{"id":10178,"date":"2022-03-22T22:17:16","date_gmt":"2022-03-22T21:17:16","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10178"},"modified":"2022-03-22T22:17:59","modified_gmt":"2022-03-22T21:17:59","slug":"23-n-p-gegen-ingolstadt-eisbaeren-kassieren-zweite-niederlage-nach-penaltyschiessen-in-folge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/03\/22\/23-n-p-gegen-ingolstadt-eisbaeren-kassieren-zweite-niederlage-nach-penaltyschiessen-in-folge\/","title":{"rendered":"2:3 n.P. gegen Ingolstadt: Eisb\u00e4ren kassieren zweite Niederlage nach Penaltyschie\u00dfen in Folge"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: center;\"><strong><em><span style=\"color: #0000ff;\">WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022<\/span>\u00a0\u2013\u00a0<span style=\"color: #ff0000;\">Ausgabe #25:<\/span><\/em><\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-286\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"103\" height=\"124\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Heimspiel am Dienstagabend gegen den ERC Ingolstadt knapp verloren. Am Ende hie\u00df es 2:3 n.P. Zwei Drittel lang entt\u00e4uschten die Eisb\u00e4ren ihre Fans. Erst im letzten Drittel wurde es besser, zum Sieg reichte es am Ende aber nicht mehr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Frans Nielsen kehrte f\u00fcr das erste von f\u00fcnf Spielen in acht Tagen zur\u00fcck ins Line-up der Mannschaft von Head Coach Serge Aubin. Er bildete zusammen mit Matt White und Kevin Clark die zweite Reihe. In der Top-Formation gegen die Schanzer standen heute Marcel Noebels, Zach Boychuk und Dominik Bokk. Noebels bekam somit zwei neue Reihenpartner, nachdem er am Sonntag in D\u00fcsseldorf noch Blaine Byron und Mark Zengerle an seiner Seite hatte. Byron fand man heute in Reihe drei, wo er an der Seite von Yannick Veilleux und Manuel Wiederer st\u00fcrmte. Und Zengerle r\u00fcckte in die nominell vierte Reihe, wo zudem noch Sebastian Streu und Johan S\u00f6dergran zu finden waren. Marco Ba\u00dfler war als 13. St\u00fcrmer im Kader.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">In der Defensive blieben alle drei Verteidiger-P\u00e4rchen gleich: Morgan Ellis\/Eric Mik; Kai Wissmann\/Jonas M\u00fcller; Simon Despr\u00e9s\/Frank H\u00f6rdler. Einzig zwischen den Pfosten gab es in der Verteidigung eine \u00c4nderung. Mathias Niederberger kehrte zur\u00fcck ins Tor, Tobias Ancicka nahm auf der Bank Platz.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften trafen zum vierten und letzten Mal in der Hauptrunde aufeinander. Bisher gewannen die Eisb\u00e4ren zwei der drei Duelle. Das erste Spiel in Berlin gewann man mit 6:3, zudem gewann man das zweite Aufeinandertreffen in Ingolstadt mit 4:3. Den ersten Vergleich bei den Schanzern hatte man noch mit 2:5 verloren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren nach wie vor an der Tabellenspitze thronen, ging es f\u00fcr die G\u00e4ste aus Ingolstadt um wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Playoffs. Und vor allem wollten die Schanzer endlich zur\u00fcck in die Erfolgsspur finden, denn die letzten drei Ligaspiele verlor die Mannschaft von Trainer Doug Shedden in Folge. Insgesamt neun der letzten zehn Spiele verlor der ERCI. Aber auch die Hauptst\u00e4dter verloren zwei der letzten drei Spiele. W\u00e4hrend das bei den Eisb\u00e4ren eher ein Ausrutscher zu sein scheint, ist es bei Ingolstadt bereits eine handfeste Krise. Und ein Ende dieser ist kaum in Sicht. Vielleicht wurde es ja heute an der Spree besser.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10179\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10179\" class=\"size-medium wp-image-10179\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_193540-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-10179\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Spektakel war jedenfalls nicht zu erwarten, war es doch eines dieser ungeliebten Dienstagsspiele. Dementsprechend leer war auch die Arena am Ostbahnhof. Und das erste Drittel bewies gleich einmal, wie langweilig Dienstagsspiele sein k\u00f6nnen. Kein Spielfluss, kein Tempo, viele Stockfehler, kaum Torchancen, wenig K\u00f6rpereinsatz. Manchmal wirkte es wie ein Testspiel in Vorbereitung auf die neue Saison. Dass es f\u00fcr Ingolstadt um wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs ging merkte man jedenfalls nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren waren die aktivere Mannschaft. Sie verbrachten mehr Zeit im Angriffsdrittel als die Schanzer. Nur hatten sie das Problem, dass die P\u00e4sse nicht sauber gespielt wurden und es so des \u00d6fteren Probleme bei der Scheibenannahme gab. Manchmal stellte selbst der Pass zum Mitspieler die Spieler vor eine Herausforderung. Nein, vom Hocker riss dieses Spiel hier wahrlich niemanden.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Als man sich schon mit einem 0:0 nach 20 Minuten anfreunden wollte, schlugen die G\u00e4ste hier eiskalt zu. Colton Jobke hatte einfach mal von der blauen Linie abgezogen, Chris Bourque hielt die Kelle in den Schuss und schon stand es 0:1 (18.). Mit diesem Spielstand ging es anschlie\u00dfend auch in die Kabinen. Nun waren die Eisb\u00e4ren gefordert, hier mal ein, zwei G\u00e4nge hochzuschalten und zum Eisb\u00e4ren-Eishockey zu finden. Denn bis hierhin war das noch gar nichts, was sie hier zeigten.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10180\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10180\" class=\"size-medium wp-image-10180\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202706-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-10180\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch zu Beginn des Mitteldrittels war davon noch nicht viel zu sehen. Eher war es Ingolstadt, welche offensiv in Erscheinung traten, da aber auch nicht f\u00fcr so viel Gefahr sorgen konnten. Hinten standen die Mannen von Coach Doug Shedden sehr kompakt und lie\u00dfen kaum R\u00e4ume f\u00fcr die sonst so starke Eisb\u00e4ren-Offensive. Den Berlinern mangelte es heute an allem, was sie in dieser Saison bisher so ausgezeichnet hatte. Vorne spielte man es zu kompliziert, lie\u00df jegliche Spielfreude und jeglichen Spielwitz vermissen. Man fand einfach keinen Schl\u00fcssel gegen die Defensive des ERCI, auch nicht in \u00dcberzahl. Wobei das jetzt ehrlich gesagt nicht \u00fcberraschte, denn das ist und bleibt das gro\u00dfe Sorgenkind der Eisb\u00e4ren in dieser Saison.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren versuchten fortan alles, konnten sich auch im Drittel der Panther festsetzen, nur mangelte es dann an der n\u00f6tigen Bewegung. Die Scheibe lief zwar, aber die Spieler nicht. Und vor dem Tor &#8222;parkte&#8220; auch kein Spieler, um dem Ingolst\u00e4dter Goalie mal die Sicht zu nehmen. Aber warum auch, Sch\u00fcsse kamen ja eh selten auf das Tor von Kevin Reich. Und wenn, waren sie eine sichere Beute des Ingolst\u00e4dter Goalies.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10181\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10181\" class=\"size-medium wp-image-10181\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_202708-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-10181\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit zunehmender Spieldauer wurden aber auch die Sch\u00fcsse der Eisb\u00e4ren etwas pr\u00e4ziser und gef\u00e4hrlicher, doch noch hielt Reich seinen Kasten sauber. Das galt aber nicht f\u00fcr Mathias Niederberger. Ingolstadt mit dem ersten Powerplay in diesem Spiel. Die Schanzer fanden schnell in ihre Formation, die Scheibe lief sehr gut, Ex-Eisb\u00e4r Louis-Marc Aubry setzte Justin Feser in Szene und dessen Onetimer passte ganz genau &#8211; 0:2 (33.). Der erste Gegentreffer seit zehn Spielen ohne Gegentor in Unterzahl. Passte irgendwie zu diesem Auftritt heute.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wie kompliziert man ein \u00dcberzahlspiel aufziehen kann, zeigten kurz darauf die Eisb\u00e4ren. Die Scheibe lief und wurde hin und her gepasst. Das war es dann aber auch, denn das Wichtigste hatte man vergessen &#8211; den Abschluss.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Dass es heute irgendwie nicht rund lief, sah man an einer Szene in der 37. Spielminute. Die Eisb\u00e4ren eroberten im eigenen Drittel mal die Scheibe und konnten zum schnellen Konter ansetzen. Die Eisb\u00e4ren fuhren ein 3-auf-2, normalerweise h\u00e4tte Matt White die Scheibe schnell verteilt, doch er versuchte es alleine und verrannte sich dabei. So vergab man leichtfertig eine gute Chance. Irgendwie verzettelten sich die Eisb\u00e4ren heute mehr in Einzelaktionen anstatt es mal als Team zu versuchen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ein weiter Beleg f\u00fcr den schlechten Auftritt der Berliner? Kurz vor der zweiten Drittelpause konnten sich die Panther mal im Angriffsdrittel festsetzen und sich die Scheibe munter hin und her passen. Die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen das auch zu, st\u00f6rten sie \u00fcberhaupt nicht dabei und lie\u00dfen sie in Ruhe passen. Nein, der Auftritt heute war eines Tabellenf\u00fchrers unw\u00fcrdig. So ging man mit einem verdienten 0:2-R\u00fcckstand in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_10182\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10182\" class=\"size-medium wp-image-10182\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-300x225.jpg 300w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-768x576.jpg 768w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-467x350.jpg 467w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/20220322_195424-150x113.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-10182\" class=\"wp-caption-text\"><span style=\"color: #0000ff;\"><em>Foto: eisbaerlin.de\/walker<\/em><\/span><\/p><\/div>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Schlussdrittel begann mit einem Powerplay f\u00fcr Ingolstadt. Gefahr war also angesagt, doch die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden dieses Unterzahlspiel schadlos. Das sollte nun neue Motivation und neues Selbstvertrauen f\u00fcr die letzten 20 Minuten geben. Und beinahe h\u00e4tten die Eisb\u00e4ren auch sofort die Aufholjagd gestartet. Simon Despr\u00e9s hatte das vermeintliche 1:2 erzielt. Doch die beiden Hauptschiedsrichter Andrew Wilk und Rainer K\u00f6ttstorfer gaben das Tor nach Ansicht des Videobeweises nicht, da der Torh\u00fcter behindert wurde. \u00c4rgerlich aus Sicht der Hausherren, denn das w\u00e4re der perfekte Auftakt in die letzten 20 Minuten gewesen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch der Anschlusstreffer wurde nur verschoben. Bei 4-gegen-4 auf dem Eis fuhr Dominik Bokk mal \u00fcber rechts ins Angriffsdrittel und zog einfach mal aus dem Handgelenk ab. Mit Erfolg, sein Schuss schlug \u00fcber der Stockhandseite von Kevin Reich ein &#8211; 1:2 (47.). Gut, bei 123 Km\/h war der aber auch nicht wirklich zu halten. Und in diesem Fall war eine Einzelaktion endlich mal erfolgreich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun waren die Eisb\u00e4ren drin im Spiel und hielten den Druck aufrecht. Die Sch\u00fcsse waren nun auch deutlich gef\u00e4hrlicher als noch zuvor. Aber hinten musste man aufpassen, dass man die Konzentration hoch hielt. Denn einmal w\u00e4re ein Patzer in der Defensive bestraft worden, doch Mathias Niederberger rettete in h\u00f6chster Not.<br \/>\nVorne bot sich den Hauptst\u00e4dtern kurz nach dem Powerbreak die gro\u00dfe Chance zum Ausgleich. Louis-Marc Aubry musste wegen eines hohen Stocks auf die Strafbank und erm\u00f6glichte seinem Ex-Verein somit ein Powerplay. Das \u00dcberzahlspiel sah schon etwas besser aus, man lie\u00df die Scheibe schnell laufen, fand aber keine L\u00fccke, um den gef\u00e4hrlichen Schuss anzusetzen. So \u00fcberstanden die Schanzer diese brenzlige Situation und hielten weiterhin die knappe 2:1-F\u00fchrung.<br \/>\nAber die Berliner machten weiter ordentlich Druck und setzten sich im Angriffsdrittel fest. Mit Erfolg, denn in der 54. Spielminute klingelte es zum zweiten Mal an diesem Abend im Ingolst\u00e4dter Tor. Mark Zengerle spielte die Scheibe an der blauen Linie r\u00fcber zu Marcel Noebels, welcher per Onetimer abzog. In diesen hielt Zach Boychuk die Kelle rein und glich somit verdient zum 2:2 aus.<br \/>\nNachdem man am Sonntag noch ein 0:2 verspielt hatte, holte man heute selbst ein 0:2 auf. Und nun liefen die Eisb\u00e4ren richtig hei\u00df und nahmen Kevin Reich unter Beschuss. Ingolstadt konnte nur ganz selten mal f\u00fcr Entlastung sorgen. Vieles sprach jetzt f\u00fcr den n\u00e4chsten Heimsieg der Eisb\u00e4ren. Doug Shedden wollte seiner Mannschaft nochmal ein wenig Entlastung verschaffen und nahm 66 Sekunden vor dem Ende eine Auszeit. Das verhalf seiner Mannschaft zum Punktgewinn in der Hauptstadt. Und zudem nahm Ingolstadt noch 1:39 Minuten Powerplay mit in die Verl\u00e4ngerung. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Dort bot sich den Schanzern also die Riesenchance f\u00fcr den Zusatzpunkt. Doch die Eisb\u00e4ren bewiesen einmal mehr, wie stark sie im Penaltykilling sind. Sie \u00fcberstanden diese brenzlige Situation ohne Gegentor. Fortan setzten sich die Berliner im Angriffsdrittel fest und Ingolstadt stark unter Druck. Kevin Clark hatte den Siegtreffer auf dem Schl\u00e4ger, scheiterte aber an Kevin Reich. Und so musste wie bereits am Sonntag in D\u00fcsseldorf das Penaltyschie\u00dfen f\u00fcr die Entscheidung sorgen. Durchaus keine Parade-Disziplin der Hauptst\u00e4dter. Das hat man in D\u00fcsseldorf erst wieder schmerzlich erfahren m\u00fcssen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Penaltyschie\u00dfen war ein Spiegelbild des Spiels. Die Eisb\u00e4ren f\u00fchrten diesmal mit 2:0, doch Ingolstadt glich zum 2:2 aus. Matt White und Dominik Bokk hatten bis dahin sehr sehenswert f\u00fcr Berlin getroffen, Frederik Storm und Chris Bourque glichen jedoch f\u00fcr die Schanzer aus. Und dann kam es, wie es kommen musste. Dave Warsofsky versenkte den entscheidenden Penalty, w\u00e4hrend Matt White an Kevin Reich scheiterte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mit 40 Minuten Versp\u00e4tung waren die Eisb\u00e4ren im Spiel angekommen. Zwei Drittel lang taten sich die Berliner schwer, fanden nicht zu ihrem Spiel, verzettelten sich zu oft in Einzelaktionen und lie\u00dfen die Spielfreude und den Spielwitz der letzten Wochen vermissen. Ingolstadt war hier aber keinesfalls besser als die Eisb\u00e4ren, viel mehr waren sie gleich schlecht, dennoch f\u00fchrten sie nach 40 Minuten mit 2:0. Weil sie ihre wenigen Chancen eben effektiv nutzten. Erst im Schlussdrittel sah man endlich wieder Eisb\u00e4ren-Eishockey und prompt traf man zweimal und glich zum 2:2 aus. Danach war der Sieg zum greifen nah, man konnte seine \u00dcberlegenheit aber nicht ausnutzen. So musste am Ende das Penaltyschie\u00dfen \u00fcber den Sieg entscheiden. Das gleicht ja immer einer Gl\u00fccks-Lotterie, in der diesmal Ingolstadt das bessere Ende auf seiner Seite hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcr die Eisb\u00e4ren war es damit die zweite Niederlage in Folge und ein weiterer Beweis daf\u00fcr, dass ein Eishockeyspiel 60 Minuten dauert. Zwei Drittel lang bot man den 4.835 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof Magerkost. Ein starkes Drittel sicherte am Ende zwar noch den einen Punkt, doch zu mehr reichte es eben nicht mehr. Head Coach Serge Aubin wird seine Schl\u00fcsse aus diesem Spiel ziehen. Ausgerechnet so kurz vor den Playoffs fangen die Eisb\u00e4ren an zu schw\u00e4cheln. Nat\u00fcrlich geht es f\u00fcr die Gegner zurzeit um wichtige Punkte, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren vermeintlich den Hauptrundensieg schon in der Tasche haben. Vielleicht fehlen den Jungs da die letzten, entscheidenden Prozente, um die Spiele f\u00fcr sich zu entscheiden.\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WalkersB\u00e4renNews\/Saison 2021\/2022\u00a0\u2013\u00a0Ausgabe #25: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Heimspiel am Dienstagabend gegen den ERC Ingolstadt knapp verloren. Am Ende hie\u00df es 2:3 n.P. Zwei Drittel lang entt\u00e4uschten die Eisb\u00e4ren ihre Fans. Erst im letzten Drittel wurde es besser, zum Sieg reichte es am Ende aber nicht mehr. 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