{"id":10226,"date":"2022-04-01T21:59:29","date_gmt":"2022-04-01T19:59:29","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10226"},"modified":"2022-04-02T10:50:05","modified_gmt":"2022-04-02T08:50:05","slug":"erneut-36-gegen-straubing-effektive-niederbayern-schlagen-gluecklose-eisbaeren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/04\/01\/erneut-36-gegen-straubing-effektive-niederbayern-schlagen-gluecklose-eisbaeren\/","title":{"rendered":"Erneut 3:6 gegen Straubing: Effektive Niederbayern schlagen gl\u00fccklose Eisb\u00e4ren"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9745\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Straubing-Logo.png\" alt=\"\" width=\"98\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Straubing-Logo.png 210w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Straubing-Logo-131x150.png 131w\" sizes=\"auto, (max-width: 98px) 100vw, 98px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Auch das zweite Spiel gegen die Straubing Tigers in dieser Woche geht verloren. Erneut hie\u00df es am Ende 3:6 (0:3,0:1,3:2) aus Sicht der Berliner. Diesmal verlor man das Spiel am Pulverturm. So ganz spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf aber nicht wider. Denn die Eisb\u00e4ren hatten durchaus ihre Chancen, nur erwiesen sich die Niederbayern als effektiver vor dem Berliner Tor.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin lie\u00df heute seinen Top-St\u00fcrmer Marcel\u00a0 Noebels drau\u00dfen. Seinen Platz in der Top-Reihe mit Blaine Byron und Yannick Veilleux nahm Manuel Wiederer ein. Der spielte am Dienstag gegen Augsburg noch in der vierten Formation. Diese bildeten heute Sebastian Streu, Marco Ba\u00dfler und Bennet Ro\u00dfmy. Alle anderen Sturmreihen sowie Verteidiger-P\u00e4rchen blieben gleich. Nur im Tor gab es eine weitere \u00c4nderung. Tobias Ancicka r\u00fcckte ins Tor, Leon Hungerecker nahm als Back-up auf der Bank Platz und Mathias Niederberger bekam eine Pause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften trafen erst am vergangenen Sonntag in Berlin aufeinander. Und von diesem Spiel haben die Eisb\u00e4ren noch eine Rechnung mit Straubing offen. Denn die Hauptst\u00e4dter waren dort mit einer 3:1-F\u00fchrung ins Schlussdrittel gegangen. Was folgte, ist uns allen noch schmerzlich bekannt: Die Eisb\u00e4ren verloren das Schlussdrittel mit 0:5 und das Spiel daher mit 3:6.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend die Berliner den Hauptrundensieg bereits perfekt gemacht haben, ging es f\u00fcr die Niederbayern noch um wichtige Punkte im Kampf um Heimrecht im Playoff-Viertelfinale.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Berliner dominierten das Spiel von Beginn an. Und eigentlich h\u00e4tte man nach f\u00fcnf Minuten schon 2:0 f\u00fchren m\u00fcssen. Doch zun\u00e4chst vergab Matt White in der ersten Minute eine Riesenchance nach klasse Zuspiel von Frans Nielsen. Und in der f\u00fcnften Minuten war es Zach Boychuk, welcher komplett frei vor Sebastian Vogl stand, aber nur den Pfosten traf.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wie das dann meistens so ist: Wenn du deine Chancen vorne nicht nutzt, kassierst du hinten einen. Jason Akeson brachte die Scheibe von der blauen Linie einfach mal Richtung Tor, wie sie Michael Connolly entscheidend abf\u00e4lschte &#8211; 0:1 (7.). Der Spielstand entsprach nat\u00fcrlich \u00fcberhaupt nicht dem Spielverlauf, aber das war den Tigers komplett egal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach fand die Partie eher in der neutralen Zone statt, beide Mannschaften mit einigen Scheibenverlusten. So gab es wenig Torchancen zu sehen. Einzig Giovanni Fiore hatte die gute Chance zum Ausgleich, scheiterte jedoch. Zudem vergaben die Berliner ein Powerplay, ohne wirklich f\u00fcr Gefahr zu sorgen. Und dann kam Straubing mal wieder aus dem Nichts vor das Tor. Sandro Sch\u00f6nberger fuhr alleine auf Ancicka zu und erh\u00f6hte auf 2:0 (17.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Damit nicht genug. Powerplay f\u00fcr die Niederbayern und Travis St. Denis schlug in \u00dcberzahl zu &#8211; 3:0 (19.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Das war schon ein komisches erstes Drittel. Die Berliner waren die gef\u00e4hrlichere Mannschaft, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen. Und Straubing tauchte dreimal vor dem Eisb\u00e4ren-Tor auf und schlug dreimal eiskalt zu. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die erste Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Gleich zu Beginn des Mitteldrittels bot sich en Hauptst\u00e4dtern die Chance zum Anschlusstreffer in \u00dcberzahl. Und da lief es zuletzt ja sehr gut, denn man traf in den letzten drei Spielen f\u00fcnfmal im Powerplay. Doch auch dieses \u00dcberzahlspiel blieb ungenutzt und ungef\u00e4hrlich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach \u00fcberstanden die Eisb\u00e4ren selbst ein Unterzahlspiel, konnten im weiteren Spielverlauf aber auch nicht wirklich f\u00fcr Gefahr sorgen. Denn Straubing stand hinten sehr kompakt und lie\u00df kaum etwas zu. Vorne waren die Niederbayern immer wieder gef\u00e4hrlich, aber Tobias Ancicka war stets zur Stelle.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In einer Phase, in der die Partie so ein wenig dahin pl\u00e4tscherte, schlugen die Tigers zum vierten Mal an diesem Abend zu. Erneut war es ein abgef\u00e4lschter Schuss vor dem Berliner Tor. Torsch\u00fctze war am Ende Yannick Valenti &#8211; 4:0 (34.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es war eben auch zu sehen, dass es f\u00fcr eine Mannschaft noch um etwas ging und f\u00fcr die andere die oberste Priorit\u00e4t war, sich nicht noch verletzte Spieler einzuhandeln. In den Playoffs wird es so einen Auftritt der Eisb\u00e4ren definitiv nicht geben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als die Hauptst\u00e4dter in der Schlussphase nochmal ein Powerplay hatten, erspielten sie sich gute Chancen, aber anscheinend war das heute so ein Tag, wo die Scheiben nicht reingehen sollten. Inzwischen war hier aber auch gut H\u00e4rte und Nickligkeiten im Spiel. U.a. der Check von Brandon Manning gegen Zach Boychuk war mehr als unsportlich. Da hatte er einzig und allein den Kopf von Boychuk als Ziel gehabt. Leider gab es daf\u00fcr nur zwei Minuten, diese Szene h\u00e4tte durchaus eine Spieldauerdisziplinarstrafe verdient gehabt. Aber solche Spielweise kennt man von den Niederbayern unter Coach Tom Pokel. Danach gerieten immer wieder Spieler aneinander, Yannick Veilleux bekam sogar eine Disziplinarstrafe. Mit einem 0:4-R\u00fcckstand aus Sicht der Eisb\u00e4ren ging es ins letzte Drittel.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Da durfte f\u00fcr die Eisb\u00e4ren oberste Priorit\u00e4t gewesen sein, hier ohne verletzten Spieler aus dem Spiel zu gehen. Und vielleicht ging ja auch im Spiel noch was. Matt White brachte die Scheibe Richtung Tor, wo sie nicht durch kam. Jonas M\u00fcller schaltete am schnellsten und staubte erfolgreich ab &#8211; 1:4 (45.). Wie eine Aufholjagd geht, zeigte ja Straubing am Sonntag in Berlin. Aber nat\u00fcrlich unter anderen Voraussetzungen, denn da ging es ja noch um etwas f\u00fcr die Niederbayern. Das war heute aus Berliner Sicht anders. Denn der Hauptrundensieg ist ja bereits einget\u00fctet.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch versuchen kann man es ja. Frans Nielsen d\u00fcpierte Sebastian Vogl an der kurzen Ecke und verk\u00fcrzte nur zwei Minuten sp\u00e4ter auf 2:4 (47.). Und man wei\u00df ja, zu was diese Mannschaft in der Lage ist. Die Chance, um auf ein Tor ranzukommen, war auch da. Denn nur eine Minute sp\u00e4ter hatten die Berliner ein Powerplay. Und da setzten sie sich fest und machten ordentlich Druck. Der Wille war auf einmal da. Straubings Trainer Tom Pokel reagierte und nahm Mitte des Unterzahlspiels erst einmal seine Auszeit, um seine Mannschaft nochmal wachzur\u00fctteln. Half auch erst einmal, denn das Powerplay der Eisb\u00e4ren blieb ungenutzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr die Entscheidung sorgten die Niederbayern dann aber bei einem Entlastungsangriff. Taylor Leier war von der blauen Linie erfolgreich gewesen &#8211; 5:2 (51.). Damit hatte Straubing den Eisb\u00e4ren den Wind aus den Segeln genommen. Fortan lie\u00dfen die Tigers nicht mehr viel zu und h\u00e4tten beinahe noch das halbe Dutzend voll gemacht. Doch Tobias Ancicka lie\u00df nichts mehr zu.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als sich alle schon auf ein Auslaufen der Partie einstellten, verk\u00fcrzte Sebastian Streu zwei Minuten vor dem Ende nochmal auf 3:5 (59.). Und was machte Serge Aubin? Der nahm Ancicka zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Er wollte hier tats\u00e4chlich noch etwas Z\u00e4hlbares mitnehmen. Aber das nutzte Straubing durch Leier dann wirklich f\u00fcr das halbe Dutzend &#8211; 6:3 (59.). Durch diesen Sieg sicherten sich die Niederbayern den vierten Platz nach der Hauptrunde. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch zu diesem Erfolg!<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eine Niederlage, die den Eisb\u00e4ren nicht wehtut. Eine Niederlage, die aber nicht h\u00e4tte sein m\u00fcssen. Denn Chancen hatte man gehabt und wenn Matt White und Zach Boychuk ihre Chancen zu Beginn genutzt h\u00e4tten, w\u00e4ren die Berliner nach f\u00fcnf Minuten mit 2:0 in Front gewesen. Dann w\u00e4re die Partie durchaus anders gelaufen. Doch dann nahm das Spiel seinen Lauf. W\u00e4hrend die Hauptst\u00e4dter ihre Chancen nicht nutzen konnten, taten dies die Straubing Tigers enorm erfolgreich. So war die Partie letztendlich schon nach 20 Minuten entschieden. Erst im letzten Drittel deuteten die Berliner der Konkurrenz nochmal an, zu was man zu Leisten im Stande ist. Und in den Playoffs geht es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren auch wieder um etwas. Heute lag der Fokus eher darauf, keinen verletzten Spieler mit nach Hause zu nehmen, was nach dem zweiten Drittel noch zu bef\u00fcrchten war. Das war aber nicht der Fall und so fuhr man &#8222;nur&#8220; mit einer 3:6-Niederlage nach Hause. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch das zweite Spiel gegen die Straubing Tigers in dieser Woche geht verloren. Erneut hie\u00df es am Ende 3:6 (0:3,0:1,3:2) aus Sicht der Berliner. Diesmal verlor man das Spiel am Pulverturm. So ganz spiegelt das Ergebnis den Spielverlauf aber nicht wider. 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