{"id":10012,"date":"2021-12-21T22:17:59","date_gmt":"2021-12-21T21:17:59","guid":{"rendered":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/?p=10012"},"modified":"2021-12-21T22:17:59","modified_gmt":"2021-12-21T21:17:59","slug":"23-n-p-die-eisbaeren-verlieren-auch-das-dritte-duell-gegen-wolfsburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/2021\/12\/21\/23-n-p-die-eisbaeren-verlieren-auch-das-dritte-duell-gegen-wolfsburg\/","title":{"rendered":"2:3 n.P.: Die Eisb\u00e4ren verlieren auch das dritte Duell gegen Wolfsburg"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-5201\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/grizzlys-wolfsburg-logo.png\" alt=\"\" width=\"113\" height=\"116\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-12\" src=\"https:\/\/eisbaerlin.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/09\/125px-Logo_ERC_Ingolstadt_svg.png\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"114\" \/><span style=\"color: #000000;\">Mit vier Siegen in Folge im Gep\u00e4ck waren die Eisb\u00e4ren in die Autostadt gereist. Mit der dritten Niederlage im dritten Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg trat man am Ende die Heimreise wieder an. Die Berliner unterlagen im Spitzenspiel mit 2:3 (0:1,2:0,0:1\/0:0,0:1) n.P. den Niedersachsen. Am Ende machten mal wieder die Special Teams den Unterschied aus. Kassierte man bei der ersten Niederlagen in Wolfsburg noch vier Gegentreffer in Unterzahl, waren es heute zwei. Und die sorgten daf\u00fcr, dass es in die Verl\u00e4ngerung ging, wo sich die Grizzlys im Penaltyschie\u00dfen den Zusatzpunkt sicherten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Eisb\u00e4ren-Coach Serge Aubin vertraute auf die selben vier Sturmreihen, welche das Heimspiel gegen Iserlohn gewonnen hatten. In der Defensive kehrte Morgan Ellis zur\u00fcck ins Line-up. Er verteidigte an der Seite von Eric Mik. Dessen Partner am Sonntag, Simon Despr\u00e9s, bildete heute ein Verteidiger-P\u00e4rchen zusammen mit Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler. Kai Wissmann, welcher gegen die Roosters zusammen mit H\u00f6rdler spielte, bildete heute ein Defensiv-Duo mit Jonas M\u00fcller. Und dessen Partner Nicholas B. Jensen war der nominell siebte Verteidiger. Im Tor stand erneut Mathias Niederberger, w\u00e4hrend Tobias Ancicka als Back-up auf der Bank Platz nahm.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Zweimal trafen beide Mannschaften in dieser Saison bereits aufeinander &#8211; zweimal behielten die Niedersachen die Oberhand. Jeweils nach Verl\u00e4ngerung setzte sich Wolfsburg gegen Berlin durch. In der Hauptstadt feierte man einen 3:2-Sieg, zuhause gab es einen 5:4-Erfolg. Klappte es f\u00fcr die Eisb\u00e4ren also im dritten Anlauf endlich mit dem ersten Saisonsieg gegen Wolfsburg?<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Von Beginn an war kein Abtasten angesagt. Beide Mannschaften \u00fcberbr\u00fcckten schnell die neutrale Zone und suchten den Weg zum gegnerischen Tor. Die Eisb\u00e4ren waren dabei die bessere Mannschaft, konnten sich immer mal wieder im Angriffsdrittel der Hausherren festsetzen. Das Forechecking der Berliner war von Beginn an enorm und stellte Wolfsburg vor Probleme. Die Sch\u00fcsse waren jedoch noch nicht von gro\u00dfer Gefahr gepr\u00e4gt, da diese vermehrt neben das Tor gingen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Aber die Hauptst\u00e4dter n\u00e4herten sich dem Ziel immer mehr an, hatten das Spiel in der Autostadt bis hierhin auf jeden Fall klar im Griff. Die Mannschaft von Coach Mike Stewart fand bisher \u00fcberhaupt nicht ins Spiel. Das sollte sich in der neunten Spielminute \u00e4ndern. Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler kassierte die erste Strafzeit der Partie und das nutzte Wolfsburg zur F\u00fchrung. Nur acht Sekunden dauerte es, da zog Jordan Murray von der blauen Linie ab und \u00fcberraschte Mathias Niederberger und die Eisb\u00e4ren &#8211; 0:1. Damit konnte man nicht rechnen, aber so schnell kann es im Eishockey eben gehen. Und Unterzahl in Wolfsburg kennen die Eisb\u00e4ren ja, dass das keine so gute Idee ist. Satte vier Gegentreffer setzte es im ersten Aufeinandertreffen in der Autostadt in Unterzahl. Erinnerungen wurden dadurch nat\u00fcrlich wach.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Eisb\u00e4ren danach weiterhin mit mehr Spielanteilen. Zwar brachte man die Scheiben immer wieder auf das von Chet Pickard geh\u00fctete Tor, aber die Sch\u00fcsse stellten den Wolfsburger Goalie nur selten vor Probleme. Wolfsburg konzentrierte sich auf eine sichere Defensive und lauerte auf Fehler der Berliner, um dann schnell umzuschalten und zu kontern. Und diese Taktik ging bisher auf, denn durch das \u00dcberzahltor nahmen die Hausherren eine knappe 1:0-F\u00fchrung mit in die Kabine.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Nur 43 Sekunden nach Wiederbeginn der Partie kassierten die Gastgeber die erste Strafzeit der Partie und erm\u00f6glichten den Eisb\u00e4ren so ihr erstes Powerplay heute Abend. Warum man da aber das zweitschlechteste Team der gesamten PENNY DEL ist, sah man in diesem \u00dcberzahlspiel eindrucksvoll.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Danach pl\u00e4tscherte die Partie so vor sich hin, es ging zwar hin und her, aber beide Defensivreihen lie\u00dfen nichts zu. Doch dann unterlief den Wolfsburgern ein Fehler im eigenen Drittel, die Berliner konnten die Scheibe so im Angriffsdrittel halten, Simon Despr\u00e9s mit dem klasse Zuspiel auf Marcel Noebels, welcher mit dem R\u00fccken zum Tor stand und die Scheibe per R\u00fcckhand ins Tor schlenzte &#8211; 1:1 (27.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Die Gastgeber suchten danach direkt eine Antwort und waren in dieser Phase die bessere Mannschaft und hatten auch mehr Abschl\u00fcsse als die Berliner. Doch man nahm sich selbst den Schwung, denn Ex-Eisb\u00e4r Spencer Machacek kassierte die zweite Strafzeit der Grizzlys in diesem Spiel. Aber Gefahr brauchte man da nicht bef\u00fcrchten, denn das Powerplay bleibt eben das gro\u00dfe Sorgenkind des Hauptstadtclubs.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Daf\u00fcr nutzten sie heute eiskalt die Fehler der Niedersachsen aus. Gerrit Fauser mit dem Fehlpass hinter dem eigenen Tor, Kevin Clark schnappte sich die Scheibe, spielte sie in den Slot, wo Matt White lauerte und zum 2:1 einschoss (35.).<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Fortan versuchten die Eisb\u00e4ren die F\u00fchrung auszubauen, was Chet Pickard jedoch nicht zu lie\u00df. So stand es nach 40 Minuten 2:1 f\u00fcr die G\u00e4ste.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Im letzten Drittel war es weiterhin ein Duell auf Augenh\u00f6he. Beide Mannschaften waren vor allem darauf bedacht, hinten sicher zu stehen und keine Fehler zu machen. In so einer engen Partie k\u00f6nnen dann die Special Teams entscheidend sein. Und sowohl Wolfsburg als auch Berlin hatten Mitte des letzten Drittels je 90 Sekunden \u00dcberzahl. Die Eisb\u00e4ren zeigten dabei im dritten Powerplay der Partie die besten Ans\u00e4tze, konnten es aber nicht nutzen. Kurz vor dem Wolfsburger Powerplay hatte dann aber noch Kai Wissmann die dicke Chance bei 4-4, als er sich klasse durch tankte und zweimal zum Abschluss kam. Doch Chet Pickard behielt zweimal die Oberhand gegen den Berliner Verteidiger. Im anschlie\u00dfenden Powerplay hatten die Grizzlys zweimal die dicke Chance, doch Mathias Niederberger hielt zweimal sehr stark. Beim dritten Versuch war er dann aber der Ungl\u00fccksrabe. Chris DeSousa setzte nach seinem ersten Schuss nochmal nach, schoss den Berliner Goalie von hinter dem Tor an und von Niederberger ging die Scheibe letztendlich \u00fcber die Linie &#8211; 2:2 (48.). Das zweite Unterzahlspiel, das zweite Gegentor. Und wieder f\u00fchlte man sich an das erste Duell in der Autostadt erinnert.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Den Hausherren bot sich rund sechs Minuten vor dem Ende die dritte M\u00f6glichkeit in \u00dcberzahl. Wie in Drittel Eins musste Kapit\u00e4n Frank H\u00f6rdler auf die Strafbank. Dort sa\u00df er bei seiner ersten Strafzeit nur ganze acht Sekunden, dieses Mal nutzte er die kompletten zwei Minuten in der K\u00fchlbox, denn das Penaltykilling der Eisb\u00e4ren funktionierte diesmal wesentlich besser.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Knapp vier Minuten vor dem Ende war dann aber mal das Powerplay der Berliner gefragt. Nun bot sich also den G\u00e4sten die Chance, in \u00dcberzahl die erneute F\u00fchrung zu erzielen. Doch das \u00dcberzahlspiel der Eisb\u00e4ren war einfach zu ungef\u00e4hrlich.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">1:49 Minuten waren noch auf der Uhr, als die Eisb\u00e4ren nochmal eine Strafzeit kassierten. Frans Nielsen sorgte daf\u00fcr, dass Wolfsburg den Rest der regul\u00e4ren Spielzeit in \u00dcberzahl agieren konnte. Die dicke M\u00f6glichkeit f\u00fcr die Hausherren also, dieses Spiel f\u00fcr sich zu entscheiden. Doch die Berliner k\u00e4mpften bis zur letzten Sekunde und retteten sich in die Verl\u00e4ngerung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">Auch das dritte Duell der beiden Mannschaften ging also in die Overtime. Und Wolfsburg hatte noch elf Sekunden einen Mann mehr auf dem Eis und bisher ja beide Spiele f\u00fcr sich entschieden. Doch die elf Sekunden \u00fcberstanden die Berliner ohne Probleme. Im Anschluss ging es bis 80 Sekunden vor dem Ende ohne Unterbrechung mit 4-4 weiter, erst danach spielte man im regul\u00e4ren 3-3-Format. Aber auch dort fiel keine Entscheidung und somit gingen beide Teams ins Penaltyschie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">W\u00e4hrend Wolfsburg alle drei Penaltys verwandelte, traf auf Seiten der Eisb\u00e4ren nur Matt White. Somit ging auch das dritte Duell gegen Wolfsburg verloren.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\">In einem hart umk\u00e4mpften Spiel m\u00fcssen sich die Eisb\u00e4ren also geschlagen geben. Zwar fing man besser an und war die bessere Mannschaft im ersten Drittel, dennoch lag man hinten. Im Mitteldrittel war es zwar ein Duell auf Augenh\u00f6he, aber zwei Fehler der Grizzlys nutzte man eiskalt aus und f\u00fchrte so nach 40 Minuten mit 2:1. Im Schlussdrittel schlug Wolfsburg in \u00dcberzahl zu und glich somit das Spiel aus. Die Special Teams waren damit ein entscheidender Faktor, denn Wolfsburg traf beide Male mit einem Mann mehr, w\u00e4hrend sich die Berliner weiterhin enorm schwer tun, im Powerplay f\u00fcr Torgefahr zu sorgen. Wenn man da endlich anf\u00e4ngt, besser zu werden, kann man solche Spiele auch gewinnen. Das Penaltyschie\u00dfen war am Ende eine Lotterie, die in beide Richtungen h\u00e4tte gehen k\u00f6nnen. Die Eisb\u00e4ren wissen also, was sie aus diesem Spiel mitnehmen m\u00fcssen: Weniger Strafzeiten nehmen und besseres Powerplay spielen. <\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit vier Siegen in Folge im Gep\u00e4ck waren die Eisb\u00e4ren in die Autostadt gereist. Mit der dritten Niederlage im dritten Spiel gegen die Grizzlys Wolfsburg trat man am Ende die Heimreise wieder an. Die Berliner unterlagen im Spitzenspiel mit 2:3 (0:1,2:0,0:1\/0:0,0:1) n.P. den Niedersachsen. 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