{"id":10086,"date":"2022-01-16T19:33:09","date_gmt":"2022-01-16T18:33:09","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10086"},"modified":"2022-01-16T19:33:09","modified_gmt":"2022-01-16T18:33:09","slug":"23-in-mannheim-ein-verschlafenes-erstes-drittel-sorgt-fuer-die-dritte-niederlage-in-folge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/01\/16\/23-in-mannheim-ein-verschlafenes-erstes-drittel-sorgt-fuer-die-dritte-niederlage-in-folge\/","title":{"rendered":"2:3 in Mannheim: Ein verschlafenes erstes Drittel sorgt f\u00fcr die dritte Niederlage in Folge"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-9\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Adler-Mannheim-logo_svg.png\" alt=\"\" width=\"115\" height=\"112\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Nun hat es also auch die Eisb\u00e4ren Berlin erwischt: Erstmals in dieser Saison haben die Eisb\u00e4ren Berlin drei Spiele in Folge verloren. Am Sonntagnachmittag verlor man das Spitzenspiel der PENNY DEL bei den Adler Mannheim mit 2:3 (0:3,1:0,1:0). Dabei legten die Adler bereits im ersten Drittel den Grundstein f\u00fcr den Heimsieg. Die Eisb\u00e4ren starteten ab dem zweiten Drittel zwar die Aufholjagd, doch letztendlich reichte es nur zu zwei Toren. Damit blieben die Berliner erst zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Punkt auf fremden Eis.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin standen erneut nur drei Reihen zur Verf\u00fcgung. Es kam keiner der verletzten oder an Corona erkrankten Spieler zur\u00fcck ins Line-up. Somit hatte Aubin das selbe Personal zur Verf\u00fcgung wie bei der 2:3-Niederlage n.V. gegen M\u00fcnchen am Freitagabend. Und die Reihen lie\u00df er auch unver\u00e4ndert. Auch im Tor blieb alles beim alten, Mathias Niederberger h\u00fctete beim DEL-Klassiker das Berliner Tor.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Beide Mannschaften standen sich zum dritten Mal in dieser Saison gegen\u00fcber. Beide Spiele fanden in der Hauptstadt statt, einmal gewannen die Eisb\u00e4ren (3:1) und einmal die Adler (3:0). Wer holte sich den Sieg beim ersten Aufeinandertreffen der Saison in der SAP-Arena?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Alles war vorbereitet f\u00fcr ein Spitzenspiel, denn es traf der Tabellenzweite auf den Tabellenersten. Zwei Top-Favoriten auf die deutsche Meisterschaft kreuzten am Sonntagabend die Schl\u00e4ger auf dem Eis in Mannheim. Und die Kurpf\u00e4lzer hatten den besseren Start. Vom ersten Bully weg Mannheim mit viel Druck, man konnte sich direkt im Angriffsdrittel festsetzen und die ersten Sch\u00fcsse auf Mathias Niederberger abfeuern. Der Berliner Goalie musste auch fr\u00fch in h\u00f6chster Not retten. Die Eisb\u00e4ren standen richtig unter Druck und mussten dann auch den R\u00fcckstand hinnehmen. David Wolf versuchte den Bauerntrick, scheiterte damit jedoch, aber Thomas Larkin kam am linken Pfosten an die Scheibe und netzte zum verdienten 1:0 ein (3.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den ersten guten Abschluss hatten die Eisb\u00e4ren erst nach rund f\u00fcnf Minuten, als Sebastian Streu im Slot frei zum Schuss kam, aber an Felix Br\u00fcckmann scheiterte. Danach kamen die Berliner immer besser ins Spiel und konnten weitere Sch\u00fcsse auf das Mannheimer Tor abgeben. Nun war es das erwartete Spiel auf Augenh\u00f6he. Denn auch die Adler kamen zu Chancen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Es ging jetzt hin und her und das mit sehr hohem Tempo. Das Spitzenspiel nahm Fahrt auf und es kam auf beiden Seiten zu hochkar\u00e4tigen Chancen. Doch die Adler waren es, die ihre nutzen konnten. Nicolas Kr\u00e4mmer schnappte sich die Scheibe an der eigenen blauen Linie, kam \u00fcber rechts rein ins Angriffsdrittel, fuhr Richtung Mitte und zog ab. Mathias Niederberger hatte bei dem satten Handgelenkschuss keine Chance und so stand es nach 15 Minuten 0:2 aus Berliner Sicht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Hauptst\u00e4dter versuchten in der Folge eine Antwort zu finden, doch die Mannheimer Defensive stand hinten sehr kompakt und verteidigte alle Eisb\u00e4ren-Versuche souver\u00e4n weg. Und vorne nutzten die Gastgeber ihre Chancen eiskalt, was aber auch daran lag, dass die Eisb\u00e4ren keine Zuordnung hatten und Mannheim immer wieder zu \u00dcberzahl-Angriffen kam. Tim Wohlgemuth erh\u00f6hte in der 20. Spielminute auf 3:0. Es roch ganz stark nach der dritten Niederlage in Folge, was es in dieser Saison bisher noch nie gab.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Der bisherige Auftritt der Eisb\u00e4ren gab wenig Hoffnung auf Besserung heute, aber ein Blick in die Statistik schon. Denn die letzten beiden Drittel geh\u00f6ren doch zu den besten der Berliner in dieser Saison. Und man begann das Mitteldrittel auch sehr druckvoll, h\u00e4tte sich aber beinahe bei einem Scheibenverlust das vierte Gegentor eingefangen. Ruslan Iskhakov war auf und davon, wollte Mathias Niederberger austanzen, scheiterte aber am Berliner Goalie.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber es ging im zweiten Drittel genau so weiter wie im ersten. Mit sehr viel Platz in der Berliner Defensive, was Mannheim zu Chancen einlud. Mannheim spielte weiterhin unver\u00e4ndert stark. Vorne erarbeiteten sich die Adler die Chancen und hinten lie\u00dfen sie wenig von den Eisb\u00e4ren zu, weil man nach wie vor sehr kompakt verteidigte. Und die Eisb\u00e4ren fanden kein Mittel, um dieses Bollwerk zu knacken.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mitte des zweiten Drittels kassierten die Hausherren durch Ex-Eisb\u00e4r Mark Katic die erste Strafzeit der Partie. Das zweitschlechteste Powerplay der PENY DEL durfte also ran. Am Freitag beim Heimspiel gegen M\u00fcnchen war man da ja noch zweimal erfolgreich gewesen. Muss aber eine Ausnahme gewesen sein, denn f\u00fcr Gefahr konnte man in \u00dcberzahl hier nicht sorgen. Zur Verteidigung muss man aber auch erw\u00e4hnen, dass die Kurpf\u00e4lzer das beste Unterzahlspiel der Liga haben.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und das Penaltykilling der Adler durfte f\u00fcnf Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels noch einmal ran. Marcel Noebels scheiterte noch an Felix Br\u00fcckmann, doch kurz vor Ablauf der Strafe traf Blaine Byron. Mark Zengerle hatte die Scheibe hoch an die blaue Linie gespielt, wo Kai Wissmann abzog. Byron hielt die Kelle in den Schuss und verk\u00fcrzte auf 3:1 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Kurz vor Ende des Mitteldrittels musste dann aber mal das Unterzahlspiel der Eisb\u00e4ren ran, denn Morgan Ellis kassierte die erste Strafzeit der Eisb\u00e4ren. Doch dieses \u00fcberstanden die Berliner problemlos und hatten durch Sebastian Streu sogar die beste Chance. Am Ende blieb es beim 3:1 nach 40 Minuten f\u00fcr Mannheim. Noch war also ein kleines F\u00fcnkchen Hoffnung da.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Und der Auftritt im zweiten Drittel war schon besser als im ersten, aber wollte man hier noch etwas Z\u00e4hlbares aus Mannheim mitnehmen, musste eine Leistungssteigerung her. Eisb\u00e4ren-Trainer Serge Aubin \u00e4nderte zu Beginn des Schlussdrittels was an seinen Angriffsreihen. Matt White ging in die Reihe zwischen Marcel Noebels und Leo Pf\u00f6derl und Blaine Byron bildete jetzt eine Formation mit Giovanni Fiore und Kevin Clark zusammen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren hatten sich auf jeden Fall einiges f\u00fcr den Schlussabschnitt vorgenommen und suchten immer wieder den Weg in die Offensive, wo sie aber auf eine nach wie vor sehr kompakte Adler-Defensive trafen. Was aber zu erwarten war, dass Mannheim sich vor allem auf die Defensive konzentrierte und auf Konter lauerte. Schlie\u00dflich mussten die Eisb\u00e4ren hier kommen und das taten sie auch. Matt White setzte Marcel Noebels in Szene, doch der Pfosten rettete f\u00fcr Mannheim.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Zeit lief den Berlinern nun immer mehr davon und es mangelte ihnen an solch gef\u00e4hrlichen Chancen wie die von Noebels. Die Bem\u00fchung konnte man den Eisb\u00e4ren dabei aber nicht absprechen, doch die Adler verstanden es, ihr Tor zu verteidigen und lie\u00dfen wenig zu. Gefordert wurde die Mannheimer Defensive aber rund vier Minuten vor dem Ende nochmal, als Sinan Akdag die dritte Strafzeit f\u00fcr die Hausherren kassierte. Das Powerplay mussten die Eisb\u00e4ren nun nat\u00fcrlich nutzen, sollte es hier noch mit Punkten in der Kurpfalz klappen. Doch man spielte es zu kompliziert, fand keine Anspielstation und konnte f\u00fcr keinerlei Gefahr vor Felix Br\u00fcckmann sorgen. Da hatte man eine dicke Chance f\u00fcr den Anschlusstreffer vertan.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">68 Sekunden vor dem Ende des Spiels nahmen die Eisb\u00e4ren die Auszeit, Co-Trainer Craig Streu gab die letzten Anweisungen. Goalie Mathias Niederberger blieb f\u00fcr die letzten Sekunden auf der Bank, die Eisb\u00e4ren versuchten es also jetzt mit sechs Spielern. Und verk\u00fcrzten auf 2:3. Morgan Ellis brachte die Scheibe von der blauen Linie auf das Tor, dort entstand ein Gew\u00fchl, in dem Matt White die \u00dcbersicht behielt und den Anschlusstreffer erzielte. 50,4 Sekunden waren da noch auf der Uhr. Und beinahe w\u00e4re Leo Pf\u00f6derl noch der Ausgleich gelungen, doch sein Solo entsch\u00e4rfte Felix Br\u00fcckmann, der Mannheim damit den knappen 3:2-Sieg sicherte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Das Spiel hat man im ersten Drittel verloren. Da konnten die Eisb\u00e4ren dem Druck der Mannheimer nicht stand halten und lagen mit 0:3 hinten. Im Mitteldrittel fand man dann einen Weg ins Spiel und konnte auch auf 1:3 verk\u00fcrzen, aber so wirklich gut war das Drittel auch noch nicht. Im letzten Drittel warfen die Eisb\u00e4ren dann nochmal alles nach vorne und machten ordentlich Druck, doch mehr als der Anschlusstreffer von Matt White gelang den Berlinern dann nicht mehr. Somit beendet man das Wochenende der Spitzenspiele mit nur einem Punkt.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Wenn man etwas Positives mitnehmen will, dann den Fakt, dass man auch heute wieder in \u00dcberzahl getroffen und somit drei der vier Treffer an diesem Wochenende im Powerplay erzielt hat. Wenn man genau ist, eigentlich alle vier, denn das 2:3 fiel bei 6-5 auf dem Eis. Und auch von der Disziplin her war es mit nur einer Strafzeit ein gutes Zeichen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Ansonsten wird das Trainerteam dieses Spiel aufarbeiten und die richtigen Schl\u00fcsse daraus ziehen. Und einen gro\u00dfen Teil wird dabei garantiert das erste Drittel spielen, denn dort hat man eben diesen DEL-Klassiker heute verloren.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun hat es also auch die Eisb\u00e4ren Berlin erwischt: Erstmals in dieser Saison haben die Eisb\u00e4ren Berlin drei Spiele in Folge verloren. 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