f6nnen. Er stibitzte sich die Scheibe im eigenen Drittel und fuhr alleine auf Niederberger zu. Doch sein Schuss ging rechts vorbei. Wenn man in einem Spiel, wo man nicht zu seiner Normalform findest, dann auch noch solche Chancen liegen l\u00e4sst, braucht man sich nicht wundern, dass man nach 40 Minuten mit 0:2 in M\u00fcnchen zur\u00fcck liegt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren kamen engagiert ins letzte Drittel. Das Bem\u00fchen war ihnen deutlich anzusehen, aber so wirklich gef\u00e4hrlich wurde man nicht. Das wurde dann aber M\u00fcnchen, als sie erstmals im letzten Drittel vor das Tor kamen. Chris DeSousa hielt die Kelle in einen Schuss und lenkte die Scheibe so an den Pfosten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren dann aber mal in \u00dcberzahl und da schlugen sie eiskalt zu. Giovanni Fiore fuhr mit der Scheibe hinter das Tor, spielte sie zu Marcel Noebels, welcher Mathias Niederberger ausguckte und die Scheibe in die lange Ecke schlenzte &#8211; 1:2 (47.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Direkt danach die Berliner mit dem n\u00e4chsten guten Wechsel und einem guten Angriff, aber Marcel Barinka verzog denkbar knapp. Die Bestrafung folgte direkt im Gegenzug. Fehler im Spielaufbau, Darryl Boyle kam an die Scheibe, setzte Maximilian Kastner in Szene und der stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her &#8211; 1:3 (49.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und beinahe w\u00e4re auch den Eisb\u00e4ren die prompte Antwort gelungen. Giovanni Fiore setzte sich klasse durch, scheiterte mit dem ersten Schuss an Niederberger und mit dem zweiten Schuss am Aluminium &#8211; Doppelpfosten!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die G\u00e4ste waren hier nun endlich drin im Spiel. Sowohl k\u00e4mpferisch als auch von den Chancen her. Wenn man jetzt noch an der Zuordnung in der Defensive und der Konstanz \u00fcber 60 Minuten arbeitet, dann w\u00fcrde das schon ganz gut aussehen. Aber so sind es eben immer nur Phasen, in denen man \u00fcberzeugt und dann kommen auch schon wieder die Phasen, in denen die Fehler deutlich ans Licht kommen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren danach weiterhin bem\u00fcht, aber M\u00fcnchen bot hinten wenig an. F\u00fcr die Entscheidung sorgten dann die Gastgeber selbst. Yasin Ehliz setzte die Scheibe noch an die Latte, doch nur wenige Augenblicke sp\u00e4ter war es Ben Smith, welcher Tobias Ancicka zum vierten Mal an diesem Abend \u00fcberwand &#8211; 1:4 (59.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den f\u00fcnften Gegentreffer verhinderte Ancicka 9,4 Sekunden vor dem Ende mit einem sensationellen Fanghand-Save, den man so bestimmt in den Top-10 von Magenta Sport finden wird. Am Ende blieb es beim 1:4.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, welche verdient ist. Weil man erneut nicht \u00fcber 60 Minuten sein Eishockey gespielt hat. Das erste Drittel hatte man komplett verschlafen, lag aber dank Tobias Ancicka nur mit 0:1 hinten. Im Mitteldrittel steigerten sich die Berliner mit zunehmender Spieldauer und hatten es auch hier ihrem Goalie zu verdanken, dass es nur 0:2 stand. Das letzte Drittel war dann das Beste der Eisb\u00e4ren an diesem Abend. Da war man offensiv pr\u00e4sent und kam zu guten Chancen. Da man aber die Fehler nicht abstellte, stand man am Ende mit leeren H\u00e4nden da.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben die Final-Neuauflage bei Red Bull M\u00fcnchen verloren. Vor 3.048 Zuschauern hie\u00df es am Ende 1:4 (0:1,0:1,1:2). Die Eisb\u00e4ren schafften es erneut nicht \u00fcber 60 Minuten ihr Spiel durchzuziehen. 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