Souveräner erster Saison-Sieg gegen Bremerhaven: Eisbären besiegen Pinguine mit 5:2

Endlich ist er da. Der erste Sieg der Eisbären in der 25. Saison der Deutschen Eishockey Liga. Der Vizemeister aus dem Vorjahr zeigte, am Freitagabend vor 9892 Zuschauern in der Mercedes-Benz-Arena am Ostbahnhof, eine starke Leistung und somit konnte man sich endlich mit dem ersten Sieg belohnen. Es ist noch am Rande zu erwähnen, dass es vor dem Spiel eine Ehrung für die Fanordner gab, welche nun bis zu 25 Jahren für die Eisbären zur Verfügung stehen und sowohl in der heimischen Halle, sowie bei Auswärtsfahrten dafür sorgen, dass alle gesund und munter den Eishockeysport genießen können.

Clément Jodoin musste weiterhin auf die Verletzten: Marvin Cüpper, Frank Hördler, Florian Busch, Constantin Braun, sowie Thomas Oppenheimer verzichten. Aber es gab auch Spieler, welche zurück oder gar komplett neu hinzu kamen, um die Mannschaft zu unterstützen. So kam Marcel Noebels zurück aus seinem Trainingscamp in Boston, nachdem Er es leider nicht geschafft hatte, die Verantwortlichen vor Ort, von Sich zu überzeugen. Nun ist Er wieder da und wird Sein bestes tun, um im nächsten Jahr erneut die Möglichkeit zu bekommen, einen NHL Entwicklungsvertrag zu bekommen. Es gab aber auch ein Debüt auf Seiten der Hauptstädter. Kevin Poulin ist die neuste Verpflichtung, für die Position des Torhüters, welche nach der Verletzung Cüppers, nicht ausreichend besetzt war. Nun wurde der Bronzemedaillen Gewinner der Olympischen Spiele am Mittwoch unter Vertrag genommen und durfte sich direkt den Zuschauern präsentieren, denn er hat den Vorzug vor Ersatzmann Maximilian Franzreb bekommen. Auch Jason Jaspers hatte ein besonderes Spiel, denn er hat heute sein 1000. Profi-Spiel bestritten.

Ab in das Spiel, welches von den Berlinern sehr stark begonnen wurde. Es dauert nur Eine Minute und Siebenunddreißig Sekunden, bis die Fans, in der Arena, zum ersten Mal jubeln konnten. Collin Smith spielte einen scharfen Pass auf Marc Olver, dessen Schuss links am Gehäuse vorbei geht. Die Scheibe rutscht bis zur blauen Linie, an welcher Florian Kettemer steht und Sie direkt im Tor unterbringen kann – 1:0 (2.) .
Direkt 2 Minuten später hat Micki Dupont die große Chance aufs 2:0 zu erhöhen, als Er komplett alleine vor dem Tor von Ex-Eisbär Tomas Pöpperle auftaucht. Dieser kann die Chance dann aber noch mit aller Mühe entschärfen und so bleibt es bei zwischenzeitlichen 1:0.  Doch auch Bremerhaven kam so langsam ins Spiel und haben sich kurzzeitig eine Druckphase aufbauen können. Und diese Druckphase erhielt in der 5. Minute ihren Höhepunkt, als Brock Hooton auf, den im Slot frei stehenden, Justin Feser spielt, welcher eigentlich nur noch einschieben muss. Doch irgendwie kommt Eisbären Neuzugang Kevin Poulin noch an den Puck und entschärft die Situation.
Eine Minute später musste Chad Nehring wegen Behinderung für 2 Minuten auf die Strafbank. Doch so lange sollte es gar nicht werden. Nach einem Puckgewinn im Drittel der Pinguine klingelte es, nur 13 Sekunden nach Beginn der Strafe, erneut im Tor. James Sheppard zog einfach mal aufs Tor ab und dieser Schuss landete am Pfosten und sprang in den Slot. In der kleinen Rangelei behält Jamie Macqueen die Übersicht und stochert den Puck über die Linie. Trotz heftigen Protesten ließen sich die Schiedsrichter, welche an diesem Abend ebenfalls eine sehr starke Leistung zeigten, nicht beirren und blieben ohne Videobeweis bei ihrer Entscheidung – 2:0 (6.) .
Im Verlauf des ersten Drittels waren es der Rekordmeister, welcher in diesem Spiel den Ton angab. Die Mannschaft rund um Coach Thomas Popiesch schaffte es nur ganz selten irgendwelche Aktionen zu zeigen. Und wenn sie es schafften, dann waren es meist Einzelaktionen oder Konter, welche meist nicht wirklich gefährlich waren. Doch auf einmal jubelten die Gäste. Michael Moore, welcher Sich die Scheibe kurz zuvor selbst erarbeitet hat, zog aus ganz spitzen Winkel einfach mal ab. Und dieser Schuss fand seinen Weg zwischen dem linken Arm und dem Körper hindurch bis ins Tor – 2:1 (18.) . Dieses Tor brachte viel Selbstvertrauen für die Gäste, was viel Druck und viele Abschlüsse auf das Tor von Kevin Poulin brachte. Doch jubeln taten die Gastgeber. Nach einem Befreiungsschlag konnte André Rankel den Punk im Angriffsdrittel erobern und einen Pass auf, den auf das Tor zu fahrende, Louis-Marc Aubry spielen. Dieser legte den Puck, vor dem Torhüter, rüber auf Marcel Noebels, der nur noch einzuschieben braucht – 3:1 (20.) .
Und so ging es mit einem Stand von 3:1 in die erste Drittelpause.

Und auch das zweite Drittel begann wieder mit einem schnellem Tor. Doch dieses Mal sind es die Gäste, die den erneuten Anschlusstreffer erzielten. Passend zum Spielverlauf zieht Chad Nehring in einem Konter auf das Tor der Berliner zu, doch kurz bevor am Tor ankommt legt er den Puck quer und Cory Quirk kann den Puck ungestört unter die Latte nageln – 3:2 (22.) .
Es war ein sehr faires Spiel von beiden Seiten und das spiegelte Sich auch in den wenigen Strafzeiten wieder. Eine Ausnahme bildete eine Prügelei zwischen Marc Olver und William Weber. Weber bekam dafür eine normale 2 Minuten Strafe und Olver, weil er die Prügelei begonnen hatte und auf dem Boden weiter auf den Gegner eingeschlagen hat, eine 2+2 Minuten Strafe. Doch die Eisbären standen sehr gut im Penalty Kill und so überstanden sie die Unterzahl Schadlos. Die Gäste aus Bremerhaven hatten dagegen weniger Glück. Als Christoph Körner, nach seiner Strafe wegen Stockschlags, gerade wieder aufs Eis möchte, explodiert die Mercedes-Benz-Arena zum vierten Mal an diesem Abend. Florian Kettemer zieht das Powerplay weit auf und schafft dadurch viele Räume. Einen davon nutzt Brandon Ranford, welcher den Pass, den er bekommt, direkt an, den am langen Pfosten stehenden, Marcel Noebels weiterleitet. Dieser braucht dann nur noch zum zweiten Powerplay Tor des Abends einschieben – 4:2 (32.) .
Nach diesem Tor wird es etwas ruhiger auf beiden Seiten. Die Eisbären spielen Risikofrei, wodurch auch die Gäste weniger in ihr Spiel rein fanden. Beide Torhüter hatten in dieser Phase recht wenig zu tun und doch gab es zwei Schrecksekunden. In der Ersten wäre es fast zu einem sehr unglücklichen Eigentor der Eisbären gekommen, nachdem Jens Baxmann den Puck nach einem Rückpass fasst ins eigene Tor hat abfälschen lassen. Doch Poulin war zur Stelle und hat glänzend reagiert. Die andere Sache betrifft Tomas Pöpperle. Nachdem 2 Spieler während eines Zweikampfs in ihn reinfahren bleibt Pöpperle kurz liegen, doch schon bevor die Betreuerin, der Pinguine aus Bremerhaven, bei ihm ist, steht er schon wieder und lässt sich nichts anmerken. Doch nun kommen wir zum absoluten Highlight des Abends. Während eines 2 auf 1 Konters der Eisbären zieht Jamie Macqueen in Richtung Tor. Auf Höhe der blauen Linie spielt er den Pass auf die andere Seite zu Sean Backman. Dieser spielt den Pass sofort zurück, dass Macqueen alleine vor Pöppperle steht. Und zum Abschluss von diesem wunderschönen Tor zieht Jamie den Puck, vor dem Torhüter vorbei, auf die Rückhand und schiebt den Puck ins leere Tor. Dies war wohl für alle Eishockey Liebhaber ein echt schönes Tor und kann mit Sicherheit in der nächsten Ausgabe der Top 10 Tore der Woche zu sehen sein. – 5:2 (40.)

Im letzten Drittel hat man gesehen, dass beide Mannschaften mit dem Ergebnis abgeschlossen hatten. Berlin hat nur noch verwaltet und auch Bremerhaven hat nur noch das nötigste gemacht. Am Anfang gab es eine kurze Unterbrechung, weil sich noch Pfützen auf dem Eis befunden haben, aber nach einer kurzen Pause konnte dann weiter gespielt werden. In diesem Drittel gab es erstaunlich viele Icings, weshalb sich dieses letzte Drittel echt gezogen hat. Es gab ganz vereinzelte Szenen auf beiden Seiten, wo man sich kurz dem Tor genähert hat, aber nichts zwingendes. Beide Teams haben sich die Kraft für die kommenden Spiele am Sonntag aufgehoben. Es ist nichts spannendes im letzten Spielabschnitt passiert und so können die Eisbären sich über die ersten 3 Punkte in der Sason 2018/2019 freuen.

Die Eisbären schienen zu der letzten Woche, wie ausgewechselt. Alles das was letzte Woche nicht funktioniert hat, war heute ein Schlüsselfaktor für den Sieg. Sie konnten das Powerplay 2 Mal nutzen, Sie sind erfolgreich von der Strafbank weggeblieben und Sie haben ihr Chancen genutzt. Das alles ist ist nicht mal einer Woche passiert und das zeugt von einem guten Trainer und einer guten Mannschaft, die gewillt ist sich stetig zu verbessern und versucht alles für das Ziel zu tun. Jetzt ist es wichtig, dass wir dieses Niveau halten und unseren nächsten Gegner, die Augsburger Panther (23.09.18 19:00) genau so effizient schlagen. Denn wenn wir das erreichen, sind wir auf einem gutem Weg unser Ziel zu erfüllen. Zum Abschluss noch ein paar Worte zu Kevin Poulin. Von seinem Auftritt an diesem Abend sind viele Fans, zurecht, begeistert. Egal wie brenzlich die Situation gerade war, er strahlt eine Ruhe aus, als wäre es das einfachste der Welt, was er da gerade getan hat. Dies ist sehr wichtig, auch für die Mannschaft. Denn die diese Ausstrahlung nimmt sie auf  und überträgt sie auf das Spiel. Er sah bei dem ersten Gegentreffer wirklich unglücklich aus, aber das können wir ja auf die Reisestrapazen und auf die Nervosität schieben.
Auch das Noebels zurück ist, hilft der Mannschaft sehr. Deshalb gibt es viele Gründe, weshalb man sich auf das nächste Spiel freuen kann. Und das ist ja schon diesen Sonntag

André Rankel: „Es ist nur ein Teil vom Ganzen“

Pressekonferenz (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Die Eisbären Berlin beenden die Hauptrunde mit einem 6:1-Kantersieg gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven. Nach der Hauptrunde stehen die Berliner damit auf Platz Zwei und müssen noch auf ihren Viertelfinal-Gegner warten. Die Verantwortlichen waren anschließend zufrieden, legten den Fokus aber direkt auf die bevorstehenden Playoffs. Kapitän André Rankel, dem heute ein Hattrick gelungen ist, mit seiner Analyse:

Wir haben die Zeit in der Pause gut genutzt. Wir haben gut trainiert und wollten in den letzten drei Spielen nochmal zeigen, dass wir den Rhythmus haben, dass wir uns weiter verbessert haben in bestimmten Elementen im Spiel. Gerade auch im Powerplay, was heute sehr gut geklappt hat und auch die letzten beiden Spiele zuvor. Wir sind mit dem Spiel heute definitiv zufrieden. Wir sind auch mit der Hauptrunde, wie sie gelaufen ist, sehr zufrieden. Auf der anderen Seite ist es nur ein Teil vom Ganzen. Aber wir sind glücklich. Unser erstes Ziel war es, unter die ersten Sechs zu kommen. Das haben wir jetzt übertroffen mit dem zweiten Platz. 

Neuzugang Rihards Bukarts feierte sein Heim-Debüt und sagte anschließend, er ist begeistert von Berlin:

Ich bin begeistert, hier in Berlin zu sein. Ich liebe die Atmosphäre hier im Stadion. Ich habe nur Gutes über Berlin zu erzählen. Wir konzentrieren uns auf uns, wir wissen noch nicht, wer der Gegner sein wird. Wir genießen den Sieg, aber ab Mittwoch beginnt die harte Vorbereitung auf die Viertelfinalserie.

Trainer Uwe Krupp war mit dem Spiel und dem Ergebnis zufrieden:

Wir freuen uns natürlich über den Sieg. Die Jungs haben von Anfang an viel investiert und hatten viel Energie. Mit vier gegen drei Reihen macht sich der Tempowechsel dann doch schon bemerkbar nach einiger Zeit. Das 3:0 war ein wichtiges Tor. Wenn Bremerhaven das 2:1 macht, wird es noch einmal ein anderes Spiel oder hat Potential, ein anderes Spiel zu werden. Ich freue mich für die Mannschaft, sie hat eine gute Vorrunde gespielt. Die ganze Saison unter den ersten Drei gewesen und mit Platz Zwei sind wir zufrieden. 

Thomas Popiesch wusste, wie schwer es werden würde, hatte es sich aber nicht so schlimm vorgestellt:

Wir haben von vornherein gewusst, dass es heute ein ganz schwere Aufgabe für uns wird mit der kleinen Bank. Trotzdem hatten wir uns eigentlich mehr vorgestellt, dass wir das Spiel länger offenhalten können und den ein oder anderen Konter zu nutzen. Wir haben heute dann doch gesehen, dass wir in den Special Teams das Nachsehen hatten. Wir haben vier Unterzahltore bekommen. Berlin hat das konzentriert über die gesamte Spielzeit durchgezogen, deshalb war für uns heute wenig Chance, hier etwas mitzunehmen. 

CHL-Quali perfekt: Kapitän André Rankel gelingt Hattrick beim 6:1-Kantersieg gegen Bremerhaven

Ausgabe #28:

Sechs-Punkte-Wochenende für die Eisbären Berlin. Zwei Tage nach dem 6:2-Kantersieg bei der Düsseldorfer EG gewannen die Hauptstädter ihr Heimspiel in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven hochverdient mit 6:1 (2:0,3:0,1:1). Damit sicherten sich unsere Jungs Platz Zwei am Ende der Hauptrunde und machten somit die Rückkehr in die Champions Hockey League perfekt.

Bei den Eisbären gab es im Vergleich zum Düsseldorf-Spiel nur eine Veränderung. Constantin Braun fiel wegen einer Handfraktur aus. Neuzugang Rihards Bukarts feierte sein Heim-Debüt. Im Tor stand erneut Petri Vehanen. Während die Eisbären mit vollen vier Reihen spielen konnten, traten die Gäste von der Küste stark ersatzgeschwächt an, konnten nur mit drei Reihen agieren, was sich am Ende deutlich bemerkbar machen sollte.

Den Eisbären merkte man im ersten Drittel die Spielfreude an. Sie wollten diesen Sieg unbedingt

Foto: eisbaerlin.de/walker

einfahren und genau so traten sie auch auf. Nach kurzem Abtasten zu Beginn der Partie übernahmen die Hausherren die Spielkontrolle und fuhren die ersten Angriffe in Richtung Tomas Pöpperle, dem Ex-Eisbären im Bremerhavener Tor.
Und nach sechs Minuten bot sich den Eisbären die erste Chance in Überzahl. Daran schien man in der Olympia-Pause doch gearbeitet zu haben, was drei Powerplaytore in den letzten beiden Spielen belegen. Und auch heute zappelte die Scheibe in Überzahl im gegnerischen Tor. Die Paradereihe der Eisbären hatte zugeschlagen, Nick Petersen und James Sheppard setzten Sean Backman in Szene – 1:0 (6.).
Bremerhaven versteckte sich hier aber keinesfalls, sorgten auch immer wieder mal für gute Angriffe, aber überwiegend waren die Eisbären das aktivere Team. Und als Bremerhaven die zweite Strafzeit der Partie kassierte, benötigten die Berliner nur ganze elf Sekunden für das zweite Überzahltor an diesem Nachmittag. Wieder war Backman daran beteiligt, legte die Scheibe quer rüber zu Silberjunge Frank Hördler, welcher Pöpperle keine Chance ließ – 2:0 (10.).
Nun fingen die Eisbären auch noch an, teilweise zu zaubern. Man hatte hier alles im Griff und so zeigten uns die Jungs richtig gute Kombinationen, welche jedoch nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Somit stand es nach 20 Minuten 2:0 in der Arena am Ostbahnhof.

Im Mitteldrittel gelang den Eisbären ein Traumstart. Marcel Noebels, der zweite Silberjunge, legte die

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Scheibe für Kapitän André Rankel ab und der netzte eiskalt ein – 3:0 (22.).
Schockte Bremerhaven aber nicht wirklich, die ein richtig gutes zweites Drittel spielten, viel Druck entfachten und sich einige hochkarätige Torchancen erspielen konnten. Aber Petri Vehanen im Berliner Tor hatte etwas gegen einen Torerfolg der Gäste. Da auch die Eisbären immer wieder Offensivangriffe fuhren und sich Chancen heraus spielten, entwickelte sich ein sehr gutes zweites Drittel, in dem insgesamt gesehen aber die Gäste von der Küste mehr vom Spiel hatten und sich eigentlich auch ein Tor längst verdient hatten. Aber trifft der Eine vorne nicht, klingelt es hinten im eigenen Tor.
32 Minuten waren gespielt, als Mark Olver eine klasse Kombination über Thomas Oppenheimer und Frank Hördler abschließen konnte – 4:0.
Dann überstanden die Berliner mal ein Unterzahl gegen Bremerhaven, bewiesen somit, dass nicht nur das Überzahlspiel sondern auch das Penaltykilling heute perfekt funktionierte. Und Powerplay ist ein gutes Stichwort, denn 0,7 Sekunden vor der zweiten Drittelpause schlug der Kapitän André Rankel ein zweites Mal in diesem Spiel zu – 5:0 (40.). Was zugleich der Pausenstand an der Spree war.

Foto: eisbaerlin.de/walker

Angesichts einer 5:0-Führung im letzten Hauptrundenspiel fing die Fankurve an, die gesamte Arena mitzunehmen und die Mannschaft zu feiern. Die „La Ola-Welle“ schwappte durch die Arena am Ostbahnhof und die gesamte Arena (!) hüpfte und klatschte, erfreute sich einfach an einem klasse Spiel der Eisbären.
Und die zeigten weiterhin, wie stark sie derzeit in Überzahl sind. Denn es sollte auch noch Powerplaytreffer Nummer Vier folgen. In der 45. Spielminute machte Rankel den Hattrick perfekt – 6:0.
Und trotz des hohen Rückstands gab Bremerhaven hier nicht auf. Die Mannschaft von Trainer Thomas Popiesch spielte und kämpfte bis zur letzten Sekunde, schließlich sollte immerhin der Ehrentreffer noch her. Und sieben Minuten vor dem Ende der Partie sollte dieser auch fallen. Zur Abwechslung war mal Bremerhaven in Überzahl erfolgreich, Rylan Schwartz machte Petri Vehanen den Shutout kaputt – 6:1 (53.).
Bremerhaven zeigte sich auch danach weiterhin bemüht und fuhr immer wieder gute Angriffe, die Eisbären standen hinter aber kompakt und ließen nichts mehr anbrennen. Der 6:1-Sieg war perfekt und mit ihm die CHL-Qualifikation.

Die Eisbären sind zur Zeit gut in Form. Alle drei Spiele nach der Olympia-Pause wurden gewonnen und somit geht man mit einem guten Gefühl in die Playoffs. Wenn gleich man den Sieg heute nicht überbewerten darf angesichts der Personalsorgen der Bremerhavener. Aber die Spielfreude ist zurück, man fängt wieder an zu zaubern und rechtzeitig zur geilsten Zeit des Jahres scheint das Powerplay wieder eine gefährliche Waffe zu werden, was sieben (!) Powerplaytore in drei Spielen mehr als beweisen. Freuen wir uns nun einfach auf tolle und möglichst erfolgreiche sowie sehr lange Playoffs.

Thomas Popiesch: „Habe gedacht, wir könnten drei Tage spielen, ohne ein Tor zu schießen“

Foto: eisbaerlin.de/walker

Mit 4:1 haben die Eisbären Berlin ihr Heimspiel am zweiten Weihnachtsfeiertag gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven gewonnen und sich somit drei wichtige Punkte geholt. Den Grundstein für den Sieg legten die Berliner dabei im Auftaktdrittel, wie auch Marcel Noebels nach dem Spiel feststellte:

Wir haben im ersten Drittel direkt die Antwort parat gehabt. Wir haben sehr gut gestartet und das 3:0 war auch zurecht, war auch verdient. Wir haben vorne unsere Chancen genutzt und hinten sehr gut gespielt. Insgesamt sind wir im ersten Drittel so raus gekommen, wie wir es wollten. Bremerhaven war definitiv gefährlich. Die Spiele, die wir in Bremerhaven dieses Jahr hatten, hätten auch ganz anders ausgehen können. 

4:1 klingt zwar deutlich, aber so einfach war es dann doch nicht. Jonas Müller mit seinem Statement zur Partie:

Ja, es sah vielleicht leicht aus, aber war es am Ende gar nicht. Bremerhaven hatte auch gute Chancen. Es war wieder eine überragende Leistung von Petri im Tor. Schade, dass wir noch ein Gegentor bekommen haben. 

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Kapitän André Rankel war froh, dass man endlich wieder drei Punkte zu Hause geholt hat. Das war heute auch das vorrangige Ziel gewesen:

Wir haben heute drei Punkte geholt. Das war ganz wichtig nach den beiden Heim-Niederlagen, die wir hatten. Wir wollten deswegen heute drei Punkte holen, das ist uns gelungen. Alles in Allem haben wir ganz solide gespielt. Es ist in jedem Spiel wichtig in Führung zu gehen. Damit ziehst du das Spiel auf deine Seite und das ist uns heute gut gelungen. In den ersten acht Minuten haben wir die Chancen gut ausgenutzt, haben sehr gutes Eishockey gespielt. Danach haben wir sehr solide gespielt und Petri hat uns im Spiel gehalten. 

Chefcoach Uwe Krupp sah eine insgesamt gute Mannschaftsleistung:

Wir haben einen guten Start erwischt. Wir haben unsere Chancen gut genutzt. Wir haben dieses Jahr schon viele Spiele gespielt, wo wir das nicht gemacht haben. Heute war ein Spiel, wo das halt gut geklappt hat. Mit der Führung im Rücken haben wir das Spiel mehr oder weniger verwaltet. Beste Spieler für uns war heute Petri Vehanen. Insgesamt war es eine gute Mannschaftsleistung. 

Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch haderte ein wenig mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft:

Ich würde nicht sagen, dass wir in den ersten zehn Minuten nicht da waren, aber da ist alles so ein bisschen gegen uns gelaufen. Wenn man dann natürlich 3:0 hinten liegt, wird es sehr schwer. Wir haben auch viele Sachen richtig gemacht. Wir haben uns viele Torchancen erarbeitet. Gerade im zweiten Drittel, wenn man da vielleicht früher den Anschlusstreffer schafft, ist vielleicht mehr möglich hier. Im letzten Drittel hatten wir uns eigentlich viel vorgenommen, aber dann kam gleich der Nackenschlag. Trotzdem hat die Mannschaft weiter gearbeitet und hat sich auch noch das Tor geholt, was sie sich heute verdient hat. Weil vorher habe ich gedacht, wir könnten drei Tage spielen, ohne ein Tor zu schießen. 

Ex-Eisbären-Goalie Tomas Pöpperle war nach der Niederlage mächtig angefressen und kritisierte sein Team äußerst hart:

Die letzten zwei Spiele treffen wir einfach nicht. Und ich muss mal sagen, am zweiten Weihnachtsfeiertag fahren wir hier her und denken, das wär hier irgendwie ein Trainingsspiel, das ist einfach von der Einstellung her nicht genug. 

4:1-Heimsieg am zweiten Weihnachtsfeiertag: Eisbären legen in viereinhalb Minuten den Grundstein zum Sieg

Ausgabe #20:

Die Eisbären Berlin haben auch das dritte Hauptrundenspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven gewonnen. Und wie bei den beiden vorherigen Siegen spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder. Denn mit 4:1 (3:0,0:0,1:1) setzten sich die Hauptstädter gegen die Pinguins durch, drei Tore schlechter waren die Gäste dabei aber definitiv nicht. Viel mehr war es Petri Vehanen zu verdanken, dass es nur ein Gegentor gab.

Die Eisbären auch heute wieder ohne Frank Hördler, Danny Richmond und Florian Busch sowie die Youngsters Maximilian Franzreb und Adam, Charlie Jahnke und Vincent Hessler. Im Tor stand wieder Petri Vehanen.

Bremerhaven konnte auch in dieser Saison bisher wieder überraschen und dementsprechend selbstbewusst starteten die Gäste hier ins Spiel. Die Anfangsminuten gehörten klar den Mannen von Coach Thomas Popiesch. Aber bereits in der Anfangsphase merkte Bremerhaven, wie schwer es heute werden würde, Petri Vehanen zu überwinden. Der Finne einmal mehr mit einer überragenden Partie im Berliner Tor.
Die Eisbären taten sich schwer ins Spiel zu kommen, doch dann waren sie die Mannschaft, die hier plötzlich und zu diesem Zeitpunkt auch überraschend in Führung ging. Louis-Marc Aubry spitzelte die Scheibe zu Marcel Noebels, welcher aus der Drehung abzog und Jaroslav Hübl zum ersten Mal an diesem Nachmittag überwand – 1:0 (4.).
Und plötzlich war es eine ganz andere Partie. Die Eisbären machten auf einmal jede Menge Druck, spielten sich förmlich in einen Rausch, während Bremerhaven nun immer das Nachsehen hatte. Eineinhalb Minuten nach dem 1:0 legten die Berliner das 2:0 nach. Jens Baxmann hatte abgezogen, die Scheibe lag im Slot frei, wo Kapitän André Rankel blitzschnell reagierte und das Spielgerät im Tor unterbrachte (5.).

Kam beim Stand von 0:3 ins Tor und wurde von den Eisbären-Fans enthusiastisch empfangen und gefeiert. Ex-Eisbären-Goalie Tomas Pöpperle. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Und weiter ging es im Eiltempo. Strafe Bremerhaven, Powerplay Eisbären und es dauerte ganze neun Sekunden, ehe die Scheibe schon wieder hinter Hübl im Netz zappelte. Constantin Braun kam mit seinem Schuss von der blauen Linie nicht durch, die Scheibe sprang vor die Kelle von Jamie MacQueen und der netzte zum 3:0 ein (8.). Innerhalb von viereinhalb Minuten hatten die Eisbären die Partie vermutlich schon entschieden.
Thomas Popiesch reagierte und nahm eine Auszeit. Zudem nahm er Hübl vom Eis und es kam mit Tomas Pöpperle eine Eisbären-Legende ins Tor. Dementsprechend wurde der Bremerhavener Goalie auch mit Sprechchören enthusiastisch empfangen und gefeiert. Er bedankte sich dafür mit seiner legendären „Winkehand“.
Und Pöpperle zeigte danach, dass er nach wie vor ein Top-Goalie ist. Die Eisbären machten weiter Druck und kamen zu Chancen, doch „Pöppi“ fischte alles weg, was auf sein Tor kam. Er hat in all den Jahren eben rein gar nichts verlernt.
Bremerhaven versuchte in den restlichen Minuten nach vorne auch noch mal etwas, aber Vehanen war einmal mehr eine unüberwindbare Mauer. So stand es nach 20 Minuten 3:0 für die Hausherren vor ausverkauftem Haus.

Bremerhaven startete besser ins erste Drittel und selbiges taten sie auch im Mitteldrittel. Erneut legten

Petri Vehanen ließ die Bremerhavener Spieler reihenweise verzweifeln. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

die Mannen von Thomas Popiesch äußerst engagiert los und suchten sofort den Weg zum Berliner Tor. Früh ergab sich auch die Chance, in Überzahl zu agieren. Und Bremerhaven drängte auf den Anschlusstreffer, hatte beste Chancen für Tore, nur gab es da ein Problem. Petri Vehanen war immer und immer wieder zur Stelle und parierte teilweise sensationell, was ihm immer wieder jede Menge Applaus von den Rängen einbrachte.
Insgesamt gesehen gab es im Mitteldrittel zwar Chancen auf beiden Seiten, aber die Gäste von der Küste waren hier doch die bessere Mannschaft im zweiten Drittel und hätten Mitte der Partie per Penalty verkürzen können, doch Ross Mauermann fand in Vehanen seinen Meister.
Bremerhaven versuchte alles, aber auch nach 40 Minuten stand ein 3:0 auf dem Videowürfel der Arena am Ostbahnhof.

Kapitän André Rankel wurde nach dem Spiel für seine zwei Tore von den Fans gefeiert. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Im letzten Drittel hatten die Eisbären schnell für die Entscheidung gesorgt. In der 44. Spielminute Sean Backman mit dem Pass auf André Rankel und der Kapitän holte den Hammer raus – 4:0.
Die Messe war gelesen, das Spiel war durch und auf den Rängen breitete sich Feier-Stimmung aus. Die ganze Arena hüpfte und erfreute sich am Spiel der Eisbären, die hier klar vorne lagen. Die Hausherren taten fortan auch nicht mehr als nötig, versuchten hinten sicher zu stehen und wenn sich Räume boten, zu kontern. Bremerhaven gab hier aber nicht auf, wollte unbedingt den Ehrentreffer erzielen. Und vier Minuten vor dem Spielende gab es dann doch noch Grund zum Jubeln für den mitgereisten Anhang der Gäste. Ross Mauermann hatte abgezogen und Petri Vehanen erstmals an diesem Nachmittag überwunden. Schade für den Finnen, der sich seinen Shutout so sehr verdient gehabt hätte. Aber anders herum hatten sich auch die Bremerhavener dieses Tor mehr als verdient, denn sie zeigten hier über 60 Minuten eine klasse Partie und hätten sich schon viel früher belohnen müssen. Wenn, ja wenn da nicht dieser Teufelskerl Petri Vehanen im Tor gestanden hätte.

Die Eisbären sichern sich drei Punkte am zweiten Weihnachtsfeiertag und das haben sie vor allem

Nach dem Spiel ließen Mannschaft und Fans Weihnachten gemeinsam ausklingen und feierten den Heimsieg. (Foto: eisbaerlin.de/walker)

Petri Vehanen zu verdanken. Denn der finnische Torwart-Oldie bewies einmal mehr seine absolute Klasse und ließ die Bremerhavener mit seinen wahnsinnigen Paraden reihenweise verzweifeln. Aber natürlich muss man auch die Eisbären loben, denn sie haben sich vom druckvollen Beginn der Gäste nicht aus der Ruhe bringen lassen und drehten danach gehörig auf und nahmen Bremerhaven innerhalb von viereinhalb Minuten mit drei Toren komplett auseinander. Zwar hatte man auch danach noch weitere gute Chancen gehabt, nur stand nach dem 3:0 bei Bremerhaven mit Tomas Pöpperle ein Torwart im Tor, der Petri Vehanen in nichts nach stand und ebenfalls sensationell parierte.

4. Sieg in Folge! Marcel Noebels und Petri Vehanen führen die Eisbären zum 4:1-Sieg in Bremerhaven

Die Eisbären Berlin bleiben in der Erfolgsspur. Am Mittwochabend setzte sich der DEL-Rekordmeister vor 4.073 Zuschauern bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven mit 4:1 (1:0,2:1,1:0) durch und feierte somit den vierten Sieg in Folge. Durch den Sieg verbesserten sich die Hauptstädter auf Platz Zwei in der DEL-Tabelle. 

Zum dritten Mal in Folge konnte Chefcoach Uwe Krupp mit der gleichen Aufstellung antreten. Somit stand also auch wieder Petri Vehanen im Tor.

Das erste Spiel in Bremerhaven hatten die Eisbären mit 7:2 gewonnen. Das Ergebnis fiel damals jedoch zu hoch aus und entsprach keinesfalls dem Spielverlauf. Dementsprechend meinte Krupp auch vor der Partie, dass man da mit einem blauen Auge davon gekommen sein. Man wollte Bremerhaven sehr ernst nehmen:

Wir sind vom ersten Spiel gewarnt. Bremerhaven ist eine schnelle Mannschaft, hat bewegliche Verteidiger. Wir müssen kompakt stehen und ein gutes Auswärtsspiel spielen.

(Foto: Eisbären Sektion Nord/Anne)

Und vor allem sollte man hellwach von der ersten Sekunde an sein, denn in den ersten beiden Spielen nach der Länderspielpause gingen die Eisbären je in Rückstand. Und die Hausherren hätten heute auch durchaus die Chance gehabt zur frühen Führung, nach dem Jonas Müller nach 77 Sekunden die erste Strafe der Partie kassierte. Doch das Penaltykilling der Eisbären arbeitete sehr gut und ließ nichts zu.
Es folgte die erste kleine Drangphase der Eisbären, in der Jonas Müller, Mark Olver und Sean Backman die ersten guten Berliner Chancen hatten.
Aber auch Bremerhaven versteckte sich nicht und hatte in der achten Spielminute durch Marian Dejdar eine gute Chance, doch der Stürmer scheiterte frei vor Petri Vehanen. Direkt im Gegenzug fiel Olver urplötzlich die Scheibe frei vor dem Tor vor die Füße, er spielte sie rechts rüber zu Martin Buchwieser, der das 1:0 machen MUSSTE, jedoch an Ex-Eisbären-Goalie Tomas Pöpperle scheiterte.
Dann wieder Bremerhaven, Corey Quirk wurde vor dem Tor frei gespielt, verpasste es jedoch, den Puck im Tor unterzubringen.
Besser machten es anschließend die Eisbären. Kai Wissmann hatte von der blauen Linie abgezogen, Pöpperle ließ nur prallen und Marcel Noebels staubte eiskalt ab – 1:0 (13.). Der Treffer wurde aber erst nach Ansicht des Videobeweises von den beiden Hauptschiedsrichtern Kopitz und Schrader gegeben.
Danach hatten beide Mannschaften noch einmal eine gute Chance bei 4-gegen-4 auf dem Eis, aber sowohl Kris Rumble als auch Sean Backmann scheiterten. Berlin lag somit in einem ausgeglichenen ersten Drittel mit 1:0 vorne.
Bremerhavens Stürmer Marian Dejdar sagte in der ersten Drittelpause:

Das Tor war natürlich unglücklich. Aber wir lassen zu viele Chancen zu, das muss besser werden. Aber wir haben gut nach vorne gespielt und auch Chancen gehabt, die müssen wir natürlich nutzen.

Das Mitteldrittel begann dann spektakulär. Marcel Noebels kam über links ins Angriffsdrittel, sah Jonas Müller in der Mitte stehen, passte die Scheibe zu ihm und die Nummer 18 der Berliner zog trocken ab – 2:0 (22.).
In der selben Minute hatte Ross Mauermann zweimal die Chance zum Anschlusstreffer. Einmal fuhr er alleine auf Vehanen zu, scheiterte jedoch am finnischen Goalie. Dann wurde er am langen Pfosten angespielt, fand aber erneut in Vehanen seinen Meister.
Und die Eisbären? Die legten eiskalt nach. Sean Backman hatte von der rechten Seite abgezogen, Pöpperle ließ erneut nur prallen und James Sheppard staubte ab – 3:0 (23.). Danach war Feierabend für Ex-Eisbär Pöpperle, Jaroslav Hübl kam für ihn ins Tor.
Und Bremerhaven fortan mit einem doppelten Überzahlspiel für 47 Sekunden, aber sie konnten es nicht nutzen. Bei einfacher Überzahl klingelte es plötzlich im Berliner Tor, Jordan Owens hatte einen Schuss von der blauen Linie von Wade Bergmann entscheidend abgefälscht, jedoch war der Schläger zu hoch und der Treffer wurde somit zu Recht nach Ansicht des Videobeweises nicht gegeben.
Bremerhaven zeigte sich bemüht, es fehlte ihnen in der Folgezeit jedoch eine zündende Idee, die kompakte Berliner Defensive zu knacken. Die Eisbären standen hinten sicher und machten nach vorne nicht mehr als nötig. Sechs Minuten vor der zweiten Drittelpause fanden die Hausherren dann aber die Lücke. Kris Newbury von rechts außen mit dem Zuspiel an den langen Pfosten, wo Rylan Schwartz lauerte und den Anschlusstreffer erzielen konnte – 1:3 aus Sicht der Bremerhavener.
Und kurz vor der Pause hatte Björn Svensson sogar noch die Chance zum 2:3, aber er scheiterte zweimal an Vehanen. Berlin lag also mit 3:1 vorne und Marcel Noebels sagte in der Drittelpause:

Es ist ein gutes Eishockeyspiel, es geht hin und her. Bremerhaven hat nach dem Anschlusstreffer noch mal eine neue Luft bekommen. Wir müssen daher im letzten Drittel nun alles geben, um die Zwei-Tore-Führung über die Zeit zu bringen.

(Foto: Eisbären Sektion Nord/Anne)

Im letzten Drittel versuchten die Hausherren dann natürlich noch einmal alles. Jason Bast hatte gleich in der 43. Spielminute die große Chance zum 2:3, scheiterte aber freistehend vor Vehanen. Bremerhaven versuchte es immer wieder nach vorne, aber die Eisbären ließen selten hochkarätige Chancen zu. So mussten die Gastgeber eher Schüsse von außen nehmen, was für Vehanen kein großes Problem darstellte. Die Eisbären selbst sorgten nur selten für Entlastungsangriffe.
Neun Minuten vor dem Ende hatten die Berliner dann in Überzahl die Chance zur endgültigen Entscheidung. Und die Scheibe lief auch sehr gut durch die Reihen der Eisbären, aber mehr als die Schüsse von Martin Buchwieser und James Sheppard kam nicht bei heraus.
Bremerhaven hatte durch Kevin Lavallee vier Minuten vor dem Ende noch einmal eine gute Chance, aber der Verteidiger scheiterte mit seinem Rückhandschuss frei vor dem Tor an Vehanen.
Bremerhavens Trainer Thomas Popiesch riskierte alles, nahm gut drei Minuten vor dem Ende der Partie seinen Goalie zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch das nutzten die Eisbären zur endgültigen Entscheidung. Marcel Noebels fing einen Pass an der eigenen blauen Linie ab, fuhr kurz weiter und zog auf Höhe der Mittellinie ab – 4:1 (59.). Was zugleich auch der Endstand war.

Die Eisbären haben sicherlich nicht ihr bestes Spiel absolviert, haben aber dank ihrer Effektivität (22:41-Schüsse) das Spiel gewonnen. Nach vorne machten die Mannen von Coach Uwe Krupp heute nicht wirklich viel, aber eben in den entscheidenden Momenten die Tore. Der Doppelschlag zu Beginn des Mitteldrittels war daher sicherlich der Knackpunkt der Partie.
Matchwinner waren heute ganz klar Marcel Noebels mit zwei Toren und einem Assist sowie Goalie Petri Vehanen mit satten 40 Saves.

Bremerhavens Verteidiger Kevin Lavallee äußerte sich nach der Partie wie folgt:

Das erste Drittel war nicht so gut. Dann lagen sie 3:0 vorne, da ist es nie einfach zurückzukommen. Im zweiten Drittel waren wir besser, im letzten Drittel haben wir mehr Risiko gespielt. Wir sollten das Positive aus dem Spiel mitnehmen.

Matchwinner Marcel Noebels war trotz des Sieges nicht wirklich zufrieden:

Es war verdammt schwer für uns. Wir sind eigentlich 60 Minuten der Scheibe nur hinterher gelaufen. Wir haben die Tore in den richtigen Momenten erzielt und wir haben einen guten Torwart gehabt. Petri hat das Spiel für uns heute gewonnen.

Uwe Krupp: „Das zweite Drittel war nicht so, wie du als Trainer deine Mannschaft spielen sehen willst.“

Thomas Popiesch (Trainer Fischtown Pinguins Bremerhaven):

Vom Ergebnis her haben wir uns das natürlich anders vorgestellt. Es war natürlich unglücklich, dass der erste Angriff von Berlin gleich drin war. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, die Eisbären haben ihre Chancen immer besser genutzt. Wir haben genug Chancen gehabt, um das Spiel siegreich zu gestalten. Aber bei sieben Gegentoren wird das verdammt schwer. 

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Wir wussten natürlich, dass mit Bremerhaven eine hochmotivierende Mannschaft hier sitzen wird, die bei ihrem Heimauftakt ein sehr starker Gegner sein wird. Und das war auch so. Das erste Drittel war, denke ich, sehr ausgeglichen und eng umkämpft. Das zweite Drittel war dann nicht so, wie du als Trainer deine Mannschaft auftreten sehen willst. Nach dem Anschlusstreffer haben wir uns wieder gefangen und etwas stabilisiert. Und im letzten Drittel, ja, auf der einen Seite rutscht die Scheibe rein, auf der anderen klappt es nicht. Damit war das Ergebnis am Ende relativ hoch, vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen.

Erster Sieg an der Küste: 7:2-Kantersieg in Bremerhaven

Aller guten Dinge sind bekanntlich drei. So auch bei den Eisbären Berlin, die nach zwei vergeblichen Anläufen an der Küste diese heute erstmals als Sieger verließen. Am 02. Spieltag der DEL-Saison 2017/2018 feierten die Berliner einen deutlichen 7:2 (1:0,1:1,5:1)-Kantersieg bei den Fischtown Pinguins Bremerhaven und gaben somit die richtige Antwort auf die Auftakt-Niederlage vom Freitagabend gegen Nürnberg. So klar, wie es das Ergebnis vermuten lässt, war das Spiel dann aber doch nicht.

Die Eisbären traten mit dem selben Kader wie am Freitag an, heißt also auch, dass erneut Petri Vehanen das Berliner Tor hütete. Der finnische Torhüter sah ja am Freitag bei den letzten beiden Gegentreffern nicht wirklich gut aus.
Die Eisbären hatten sich für die Partie in Bremerhaven viel vorgenommen und das setzten sie auch gleich in die Tat um. Ganze 42 Sekunden waren gespielt, da hatten die rund 350 Eisbären-Fans unter den insgesamt 4.563 Zuschauern erstmals Grund zum Jubeln. Nick Petersen erkämpfte sich an der linken Bande den Puck, spielte ihn vor das Tor, wo Jamie MacQueen die Scheibe annahm und Ex-Eisbär Tomas Pöpperle im Kasten der Hausherren keine Chance ließ – 1:0.
Kurze Zeit später die große Chance für die Eisbären, in Überzahl gleich nachzulegen. Aber das Powerplay blieb weiter ausbaufähig.
Bremerhaven schockte der Rückstand nicht wirklich, sie spielten hier gut mit und hatten auch ihre Chancen. So in der siebten Spielminute, als Wade Bergmann und wenig später zweimal Mike Hoeffel an Petri Vehanen scheiterten.
Es entwickelte sich fortan ein munteres Spielchen, in dem es hin und her ging. Beide Mannschaften suchten immer wieder den Abschluss, Bremerhaven wirkte dabei etwas gefährlicher. Gefährlich wurde es für die Eisbären auch in der 15. Spielminute, als sie für 70 Sekunden zwei Mann weniger auf dem Eis waren. Und Bremerhaven machte ordentlich Druck, fand auch in die Formation, aber die Eisbären verteidigten das gut, blockten die Schüsse und am Ende war auch immer noch Petri Vehanen zur Stelle. Die Eisbären überstanden diese doppelte Unterzahl und nahmen das 1:0 somit in die erste Drittelpause.
Und über die Führung war Frank Hördler sehr glücklich, mit dem Spiel der Eisbären aber nicht, wie er im Interview bei Telekom Sport sagte:

Bremerhaven spielt mit sehr viel Druck, es wäre auch ein 1:1 oder 2:1 für Bremerhaven möglich gewesen. Wir müssen vorsichtig sein und weiter dran bleiben. Bremerhaven ist sehr gefährlich.

Und den Druck hielten die Gastgeber auch im Mitteldrittel aufrecht. Bei 4-4 auf dem Eis hatten die Hausherren ein 2-auf-1-Angriff, Jordan Owens nahm einen Pass direkt und schoss knapp am Tor vorbei. Und in der 26. Spielminute schickten die Pinguins Neuzugang Jan Urbas auf die Reise, der lief alleine auf Petri Vehanen zu, scheiterte aber am finnische Goalie.
Nur eine Minute später war Urbas diesmal für das Zuspiel von hinter dem Tor zuständig, sein Pass fand Chad Nehring vor dem Tor, aber der schoss knapp am Berliner Tor vorbei. Und wie dass dann immer so ist, wenn du deine Chancen vorne nicht nutzt, wirst du hinten bestraft. Und das taten die Eisbären. Louis-Marc Aubry ließ die Scheibe für Nick Petersen liegen, der zog ab, sein Schuss wurde noch abgefälscht und Aubry hielt letztendlich den Schläger in den Schuss und überwand Pöpperle zum 2:0 (27.). Ein Tor aus dem Nichts und zu dem Zeitpunkt auch nicht verdient.
Aber Bremerhaven spielte weiter nach vorne, ließ sich auch aus dem 0:2-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und wurde für den Aufwand in der 30. Spielminute auch endlich belohnt. Chad Nehring kam über rechts ins Angriffsdrittel, spielte den Puck quer rüber zu Mike Moore, welche auf 1:2 verkürzen konnte.
Die Eisbären wurden nach dem Gegentreffer etwas aktiver in Sachen Offensive, konnten aber Pöpperle nicht überwinden. Die letzte große Chance im zweiten Drittel hatten die Hausherren. Cody Lampl wurde auf links klasse freigespielt, hatte das leere Tor vor sich, traf den Puck aber nicht richtig und so ging die Scheibe knapp am Berliner Tor vorbei. Die Eisbären nahmen eine glückliche 2:1-Führung mit in die Kabine.

Bremerhaven hatte zu Beginn des letzten Drittels noch für 58 Sekunden einen Mann mehr auf dem Eis und somit die Chance zum Ausgleich. Und sie machten auch Druck und wollten den Treffer erzielen, aber das Überzahlspiel blieb ungenutzt.
Auf der Gegenseite sorgten die Eisbären dann für den alten Zwei-Tore-Abstand. Danny Richmond hatte von der blauen Linie abgezogen und Martin Buchwieser fälschte den Puck unhaltbar für Pöpperle ab – 3:1 (43.).
Bitte für Bremerhaven, die kurz zuvor noch die Chance auf den Ausgleich hatten. Und es sollte noch schlimmer für die Gastgeber kommen. 46 Sekunden nach dem 3:1 unterlief den Fischtowns ein Fehler im Aufbauspiel, James Sheppard setzte Sean Backman in Szene und der überwand Tomas Pöpperle eiskalt zum 4:1 (44.).
Diese beiden Treffer innerhalb weniger Sekunden schockten Bremerhaven, die danach deutlich zeigten, dass sie hier nicht mehr an die Wende glauben würden. Dennoch sorgten sie sieben Minuten vor dem Ende noch einmal für Hoffnung bei den eigenen Anhängern, als Wade Bergmann in Überzahl von der blauen Linie erfolgreich war – 2:4 (53.).
Es war aber nicht mehr als Ergebniskosmetik und am Ende fielen die Hausherren förmlich komplett auseinander. Bremerhaven mit einem erneuten Fehler im Aufbau, Florian Busch zog ab und diesmal war es Thomas Oppenheimer, der den Puck unhaltbar abfälschte – 5:2 (55.).
Als die Eisbären in der Schlussphase dann auch noch ein Powerplay hatten, schlug Daniel Fischbuch 58 Sekunden vor dem Ende zu. Frank Hördler hatte Fischbuch angespielt und die Nummer 77 der Eisbären zog direkt ab – 6:2 (60.).
Und 28 Sekunden später trug sich Neuzugang Sean Backman ein zweites Mal in die Torschützenliste ein. Backman kam über rechts ins Drittel, wurde nicht wirklich gestört und zog ab – 7:2 (60.). Der Schlusspunkt unter dieser sehr unterhaltsamen Partie am Sonntagnachmittag.

7:2 in Bremerhaven, was zunächst einmal sehr deutlich klingt, war ein hartes Stück Arbeit. Das frühe Tor gab den Eisbären nicht die nötige Sicherheit und fortan sah man sich dem Druck der Bremerhavener ausgesetzt, hatte aber Glück, dass die ihre Chancen nicht nutzten. Nicht umsonst hatte Frank Hördler nach dem ersten Drittel noch gesagt, man müsse hier extrem vorsichtig sein. Auch nach dem 0:2 aus Sicht der Gastgeber gaben diese nicht auf und konnten sich auch verdientermaßen mit dem 1:2 belohnen.
Knackpunkt der Partie war dann sicherlich die Anfangsphase des letzten Drittels. Da verpasste Bremerhaven den Ausgleich in Überzahl, während die Eisbären innerhalb von 46 Sekunden auf 4:1 davon zogen. Von dem Doppelschlag erholte sich Bremerhaven nicht mehr und fiel komplett auseinander. Man lud die Eisbären praktisch zum Tore schießen ein, die nahmen das natürlich dankend an. Auch wenn es Geschenke der Bremerhavener waren, die Tore musst du dann aber auch erst einmal so erzielen, wie es die Eisbären gemacht haben. Und das Tore schießen war in der letzten Saison ja noch ein großes Problem. Da nahm man auch solche Geschenke nicht immer an. Und wann hat man das letzte Mal fünf Eisbären-Tore in einem Drittel bestaunen dürfen?
Von daher freuen wir uns über den Sieg und die vielen Tore, verfallen aber auch nicht gleich in Euphorie angesichts des Kantersieges, denn das Spiel war doch 40 Minuten lang enger als es das Ergebnis vermuten lässt.

Stimmen zum Spiel:

Marian Dejdar (Fischtown Pinguins Bremerhaven):

Wir haben uns das natürlich anders vorgestellt. Das Ergebnis spiegelt das Spiel nicht wider. Die Gegentore sind viel zu leicht gefallen. Wir haben gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Wir haben zwei Drittel gutes Eishockey gespielt, haben uns gute Chancen heraus gespielt. Gehen die rein, geht das Spiel vielleicht anders aus.

Sean Backmann (Eisbären Berlin):

So leicht war es nicht. Natürlich ist es wichtig, dass du als Stürmer Tore schießt. Grundsätzlich war das heute zufriedenstellend. Aber Bremerhaven war nicht so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt.

Sieglos an der Küste: Eisbären wollen endlich den ersten Sieg bei Neuling Bremerhaven einfahren

Nach der sehr guten Vorbereitung hatten sich die Eisbären Berlin für den Saisonstart viel vorgenommen. Doch das erste Saisonspiel ging auf eigenem Eis verloren. Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers setzte es trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung eine 2:4-Niederlage. Am 02. Spieltag treffen unsere Jungs nun auf die Fischtown Pinguins Bremerhaven, welche sich am ersten Spieltag bei den Kölner Haien erst mit 4:5 n.V. geschlagen geben mussten.

Und an der Küste gab es für die Berliner bisher nichts zu holen. In der vergangenen Saison trafen die Eisbären erstmals auf den damaligen DEL-Neuling und verloren prompt beide Spiele. Spiel Eins ging mit 1:3 verloren und Spiel Zwei mit 3:4. Morgen Nachmittag soll nun der erste Sieg an der Küste gelingen. Und zugleich der erste Saisonsieg.

Um diesen einzufahren, müssen die Eisbären an die ersten 20 Minuten von gestern Abend anknüpfen. Da spielte man sehr starkes Eishockey, setzte Nürnberg mit aggressiven Forechecking unter Druck und erspielte sich dadurch jede Menge Torchancen, wovon man zwei nutzen konnte.
Man darf halt nur nicht so spielen, wie ab Drittel Zwei gegen Nürnberg. Da nahm man den Fuß vom Gas und verlor komplett den Faden, was Nürnberg letztendlich eiskalt ausnutzte. Das sollte den Eisbären eine Lehre gewesen sein. Aber Uwe Krupp sagte ja gestern nach dem Spiel bei der Pressekonferenz bereits, dass man während der Saison Lektionen lernen würde und dass die gestrige die erste der neuen Saison war.

Einfach wird die Partie morgen Nachmittag aber nicht werden, denn Bremerhaven bot beim Saison-Auftakt in Köln eine starke Leistung und zwang das Top-Team der Haie in die Verlängerung. Auf die leichte Schulter darf man die Mannschaft von Coach Thomas Popiesch eben nicht nehmen. Die Pinguins kämpfen immer bis zum Schluss, haben sich auch nicht von einem 1:3-Rückstand aus der Ruhe bringen lassen und kamen 13 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit tatsächlich noch zum Ausgleich.

Die Eisbären müssen sich also auf eine bis zum Schluss kämpfende Bremerhavener Mannschaft einstellen. Eine Mannschaft, die ihr Spielsystem über 60 Minuten durchzieht und kein Spiel verloren gibt. Genau diese Einstellung müssen die Eisbären morgen Nachmittag ab 14 Uhr auch an den Tag legen, um die Küste erstmals siegreich zu verlassen. Denn ein gutes Drittel hat noch nie gereicht. Und das wissen die Eisbären nur allzu gut aus der letzten Saison.

Jonas Müller: „Es war eine gute Teamleistung von uns“

Jonas Müller (Verteidiger Eisbären Berlin/erzielte das 4:0 gegen Bremerhaven):

In der defensiven Zone sind die schon gut ins Forechecking gegangen und haben dadurch halt auch ihre Chancen kreiert. Wir haben das relativ gut verteidigt. Das Tor zum Schluss war ein bisschen unglücklich. Ansonsten war es eine gute Teamleistung von uns.

Louis-Marc Aubry (Stürmer Eisbären Berlin/erzielte das 1:0 gegen Bremerhaven):

Es war ein Hammer-wichtiges Spiel nach den Ergebnissen bei den Auswärtsspielen. Es war wichtig, dass wir einen Sieg einfahren konnten gegen einen direkten Konkurrenten in der Tabelle.

Marcel Noebels (Stürmer Eisbären Berlin/erzielte das 3:0 gegen Bremerhaven):

Petri war eine gute Unterstützung für uns hinten. Leider haben wir am Ende das Tor noch bekommen. Klar hätten wir ihm den Shutout auch lieber gegönnt als dieses blöde Gegentor noch am Ende, aber ohne ihn wäre es hier nicht nur mit einem Gegentor ausgegangen. Das jetzt direkt die drei Spieler treffen, die „neu“ sind, das ist natürlich schön für alle, aber die drei Punkte waren eine gute Mannschaftsleistung. Das war ein wichtiger Schritt Richtung 1. Playoff-Runde und jetzt haben wir noch drei wichtige Spiele vor uns und soweit können wir noch viele Punkte mitnehmen.

Uwe Krupp (Trainer Eisbären Berlin):

Ich freue mich natürlich über das Ergebnis. Die Jungs haben heute ein rund herum solides Spiel gespielt. Unser Überzahlspiel hat uns das erste wichtige Tor geschossen. Danach haben wir einige Zeit in Unterzahl spielen müssen und haben auch da einen guten Job gemacht. Bei 5-gegen-5 war Bremerhaven, wie jeder weiß, eine sehr starke Mannschaft, die sich auch Chancen erspielt hat. Wir haben heute ein paar Tore geschossen und es spielt sich immer einfacher, wenn man vorne liegt. Ich freue mich, dass wir ein paar Tore gemacht haben. Wir haben uns heute belohnt, ein gutes Spiel gespielt und wichtige Punkte geholt im Rennen um die erste Playoff-Runde.

Marian Dejdar (Stürmer Fischtown Pinguins Bremerhaven):

Wir haben phasenweise das Spiel eigentlich dominiert, aber durch leichtsinnige Fehle Berlin zu Chancen geführt. Und die haben die Eisbären eiskalt genutzt.

Thomas Popiesch (Trainer Fischtown Pinguins Bremerhaven):

Wir sind eigentlich ganz gut rein gekommen, sind bei 5-gegen-5 gut gestartet. Wir haben im ersten Unterzahlspiel das Gegentor bekommen, haben uns dann aber trotzdem gute Chancen erarbeitet. Im eigenen Powerplay haben wir dann aber ein bisschen den Faden verloren, da haben wir sehr unsicher gespielt und die Scheibe ist nicht gut gelaufen. So lief es dann das ganze Spiel, wir haben immer wieder die Chancen liegen gelassen und in den entscheidenden Momenten hat Berlin die Tore geschossen.