{"id":10279,"date":"2022-04-20T23:52:50","date_gmt":"2022-04-20T21:52:50","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10279"},"modified":"2022-04-20T23:52:50","modified_gmt":"2022-04-20T21:52:50","slug":"siegtor-nach-7147-minuten-manuel-wiederer-schiesst-die-eisbaeren-berlin-zum-ersten-sieg-im-halbfinale-gegen-die-adler-mannheim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/04\/20\/siegtor-nach-7147-minuten-manuel-wiederer-schiesst-die-eisbaeren-berlin-zum-ersten-sieg-im-halbfinale-gegen-die-adler-mannheim\/","title":{"rendered":"Siegtor nach 71:47 Minuten: Manuel Wiederer schie\u00dft die Eisb\u00e4ren Berlin zum ersten Sieg im Halbfinale gegen die Adler Mannheim"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><em><span style=\"color: #0000ff;\">WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022<\/span> \u2013 <span style=\"color: #ff0000;\">Ausgabe #31:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"125\" height=\"122\" \/><span style=\"color: #000000;\">Wir sind erst am Anfang der Halbfinalserie und bereits jetzt sind bei vielen Eisb\u00e4ren-Fans die Nerven durch. Denn der Hauptstadtclub gewann Spiel eins gegen die Adler Mannheim in einer an Dramatik nicht zu \u00fcberbietenden Partie knapp mit 4:3 n.V. (2:1,1:1,0:1\/1:0) und gingen somit mit 1:0 in der Halbfinalserie gegen den Erzrivalen in F\u00fchrung. 2:0, 3:2, 3:3, 4:3 &#8211; besser h\u00e4tte Hitchcock das Drehbuch dieses Spiels nicht schreiben k\u00f6nnen. Und da kommen noch maximal vier Teile hinzu. Aus Berliner Sicht w\u00fcrden aber bereits zwei reichen, sofern diese erfolgreich ausgehen&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin \u00e4nderte seinen Kader auf zwei Positionen. In der Verteidigung r\u00fcckte Simon Despr\u00e9s f\u00fcr Korbinian Geibel wieder in den Kader. Er bildete zusammen mit Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler ein Verteidiger-P\u00e4rchen. Eric Mik, gegen K\u00f6ln noch an H\u00f6rdlers Seite, war heute siebter Verteidiger. Die beiden anderen Verteidiger-P\u00e4rchen blieben gleich &#8211; Morgan Ellis\/Jonas M\u00fcller und Kai Wissmann\/Nicholas B. Jensen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Offensive kehrte Leo Pf\u00f6derl zur\u00fcck ins Line-Up, Kevin Clark blieb daf\u00fcr nur der Platz auf der Trib\u00fcne. Pf\u00f6derl kehrte in die Paradereihe mit Marcel Noebels und Zach Boychuk zur\u00fcck. Gegen K\u00f6ln spielte dort noch Dominik Bokk, welcher heute den Platz von Clark in der dritten Reihe neben Blaine Byron und Yannick Veilleux einnahm. Die zweite Reihe (Fiore\/Nielsen\/White) und die dritte Reihe (Wiederer\/Streu\/Ro\u00dfmy) blieben unver\u00e4ndert. Ebenso die Position im Tor, wo der \u00fcberragende Mathias Niederberger wieder stand.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend der Hauptrunde gewannen beide Teams je zwei Spiele &#8211; und zwar je ein Heim- und ein Ausw\u00e4rtsspiel. Heute war es also das f\u00fcnfte Aufeinandertreffen beider Mannschaften sowie der Beginn der insgesamt achten Playoff-Serie zwischen Berlin und Mannheim. Alle Beteiligten waren sich einig, von Spiel eins hing viel ab, wie die Serie am Ende ausgehen k\u00f6nnte. Eine Niederlage der Eisb\u00e4ren w\u00fcrde f\u00fcr enorm viel Druck am Freitag in Mannheim sorgen. Ein Sieg der Berliner w\u00fcrde das Heimrecht in Berlin behalten und f\u00fcr Druck in der Kurpfalz sorgen.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10280\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10280\" class=\"size-large wp-image-10280\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194119-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10280\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auf jeden Fall war es ein anderer Start als der in die Viertelfinalserie gegen K\u00f6ln. Die Domst\u00e4dter waren damals eher auf zerst\u00f6ren aus als auf Eishockey spielen. Hier tasteten sich beide Teams zu Beginn erst einmal ab. Erst ein Wechselfehler und ein Turnover der Mannheimer sorgten f\u00fcr die erste dicke Chance f\u00fcr die Eisb\u00e4ren. Doch Zach Boychuk vergab diese denkbar knapp. Da w\u00e4re mehr drin gewesen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das erste Powerplay der Partie sorgte dann aber f\u00fcr die Berliner F\u00fchrung. Ja, richtig geh\u00f6rt, Powerplaytor der Eisb\u00e4ren. Zach Boychuk setzte Giovanni Fiore in Szene und der \u00fcberwand Felix Br\u00fcckmann &#8211; 1:0 (8.). Ganze 30 Sekunden hatten die Hauptst\u00e4dter daf\u00fcr nur ben\u00f6tigt. Dein Powerplay kann noch so schlecht in der Hauptrunde gewesen sein. Wenn es zum Saison-H\u00f6hepunkt da ist und funktioniert, dann ist es genau zum richtigen Zeitpunkt da. Und das Tor war klasse herausgespielt, vor allem sehr einfach. Die Scheibe wurde tief gespielt, die Eisb\u00e4ren setzten direkt nach und Zach Boychuk sah schlie\u00dflich Fiore im Slot stehen. Der Rest war grenzenloser Jubel auf und abseits des Eises.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mannheim h\u00e4tte aber direkt nach dem Powerbreak antworten k\u00f6nnen. Jonas M\u00fcller mit dem Fehler, Jason Bast war frei vor Mathias Niederberger, doch der Berliner Goalie bewies einmal mehr seine Extraklasse. Starker Save von der &#8222;Krake von Riga&#8220;!<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch Ausfl\u00fcge der Kurpf\u00e4lzer ins Angriffsdrittel hatten eher Seltenheitswert in den ersten 20 Minuten. Die Eisb\u00e4ren dominierten das Spiel und setzten sich immer wieder im Mannheimer Drittel fest. Und der Druck wurde irgendwann zu gro\u00df, da schlug es erneut im Adler-Tor ein. Jonas M\u00fcller mit seinem dritten Tor in den Playoffs zum 2:0 (12.). Da bewirbt sich einer mit Nachdruck f\u00fcr die MVP-Krone der diesj\u00e4hrigen Playoffs. Ein Tor des absoluten Willens.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Schlussphase des ersten Drittels bot sich den G\u00e4sten die Chance zum Anschlusstreffer. Die Kurpf\u00e4lzer hatten ihr erstes Powerplay. Daraus wurde sogar ein doppeltes \u00dcberzahlspiel f\u00fcr 53 Sekunden. Die Adler fanden direkt die Formation, lie\u00dfen die Scheibe laufen und im Slot lauerte Andrew Desjardins, der zum 2:1 traf (18.). Das erste Gegentor f\u00fcr die Eisb\u00e4ren in den diesj\u00e4hrigen Playoffs in Unterzahl.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Da das Tor in doppelter Unterzahl fiel, hatten die Mannheimer noch ein einfaches Powerplay. Und Mannheim machte weiter Druck, wollte in dieser Situation nat\u00fcrlich den schnellen Ausgleich erzielen. Sch\u00fcsse kamen auch auf das Berliner Tor, aber da stand ja immer noch Nationaltorh\u00fcter Mathias Niederberger, der ein ums andere Mal in h\u00f6chster Not rettete. Die Hausherren \u00fcberstanden die einfache Unterzahl ohne ein weiteres Gegentor und nahmen damit die knappe 2:1-F\u00fchrung mit in die erste Drittelpause. Dabei h\u00e4tte es auch 3:2 stehen k\u00f6nnen, denn als es mit 5-5 weiter ging hatten sowohl die Eisb\u00e4ren als auch Mannheim nochmal je eine dicke Chance.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10281\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10281\" class=\"size-large wp-image-10281\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_205021-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10281\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dass es am Ende \u00fcberhaupt nochmal knapp wurde, lag an den unn\u00f6tigen Strafzeiten der Eisb\u00e4ren, welche Mannheim erst wieder in die Partie zur\u00fcckgebracht haben. Von daher war zu Beginn des zweiten Drittels klar, dass die Eisb\u00e4ren von der Strafbank fernbleiben mussten, um zur\u00fcck zu ihrem bis dahin so erfolgreichen Spiel zu finden. Denn bis zur ersten Strafzeit hatten die Berliner alles im Griff und f\u00fchrten folgerichtig mit 2:0.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das taten sie auch und doch mussten sie den Ausgleich hinnehmen. Jason Bast war es am Ende, der Mathias Niederberger alt aussehen lie\u00df &#8211; 2:2 (23.). Auf einmal waren auch die rund 50 Mannheimer Fans wieder wach, die nach dem 0:2 komplett verstummt waren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren danach so ein wenig auf der Suche zur\u00fcck zu ihrem Spiel, w\u00e4hrend Mannheim Moral zeigte und das Momentum mit dem 2:2 auf seine Seite zog. Und nach einem Fehler der Berliner an der eigenen blauen Linie hatte Jordan Szwarz die dicke Chance zum 3:2 f\u00fcr Mannheim, doch er scheiterte an Niederberger. Den Eisb\u00e4ren drohte in dieser Phase so ein wenig das Spiel aus der Hand zu gleiten. Zumal sich die Fehler der Hauptst\u00e4dter immer mehr h\u00e4uften. Und das merkten die Mannheimer nat\u00fcrlich und wollten die Partie komplett drehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren fanden danach aber wieder ihre Ruhe und tasteten sich langsam wieder ran. Ja, ihnen unterliefen weiter Fehler, aber sie fanden zur\u00fcck zu ihrem Spiel und hatten auch wieder Chancen. Und in der 34. Spielminute schlugen die Berliner eiskalt zur\u00fcck. Yannick Veilleux schockte die Adler und sorgte f\u00fcr die erneute Berliner F\u00fchrung &#8211; 3:2.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hauptst\u00e4dter schafften es jetzt wieder, Mannheim vom eigenen Tor fernzuhalten und suchten weiter den Weg in die Offensive. Man wollte noch vor der zweiten Pause den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Nun war Mannheim wieder stark unter Druck und die Eisb\u00e4ren spielbestimmend. So schnell kann das in den Playoffs gehen. Die Eisb\u00e4ren konnten zwar kein weiteres Tor nachlegen, gingen aber trotzdem mit einem guten Gef\u00fchl in die Kabine.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10283\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10283\" class=\"size-large wp-image-10283\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_195859-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10283\" class=\"wp-caption-text\"><\/span> <span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr die letzten 20 Minuten war also Spannung garantiert. Mannheim kam sehr engagiert aus der Kabine und wollten den Ausgleich erzielen. Die Eisb\u00e4ren wurden somit ordentlich in der Defensive besch\u00e4ftigt. Man selbst lauerte, wenn sich die Chance bot, auf Konter, um f\u00fcr eine vermeintliche Vorentscheidung zu sorgen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber es waren die Mannheimer, welche zum 3:3 trafen. Korbinian Holzer hatte von der blauen Linie abgezogen, die Scheibe blieb vor Niederberger h\u00e4ngen, Tim Wohlgemuth konnte sie aufnehmen, sich sie so zurecht legen, dass das Tor leer war und zum Ausgleich einschie\u00dfen (47.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Partie ging nun also wieder von vorne los. Und der Ausgleich deutete sich irgendwie auch an, weil die Kurpf\u00e4lzer im letzten Drittel bis dahin mehr f\u00fcr das Spiel taten. Das \u00e4nderte sich mit dem Ausgleich aber. Denn nun waren auch die Hausherren wieder offensiv ausgerichtet und wollten erneut zur\u00fcckschlagen. Die Eisb\u00e4ren erh\u00f6hten die Schlagzahl nun nochmal und setzten die Kurpf\u00e4lzer immer st\u00e4rker unter Druck. Doch noch hielt deren Goalie Felix Br\u00fcckmann diesem Stand.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es lief die 58. Spielminute, als Giovanni Fiore frei vor Br\u00fcckmann auftauchte und ihn ausspielen wollte. Doch der Adler-Goalie parierte dessen Schuss und hielt seine Mannschaft somit im Spiel. Das war <em>die<\/em> Riesenchance zum Sieg in Spiel eins.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die n\u00e4chste bot sich in den letzten zwei Spielminuten. Borna Rendulic mit einem unsauberen Check gegen Yannick Veilleux an der Bande, welcher ihm zu recht eine Spieldauerdisziplinarstrafe einbrachte. Die Eisb\u00e4ren damit also f\u00fcr den Rest des letzten Drittels und dem Beginn einer m\u00f6glichen Verl\u00e4ngerung in \u00dcberzahl. Chancen waren auch da, aber es blieb beim 3:3 und es ging tats\u00e4chlich in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10287\" style=\"width: 930px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10287\" class=\"size-large wp-image-10287\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"690\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220420_194113-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" \/><p id=\"caption-attachment-10287\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\">Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Diese begannen die Berliner aber mit dreimin\u00fctiger \u00dcberzahl. Eine bessere Chance bekommst du nicht, um das Spiel zu entscheiden. Und Sven Felski, den ich im Fahrstuhl in der Pause getroffen hatte, prophezeite, dass die Eisb\u00e4ren das Powerplay auch nutzen w\u00fcrden. Doch da lag er falsch, denn sie nutzten diese Riesenchance nicht. Insgesamt machte man zu wenig daraus, nur ein-, zweimal wurde es brenzlig vor Felix Br\u00fcckmann.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Sechs Minuten war die Verl\u00e4ngerung alt, da kassierten die Eisb\u00e4ren eine Strafzeit wegen Beinstellens, Giovanni Fiore musste auf die Strafbank. Nun also f\u00fcr die G\u00e4ste die dicke Chance, um Spiel eins und das Heimrecht zu klauen. Doch das Penalty Killing war zur richtigen Zeit da und so \u00fcberstand man diese Unterzahl schadlos.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach die Eisb\u00e4ren so richtig am Dr\u00fccker. Man erspielte sich hier ein klares \u00dcbergewicht in der Verl\u00e4ngerung und hatte auch beste Chancen. Einzig das Gl\u00fcck im Abschluss fehlte bis hierhin. Mannheim konnte dem druckvollen Spiel der Berliner kaum etwas entgegensetzen und war nur in der eigenen Defensive besch\u00e4ftigt. Und in der 72. Spielminute war es dann so weit. Manuel Wiederer schoss die Eisb\u00e4ren nach einem Bullygewinn ins Gl\u00fcck &#8211; 4:3. Sieg eins war einget\u00fctet. Der Rest war grenzenloser Jubel in der Arena am Ostbahnhof. Und wir sprechen hier gerade einmal von Spiel eins der Halbfinalserie und die Nerven sind bei vielen Fans bereits jetzt durch.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Aber man machte es spannender als gedacht. Im ersten Drittel hatte man alles im Griff, f\u00fchrte verdient mit 2:0, lie\u00df Mannheim aber durch unn\u00f6tige Strafzeiten wieder ins Spiel kommen. Im Mitteldrittel belohnten sich die Kurpf\u00e4lzer dann f\u00fcr eine engagierte Leistung und glichen aus. Die Eisb\u00e4ren wackelten, fielen aber nicht und gingen erneut in F\u00fchrung. Im Schlussdrittel allerdings schlugen die Mannheimer wieder zur\u00fcck und sorgten f\u00fcr die Verl\u00e4ngerung. Dort lie\u00dfen die Hausherren erst eine Riesenchance in \u00dcberzahl ungenutzt, \u00fcberstanden dann selbst eine Unterzahl, ehe Manuel Wiederer zum Hammer ausholte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit kr\u00f6nte er seine heutige Leistung, denn vor dem Tor hatte er bereits zwei Tore vorbereitet. Drei Scorerpunkte im ersten Halbfinalspiel, kann gerne so weitergehen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren werden ihre Lehren aus diesem Spiel ziehen, in dem bei weitem nicht alles rund lief. Die Schwankungen im Spiel werden sicherlich ein Thema sein, ebenso die Turnovers. Aber gleiches gilt ja auch f\u00fcr Mannheim. Beide Teams hatten Licht und Schatten in ihrem Spiel. Beide hatten ihre guten Phasen, beide haben Moral bewiesen. Am Ende hatten die Eisb\u00e4ren in Spiel eins das gl\u00fccklichere Ende auf ihrer Seite. Doch das war eben nur Spiel eins, am Freitag folgt der zweite Teil der Halbfinalserie und dann wollen die Adler sicher Revanche nehmen.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022 \u2013 Ausgabe #31: Wir sind erst am Anfang der Halbfinalserie und bereits jetzt sind bei vielen Eisb\u00e4ren-Fans die Nerven durch. Denn der Hauptstadtclub gewann Spiel eins gegen die Adler Mannheim in einer an Dramatik nicht zu \u00fcberbietenden Partie knapp mit 4:3 n.V. 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