{"id":10096,"date":"2022-01-23T19:00:14","date_gmt":"2022-01-23T18:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10096"},"modified":"2022-01-23T19:00:14","modified_gmt":"2022-01-23T18:00:14","slug":"31-in-muenchen-die-eisbaeren-gewinnen-dank-eines-effektiven-ersten-drittels-und-einem-ueberragenden-mathias-niederberger-im-tor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/01\/23\/31-in-muenchen-die-eisbaeren-gewinnen-dank-eines-effektiven-ersten-drittels-und-einem-ueberragenden-mathias-niederberger-im-tor\/","title":{"rendered":"3:1 in M\u00fcnchen! Die Eisb\u00e4ren gewinnen dank eines effektiven ersten Drittels und einem \u00fcberragenden Mathias Niederberger im Tor"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-21\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/EHC_Red_Bull_Muenchen_JPG_XL-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"114\" height=\"114\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Im dritten Anlauf hat es endlich mit dem ersten Saisonsieg gegen Red Bull M\u00fcnchen geklappt. Die Eisb\u00e4ren Berlin gewannen ihr Ausw\u00e4rtsspiel am Sonntagnachmittag am Oberwiesenfeld mit 3:1 (3:0,0:1,0:0) und festigten damit ihre souver\u00e4ne Tabellenf\u00fchrung. Den Grundstein zum Sieg legte man im ersten Drittel, als man sich eiskalt und effektiv vor dem Tor pr\u00e4sentierte. Und der andere Grund, weshalb es endlich mit einem Sieg gegen M\u00fcnchen klappte, stand heute zwischen den Pfosten: Mathias Niederberger mit einer \u00fcberragenden Leistung heute, er spielt sich schon mal so langsam aber sicher in Olympia-Form.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin hatte das selbe Personal zur Verf\u00fcgung wie beim 4:3-Sieg am Mittwochabend in Ingolstadt. Die Defensiv-P\u00e4rchen und die Youngster-Reihe um Eric Mik, Marco Ba\u00dfler und Sebastian Streu blieben zusammen. Ansonsten \u00e4nderte Aubin in den ersten drei Reihen ein bisschen was. Blaine Byron kehrte wieder in die Paradereihe zwischen Leo Pf\u00f6derl und Marcel Noebels zur\u00fcck. Matt White r\u00fcckte wieder an die Seite von Mark Zengerle und Giovanni Fiore. Und Yannick Veilleux bildete die dritte Formation mit Manuel Wiederer und Kevin Clark zusammen. Im Tor stand Mathias Niederberger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften trafen zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. Letztmals vor neun Tagen in Berlin, als M\u00fcnchen sein erstes Spiel nach der Quarant\u00e4ne mit 3:2 n.V. gewann. Auch das erste Saisonspiel gewann M\u00fcnchen in der Hauptstadt mit 4:1. Es wurde also langsam mal Zeit f\u00fcr den ersten Berliner Sieg in dieser Saison gegen die Mannschaft von Coach Don Jackson.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der Start in das Spiel war schon einmal vielversprechend. Die Eisb\u00e4ren waren von Beginn an hellwach in dieser intensiven Anfangsphase und hatten zu Beginn ein leichtes \u00dcbergewicht. Yannick Veilleux hatte auch nach nicht einmal zwei Minuten die erste dicke M\u00f6glichkeit in diesem Spiel.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen brauchte aber auch nicht lange, um in diesem Spitzenspiel anzukommen. Maximilian Kastner mit der ersten gro\u00dfen Chance f\u00fcr die Hausherren. Sechs Minuten waren da gerade einmal gespielt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Partie war nun ausgeglichen, beide Teams begegneten sich auf Augenh\u00f6he. Und beide kamen auch zu Chancen. So wie Justin Sch\u00fctz, der Mitte des ersten Drittels durch war, aber an Mathias Niederberger scheiterte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Je l\u00e4nger das Auftaktdrittel dauerte, desto st\u00e4rker und druckvoller wurde M\u00fcnchen. Aber die Eisb\u00e4ren arbeiteten hart vor dem eigenen Tor und stemmten sich mit allen f\u00fcnf Mann gegen den Druck der Gastgeber. Und als die Berliner mal wieder vor dem M\u00fcnchner Tor auftauchten, klingelte es am Pfosten. Yannick Veilleux hatte zu genau gezielt. Besser zielte dann aber Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler, der f\u00fcnf Minuten vor der ersten Pause einfach mal von der blauen Linie abgezogen hatte. Manuel Wiederer &#8222;parkte&#8220; vor dem Tor und nahm Danny Aus den Birken sehr gut die Sicht und so f\u00fchrten die Eisb\u00e4ren in M\u00fcnchen &#8211; 1:0 (15.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und die eiskalten und effektiven Eisb\u00e4ren waren kurz danach wieder zur Stelle. M\u00fcnchen mit dem Fehler an der gegnerischen blauen Linie, Marcel Noebels war auf und davon, scheiterte zun\u00e4chst an Aus den Birken, doch der schob sich die Scheibe am Ende mit dem Schl\u00e4ger selbst ins Tor &#8211; 2:0 (17.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen versuchte sofort, eine Antwort zu finden und setzte sich wieder im Berliner Drittel fest. Aber die Hauptst\u00e4dter verteidigten weiterhin sehr stark und lie\u00dfen nichts zu. Alle Spieler beteiligten sich dabei an der Defensivarbeit, was Trainer Aubin freuen d\u00fcrfte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Noch viel mehr gefreut haben d\u00fcrfte ihn das, was 1,7 Sekunden vor dem Ende des ersten Drittels passierte. Die Eisb\u00e4ren waren in \u00dcberzahl, Danny Aus den Birken hatte keinen Schl\u00e4ger, Leo Pf\u00f6derl brachte die Scheibe r\u00fcber zu Matt White und der netzte problemlos ein &#8211; 3:0 (20.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wow, was f\u00fcr ein Statement der Eisb\u00e4ren, die hinten ganz stark verteidigten und vorne eiskalt ihre Chancen nutzten. Wenn M\u00fcnchen doch zu Chancen kam, dann war Mathias Niederberger zur Stelle und lie\u00df die M\u00fcnchner verzweifeln.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das zweite Drittel begann mit einem Torh\u00fcterwechsel bei den Hausherren. Henrik Haukeland h\u00fctete f\u00fcr die letzten 40 Minuten das Tor der M\u00fcnchner. Und der sah durchaus bem\u00fchte Gastgeber, die hier auch vom Ergebnis her einen Fu\u00df in dieses Spiel bekommen wollten. Denn spielerisch war das ja nicht schlecht in den ersten 20 Minuten, lediglich Mathias Niederberger und die eigene Chancenverwertung lie\u00dfen keinen Treffer zu. Selbiges traf auch jetzt wieder zu. Denn auch im zweiten Drittel hatte M\u00fcnchen Chancen, aber der Berliner Goalie lief hier nun richtig hei\u00df.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen blieb am Dr\u00fccker und bekam nach rund sechs Minuten das erste Powerplay des Spiels. Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler suchte mal wieder die Strafbank auf. In dieser Disziplin ist die Mannschaft von Ex-Eisb\u00e4ren-Coach Don Jackson die sechstbeste Mannschaft der Liga. Aber die gr\u00f6\u00dfte Chance hatten die Berliner in Unterzahl, als Matt White alleine auf Haukeland zu fuhr, aber die Scheibe knapp neben das Tor setzte. M\u00fcnchen lie\u00df diese gro\u00dfe M\u00f6glichkeit ungenutzt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">30 Minuten waren gespielt und sp\u00e4testens da d\u00fcrfte M\u00fcnchen klar gewesen sein, dass das heute wohl nichts wird mit Punkten gegen Berlin. Ben Street wurde am rechten Pfosten angespielt, kam zum Abschluss, aber die &#8222;Krake von Riga&#8220; fuhr sensationell seine Fanghand aus und fischte die Scheibe ganz stark runter.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">F\u00fcnf Minuten vor der zweiten Drittelpause war dann aber auch der deutsche Nationaltorh\u00fcter geschlagen. Konrad Abeltshauser hatte von der blauen Linie abgezogen, die Scheibe blieb vor dem Tor h\u00e4ngen und Jonathon Blum schaltete am schnellsten &#8211; 3:1 (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">M\u00fcnchen blieb danach am Dr\u00fccker und setzte die Eisb\u00e4ren immer wieder unter Druck. Die Mannschaft von Don Jackson erspielte sich auch sehr gute Chancen, aber Mathias Niederberger zeigte weiterhin eine ganz starke Leistung. Die Gastgeber h\u00e4tten sich inzwischen definitiv mehr als das eine Tor verdient gehabt. Aber Mathias Niederberger in dieser Form ist eben enorm schwer zu bezwingen. Und so nahmen die Eisb\u00e4ren eine 3:1-F\u00fchrung mit in die zweite Drittelpause. Doch gewonnen hatte man das Spiel noch nicht, denn auch f\u00fcr das letzte Drittel war mit viel Druck seitens der Hausherren zu rechnen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Doch von dem war zu Beginn des Schlussdrittels nichts zu sehen. Die Eisb\u00e4ren standen hinten sehr kompakt und machten die R\u00e4ume zu, so dass M\u00fcnchen erst gar nicht seine gef\u00e4hrlichen Angriffe aufziehen konnte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es dauerte einen Moment, bis auch das letzte Drittel Fahrt aufnahm. Aber sowohl M\u00fcnchen als auch Berlin hatten ihre Phasen in der offensiven Zone und kamen da auch zu guten M\u00f6glichkeiten. Ein kompletter Gegensatz zum Mitteldrittel also, wo M\u00fcnchen das Drittel komplett dominiert hatte.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften lieferten sich im Schlussabschnitt einen intensiven und hart umk\u00e4mpften Schlagabtausch. W\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren auf der Suche nach der Vorentscheidung waren, wollte M\u00fcnchen hier nat\u00fcrlich noch einmal f\u00fcr Spannung sorgen. Dabei waren die G\u00e4ste die aktivere Mannschaft. M\u00fcnchen konnte bei weitem nicht mehr so viel Druck wie noch im Mitteldrittel erzeugen. Was aber eben auch an der sehr starken Defensivarbeit der Hauptst\u00e4dter lag.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Rund drei Minuten vor dem Ende des Spiels nahm Don Jackson Goalie Henrik Haukeland zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Er riskierte also noch einmal alles, um die zwei Tore aufzuholen. Und f\u00fcr die letzten 89 Sekunden konnte M\u00fcnchen sogar 6-4 spielen, denn Giovanni Fiore kassierte kurz vor Schluss nochmal eine Strafzeit. Jackson nahm kurz vorm Powerplay noch seine Auszeit, um seiner Mannschaft die letzten Anweisungen f\u00fcr die m\u00f6gliche Aufholjagd zu geben. Aber die Eisb\u00e4ren \u00fcberstanden die Schlussphase ohne gro\u00dfe Probleme, denn die Defensive arbeitete erneut richtig stark und brachte somit das 3:1 souver\u00e4n \u00fcber die Zeit.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Ein Sieg, der hart erarbeitet wurde. Die Eisb\u00e4ren legten den Grundstein f\u00fcr die drei Punkte im ersten Drittel, als man \u00e4u\u00dferst effektiv und eiskalt agierte. Ein anderer Grund f\u00fcr den Sieg war die \u00fcberragende Defensivarbeit der gesamten Mannschaft und ein \u00fcberragender Mathias Niederberger zwischen den Pfosten. Alle Spieler beteiligten sich an der Defensivarbeit und unterst\u00fctzten den ganz stark haltenden Goalie. Gerade im Mitteldrittel bissen sich die M\u00fcnchner an der eigenen Chancenverwertung, der Berliner Defensive und eben an Mathias Niederberger die Z\u00e4hne aus. Im letzten Drittel lie\u00dfen die Eisb\u00e4ren nichts mehr anbrennen und erstickten eine M\u00fcnchner Aufholjagd im Keim. Ein rundum gelungener Nachmittag also am Oberwiesenfeld.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im dritten Anlauf hat es endlich mit dem ersten Saisonsieg gegen Red Bull M\u00fcnchen geklappt. 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