{"id":10329,"date":"2022-04-29T21:58:30","date_gmt":"2022-04-29T19:58:30","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10329"},"modified":"2022-04-29T21:58:30","modified_gmt":"2022-04-29T19:58:30","slug":"34-nach-30-fuehrung-die-eisbaeren-verlieren-trotz-kaempferischer-leistung-spiel-eins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/04\/29\/34-nach-30-fuehrung-die-eisbaeren-verlieren-trotz-kaempferischer-leistung-spiel-eins\/","title":{"rendered":"3:4 nach 3:0-F\u00fchrung: Die Eisb\u00e4ren verlieren trotz k\u00e4mpferischer Leistung Spiel eins"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><em><span style=\"color: #0000ff;\">WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022<\/span> \u2013 <span style=\"color: #ff0000;\">Ausgabe #34:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"116\" height=\"116\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das erste Finalspiel gegen Red Bull M\u00fcnchen knapp mit 3:4 (2:0,1:3,0:1) verloren. Die Eisb\u00e4ren zeigten eine starke Leistung und f\u00fchrten nach 21 Minuten mit 3:0. Danach verlie\u00dfen sie aber zunehmend die Kr\u00e4fte, w\u00e4hrend M\u00fcnchen den Druck erh\u00f6hte. Die Mannschaft von Don Jackson drehte am Ende die Partie und klaute damit das Heimrecht. Die Eisb\u00e4ren k\u00e4mpften bis zum Ende aufopferungsvoll, wurden f\u00fcr den Einsatz aber nicht belohnt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Keine 24 Stunden nach dem f\u00fcnften und entscheidenden Halbfinalspiel gegen Mannheim mussten die Eisb\u00e4ren wieder antreten. F\u00fcr dieses erste Finalspiel \u00e4nderte Trainer Serge Aubin sein Personal \u00fcberhaupt nicht. Es kam kein neuer Spiel in den Kader und auch die Reihen blieben zusammen. Warum sollte er auch was \u00e4ndern, denn das gestrige Spiel war eine enorm starke Leistung der Berliner, vor allem in der Defensive. Genau daran galt es heute anzukn\u00fcpfen, um den ersten Sieg in der Finalserie zu holen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Teams trafen zum f\u00fcnften Mal in dieser Saison aufeinander. Und das Heimrecht der Eisb\u00e4ren war rein statistisch gesehen kein gutes Omen. Denn in allen vier Hauptrundenduellen behielt stets die Gast-Mannschaft die Oberhand. Und auch eine weitere Statistik sprach gegen die Berliner: Von den bisherigen drei Playoff-Serien gewannen die Hauptst\u00e4dter keine. Aber Serien sind dazu da, um gebrochen zu werden. Und so eine Finalserie w\u00e4re der perfekte Anlass daf\u00fcr.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10331\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10331\" class=\"size-large wp-image-10331\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195223-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10331\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die gro\u00dfe Frage war nat\u00fcrlich die, welche Mannschaft im Vorteil war. Die Eisb\u00e4ren, weil sie im Rhythmus drin waren oder aber M\u00fcnchen, weil sie vier Tage Pause hatten seit dem letzten Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen hatte auf jeden Fall einen Blitzstart, Trevor Parkes kam aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, Mathias Niederberger war aber zur Stelle. Nur wenige Sekunden sp\u00e4ter war es erneut Parkes, welcher gef\u00e4hrlich abf\u00e4lschte. Da war noch keine Minute gespielt. Die G\u00e4ste vom Oberwiesenfeld waren vom ersten Wechsel an hellwach und \u00fcbernahmen von Beginn an die Spielkontrolle. F\u00fcr die Eisb\u00e4ren ging es daher erst einmal darum, die erste Welle von M\u00fcnchen zu \u00fcberstehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das taten sie und konnten sich nach rund f\u00fcnf Minuten selbst erstmals im M\u00fcnchner Drittel festsetzen und die ersten ein, zwei Sch\u00fcsse abfeuern. Nun nahm die Partie an Fahrt auf und es ging rasant hin und her. Beide Mannschaften \u00fcberbr\u00fcckten schnell die neutrale Zone und suchten immer wieder den Weg zum Tor und dort dann auch den schnellen Abschluss. Es entwickelte sich von Beginn an ein packender und spannender Playoff-Fight. Aber genau das war auch zu erwarten bei diesen beiden Mannschaften.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die gef\u00e4hrlicheren Chancen hatten die G\u00e4ste. In der zw\u00f6lften Spielminute kam Frederik Tiffels zweimal zum Abschluss und hatte dabei zu viel Platz, Mathias Niederberger war aber auf der Hut. Und im Gegenzug klingelte es im M\u00fcnchner Tor. Kevin Clark hatte mal einen satten Schlagschuss ausgepackt und damit Henrik Haukeland keine Chance gelassen. Die Scheibe schlug unter der Latte ein &#8211; 1:0 (12.). Der erste Jubel-Orkan st\u00fcrmte durch die Arena am Ostbahnhof. Das war genau der Start, den die Berliner haben wollten. Denn wenn man einem R\u00fcckstand h\u00e4tte hinterher rennen m\u00fcssen, h\u00e4tte das nach der anstrengenden und kr\u00e4fteraubenden Serie gegen Mannheim nur noch mehr Kraft gekostet. So konnten die Eisb\u00e4ren weiter an ihrem Spielplan festhalten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Chance, die F\u00fchrung direkt auszubauen, gab es nur kurze Zeit sp\u00e4ter, als M\u00fcnchen die erste Strafzeit der Partie kassierte. Und nach anf\u00e4nglichen Schwierigkeiten nutzten sie das Powerplay auch aus. \u00dcber Matt White und Kevin Clark kam die Scheibe von hinter dem Tor zu Zach Boychuk, ein M\u00fcnchner Verteidiger wollte noch kl\u00e4ren, doch die Scheibe kam direkt durch und Boychuk versenkte die Scheibe im langen Eck, gegen die Laufrichtung von Haukeland &#8211; 2:0 (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Traumstart war endg\u00fcltig perfekt. Und die gro\u00dfe Frage, wie M\u00fcnchen darauf reagieren w\u00fcrde. Denn sie hatten sicherlich mit allem gerechnet, aber bestimmt nicht mit einem so schnellen Zwei-Tore-R\u00fcckstand. Den Eisb\u00e4ren konnte es nur recht sein, sie nahmen die Euphorie von gestern direkt mit ins erste Finalspiel und machten genau dort weiter, wo sie aufgeh\u00f6rt haben. Und der Spielstand war Balsam f\u00fcr das Selbstvertrauen der Eisb\u00e4ren, welches dadurch immer gr\u00f6\u00dfer wurde. Mit der 2:0-F\u00fchrung ging es letztendlich auch in die erste Drittelpause.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10332\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10332\" class=\"size-large wp-image-10332\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_203215-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10332\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann gleich mit dem n\u00e4chsten Eisb\u00e4ren-Tor. Ganze 43 Sekunden dauerte es, da stand es bereits 3:0. Und endlich scorte die Paradereihe wieder einmal im Zusammenspiel. Leo Pf\u00f6derl war der Torsch\u00fctze, Marcel Noebels und Blaine Byron die Vorbereiter. Wow, damit hatte keiner vor dem Spiel gerechnet! Gerade nachdem die Eisb\u00e4ren gestern noch spielen mussten und M\u00fcnchen seit vier Tagen spielfrei hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen versuchte danach eine Antwort zu finden. Nur ihr Problem war, das Mathias Niederberger anscheinend genau zur richtigen Zeit seine Form und seine Sicherheit wieder gefunden hatte. Egal was bisher auf sein Tor kam, es war eine sichere Beute des deutschen Nationaltorh\u00fcters.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die &#8222;Krake von Riga&#8220; war auch gefordert, als es in der 26. Spielminute die erste Strafzeit gegen die Eisb\u00e4ren gab. Und es war gleich ein viermin\u00fctiges Unterzahlspiel, denn Kevin Clark kassierte wegen eines hohen Stocks gleich 2+2-Minuten. Die gro\u00dfe Chance f\u00fcr M\u00fcnchen also, hier einen Fu\u00df in die Partie zu bekommen. Und die G\u00e4ste setzten sich im Angriffsdrittel fest, brachten jede Scheibe zum Tor und sorgten f\u00fcr viel Gefahr vor Mathias Niederberger. Doch der Teufelskerl entnervte die M\u00fcnchner Spieler reihenweise. Doch nach fast zwei Minuten Powerplay war dann auch der Berliner Schlussmann geschlagen &#8211; oder doch nicht? Die beiden Hauptschiedsrichter Marian Rohatsch und Andr\u00e9 Schrader entschieden auf dem Eis auf &#8222;kein Tor&#8220;, fuhren aber zur Sicherheit nochmal zum Videobeweis. Dort erkannten sie, dass die Scheibe nicht mit vollem Umfang \u00fcber der Linie war und somit blieb die &#8222;On-Ice-Entscheidung&#8220; bestehen. Was f\u00fcr ein Save von Mathias Niederberger also gegen Ex-Eisb\u00e4r Austin Ortega! Ihn zu \u00fcberwinden, schien heute fast unm\u00f6glich. Gerade auch mit der Verteidigung vor ihm. Manuel Wiederer zum Beispiel, welcher sich in einen Schuss warf, der ihm aber deutlich Schmerzen verursachte. Egal, es ist Playoff-Time. Da sch\u00fctteln sich die Jungs kurz und weiter geht`s.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber neun Sekunden vor Ablauf der viermin\u00fctigen Unterzahl schlug es dann doch hinter Niederberger ein. Und der Anschlusstreffer war auch verdient. Patrick Hager war der Torsch\u00fctze gewesen &#8211; 3:1 (30.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen hatte nun neuen Mut gesch\u00f6pft und merkte, dass das Spiel hier noch lange nicht verloren war. Erst recht nicht, als Patrick Hager acht Minuten vor der zweiten Drittelpause erneut traf &#8211; 3:2 (32.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Sechs Minuten waren noch auf der Uhr, da ging die Partie wieder von vorne los. M\u00fcnchen war inzwischen die aktivere und bessere Mannschaft. Die Eisb\u00e4ren wirkten jetzt doch angeschlagen und ausgelaugt. Ben Smith stellte auf 3:3 (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun war eine Reaktion der Hausherren gefordert. Nur die Frage war, wie viel Benzin noch im Tank war nach der anstrengenden Serie gegen Mannheim? Hatte man vielleicht sein Pulver schon in den ersten 21 Minuten verschossen? Was auf jeden Fall auffiel: Man hatte mit der Strafzeit gegen Kevin Clark seinen Spielplan verlassen und war von da an neben der Spur. Auch wenn man das Unterzahlspiel fast die vollen vier Minuten \u00fcber super verteidigte. Am Ende war der Druck von M\u00fcnchen zu gro\u00df und das Gegentor eine Frage der Zeit. M\u00fcnchen war danach im Aufwind und kr\u00f6nte seine Aufholjagd mit dem Ausgleich. Die Eisb\u00e4ren waren nun auf der Suche nach einer Antwort, versuchten wieder Ruhe in ihr Spiel zu bekommen. Doch das fiel ihnen nicht so leicht. Was ihnen aber gelang: Sie hielten das 3:3 bis zum Drittelende und konnten so in der zweiten Drittelpause wieder die Akkus aufladen f\u00fcr das letzte Drittel.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10330\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10330\" class=\"wp-image-10330 size-large\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220429_195123-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10330\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel mussten die Eisb\u00e4ren nach vier Minuten erneut in Unterzahl ran. Ein enorm wichtiges Unterzahlspiel f\u00fcr die Eisb\u00e4ren, die einen R\u00fcckstand in dieser Phase des Spiels unbedingt vermeiden wollten. Das schafften sie mit enorm viel Leidenschaft.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Partie lebte nun vor allem von der Spannung. Die Zweik\u00e4mpfe wurden h\u00e4rter und intensiver. Beide Mannschaften wollten auf der einen Seite das evtl. entscheidende Tor erzielen, auf der anderen Seite aber auch den wohlm\u00f6glich entscheidenden Fehler vermeiden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte des letzten Drittels bot sich den Eisb\u00e4ren die Riesenchance zur erneuten F\u00fchrung, als sie ein Powerplay hatten. Der doppelte Torsch\u00fctze Patrick Hager musste wegen eines Beinstellens in die K\u00fchlbox. Wenn es einen perfekten Zeitpunkt f\u00fcr ein Tor geben w\u00fcrde, dann w\u00e4re er genau in diesem Moment. Die Hauptst\u00e4dter versuchten es auch, aber M\u00fcnchen lie\u00df kaum etwas gef\u00e4hrliches zu und \u00fcberstand die Unterzahl problemlos ohne Gegentor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Zeit lief gnadenlos runter und bei jedem Angriff stockte den Fans in der Arena am Ostbahnhof, in der heute Abend \u00fcbrigens 10.015 Zuschauer waren, der Atem. Jeder Schuss h\u00e4tte die Entscheidung bringen k\u00f6nnen. Und 5:22 Minuten vor dem Ende schlug der Verteidiger des Jahres Zach Redmond eiskalt zu &#8211; 3:4 (55.). M\u00fcnchen hatte die Partie komplett gedreht.<br \/>\nNun waren die Eisb\u00e4ren gefordert, noch einmal alles nach vorne zu werfen. Und das nur einen Abend nach dem f\u00fcnften Spiel gegen Mannheim. Das Spiel gegen die Adler hatte genauso viel Kraft gekostet wie das heutige erste Finalspiel. \u00dcber Sinn und Unsinn der Ansetzung dieser Finalserie gibt es denke ich keine zwei Meinungen. Sie wird dieser Finalserie nicht gerecht. Aber das scheint den Herrschaften in der F\u00fchrungsetage der PENNY DEL herzlich egal zu sein. Sie m\u00fcssen ja nicht diesen Kraftaufwand betreiben. Der sportliche Wert dieser Finalserie stand bereits vor Beginn dieser nicht im Mittelpunkt. Denn sportlich fair w\u00fcrde diese Finalserie so oder so nicht entschieden werden. Und das schreibe ich nicht, weil die Eisb\u00e4ren einen 3:0-Vorsprung drohten, zu verspielen. Dass das passieren k\u00f6nnte, wenn M\u00fcnchen das Tempo anziehen w\u00fcrde, war wohl allen klar. Denn die Mannen von Coach Don Jackson hatten eben noch jede Menge Benzin im Tank nach vier Tagen frei.<br \/>\nDie Eisb\u00e4ren k\u00e4mpften aber bis zum Ende, denn sie konnten nichts gegen die Ansetzung der PENNY DEL machen. Serge Aubin riskierte alles, nahm seine Auszeit und Goalie Mathias Niederberger vom Eis. Doch es half alles nichts. Die Eisb\u00e4ren verloren Spiel eins gegen M\u00fcnchen und gaben das Heimrecht somit an Red Bull ab. Damit stehen die Berliner am Sonntag am Oberwiesenfeld bereits geh\u00f6rig unter Druck. Aber morgen k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren die Akkus wieder aufladen, um am Sonntag in M\u00fcnchen zur\u00fcckzuschlagen. Denn so \u00fcberlegen ist M\u00fcnchen definitiv nicht. Und wenn man bedenkt, wer eine Woche Pause hatte und wer gestern noch gespielt hat, dann k\u00f6nnen die Eisb\u00e4ren nach dem Spiel mit erhobenem Kopf und voller Stolz vom Eis gehen. Diese Serie ist noch lange nicht entschieden. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022 \u2013 Ausgabe #34: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben das erste Finalspiel gegen Red Bull M\u00fcnchen knapp mit 3:4 (2:0,1:3,0:1) verloren. Die Eisb\u00e4ren zeigten eine starke Leistung und f\u00fchrten nach 21 Minuten mit 3:0. Danach verlie\u00dfen sie aber zunehmend die Kr\u00e4fte, w\u00e4hrend M\u00fcnchen den Druck erh\u00f6hte. 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