{"id":10105,"date":"2022-02-22T22:02:20","date_gmt":"2022-02-22T21:02:20","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10105"},"modified":"2022-02-22T22:02:20","modified_gmt":"2022-02-22T21:02:20","slug":"effektiv-und-eiskalt-vor-dem-tor-die-eisbaeren-berlin-fegen-die-koelner-haie-mit-71-vom-eigenen-eis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/02\/22\/effektiv-und-eiskalt-vor-dem-tor-die-eisbaeren-berlin-fegen-die-koelner-haie-mit-71-vom-eigenen-eis\/","title":{"rendered":"Effektiv und Eiskalt vor dem Tor: Die Eisb\u00e4ren Berlin fegen die K\u00f6lner Haie mit 7:1 vom eigenen Eis"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-16\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/130px-Koelner-haie-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"130\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">So kann man nach einer vierw\u00f6chigen Pause zur\u00fcck in den Ligabetrieb kommen: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den K\u00f6lner Haien deutlich mit 7:1 (2:0,3:0,2:1) gewonnen und damit einen weiteren Sieg auf fremden Eis gefeiert. Beide Mannschaften hatten dicke Chancen, aber w\u00e4hrend K\u00f6ln seine dicken Chancen vergab, nutzten die Berliner ihre Chancen eiskalt aus.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Chefcoach Serge Aubin musste im Vergleich zum letzten Ligaspiel vor \u00fcber vier Wochen beim EHC Red Bull M\u00fcnchen auf die beiden Olympia-Fahrer Morgan Ellis und Leo Pf\u00f6derl verzichten. Ellis kam erst am Sonntag zur\u00fcck in die Hauptstadt und wurde heute geschont, Pf\u00f6derl hat eine kleine Verletzung, welcher aber nicht schlimm ist, wie Aubin am Tag vor dem Ausw\u00e4rtsspiel in der Domstadt sagte. Aber es gab auch gute Nachrichten, denn mit Zach Boychuk und Frans Nielsen kehrten zwei Spieler zur\u00fcck ins Line-up.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Platz von Pf\u00f6derl in der ersten Reihe neben Marcel Noebels und Blaine Byron nahm Mark Zengerle ein. R\u00fcckkehrer Nummer eins, Zach Boychuk, st\u00fcrmte als Center zwischen Yannick Veilleux und Kevin Clark in der zweiten Formation. Matt White und Giovanni Fiore bildeten in M\u00fcnchen noch die zweite Reihe zusammen mit Mark Zengerle. Heute st\u00fcrmten sie in der dritten Angriffsreihe zusammen mit Center und R\u00fcckkehrer Nummer zwei Frans Nielsen. Die vierte Reihe bestand aus den Youngsters Sebastian Streu, Manuel Wiederer und Marco Ba\u00dfler.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Platz von Morgan Ellis in der Defensive neben Nicholas B. Jensen nahm Eric Mik ein. Die weiteren Verteidiger-P\u00e4rchen bildeten Kai Wissmann und Jonas M\u00fcller sowie Frank H\u00f6rdler und Simon Despr\u00e9s. Und im Tor stand erneut Mathias Niederberger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Teams trafen zum vierten und letzten Mal in der Hauptrunde aufeinander. Alle drei bisherigen Duelle gingen an die Eisb\u00e4ren &#8211; 5:3 und 3:1 in der Hauptstadt sowie 2:1 in K\u00f6ln. Gelang den Eisb\u00e4ren heute der vierte Sieg im vierten Spiel?<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Haie hatten allerdings einen kleinen Vorteil, absolvierte die Mannschaft von Trainer Uwe Krupp doch schon zwei Spiele nach der Olympiapause. Und am Sonntag beendeten die Domst\u00e4dter mit einem 4:3-Sieg gegen Iserlohn ihre zehn Spiele andauernde Niederlagenserie und holten zudem den ersten Dreier seit 15 Ligaspielen. Es war also die Frage, ob K\u00f6ln durch den Rhythmus oder aber die Eisb\u00e4ren durch das ausgeruht sein im Vorteil waren. Anders herum h\u00e4tte es auch eine Kraftfrage sein k\u00f6nnen, denn f\u00fcr K\u00f6ln war es das dritte Spiel in f\u00fcnf Tagen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Den Beginn dominierten aber erst einmal die Eisb\u00e4ren, die hoch konzentriert aus der Kabine kamen, K\u00f6ln sofort unter Druck setzten und auch schon zweimal f\u00fcr Gefahr vor dem Tor von Ex-Eisb\u00e4ren-Goalie Tomas P\u00f6pperle sorgten. Und f\u00fcr diese starke Anfangsphase belohnten sich die Hauptst\u00e4dter mit dem fr\u00fchen 1:0. Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler hatte von der blauen Linie abgezogen und die Scheibe schlug hinter P\u00f6pperle im Tor ein (6.). Evtl. war die Scheibe noch von Mark Zengerle abgef\u00e4lscht, aber egal, Tor ist Tor, egal wer es macht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hausherren hatten aber direkt die Chance zum Ausgleich, als Nicholas B. Jensen die erste Strafzeit der Partie kassierte. Ja, die Sache mit den Strafen schien sich auch nach Olympia fortzusetzen. K\u00f6ln mit einem starken \u00dcberzahlspiel, aber Jon Matsumoto, Maury Edwards und vor allem Andreas Thuresson lie\u00dfen gute Chancen liegen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Galt aber nicht f\u00fcr die Berliner, die \u00e4u\u00dferst effektiv und eiskalt vor dem Tor auftraten. Zwei-auf-Eins-Konter der Eisb\u00e4ren, Blaine Byron schickte einen K\u00f6lner Verteidiger gekonnt ins Leere, hatte dann noch das Auge f\u00fcr Mark Zengerle am rechten Pfosten und der schoss die Scheibe m\u00fchelos ins leere Tor . 2:0 (13.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">K\u00f6ln im weiteren Verlauf durchaus bem\u00fcht, aber die Defensive der Eisb\u00e4ren gab wenig Chancen ab und wenn die Haie Sch\u00fcsse auf das Tor feuerten, war Mathias Niederberger zur Stelle. So blieb es beim 2:0 nach 20 Minuten, was die Berliner ihrer Effektivit\u00e4t zu verdanken hatten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zu Beginn des Mitteldrittels bot sich den Hauptst\u00e4dtern fr\u00fch die Chance zur Vorentscheidung, denn man hatte das erste \u00dcberzahlspiel. Colin Ugbekile wollte Zach Boychuk &#8222;verkloppen&#8220;, bekam daf\u00fcr aber 2+2-Minuten w\u00e4hrend Boychuk nur zwei Minuten kassierte. Das Powerplay der Berliner ist ja noch mit die gr\u00f6\u00dfte Baustelle im Team des Tabellenf\u00fchrers. Doch das hier sah schon sehr gut aus, die Scheibe lief gut und man spielte es mit viel \u00dcbersicht und vor allem viel Ruhe. Und gerade als die Haie wieder komplett waren, schlug Kevin Clark nach starkem Zuspiel von Marcel Noebels zu &#8211; 3:0 (23.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der denkbar schlechteste Start f\u00fcr die Hausherren. Und es kam noch dicker. Jonas M\u00fcller wurde am linken Bullykreis angespielt, hatte zu viel Platz und Zeit, konnte sich die Ecke aussuchen und erh\u00f6hte auf 4:0 (25.). Dem Treffer folgten prompt die ersten Pfiffe der 4.000 Zuschauer in der Lanxess Arena.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Diesen Schock mussten die Haie nat\u00fcrlich erst einmal verdauen. Aber Marcel M\u00fcller &#8211; ja, ihr ahnt es, auch ein Ex-Eisb\u00e4r &#8211; w\u00e4re beinahe Nutznie\u00dfer eines Fehlpasses von Frank H\u00f6rdler geworden. Doch M\u00fcller schoss frei vor Niederberger am Tor vorbei. Wenn es nicht l\u00e4uft, dann l\u00e4uft es eben nicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und wenn du Erster bist, dann klappt alles. Blaine Byron auf Marcel Noebels, der hoch zu Nicholas B. Jensen und der D\u00e4ne nahm genau Ma\u00df &#8211; 5:0 (31.). Der erste Saisontreffer f\u00fcr Jensen, was an seinem Jubel deutlich zu erkennen war.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach war der Arbeitstag des einen Ex-Eisb\u00e4ren Tomas P\u00f6pperle beendet. Mit Justin Pogge kam ein weiterer ehemaliger Eisb\u00e4r zwischen die Pfosten. Und der verhinderte vier Minuten vor der zweiten Pause ganz stark gegen Yannick Veilleux, der auf einmal frei vor ihm stand und zum Abschluss kam.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Gastgebern war die Bem\u00fchung hier nicht abzusprechen, aber ihnen fehlte es eben einfach am Gl\u00fcck im Abschluss &#8211; selbst bei besten Chancen. So war die Partie im Grunde bereits nach 40 Minuten entschieden, denn die Eisb\u00e4ren nahmen eine 5:0-F\u00fchrung mit in die zweite Drittelpause.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Schlussdrittel mussten die Haie gleich einmal fr\u00fch wieder in Unterzahl ran. Doch das nutzten die Hausherren zum Ehrentreffer. Und nat\u00fcrlich war es eine Co-Produktion zweier Ex-Eisb\u00e4ren. Landon Ferraro schickte Mark Olver auf die Reise und der behielt vor Niederberger die Nerven. Er schob dem Berliner Schlussmann die Scheibe durch die Schoner &#8211; 1:5, eine Sekunde vor Ablauf der Strafe gegen K\u00f6ln (45.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Haie hatten sich f\u00fcr den Schlussabschnitt viel vorgenommen, wollten zumindest dieses Drittel f\u00fcr sich entscheiden und so mit einem guten Gef\u00fchl aus dem Spiel gehen. Der Einsatz stimmte auf jeden Fall und man spielte weiter nach vorne. Die Eisb\u00e4ren waren in den letzten 20 Minuten nur selten vor dem Tor von Justin Pogge zu sehen. Vielmehr konzentrierte sich die Mannschaft von Coach Serge Aubin jetzt auf die Defensive. Allerdings nicht unbedingt immer mit der n\u00f6tigen Entschlossenheit. Jedenfalls kamen die K\u00f6lner manchmal zu einfach vor das Tor und zu Chancen. Mathias Niederberger blieb jedoch die gesamte Spielzeit \u00fcber hoch konzentriert und entsch\u00e4rfte auch beste K\u00f6lner M\u00f6glichkeiten.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Entschlossen war man dann aber wieder vor dem gegnerischen Tor. Matt White holte von links mal kurz zum Schlagschuss aus und zimmerte die Scheibe in die Ecke &#8211; 6:1 (54.). Die Eisb\u00e4ren trafen also auch in einem bis dahin nicht wirklich guten Drittel, aber auch das macht Spitzenmannschaften eben aus. Man traf mitten in der Drangphase der K\u00f6lner. Damit war dann nat\u00fcrlich auch der K\u00f6lner Schwung weg und die Eisb\u00e4ren sorgten 58 Sekunden vor dem Ende sogar noch f\u00fcr das 7:1 durch Matt White.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein am Ende verdienter Ausw\u00e4rtssieg f\u00fcr die Eisb\u00e4ren Berlin. Diesen hatte man seiner Effektivit\u00e4t und Kaltschn\u00e4uzigkeit vor dem Tor zu verdanken. Denn w\u00e4hrend K\u00f6ln ebenso dicke Chancen hatte, diese aber eben nicht nutzen konnte, waren die Berliner vor dem Tor eiskalt. So hatte man die Partie bereits nach 40 Minuten f\u00fcr sich entschieden. Im Schlussdrittel lie\u00df man es dann zun\u00e4chst deutlich zu locker angehen und K\u00f6ln so zum Ehrentreffer kommen. Doch dann zog man das Tempo nochmal kurz an und legte die Treffer Nummer sechs und sieben nach. Marcel Noebels ragte man vier Torvorlagen heraus. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So kann man nach einer vierw\u00f6chigen Pause zur\u00fcck in den Ligabetrieb kommen: Die Eisb\u00e4ren Berlin haben ihr Ausw\u00e4rtsspiel bei den K\u00f6lner Haien deutlich mit 7:1 (2:0,3:0,2:1) gewonnen und damit einen weiteren Sieg auf fremden Eis gefeiert. 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