{"id":10101,"date":"2022-01-30T16:50:48","date_gmt":"2022-01-30T15:50:48","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10101"},"modified":"2022-01-30T16:50:48","modified_gmt":"2022-01-30T15:50:48","slug":"die-eisbaeren-berlin-im-januar-2022-ein-spiegelbild-der-saison","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/01\/30\/die-eisbaeren-berlin-im-januar-2022-ein-spiegelbild-der-saison\/","title":{"rendered":"Die Eisb\u00e4ren Berlin im Januar 2022: Ein Spiegelbild der Saison"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Heute vor eine Woche haben die Eisb\u00e4ren Berlin das letzte Spiel vor der Olympiapause bestritten. Mit 3:1 setzte man sich beim EHC Red Bull M\u00fcnchen durch und feierte damit den ersten Saisonsieg gegen die Mannschaft von Ex-Eisb\u00e4ren-Trainer Don Jackson. Heute in 23 Tagen steht f\u00fcr die Hauptst\u00e4dter erst das n\u00e4chste Ligaspiel an, dann treffen die Berliner am Dienstag, den 22.02, in der Domstadt auf die K\u00f6lner Haie. Zeit f\u00fcr uns also mal die Spiele der Eisb\u00e4ren im Januar Revue passieren zu lassen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Acht Partien hat die Mannschaft von Trainer Serge Aubin im abgelaufenen Monat absolviert und sie waren ein Spiegelbild der laufenden PENNY DEL-Saison. Vier Spiele bestritt man auf heimischen Eis, vier Spiele auf fremden Eis. Nur ein Heimspiel konnte man dabei gewinnen. Ausw\u00e4rts gewann man drei der vier Spiele. Was auch den bisherigen Saisonverlauf widerspiegelt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Denn von den bisherigen 22 Heimspielen gewann man nur die H\u00e4lfte, also elf. Ausw\u00e4rts absolvierte man erst 18 Spiele, gewann davon aber satte 14 und blieb dabei nur zweimal ohne Punkte. Bei einem 2:5 in Ingolstadt und einem 2:3 in Mannheim. Die Niederlage in der Kurpfalz war zugleich die einzige auf fremden Eis im Januar.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Es ist schon unerkl\u00e4rlich diese Diskrepanz zwischen Heim- und Ausw\u00e4rtsspielen der Eisb\u00e4ren Berlin. St\u00fcrmer Matt White wurde dazu nach dem Ausw\u00e4rtsspiel vergangenen Sonntag in M\u00fcnchen gefragt, wie er sich diese St\u00e4rke auf fremden Eis erkl\u00e4rt:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><strong><em><span style=\"color: #ff0000;\">Nun ich denke, das liegt an unserer intensiven Vorbereitung. Wir gehen da auf das fremde Eis. Das ist f\u00fcr die schwierig ohne eigene Fans. Also ich denke, dass uns das ein bisschen Vorteil verschafft. Das ist in dem Sinne ja kein richtiges Ausw\u00e4rtsspiel. Normalerweise, wenn das gegnerische Team das erste Tor schie\u00dft, ist deren Fangemeinde nicht da, um sie dann anzufeuern, ihnen die n\u00f6tige Energie zu geben, um weiterzumachen. Und wenn wir das erste Tor machen, dann h\u00f6rt man nichts, die Energie bleibt also auf unserer Seite und bei unseren Jungs, die auf der Bank sitzen. Jeder leistet seinen Betrag, spielt sein Spiel und so funktioniert das.<\/span><\/em><\/strong><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Vielleicht kann man diese Begr\u00fcndung ja auch auf die Heimschw\u00e4che der Eisb\u00e4ren zur\u00fcckf\u00fchren. Denn zu Hause tun sich die Berliner in dieser Saison enorm schwer. Und auch wenn man noch den &#8222;Luxus&#8220; hatte, vor Fans zu spielen. So richtig Stimmung kam dennoch nicht auf und so fehlte den Eisb\u00e4ren auch der &#8222;siebte Mann&#8220;, um ein Spiel noch einmal zu drehen. Immerhin konnte man in drei der vier Januar-Heimspiele punkten, verlor aber die beiden Duelle, wo es in die Verl\u00e4ngerung bzw. ins Penaltyschie\u00dfen ging. Was auch so eine Schw\u00e4che der Eisb\u00e4ren ist, hat man doch nur eins von insgesamt sieben Spielen noch gewonnen, in denen es \u00fcber die regul\u00e4re Spielzeit hinaus ging.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was im Januar noch auffiel? Die Eisb\u00e4ren kamen fast immer schlecht ins Spiel, gerieten in f\u00fcnf der acht Spiele in R\u00fcckstand und konnten nur zwei Spiele am Ende noch f\u00fcr sich entscheiden. In drei der vier Heimspiele lag man mit 0:1 hinten, nur gegen Augsburg konnte man am Ende noch gewinnen. Ausw\u00e4rts lag man in zwei Spielen mit 0:1 hinten und konnte nur das Gastspiel in D\u00fcsseldorf noch f\u00fcr sich entscheiden. Das zweite Spiel war das in Mannheim und da lag man nach den ersten 20 Minuten bereits mit 0:3 hinten. Da kam die Aufholjagd am Ende zu sp\u00e4t.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und trotz der eher durchwachsenen Bilanz haben die Hauptst\u00e4dter ihre Tabellenf\u00fchrung gefestigt und stehen weiterhin souver\u00e4n an der Tabellenspitze. Nach 40 Spielen hat man 80 Punkte auf dem Konto und somit einen Punkte-Quotienten von 2,00. Mit 141 Toren stellt man die beste Offensive, mit 106 Gegentoren hat man die f\u00fcnftbeste Defensive. Wobei diese Werte alle mit Vorsicht zu genie\u00dfen sind, ist die Tabelle der PENNY DEL doch arg verzerrt und die Frage nach dem sportlichen Wert stellt sich mehr denn je. W\u00e4hrend K\u00f6ln und D\u00fcsseldorf bereits 42 Spiele absolviert haben, steht Iserlohn noch bei 33 Spielen. Und wenn die PENNY DEL N\u00fcrnberg trotz arger Corona- und Verletzungssorgen heute in Augsburg mit nur zwei Reihen antreten l\u00e4sst, sagt das doch so ziemlich alles aus. Fairness wird in dieser Liga nicht gro\u00df geschrieben.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Kommen wir aber zur\u00fcck zum sportlichen und da drehte vor allem ein St\u00fcrmer richtig auf. Vor dem Januar stand Mark Zengerle bei gerade einmal zwei Toren und drei Vorlagen. Alleine im Januar sammelte Zengerle acht Scorerpunkte (2 Tore\/6 Vorlagen). Jener Zengerle, der zu Beginn der Saison noch des \u00d6fteren von der Trib\u00fcne aus zu gucken musste und bei dem ein Wechsel nach Schwenningen im Raum stand. Scheint fast so, als w\u00e4re die Nummer neun endlich in dieser Saison angekommen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Zum internen Top-Scorer reichte das aber nicht, denn den Platz schnappte sich Leo Pf\u00f6derl mit neun Scorerpunkten (4\/5). Aber auch Matt White (5\/3), Blaine Byron und Marcel Noebels (je 3\/4) wussten mit acht bzw. sieben Scorerpunkten zu \u00fcberzeugen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Auf dem deutschen Sektor sind sicherlich die beiden Tore von Manuel Wiederer erw\u00e4hnenswert. Aber auch die f\u00fcnf Scorerpunkte von Kai Wissmann (1\/4) und Frank H\u00f6rdler (0\/5). Zudem scorte Neuzugang Marco Ba\u00dfler erstmals im Trikot der Eisb\u00e4ren und das gleich dreifach (1\/2).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Bei den Torh\u00fctern kam Mathias Niederberger f\u00fcnfmal zum Einsatz, Tobias Ancicka dreimal. Niederberger punktete in vier der f\u00fcnf Spiele, feierte dabei drei Siege. Ancicka punktete in zwei Spielen und feierte einen Sieg.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Was im Januar bzw. in den letzten vier Spielen immer besser funktionierte, war das Powerplay der Eisb\u00e4ren. Das gro\u00dfe Sorgenkind der Berliner in dieser Saison. Satte f\u00fcnf Tore erzielte man in den letzten vier Spielen in \u00dcberzahl, was die Eisb\u00e4ren mit einer Erfolgsquote von nun 16,67 Prozent auf Platz zw\u00f6lf in der Liga verholfen hat. Da zeigt die Tendenz also definitiv weiterhin nach oben. Das Penaltykilling funktionierte dagegen weiterhin sehr gut, was Platz sechs mit einer Erfolgsquote von 80.42 Prozent auch unterstreicht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach 40 Spielen stehen die Eisb\u00e4ren auf Platz Eins in der PENNY DEL und sind mit 14 Ausw\u00e4rtssiegen in 18 Ausw\u00e4rtsspielen das beste Team der Liga. Man k\u00f6nnte also meinen, dass man bei den Berlinern rundum zufrieden ist mit der bisherigen Saison. Dem ist nicht ganz so, wie Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler nach dem Spiel in M\u00fcnchen im Interview sagte:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><em><strong><span style=\"color: #ff0000;\">Von der Platzierung her sind wir ganz gut gestartet. Wir haben uns einen guten Platz erarbeitet, das muss man ja dazu sagen, das hat uns keiner geschenkt. Wir waren von Anfang an ausw\u00e4rts sehr, sehr gut und sehr solide und souver\u00e4n. Trotz alledem glaube ich, dass wir in unserer Mannschaft immer noch Potential nach oben haben. Sei es das Powerplay, sei es bei 5-5. Aber nichtsdestotrotz haben wir eine grundsolide und tolle Basis und dadurch, dass wir auf einen Roadtrip gehen, wenn wir nach der Pause zur\u00fcckkommen, wollen wir das nat\u00fcrlich weiterhin so verteidigen.<\/span><\/strong><\/em><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nach der Olympiapause werden die Eisb\u00e4ren alles daran setzen, Platz Eins zu verteidigen, um als Erster in die Playoffs zu gehen. Die Frage ist nur, ob das wirklich so ein gro\u00dfer Vorteil f\u00fcr die Berliner ist. Denn die Heim-Bilanz sagt da was ganz anderes aus. Da w\u00e4re es fast schon ein Vorteil, wenn man als F\u00fcnfter in die Playoffs starten w\u00fcrde. Denn da hat man dann immer ein Ausw\u00e4rtsspiel mehr&#8230;<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute vor eine Woche haben die Eisb\u00e4ren Berlin das letzte Spiel vor der Olympiapause bestritten. Mit 3:1 setzte man sich beim EHC Red Bull M\u00fcnchen durch und feierte damit den ersten Saisonsieg gegen die Mannschaft von Ex-Eisb\u00e4ren-Trainer Don Jackson. 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