{"id":10068,"date":"2022-01-07T21:55:35","date_gmt":"2022-01-07T20:55:35","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10068"},"modified":"2022-01-07T21:55:35","modified_gmt":"2022-01-07T20:55:35","slug":"74-in-duesseldorf-eisbaeren-verspielen-41-fuehrung-finden-aber-am-ende-doch-noch-einen-weg-um-das-spiel-zu-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2022\/01\/07\/74-in-duesseldorf-eisbaeren-verspielen-41-fuehrung-finden-aber-am-ende-doch-noch-einen-weg-um-das-spiel-zu-gewinnen\/","title":{"rendered":"7:4 in D\u00fcsseldorf: Eisb\u00e4ren verspielen 4:1-F\u00fchrung, finden aber am Ende doch noch einen Weg, um das Spiel zu gewinnen."},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-23\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg\" alt=\"\" width=\"112\" height=\"112\" srcset=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi.jpg 289w, https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/RZ_Logo_DEG_rgb_72dpi-150x150.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 112px) 100vw, 112px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Am Freitagabend setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 7:4 (2:1,2:2,3:1) bei der D\u00fcsseldorfer EG durch und festigten damit die Tabellenf\u00fchrung in der PENNY DEL. Dabei verspielten die Berliner zwischenzeitlich eine 4:1-F\u00fchrung, fanden am Ende aber doch noch einen Weg, um das Spiel f\u00fcr sich zu entscheiden.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin musste auf Manuel Wiederer (Corona) und Yannick Veilleux (f\u00fchlte sich nicht gut) im Vergleich zum Augsburg-Spiel verzichten. Und so wurden die Angriffsreihen auch ver\u00e4ndert und auf drei Reihen reduziert. Die Paradereihe um Marcel Noebels, Leo Pf\u00f6derl und Blaine Byron blieb zusammen. In der zweiten Reihe ersetzte Giovanni Fiore Kevin Clark und st\u00fcrmte an der Seite von Matt White und Mark Zengerle. Die dritte Reihe bildeten Kevin Clark, Sebastian Streu und Marco Ba\u00dfler. Eric Mik war als siebter Verteidiger dabei. Und im Tor stand Mathias Niederberger.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zweimal trafen beide Teams in dieser Saison bisher aufeinander, zweimal gewann die DEG und das jeweils in Berlin &#8211; 1:3, 6:7 n.V.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Verhaltener Beginn im ISS-Dome, was sicher auch daran lag, dass die Eisb\u00e4ren angesichts von nur drei Reihen mit ihren Kr\u00e4ften haushalten wollten. Die DEG war die aktivere Mannschaft zu Beginn, etwas hochkar\u00e4tiges sprang dabei aber nicht heraus au\u00dfer ein paar Sch\u00fcssen auf das Berliner Tor.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste aus der Hauptstadt fanden dann aber auch ins Spiel und zeigten sich mal im Angriffsdrittel, wo man sich auch mehrmals festsetzen konnte, doch die DEG lie\u00df ebenso wenig Platz f\u00fcr gef\u00e4hrliche Abschl\u00fcsse. Dennoch war es keine schlechte Partie, denn beide Teams waren offensiv ausgerichtet und spielten mit viel Tempo.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die erste gef\u00e4hrliche Szene vor dem Tor geh\u00f6rte den Hausherren. Die Rheinl\u00e4nder brachten die Scheibe vor das Berliner Tor, dort entstand eine un\u00fcbersichtliche Situation, in der Carter Proft die \u00dcbersicht behielt und zum 1:0 einschie\u00dfen konnte. Im dritten Spiel im neuen Jahr der dritte R\u00fcckstand der Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Doch die Berliner schlugen nur zwei Minuten sp\u00e4ter eiskalt zur\u00fcck. Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler hatte von der blauen Linie abgezogen und Marco Ba\u00dfler f\u00e4lschte die Scheibe entscheidend ab &#8211; 1:1 (12.). Das erste Tor des Neuzuganges im Trikot der Eisb\u00e4ren.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Was einmal klappt, klappt auch zweimal. Frank H\u00f6rdler zog aus identischer Position ab und dieses Mal war es Mark Zengerle, welcher vor dem Tor die Scheibe als letzter ber\u00fchrte &#8211; 2:1 (16.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die G\u00e4ste zeigten sich hier \u00e4u\u00dferst effektiv in den ersten 20 Minuten, denn die DEG hatte deutlich mehr Sch\u00fcsse zu diesem Zeitpunkt abgegeben. Aber viel Gefahr konnten sie damit nicht erzeugen, w\u00e4hrend die Berliner zweimal gut vor dem gegnerischen Tor &#8222;parkten&#8220; und so f\u00fchrte man hier nach 20 Minuten mit 2:1.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im Mitteldrittel legten die Berliner gleich noch einen drauf. Kai Wissmann wurde im Angriffsdrittel angespielt, hatte zu viel Platz und Zeit, holte zum Schlagschuss aus und h\u00e4mmerte die Scheibe ins Tor &#8211; 3:1 (23.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Und jetzt waren die Berliner richtig gut drin, fingen die Scheibe ab, Blaine Byron kam \u00fcber rechts zum Abschluss und schon stand es 4:1 (25.). Das ging jetzt alles zu schnell f\u00fcr die DEG. Und den Eisb\u00e4ren gab das nat\u00fcrlich noch mehr Selbstvertrauen, was bei so einer kurzen Bank wichtig war. Bei der DEG kamen dagegen die Gedanken zur\u00fcck, welche man nach sechs Niederlagen in Folge mit sich rum tr\u00e4gt. Die Verunsicherung war zu sp\u00fcren, was auch die Eisb\u00e4ren merkten und so versuchten sie, direkt nachzulegen. Sie dominierten das Spiel nun voll und ganz, D\u00fcsseldorf wurde immer weiter ins eigene Drittel rein gedr\u00e4ngt und geriet ins schwimmen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die DEG konnte sich dann zwar mal befreien, aber dennoch waren die Eisb\u00e4ren weiter am Dr\u00fccker. Und rund sechs Minuten vor der zweiten Pause bot sich den Eisb\u00e4ren auch noch die Chance, in \u00dcberzahl nachzulegen. Aber das Powerplay ist ja <em>d a s<\/em> Sorgenkind der Berliner. Doch das sollte auch nur 44 Sekunden dauern, dann musste auch Kai Wissmann auf die Strafbank. Und das nun folgende 4-4 wusste die DEG f\u00fcr sich zu nutzen. Daniel Fischbuch kam \u00fcber rechts zum Abschluss und d\u00fcpierte Mathias Niederberger, denn die Scheibe rutschte dem Berliner Goalie durch die Schoner &#8211; 4:2 (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Der Ex-Eisb\u00e4r hauchte seiner DEG also nochmal neues Leben ein. Und die Chane zum dritten Tor bot sich den Hausherren ja auch direkt im Powerplay, denn rund 40 Sekunden hatte D\u00fcsseldorf dann noch einen Mann mehr auf dem Eis. Brenzlig wurde es zwar vor Niederberger, aber ein Tor sollte der DEG hier nicht gelingen. Das gelang ihnen dann aber bei angezeigter Strafzeit gegen Berlin. Tobias Eder war der Torsch\u00fctze gewesen und auf einmal stand es nur noch 3:4 (37.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nicht nur den Eisb\u00e4ren gelang also hier der Doppelschlag, auch D\u00fcsseldorf schlug zweimal innerhalb k\u00fcrzester Zeit zu und pl\u00f6tzlich war wieder Spannung im Spiel. Und nun war es die DEG, welche hier am Dr\u00fccker war. Nun waren es die Eisb\u00e4ren, die jetzt erstmal unter Druck waren. So schnell kann es eben im Eishockey gehen. Die Berliner retteten die 4:3-F\u00fchrung aber in die Drittelpause und konnten sich so noch einmal f\u00fcr das letzte Drittel sammeln. Denn da w\u00fcrde die DEG noch einmal alles nach vorne werfen und die Kraft-Frage w\u00fcrde wieder eine Rolle spielen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Denn die DEG konnte ja mit vier Reihen spielen, w\u00e4hrend die Eisb\u00e4ren nur drei zur Verf\u00fcgung hatten. Und es passierte das, was zu erwarten war. Ex-Eisb\u00e4r Cedric Schiemenz lie\u00df Morgan Ellis alt aussehen und netzte zum 4:4 ein (44.). Die Eisb\u00e4ren hatten leichtfertig ein 4:1 verspielt, obwohl man eigentlich alles im Griff hatte. Doch durch Nachl\u00e4ssigkeiten brachte man D\u00fcsseldorf wieder zur\u00fcck ins Spiel und auf einmal war man wieder an das 6:7-Spiel in Berlin erinnert. Auch da vernachl\u00e4ssigten die Berliner ihre Defensive.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren versuchten danach eine Antwort zu finden und sorgten auch f\u00fcr Gefahr vor Hendrik Hane. Aber es fehlte ihnen noch das Gl\u00fcck im Abschluss. Doch die Richtung stimmte nun wieder. Und als Blaine Byron die Scheibe hatte und keine Anspielstation fand, zog er einfach mal ab. Mit Erfolg, die Scheibe schlug im Winkel ein &#8211; 5:4 (50.). Da trifft dann eben das Motto wieder zu: &#8222;Jede Scheibe auf das Tor ist eine gute!&#8220;. Angedeutet hatte sich das Tor aber nicht, doch das war den Eisb\u00e4ren relativ egal.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nun hatten sich die Vorzeichen wieder ge\u00e4ndert, denn jetzt musste D\u00fcsseldorf wieder eine Antwort finden und mehr ins Spiel investieren. Aber die Eisb\u00e4ren lie\u00dfen hinten nicht mehr viel zu und vorne sorgten sie f\u00fcr die endg\u00fcltige Entscheidung. Giovanni Fiore sah Matt White am linken Pfosten stehen und der schoss die Scheibe ins leere Tor &#8211; 6:4 (59.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">DEG-Coach Harold Kreis versuchte dennoch alles und nahm seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Das nutzten jedoch die Berliner zum 7:4, Marcel Noebels mit dem Empty-Net-Goal (60.). So zogen die Eisb\u00e4ren nochmal den Kopf aus der Schlinge und sicherten sich die n\u00e4chsten drei Punkte.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Mal wieder ein Spiel, in dem die Eisb\u00e4ren ihre zwei Gesichter und erneut nicht \u00fcber 60 Minuten Konstanz zeigten. Die DEG fand besser ins Spiel und ging folgerichtig in F\u00fchrung. Doch durch gnadenlose Effektivit\u00e4t drehten die Berliner noch im ersten Abschnitt das Spiel. Im Mitteldrittel hatte man dann vermeintlich alles im Griff, zog auf 4:1 davon, verpasste es im Anschluss aber, das Spiel zuzumachen. So brachte man D\u00fcsseldorf durch Nachl\u00e4ssigkeiten wieder zur\u00fcck ins Spiel und die Rheinl\u00e4nder wussten das zu nutzen. Im Schlussdrittel glich die DEG tats\u00e4chlich zum 4:4 aus, aber die Eisb\u00e4ren bewiesen einmal mehr, dass sie auch in engen Spielen Wege finden, diese f\u00fcr sich zu entscheiden. Ein Talent, welches in den Playoffs noch wichtig werden k\u00f6nnte. Dennoch d\u00fcrften Trainer Serge Aubin die Unkonzentriertheiten mitten im Spiel ge\u00e4rgert haben. Eine Reaktion zeigten seine Spieler dann aber im Schlussdrittel.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Eisb\u00e4ren Berlin haben den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Am Freitagabend setzten sich die Hauptst\u00e4dter mit 7:4 (2:1,2:2,3:1) bei der D\u00fcsseldorfer EG durch und festigten damit die Tabellenf\u00fchrung in der PENNY DEL. 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