{"id":10364,"date":"2022-05-15T14:07:57","date_gmt":"2022-05-15T12:07:57","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10364"},"modified":"2022-05-15T16:46:52","modified_gmt":"2022-05-15T14:46:52","slug":"die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2021-2022-vom-letzten-platz-am-1-spieltag-zur-neunten-meisterschaft-am-ende-der-saison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/05\/15\/die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2021-2022-vom-letzten-platz-am-1-spieltag-zur-neunten-meisterschaft-am-ende-der-saison\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin in der Saison 2021\/2022: Vom letzten Platz am 1. Spieltag zur neunten Meisterschaft am Ende der Saison"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Am 04. Mai 2022 endete die PENNY DEL-Saison 2021\/2022 mit dem erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Geht man rein nach der Statistik, dann war das auch schon vor der Saison klar gewesen. Denn wenn der Hauptstadtclub Deutscher Meister wird, dann mindestens zweimal in Folge &#8211; 2005, 2006 &#8211; 2008,2009 &#8211; 2011, 2012, 2013 &#8211; 2021, 2022. Und wenn man diese Statistik weitergeht, dann steht also n\u00e4chstes Jahr die zehnte Deutsche Meisterschaft an. Denn von 2011-2013 machten die Berliner sogar den Hattrick perfekt. N\u00e4chstes Jahr k\u00f6nnte man dieses Kunstst\u00fcck ein zweites Mal wiederholen. Doch bevor es in die neue Saison geht, steht uns erst einmal die Sommerpause bevor. Und bevor wir Euch in diese schicken, wollen wir nat\u00fcrlich noch einmal &#8211; wie Ihr es gewohnt seid &#8211; auf die vergangene Saison zur\u00fcckblicken.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren sind als Titelverteidiger in die Spielzeit 2021\/2022 gegangen und konnten f\u00fcr diese Saison das Ger\u00fcst des Meisterkaders nahezu zusammenhalten. Zwei Abg\u00e4nge, die sicherlich schmerzten, war der von Ryan McKiernan in der Defensive und Lukas Reichel in der Offensive. Zwei Leistungstr\u00e4ger, welche einen enormen Anteil am Gewinn der achten Meisterschaft hatten, verlie\u00dfen die Berliner. McKiernan zog es nach Schweden (R\u00f6gle) und Reichel nach \u00dcbersee, wo die Chicago Blackhawks ihn gedraftet hatten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ein weiterer Abgang, der zumindest eine L\u00fccke in die Offensive riss, war der von Kris Foucault nach Iserlohn. Die restlichen Abg\u00e4nge (John Ramage, Thomas Reichel, Nino Kinder, Fabian Dietz, Mark Olver, Haakon H\u00e4nelt, PC Labrie) fielen nicht unbedingt ins Gewicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Denn allen Fans war klar, dass Sportdirektor St\u00e9phane Richer schon f\u00fcr ad\u00e4quaten Ersatz sorgen w\u00fcrde. Und so war es auch. In der Defensive zog er Morgan Ellis von Ligakonkurrent Ingolstadt und Nicholas B. Jensen von D\u00fcsseldorf an Land. In der Offensive wurden Manuel Wiederer (Deggendorf), Kevin Clark (Rapperswil), Yannick Veilleux (Laval Rocket), Bennet Ro\u00dfmy (Lausitzer F\u00fcchse) und Blaine Byron (Ontario Reign) verpflichtet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Damit hatte man einen guten Kader zusammen, um erneut die Deutsche Meisterschaft in Angriff zu nehmen. Die Eisb\u00e4ren wurden auch von den Experten als Titel-Kandidat genannt, schaute man aber rein auf das Personal, sah man vor Saisonbeginn die Adler Mannheim als am besten besetzt und somit Top-Favoriten auf den Gewinn der Meisterschaft. Das sollte sich jedoch mit den drei Nachverpflichtungen der Eisb\u00e4ren \u00e4ndern. Durch die Transfers von Frans Nielsen, Dominik Bokk und Johan S\u00f6dergran waren es auf einmal die Berliner, welche den am tiefsten besetzten Kader hatten und somit der Top-Favorit waren. Das lag aber nat\u00fcrlich auch am bisherigen Saisonverlauf, doch dazu sp\u00e4ter mehr.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9644\" style=\"width: 868px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9644\" class=\"size-full wp-image-9644\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210829_180558-1.jpg\" alt=\"\" width=\"858\" height=\"882\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210829_180558-1.jpg 858w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210829_180558-1-292x300.jpg 292w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210829_180558-1-768x789.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210829_180558-1-340x350.jpg 340w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210829_180558-1-146x150.jpg 146w\" sizes=\"auto, (max-width: 858px) 100vw, 858px\" \/><p id=\"caption-attachment-9644\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Nichts zu holen gab es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin in der diesj\u00e4hrigen CHL-Saison. (Foto: eisbaerlin.de\/jasmin und walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vor dem Start der PENNY DEL ging es f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter zun\u00e4chst in der Champions Hockey League (CHL) zur Sache. Auch in die CHL-Saison war man mit hohen Erwartungen gestartet, welche man jedoch bereits nach vier Spielen entt\u00e4uscht begraben musste. Denn die ersten vier Spiele gingen allesamt verloren. Vor allem die Gegentorflut gab Anlass zur Sorge, denn man kassierte gegen Tampere sechs und f\u00fcnf Gegentore, gegen Skelleftea waren es jeweils f\u00fcnf Gegentore in beiden Spielen. Mit 21 Gegentoren aus vier Spielen ging die Generalprobe f\u00fcr den Ligastart also in die Hose.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9688\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9688\" class=\"size-large wp-image-9688\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-622x350.jpg 622w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210909_192816-150x84.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-9688\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Vor dem ersten DEL-Spiel wurde das Meisterbanner unter die Hallendecke gezogen. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und zum Saisonauftakt folgte gegen den Erzrivalen M\u00fcnchen beim 1:4 zugleich die f\u00fcnfte Pflichtspielniederlage in Folge. Diese konnten die Eisb\u00e4ren zwar mit zwei Ausw\u00e4rtssiegen in Iserlohn (7:4) und in Bremerhaven (4:0) beenden. Doch stand man auf einmal vor einem anderen gro\u00dfen Problem. Denn kaum waren die Fans wieder in die Arena am Ostbahnhof zur\u00fcckgekehrt, taten sich die Berliner enorm schwer, einen Heimsieg einzufahren. Inklusive der beiden CHL-Spiele verloren die Eisb\u00e4ren sechs Heimspiele in Folge. Dagegen schien man ausw\u00e4rts als unbesiegbar, wurden doch die ersten sieben Ausw\u00e4rtsspiele der Saison gewonnen. Das sorgte schon f\u00fcr Kopfzerbrechen bei den Eisb\u00e4ren-Verantwortlichen, doch das Trainerteam um Serge Aubin behielt stets die Ruhe und wies immer wieder daraufhin, dass die Mannschaft sich in einem Prozess befindet und man noch auf der Suche nach der Normalform ist. Warum es ausw\u00e4rts besser klappte als daheim, daf\u00fcr hatte er allerdings auch keine Erkl\u00e4rung, behielt aber auch hier weiterhin die Ruhe.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10241\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10241\" class=\"size-large wp-image-10241\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-622x350.jpg 622w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220403_161338-150x84.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10241\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Heimsiege waren zu Saisonbeginn eine Rarit\u00e4t. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und dann klappte es ja auch endlich mit Heimsiegen. Der 6:3-Erfolg gegen Lugano in der CHL machte den Anfang. In der DEL gewann man dann auch gegen K\u00f6ln (6:3) und Ingolstadt (5:3). Nachdem man insgesamt sieben Pflichtspiele in Folge (DEL, CHL, Heim, Ausw\u00e4rts) gewann, wurde man von Schwenningen (1:3) auf eigenem Eis wieder ausgebremst.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ausw\u00e4rts hatte es den Deutschen Meister dann auch erstmals erwischt. In Wolfsburg zog man beim 4:5 n.V. erstmals den K\u00fcrzeren auf fremden Eis. Beim 2:5 in Ingolstadt folgte die zweite Ausw\u00e4rtsniederlage in Folge und die erste nach regul\u00e4rer Spielzeit. Bis zum Jahresende verlor man von den letzten f\u00fcnf Ausw\u00e4rtsspielen aber nur noch eins &#8211; erneut in Wolfsburg (2:3 n.P.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zuhause feierte man in den restlichen elf Heimspielen bis zum Jahreswechsel acht Siege. Besonders eine Niederlage sorgte aber derweil f\u00fcr viel Gespr\u00e4chsstoff &#8211; das 6:7 n.V. gegen D\u00fcsseldorf. Zum einen wegen der vielen Gegentore, zum anderen, weil man dieses Spiel trotz klarer F\u00fchrung noch aus der Hand gegeben hatte.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9799\" style=\"width: 179px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9799\" class=\"size-medium wp-image-9799\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047-169x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047-169x300.jpg 169w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047-576x1024.jpg 576w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047-768x1365.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047-864x1536.jpg 864w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047-197x350.jpg 197w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047-84x150.jpg 84w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG-20211003-WA0047.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px\" \/><p id=\"caption-attachment-9799\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Ausw\u00e4rts hatten die Eisb\u00e4ren-Fans diese Saison jede Menge Grund zum Jubeln. (Foto: Ela on Tour)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch inzwischen zeigte sich auch, dass mit den Eisb\u00e4ren dieses Jahr zu rechnen ist. Denn man kassierte nie mehr als zwei Niederlagen in Folge. Was eben an der enormen Ausw\u00e4rtsst\u00e4rke der Berliner lag. Zudem punktete man zwischen den beiden Heimspielen gegen N\u00fcrnberg satte zw\u00f6lf Spiele in Folge, gewann davon neun Spiele. Die Eisb\u00e4ren waren l\u00e4ngst auf Platz eins der Tabelle angekommen. Den Platz sollte man auch nicht mehr abgeben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach dem zweiten Heimspiel gegen N\u00fcrnberg gab es noch vier Spiele f\u00fcr die Eisb\u00e4ren bis zur Olympiapause zu absolvieren. Zwei davon gewann man (in Ingolstadt und in M\u00fcnchen), zwei davon verlor man (gegen M\u00fcnchen und in Mannheim). Mit der Niederlage gegen N\u00fcrnberg kassierte man erstmals drei Niederlagen in Serie. Als Erster ging man in die L\u00e4nderspielpause. Aus dieser kam man mit f\u00fcnf Siegen in Serie bestm\u00f6glich heraus. Dabei darf man aber nicht vergessen, das zwei dieser f\u00fcnf Siege nach der Corona-Pause eingefahren wurden. Und zwar mit einem dezimierten Kader, was die Berliner aber nicht davon abhielt, mit 4:0 in Mannheim und 3:2 in Schwenningen zu gewinnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bis zum Saisonende wechselten sich Licht und Schatten bei den Eisb\u00e4ren ab. Man hatte die Playoff-Teilnahme sicher, man war erneut f\u00fcr die CHL qualifiziert, man hatte das Heimrecht in der Tasche und am Ende auch den ersten Platz. Da lie\u00df die Konzentration dann doch zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Zwei 2:1-Siege in Back-to-back-Spielen in M\u00fcnchen und N\u00fcrnberg folgten somit zum Ende der Hauptrunde zwei 3:6-Niederlagen gegen bzw. in Straubing. Aber das sch\u00e4rfte nur noch mehr die Sinne der Spieler und im letzten Hauptrundenspiel gegen Bietigheim fand man beim 5:1-Sieg zur\u00fcck in die Erfolgsspur.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Als Erster gingen die Eisb\u00e4ren Berlin in die Playoffs und waren dort der Top-Favorit. Und doch gab es vor allem eine Baustelle, welche man die gesamte Saison \u00fcber nicht in den Griff bekam, wenn gleich es zu Saisonende hin deutlich aufw\u00e4rts ging. Das Powerplay, welches seit Jahren das Problemkind der Eisb\u00e4ren ist, war es auch in dieser Saison wieder. Mit einer Erfolgsquote von nur 18,02 Prozent war man in diesem Ranking nur auf Platz zw\u00f6lf zu finden. Zu schlecht f\u00fcr eine Mannschaft, die das Ziel Meisterschaft hat.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Daf\u00fcr stach bereits in der Hauptrunde das Penaltykilling hervor. Platz drei mit einer Erfolgsquote von 83,94 Prozent stand zu Buche. Zwischenzeitlich \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren 32 Unterzahlspiele in Folge ohne Gegentor auf fremden Eis.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10270\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10270\" class=\"size-large wp-image-10270\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1-1024x553.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"497\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1-1024x553.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1-300x162.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1-768x414.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1-1536x829.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1-649x350.jpg 649w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1-150x81.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220414_193854-scaled-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10270\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Kurzen Prozess machten die Eisb\u00e4ren Berlin im Viertelfinale mit den K\u00f6lner Haien. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Viertelfinale ging es zun\u00e4chst gegen die K\u00f6lner Haie, welche sich in den Pre-Playoffs gegen Ingolstadt durchgesetzt hatten. Die Berliner galten als der klare Favorit und setzten sich letztendlich auch in drei Spielen souver\u00e4n gegen die Domst\u00e4dter durch. Einzig in Spiel eins konnte es K\u00f6ln eng gestalten und verlor nur denkbar knapp mit 1:2. Bei einer besseren Chancenverwertung w\u00e4re f\u00fcr die Haie da einiges m\u00f6glich gewesen. Die beiden anderen Ergebnisse fielen da schon deutlicher aus &#8211; 5:1 in K\u00f6ln und 4:0 im entscheidenden dritten Spiel in Berlin.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10326\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10326\" class=\"size-large wp-image-10326\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1-1024x571.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"513\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1-1024x571.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1-300x167.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1-768x428.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1-1536x857.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1-627x350.jpg 627w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1-150x84.jpg 150w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/cropped-20220428_195308-scaled-1.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10326\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Hart umk\u00e4mpft ging es in der Halbfinalserie der Eisb\u00e4ren Berlin gegen die Adler Mannheim zur Sache. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Halbfinale kam es zum ewig jungen DEL-Klassiker Eisb\u00e4ren Berlin vs. Adler Mannheim. Ein brisantes Detail aus Mannheimer Sicht war sicher dieses, dass die Kurpf\u00e4lzer seit 20 Jahren auf einen Playoff-Seriensieg gegen die Eisb\u00e4ren warteten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Spiel eins begann aus Berliner Sicht sehr gut und man f\u00fchrte schnell mit 2:0. Doch die Adler gaben nicht auf und glichen aus. Auch die erneute Berliner F\u00fchrung konterten die Mannheimer und zwangen die Eisb\u00e4ren so in Spiel eins in die Verl\u00e4ngerung. Die gro\u00dfe Chance f\u00fcr die Adler also, das Heimrecht direkt zu klauen. Doch Manuel Wiederer hatte etwas dagegen und schoss die Berliner in der Verl\u00e4ngerung zum ersten Sieg. Wiederer sollte sich im Verlauf der Serie zum Adler-Schreck entwickeln.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Spiel zwei gewannen die Berliner klar mit 6:3 und alles war angerichtet f\u00fcr den Finaleinzug auf eigenem Eis. Doch Mannheim zog den Kopf nochmal aus der Schlinge und gewann Spiel drei in Berlin mit 5:3. Auch Spiel vier holten sich die Mannheimer (4:3) und erzwangen so den ultimativen Showdown in der Hauptstadt. Doch dort erwiesen sich die Eisb\u00e4ren als zu abgezockt und gewannen mit 3:0 und zogen verdient ins Finale ein. Aber die Kurpf\u00e4lzer hatten den Eisb\u00e4ren in dieser Serie alles abverlangt.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10356\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10356\" class=\"size-large wp-image-10356\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"518\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-300x169.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-768x432.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-622x350.jpg 622w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220504_222307-150x84.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10356\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Das Bild der Saison: Deutscher Meister 2022 Eisb\u00e4ren Berlin. (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren trafen nach f\u00fcnf hart umk\u00e4mpften Spielen in nur neun Tagen im DEL-Finale auf Red Bull M\u00fcnchen, welche vor dem ersten Finalspiel vier Tage frei hatten. Die Eisb\u00e4ren hingegen mussten keine 24 Stunden nach dem f\u00fcnften Halbfinalspiel das erste Finalspiel bestreiten. Es war das erste von m\u00f6glichen drei Back-to-back-Spielen f\u00fcr die Berliner, sollte die Finalserie \u00fcber die volle Distanz von f\u00fcnf Spielen gehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren schockten M\u00fcnchen in Spiel eins und lagen nach 21 Minuten mit 3:0 vorne. Doch dann lie\u00df die Konzentration nach und man machte entscheidende Fehler, welche M\u00fcnchen ausnutzte und das Heimrecht dank eines 4:3-Sieges klaute.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In Spiel zwei erwischte M\u00fcnchen den besseren Start und ging in F\u00fchrung. Doch die schnelle Antwort durch Leo Pf\u00f6derl nur 35 Sekunden sp\u00e4ter war enorm wichtig gewesen. Frans Nielsen brachte die Berliner zu Beginn des letzten Drittels erstmals in F\u00fchrung. Diese verteidigte man enorm leidenschaftlich, doch zwei Minuten vor dem Ende glich M\u00fcnchen doch noch aus. Es folgte die Verl\u00e4ngerung und dort ging es f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter um alles. Eine Niederlage w\u00e4re gleichbedeutend mit dem Matchpuck f\u00fcr M\u00fcnchen gewesen. Diesen h\u00e4tten sie dann nur einen Tag sp\u00e4ter in der Hauptstadt verwerten k\u00f6nnen. Doch Frans Nielsen schockte ganz M\u00fcnchen in der 84. Spielminute und sicherte den Eisb\u00e4ren den 3:2-Sieg in der zweiten Verl\u00e4ngerung und brachte somit das Heimrecht zur\u00fcck nach Berlin.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nur einen Tag sp\u00e4ter ging die Serie also in der Hauptstadt wieder von vorne los und die Eisb\u00e4ren hatten diesmal den besseren Start durch Zach Boychuk, was M\u00fcnchen aber schnell konterte. Am Ende war es Dominik Bokk vor der zweiten Drittelpause gewesen, welcher den 2:1-Sieg sicherte und Berlin den Matchpuck bescherte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zwei Tage sp\u00e4ter konnten die Eisb\u00e4ren ihre herausragende Saison kr\u00f6nen und taten dies mit einer absoluten Machtdemonstration. Mit 5:0 wurde M\u00fcnchen in eigener Halle im entscheidenden Finalspiel gedem\u00fctigt. Matt White schoss die Eisb\u00e4ren nach einem zuvor nicht gegebenen Tor f\u00fcr M\u00fcnchen auf die Siegerstra\u00dfe. Er sollte noch zwei weitere Male treffen und so den Hattrick schn\u00fcren. Leo Pf\u00f6derl und Frans Nielsen erzielten die anderen beiden Tore. Der Rest war Ekstase pur.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben allen Widrigkeiten in den Playoffs getrotzt. Nach f\u00fcnf Spielen in neun Tagen gegen Mannheim folgten nochmal vier Spiele in nur sechs Tagen gegen M\u00fcnchen inklusive einer zweimaligen Verl\u00e4ngerung. Doch die Eisb\u00e4ren zogen das gnadenlos durch und holten irgendwo immer wieder Kraft-Reserven raus. Auch die Ausf\u00e4lle von Yannick Veilleux, Zach Boychuk und Blaine Byron konnten sie nicht stoppen. Weil diese Mannschaft unglaublich zusammenhielt und Jeder f\u00fcr jeden k\u00e4mpfte. Hinten verteidigte man mit unglaublich viel Leidenschaft und unterst\u00fctzte somit den alles \u00fcberragenden Mathias Niederberger im Tor. Und in der Offensive schoss man die Tore immer genau zur richtigen Zeit. Dieser unb\u00e4ndige Wille, dieser Charakter in der Mannschaft, diese Leidenschaft, das alles und noch viel mehr f\u00fchrte am Ende zur erfolgreichen Titelverteidigung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was aber auch ein Schl\u00fcssel zum Erfolg war, waren die Special Teams. Denn die Eisb\u00e4ren haben es in den Playoffs geschafft, ihr Powerplay rechtzeitig in Form zu bringen. Auf einmal klappte es in \u00dcberzahl und man traf in zw\u00f6lf Spielen elfmal, was einer Erfolgsquote von 26,19 Prozent entsprach. Damit hatte man in den Playoffs das beste Powerplay. Du kannst die ganze Hauptrunde \u00fcber das schlechteste Powerplay haben. Wenn es in den Playoffs auf den Punkt da ist und funktioniert, hast du alles richtig gemacht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auch das Penaltykilling verbesserte sich im Vergleich zur Hauptrunde nochmal deutlich. In den Playoffs war man mit einer Erfolgsquote von 92,50 Prozent das zweitbeste Team. Man lie\u00df in 40 Unterzahlspielen nur ganze drei Gegentore zu. Auch die Special Teams hatten also ihren entscheidenden Anteil an der neunten Meisterschaft.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_9628\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-9628\" class=\"size-medium wp-image-9628\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_9948-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_9948-196x300.jpg 196w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_9948-669x1024.jpg 669w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_9948-229x350.jpg 229w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_9948-98x150.jpg 98w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/IMG_9948.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><p id=\"caption-attachment-9628\" class=\"wp-caption-text\"><em><span style=\"color: #0000ff;\">Goalie Mathias Niederberger wird die Eisb\u00e4ren Berlin nach zwei gewonnenen Meisterschaften Richtung M\u00fcnchen verabschieden. (Foto: eisbaerlin.de\/Netti und Jasmin)<\/span><\/em><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Wer nat\u00fcrlich auch seinen Anteil am erneuten Gewinn der Meisterschaft hatte, war Goalie Mathias Niederberger. Er kam in den zw\u00f6lf Playoff-Spielen auf eine Fangquote von \u00fcberragenden 93,56 Prozent. Dazu feierte er drei Shutouts. Und das waren nicht irgendwelche, nein, er spielte jeweils in den entscheidenden Spielen im Viertelfinale, Halbfinale und Finale zu Null &#8211; 4:0 vs. K\u00f6ln, 3:0 vs. Mannheim, 5:0 in M\u00fcnchen. Das musst du erst einmal schaffen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zur Wahrheit geh\u00f6rt aber nat\u00fcrlich auch dazu, dass Niederberger im Halbfinale schw\u00e4chelte und er somit auch ein Grund war, weshalb es zu Spiel f\u00fcnf kam. Wenn du auf deine eigene Leistung aber so reagierst, dann zeugt das davon, was f\u00fcr ein Weltklasse-Keeper Mathias Niederberger ist. Insofern schmerzt sein Abgang nach dieser Saison nat\u00fcrlich enorm. Der deutsche Nationaltorh\u00fcter schlie\u00dft sich ja wie bereits erwartet Finalgegner M\u00fcnchen an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ansonsten ist es nat\u00fcrlich wirklich sehr schwer, einzelne Spieler hervorzuheben. Denn die Meisterschaft war ein absoluter Team-Erfolg einer leidenschaftlich k\u00e4mpfenden Mannschaft. Aber nat\u00fcrlich sind da die beiden Playoff-Top-Scorer Blaine Byron und Matt White (je 14 Punkte) zu nennen. Matt White hat sich mit seinem Hattrick in Spiel vier in M\u00fcnchen unsterblich gemacht. Byron hat in den Playoffs bewiesen, wie wichtig er f\u00fcr die Mannschaft sein kann. Auch sein Abgang wird eine gro\u00dfe L\u00fccke in der Offensive hinterlassen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">\u00dcber Leo Pf\u00f6derl (11 Scorerpunkte) und Marcel Noebels (10) braucht man nicht viele Worte verlieren. Die beiden deutschen Nationalst\u00fcrmer liefern einfach immer ab, wenn es gefordert ist. Egal ob Hauptrunde oder Playoffs. Es ist enorm wichtig, dass man diese Beiden halten konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Frans Nielsen hat bei seiner letzten Karriere-Station noch einmal bewiesen, was f\u00fcr ein Weltstar er ist. Er steuerte in den Playoffs nochmal sieben Scorerpunkte zur Meisterschaft zu. Gerade sein Siegtor in der zweiten Overtime in Spiel zwei in M\u00fcnchen wird f\u00fcr immer in Erinnerung bleiben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Manuel Wiederer ist nat\u00fcrlich auch zu nennen, der nach schleppendem Saisonstart, womit aber zu rechnen war, im Verlauf der Saison immer st\u00e4rker wurde und in den Playoffs zu einem entscheidenden Faktor wurde. Gerade in der Halbfinalserie gegen Mannheim, wo ihm drei Tore gelangen. Gut, dass man ihn in Berlin halten konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">\u00dcber Frank H\u00f6rdler braucht man glaube ich nicht viele Worte verlieren. Was er geleistet hat, ist unbeschreiblich. Er hat mit den Eisb\u00e4ren seine neunte Meisterschaft gewonnen und wurde zurecht zum Playoff-MVP gew\u00e4hlt. Nun hat er nur noch einen einzigen Traum: Einmal mit seinem Sohn Eric zusammen f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin spielen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Man k\u00f6nnte eigentlich alle Spieler aufz\u00e4hlen, aber das w\u00fcrde den Bericht sprengen. Doch zwei Spieler muss ich noch hervorheben und das sind ganz klar Kai Wissmann und Jonas M\u00fcller. Beide haben punktetechnisch ihre beste Hauptrunde der Karriere gespielt. Beide Verteidiger kamen auf 20 Scorerpunkte (4 Tore\/16 Vorlagen). In den Playoffs legten beide Spieler nochmal eine Schippe drauf und kamen auf sieben (Wissmann) bzw. sechs Scorerpunkte (M\u00fcller). Vor allen die drei Tore von Jonas M\u00fcller in den Playoffs stechen dabei nat\u00fcrlich heraus.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kai Wissmann hat in dieser Saison den n\u00e4chsten Schritt in seiner Karriere gemacht und wurde daf\u00fcr von Bundestrainer Toni S\u00f6derholm mit der Nominierung f\u00fcr die WM belohnt. Diese l\u00e4uft ja aktuell und da best\u00e4tigt Wissmann seine Leistungen und sorgt auch in Finnland f\u00fcr Furore.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10240\" style=\"width: 198px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10240\" class=\"size-medium wp-image-10240\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210805_190104-1-188x300.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210805_190104-1-188x300.jpg 188w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210805_190104-1-640x1024.jpg 640w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210805_190104-1-219x350.jpg 219w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210805_190104-1-94x150.jpg 94w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20210805_190104-1.jpg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><p id=\"caption-attachment-10240\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Zweimaliger Meistertrainer der Eisb\u00e4ren Berlin: Serge Aubin (Foto: eisbaerlin.de\/walker)<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin sind gerade dabei, in eine neue Dynastie zu starten. Auch wenn viele (<em>dazu z\u00e4hlt auch der Autor dieser Zeilen<\/em>) Fans nicht gerade davon begeistert waren, als Sportdirektor St\u00e9phane Richer damals Serge Aubin (<em>Foto links<\/em>) als neuen Trainer nach Berlin holte. Diese Investition hat sich mehr als gelohnt und Serge Aubin hat die Eisb\u00e4ren Berlin zusammen mit seinem Trainerteam um Co-Trainer Craig Streu zur\u00fcck zu alter St\u00e4rke gef\u00fchrt. Ja, er hat sie sogar zur\u00fcck an die nationale Spitze gef\u00fchrt. Aubin hatte seine Visionen, als er in die Hauptstadt kam. Diese setzte er bereits in der wegen Corona abgebrochenen Saison um. Bereits in der damaligen Saison hatte man den Eisb\u00e4ren gute Chancen einger\u00e4umt, am Ende die Deutsche Meisterschaft zu gewinnen. Das taten sie dann in der vergangenen Corona-Saison. Diesen Erfolg konnte Aubin in dieser Saison wiederholen und sein Ziel in der neuen Saison wird ganz klar die zehnte Deutsche Meisterschaft und der damit verbundene Hattrick sein.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das Team daf\u00fcr wird er zur Verf\u00fcgung haben. Auch wenn man mit Niederberger, Byron oder Bokk wichtige St\u00fctzen im Team verlieren wird. Richer wird erneut f\u00fcr ad\u00e4quaten Ersatz sorgen und dann werden die Eisb\u00e4ren auch in der n\u00e4chsten Saison wieder die Gejagten sein. Denn der eingeschlagene Weg wird weiter verfolgt. Mit einem Mix aus erfahrenen und jungen, talentierten Spielern werden die Eisb\u00e4ren ihre Vorherrschaft in der PENNY DEL verteidigen wollen. Und ein anderes Ziel, welches Serge Aubin wichtig ist, hat er auch schon angedeutet: Man will in der CHL ein W\u00f6rtchen mitreden, wenn es in der KO-Phase um das Ganze geht. Man blickt also auch nach dem erneuten Gewinn der Meisterschaft in Berlin nur nach vorne. Der Weg dieser Mannschaft ist noch lange nicht beendet. Auch in der neuen Saison wird man wieder angreifen. Und dann werden wir am Ende der Saison 2022\/2023 vielleicht von der zehnten Meisterschaft berichten. Zuzutrauen ist es den Eisb\u00e4ren Berlin allemal.<\/span><\/p>\n<p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Doch bevor es in die neue Saison geht, verabschieden wir uns erstmal in die wohlverdiente Sommerpause. Wir bedanken uns bei Euch f\u00fcr die Treue w\u00e4hrend der Saison. Ihr seid einfach eine klasse Community und wir hoffen, Euch auch in der neuen Saison wieder hier begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen. Bis dahin w\u00fcnschen wir Euch eine sch\u00f6ne Sommerpause und alles Gute. Bleibt gesund und vor allem negativ!<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 04. Mai 2022 endete die PENNY DEL-Saison 2021\/2022 mit dem erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. 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Denn wenn der Hauptstadtclub Deutscher Meister wird, dann mindestens zweimal in Folge &#8211; 2005,&#8230; <a class=\"continue-reading-link\" href=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/05\/15\/die-eisbaeren-berlin-in-der-saison-2021-2022-vom-letzten-platz-am-1-spieltag-zur-neunten-meisterschaft-am-ende-der-saison\/\">Continue reading<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[166,456,4,471,8,352,137,474,424,466,211,472,394,412,464,395,455,392,431,432,224,450,457,473,462,475,387,267,5],"tags":[],"class_list":["post-10364","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles-aus-der-liga","category-blaine-byron","category-del","category-dominik-bokk","category-ebb","category-eisbaeren-berlin","category-eisbaren-news","category-finale-2022","category-frank-hoerdler","category-frans-nielsen","category-impressionen","category-johan-soedergran","category-jonas-mueller","category-kai-wissmann","category-kevin-clark","category-leo-pfoederl","category-manuel-wiederer","category-marcel-noebels","category-matt-white","category-matthias-niederberger","category-meiiiiiiista","category-morgan-ellis","category-nicholas-b-jensen","category-playoffs-2022","category-saison-2021-2022","category-saisonfazit-2021-2022","category-serge-aubin","category-walkers-meinung","category-wbn"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10364","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10364"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10364\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10366,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10364\/revisions\/10366"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10364"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10364"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10364"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}